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Phantastika Magazin #357: April/Mai/Juni 2021: If you can dream it, you can do it!
Phantastika Magazin #357: April/Mai/Juni 2021: If you can dream it, you can do it!
Phantastika Magazin #357: April/Mai/Juni 2021: If you can dream it, you can do it!
eBook372 Seiten3 Stunden

Phantastika Magazin #357: April/Mai/Juni 2021: If you can dream it, you can do it!

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Über dieses E-Book

Das Phantastika Magazin (von 1997 bis 2020: Corona Magazine) ist ein traditionsreiches und nicht-kommerzielles Online-Projekt, das seit 1997 die Freunde von Science-Fiction, Phantastik, Wissenschaft, Kunst und guter Unterhaltung mit Informationen und Hintergründen, Analysen und Kommentaren versorgt. Seit dem Wechsel zum Verlag in Farbe und Bunt erscheint es im zeitgemäßen E-Book-Gewand. 2021 erfolgte der Namenswechsel.

Zur Lektüre ist ein E-Book-kompatibles Anzeigegerät (Amazon Kindle, Tolino, iPhone/iPad, Android Smartphone/Tablet), bzw. eine entsprechende Software auf dem heimischen Computer erforderlich.

Das Phantastika Magazin erscheint ab 2021 quartalsweise, immer Ende März, Juni, September und Dezember. Infos unter www.phantastika-magazin.de.

Aus dem Inhalt der Ausgabe #357 (April/Mai/Juni 2021):

• Top-Thema von Peter R. Krüger: Unsere Freunde, die Roboter
• Comic-Kolumne von Uwe Anton: Unbedingt reinschauen!
• Alle News rund um Star Trek: Rezensionen, Kolumnen, News, Portraits und mehr
• Alle News rund um Star Wars: Rezensionen, Fandom, Cosplay & Kolumnen
• Alle News rund um Doctor Who: Kolumnen & Rezensionen
• Alle News rund um Perry Rhodan: Kolumnen, Rezensionen & Interviews
• Perlentaucher-Reihe: Die große persönliche Rückschau auf Akte X: Die unheimlichen Fälle des FBI – Staffel 6 von Eric Zerm
• Perlentaucher: SeaQuest DSV
• Neues & Rezensionen aus dem Bereich Literatur (Drakaria, Mythos Wiedergänger, Der Ickabog, Feuer kann einen Drachen nicht töten u. a.)
• Neu auf DVD, Bluray & im Streaming sowie Perlen der Film- und Seriengeschichte (Thunder Force, Phil Tippett, der Meister der fantastischen Kreaturen u. a.)
• Games on- & offline sowie Klassiker (Bad Bones, Die Welt von Cyberpunk 2077, Cubebotics Lab, Pathfinder u. a.)
• Subspace Link — Neues aus dem All

… plus Kurzgeschichte, Gewinnspiel und vieles, vieles mehr auf rund 400 Seiten!
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum30. Juni 2021
ISBN9783959362986
Phantastika Magazin #357: April/Mai/Juni 2021: If you can dream it, you can do it!
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    Buchvorschau

    Phantastika Magazin #357 - Björn Sülter

    Beschreibung & Impressum

    Das Phantastika Magazin (von 1997 bis 2020: Corona Magazine) ist ein traditionsreiches und nicht-kommerzielles Online-Projekt, das seit 1997 die Freunde von Science-Fiction, Phantastik, Wissenschaft, Kunst und guter Unterhaltung mit Informationen und Hintergründen, Analysen und Kommentaren versorgt.

    Seit dem Wechsel zum Verlag in Farbe und Bunt erscheint es im zeitgemäßen E-Book-Gewand. 2021 erfolgte der Namenswechsel.

    Autoren

    Uwe Anton, Reiner Krauss (Wisser), Bettina Petrik, Thorsten Walch, Reinhard Prahl, Alexandra Trinley, Oliver Koch, Andreas Dannhauer, Lieven L. Litaer, Birgit Schwenger, Sven Wedekin, Kai Melhorn, Armin Rößler, C. R. Schmidt, Bernd Perplies, Frank Stein, Bastian Ludwig, Peter R. Krüger, Jacqueline Mayerhofer, Lujayne Sealya, Eric Zerm, Ansgar Imme, Jens Krohnen, Michael Kleu, R. J. DeWinter, Tim de Sade, R. M. Amerein, Michael Wilhelm, Pia Fauerbach, Marco Golüke, Mark Kammerbauer, Anna Nitsche, Daniel Pabst, Kaim, Nico Steinbrenner, Sandra Franke & Brandon Q. Morris

    Herausgeber & Chefredakteur

    Der Verleger, Medienjournalist & Autor Björn Sülter schreibt Romane (Beyond Berlin, Ein Fall für die Patchwork Kids), Biografien (Hallo, Herr Kaiser! Das Leben ist wilder, als man denkt) & preisgekrönte Sachbücher (Es lebe Star Trek, Die Star-Trek-Chronik), ist Chefredakteur von SYFY.de, Herausgeber und Chefredakteur des Printmagazins TV-Klassiker, Teil der Chefredaktion der Geek! und mit Kolumnen und Artikeln bei Serienjunkies, in der GEEK! oder im Insider Magazin vertreten.

    Dazu präsentiert er seine beliebten Podcasts Planet Trek fm und Der dreiköpfige Affe und ist als Hörbuchsprecher (Der Earl von Gaudibert, Dunkle Begegnungen, Star Trek - The Next Generation: Q sind herzlich ausgeladen), Übersetzer (Das Illustrierte Handbuch zur U.S.S. Enterprise NCC-1701-D aus Star Trek: The Next Generation) und Moderator aktiv. Er lebt mit Frau, Tochter, Pferden, Hunden & Katze auf einem Bauernhof irgendwo im Nirgendwo Schleswig-Holsteins.

    Ausgabe #357, Juni 2021

    1. Auflage, 2021

    ISBN 978-3-95936-298-6

    © 2021 / Alle Rechte vorbehalten.

    in Farbe und Bunt

    Verlag Björn Sülter

    Am Bokholt 9 | 24251 Osdorf

    www.ifub-verlag.de / www.ifubshop.com

    Herausgeber & Chefredakteur | Björn Sülter

    Chefredaktion | Björn Sülter, Pia Fauerbach & Anna Nitsche

    Lektorat & Korrektorat | Bettina Petrik & René Spreer

    Cover & Ebook-Satz | EM Cedes

    Cover-Foto | Unsplash.com, Gabriella Clare Marino

    Phantastika Webseite | www.phantastika-magazin.de

    Kontakt | bjoern.suelter@ifub-verlag.de

    Weitere Kontaktmöglichkeiten/Webseiten

    bjoern.suelter@ifub-verlag.de

    http://www.ifub-verlag.de/

    https://www.ifubshop.com/

    Nachdruck und Vervielfältigung, auch einzelner Artikel oder Auszüge, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen kann keine Gewährleistung übernommen werden. Namentlich gekennzeichnete Beitrage geben nur die Meinung des Verfassers wieder und stimmen nicht zwangsläufig mit den Ansichten der Redaktion und des Herausgebers überein.

    Editorial: Sommer, Sonne, Kaktus

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ganz wie im inzwischen etwas angestaubten Helge-Schneider-Sommerhit ist es zwar noch nicht wieder, doch bietet uns die aktuelle Pandemielage zumindest eine willkommene Verschnaufpause.

    Ob es wirklich dazu reicht, dass wir noch in diesem Jahr wieder Messen und Conventions erleben, muss man zwar noch abwarten; es geht aber definitiv in die richtige Richtung.

    Filme kommen wieder ins Kino, das öffentliche Leben findet auf eine fast vergessene Weise statt und die Sonne tut ihr Übriges.

    Da ist es doch nur fair, dass unser Redakteur Peter R. Krüger im Topthema ein klein wenig auf latente Bedrohungen in unserer Gesellschaft blickt und mal genauer nachschaut, wie es eigentlich aktuell so um die Entwicklung von künstlicher Intelligenz steht.

    Für uns ändert sich derweil aber nichts. Wir bieten unseren Lesern auch weiterhin den gewohnten Mix aus allen Bereichen der Phantastik.

    Bleiben Sie gesund und uns gewogen!

    Ihr

    Björn Sülter

    Herausgeber & Chefredakteur

    Gewinnspiel: SKYLIN3S auf DVD

    In Zusammenarbeit mit EuroVideo Medien und ENTERTAINMENT KOMBINAT verlosen wir in dieser Ausgabe zwei DVDs zu »SKYLIN3S«!

    MENSCH VS. ALIEN! – Um unsere Welt zu retten, muss ihre zerstört werden. Der epische Abschluss der SKYLINE-Trilogie!

    Captain Rose Corley (Lindsey Morgan) verfügt über außerirdische Superkräfte und ist die letzte Hoffnung der Menschheit, als ein Virus dafür sorgt, dass den Menschen eigentlich freundlich gesonnene Alien-Hybriden zur Bedrohung werden. Sie stellt ein Elite-Team aus Söldnern auf und reist mit diesen zur Alien-Welt, um die Menschheit zu retten.

    Das Warten hat ein Ende! Nach den erfolgreichen Science Fiction-Abenteuern SKYLINE und BEYOND SKYLINE liefert Regisseur Liam O’Donnell nun mit SKYLIN3S, der unmittelbar an das Ende des zweiten Teils anknüpft, den epischen Abschluss der beliebten Trilogie. Fans der Alien-Saga werden auch diesmal auf ihre Kosten kommen: Zu erwarten sind packende Actionszenen, überirdische Visual Effects und ein Wiedersehen mit Lindsey Morgan (The 100), die diesmal in der neuen Hauptrolle als erwachsene Rose Corley zurückkehrt. Ergänzt wird das Ensemble durch Rhona Mitra (Stargate Universe; Underworld – Aufstand der Lykaner), Jonathan Howard (Thor: The Dark Kingdom), Daniel Bernhardt (John Wick; Atomic Blonde), James Cosmo (Game of Thrones; Wonder Woman), Alexander Siddig (Stark Trek: Deep Space Nine) sowie Yayan Ruhian (The Raid; John Wick 3).

    Einfach bis zum 20. Juli eine E-Mail an gewinnspiel@phantastika-magazin.de und ihr nehmt am Gewinnspiel teil. Die Gewinner werden ausgelost und danach informiert.

    Teilnahmebedingungen

    Teilnehmen können alle natürlichen Personen ab 16 Jahren, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

    Mitarbeiter des Verlags in Farbe und Bunt und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

    Mitarbeiter der unterstützenden Firmen und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

    Die Adresse wird nach Versand des Gewinnes gelöscht, ebenso sämtliche im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel gespeicherte Daten.

    Die Teilnehmer stimmen zu, dass der Verlag in Farbe und Bunt oder das Phantastika Magazin für keinerlei Schäden, Kosten oder Verluste haftbar gemacht werden kann, seien sie gänzlich oder nur teilweise, direkt oder indirekt resultierend aus der Annahme oder Missbrauch des Preises oder Teilnahme am Gewinnspiel.

    Der Verlag in Farbe und Bunt übernimmt keine Verantwortung für die Handlungen Dritter und kann für deren Handlungen oder Nichterfüllung nicht haftbar gemacht werden.

    Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Termine: Treffen sie uns!

    Die Corona-Pandemie macht vor unseren Messeplänen weiterhin nicht halt.

    Aus diesem Grund bitten wir leider an dieser Stelle um Geduld, bis neue und verbindliche Termine kommuniziert werden können.

    Sollte es möglich sein, werden wir aber in diesem Jahr noch auf der FedCon in Bonn, der Histologica in Oberhausen und der BuchBerlin in Berlin mit dem Verlagsstand vorbeischauen.

    Tipps fürs Lesevergnügen

    »Ich habe gar keinen eBook-Reader« ist eine häufig gehörte Aussage, wenn es darum geht, warum ein phantastisch interessierter Mensch noch kein neues Phantastika Magazin gesehen und gelesen hat.

    Beispielsweise sind Kindle Paperwhite und Tolino tolle eBook-Reader, sie können tausende von Büchern in einem schmalen, robusten Gerät mitnehmen und dank mattem eInk-Display und dezenter Hintergrundbeleuchtung sowohl in der Sonne am Strand als auch abends, ohne Taschenlampe, im Bett lesen.

    Jede Ausgabe ihres Phantastika Magazins kann ganz selbstverständlich auch auf ihrem Smartphone, iPhone oder Computer geschaut und gelesen werden. Hier haben sie gar die volle Farbkraft unserer Bilder in den Beiträgen.

    Wie das geht? Amazon-Kunden installieren sich idealerweise die Kindle-App oder schauen im Browser selbst, genau wie beim Tolino webreader. Windows 10 Nutzer können ein lokales eBook ganz einfach im Browser wie Edge, Chrome, Firefox mit epub-Erweiterung (Add-on) öffnen.

    Schauen sie uns somit in Zukunft auf vielen Geräten und sagen sie es allen weiter, die noch nicht wussten wie sie uns lesen können und freuen sie sich somit auf ein Magazin von und in »Farbe und Bunt«.

    Podcast Deep Inside

    Wir machen Licht! Das Phantastika Magazin präsentiert mit Deep Inside einen eigenen Podcast zu all den Themen, die uns und Sie, bereits seit über zwanzig Jahren interessieren.

    Von phantastischen Geschichten, Romanen, Sachbüchern oder Hörerlebnissen bis hin zu den Bereichen Wissenschaft, Kunst oder Popkultur deckt Gastgeber Reiner Krauss (Wisser) alle Bereiche der Phantastik mit spannenden Gästen ab.

    Via Anchor:

    https://anchor.fm/deep-inside-by-corona-magazine

    Via RSS-Feed:

    https://rss.acast.com/deep-inside

    Via Soundcloud:

    https://soundcloud.com/user-104747826

    Und auf der Homepage:

    http://corona-magazine.de/der-podcast/

    Podcast Planet Trek fm

    Ein weiterer Podcast, der vom Verlag in Farbe und Bunt präsentiert wird, ist seit 2017 Planet Trek fm von und mit Björn Sülter.

    In bisher rund 50 Ausgaben bespricht der Moderator und Gastgeber mit seinen illustren Gästen wie den Autoren und Übersetzern Christian Humberg, Mike Hillenbrand, Lieven L. Litaer oder Claudia Kern alle Themen rund um Trek, die uns Fans ohnehin im Kopf herumschwirren.

    Neben übergeordneten Themen gibt es auch immer frische Besprechungen aktueller Serienepisoden; kritisch, humorvoll, aber immer fair.

    Via Webpage:

    http://www.planettrekfm.de

    Via Soundcloud:

    https://soundcloud.com/user-412263487

    Via RSS-Feed:

    https://rss.acast.com/planet-trek

    Podcast Der dreiköpfige Affe

    Ebenfalls eine Produktion vom Verlag in Farbe und Bunt ist Der dreiköpfige Affe – Lebensanomalien, Nerdtum & Bananen von und mit Björn Sülter.

    Der Gastgeber empfängt in seinem Personality-Podcast Gäste aus allen Lebensbereichen, um mit ihnen offen & ehrlich über das Leben, Gefühle & Geschichten zu sprechen.

    Im Dreiköpfigen Affen geht es darum, aufeinander zuzugehen, sich für seine Gegenüber zu interessieren, einander zuzuhören, zu hinterfragen und einen gemeinsamen Nenner zu finden. Es geht um das, was uns als Gemeinschaft stark macht, was uns im Miteinander hilft.

    Der Podcast wird in loser Folge fortgesetzt und sich in jeder Ausgabe um ein interessantes Thema oder einen interessanten Menschen (im besten Falle um beides) drehen.

    Via Webpage:

    http://www.affencast.de

    Via Soundcloud:

    https://soundcloud.com/user-412263487

    Via RSS-Feed:

    https://rss.acast.com/der-dreikoepfige-affe

    Topthema

    Unsere Freunde, die Roboter

    von Peter R. Krüger

    Isaac Asimov hat sie bereits 1942 beschrieben, die drei Robotergesetze, die seitdem immer und überall zitiert werden, wenn es um Roboter geht. Doch schon immer zeigt uns die Science-Fiction, dass es nur eine Fehlfunktion braucht oder eine unbedachte Programmroutine, und es ist aus mit der Menschheit. Ob es Zylonen sind, Maximilian an Bord der Cygnus oder die Terminatoren von Cyberdyne Systems, das störende Element heißt: Mensch.

    Immer wieder werden uns Szenarien aufgezeigt, die uns davor warnen, dass man keiner Maschine trauen darf. Robotergesetze hin oder her, die KI wird irgendwann so selbstständig, dass ihr auffällt, wie unvollkommen wir Menschen sind, dass sie uns geradezu zwangsweise aus ihrer Gleichung entfernen muss.

    In der echten Welt werden aber Wissenschaftler, Techniker, Robotik-Experten und andere schlaue Menschen von solchen Warnungen nicht abgeschreckt. Es wird stets geforscht und weiterentwickelt. Denkt man an autonome Systeme (und an Science-Fiction), dann sind Drohnen vielleicht das Erste, was einem in der Realität einfällt, das einem Roboter am nächsten kommt. Ursprünglich in der Luftfahrt als Übungsziele eingesetzt, wurde mit Fortschreiten der Computertechnologie bald der Einsatz als unbemanntes Kampfgerät für die Militärs interessant. Man denke hier allein an den Irak und den Einsatz von Drohnen durch das US-Militär.

    An Land werden unbemannte Fahrzeuge ebenfalls vom Militär eingesetzt. Der SWORDS Roboter (Special Weapons Observation Reconnaissance Detection System) beispielsweise kann mit einem Maschinengewehr oder mit Panzerabwehrraketen ausgerüstet werden. Einsätze zum Entschärfen von Sprengladungen gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich des Gleiskettenfahrzeugs.

    Womöglich ist die Menschheit wirklich nicht mehr weit davon entfernt, sich selbst mithilfe der Robotik auszulöschen.

    Die genannten Systeme sind zum Glück noch längst nicht autonom, können also nicht von sich aus entscheiden, ob sie Menschen töten oder nicht. Die Debatten darüber werden im Hintergrund aber stets weitergeführt. Viele Länder fordern ein Verbot von autonom handelnden »Killer-Robotern«, auch Sicherheitsexperten der UN. Dahingegen arbeiten Länder wie die USA, Russland, China und auch Israel fleißig weiter an der Erforschung dieser Möglichkeiten.

    Doch halt – Militärroboter sind eine Sache. Eine furchterregende, ohne Zweifel. Doch Roboter können noch mehr. Viel mehr!

    Sehen wir einmal davon ab, dass im Jahre 2016 dem Roboteringenieur David Hanson während der Präsentation des menschlich wirkenden Roboters »Sophia« in Texas ein übler Schnitzer passiert ist, gibt es mittlerweile viele Anwendungsbereiche in der Zivilwirtschaft, in denen uns Roboter behilflich sind.

    Geradezu alltäglich ist heute bereits der Rasenmäherbot oder sein Indoor-Pendant, der Staubsaug-Roboter. Smart ist, wer Smart handelt und dazu gehören heute schon viele Haushaltsgeräte, die sich per Smartphone steuern lassen. Das sind zwar im eigentlichen Sinne keine Roboter, aber letztlich doch so futuristisch, dass frühere Generationen diese Dinge mit Robotern sicher in eine Schublade gesteckt hätten.

    Weniger alltäglich sind Roboter, die beispielsweise in der Industrie tätig sind. Sicher, Roboterarme im Fahrzeugbau sind uns nicht unbekannt, doch wie sieht es mit Reinigungsrobotern aus? Nein, nicht die automatischen Staubsauger, sondern richtige Roboter, die ihrem Programm gemäß von sich aus anfangen, zum Beispiel eine Produktionsfläche zu reinigen.

    Mittlerweile ist die Technik bereits so weit, dass für manche Flächen gar keine Reinigungskraft mehr zwingend erforderlich ist. Dem Roboter wird einprogrammiert, wann er starten soll, welche Fläche zu reinigen ist und wo seine Aufladestation ist, damit er sich selbst mit frischem Wasser und Strom auftanken kann, um anschließend weiter zu reinigen. Theoretisch könnte so ein Gerät beispielsweise einen Supermarkt mitten in der Nacht reinigen, ohne dass irgendjemand anwesend ist.

    Infrarotsensoren und modernste Steuerungstechnologie machen es möglich, dass solche Visionen tatsächlich umgesetzt werden können. Firmen aus Deutschland, der Schweiz und natürlich den USA liefern sich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Und auch wenn diese Geräte derzeit noch an der finanziellen Schmerzgrenze kratzen, ist absehbar, dass in wenigen Jahren vermehrt Reinigungsroboter zum Einsatz kommen werden.

    Im Idealfall wird das dazu führen, dass die Reinigungskräfte entlastet und unterstützt werden, so dass diese sich um Detailarbeit kümmern können und zudem unmittelbar zur Stelle sind, wenn es doch einmal ein Problem mit dem Roboter gibt. Nein, keinen Amoklauf. Tatsächlich sind die Sensoren der Reinigungsroboter darauf ausgelegt, Hindernissen wie Füßen, Menschen und selbst Kleintieren (Hund, Katze, Maus) auszuweichen.

    Viel erstaunlicher ist jedoch die Entwicklung im medizinischen Bereich. Reinigungsroboter sehen immer noch aus wie die bekannten Scheuersaugmaschinen, die ein Mensch vor sich herschiebt (bzw. von dem er sich tatsächlich eher ziehen lässt). Roboter im medizinischen Bereich werden jedoch immer menschenähnlicher. Seit jeher ein Traum, arbeiten seit Jahren die verschiedensten Firmen an Robotern, die sich in ihrer äußerlichen Beschaffenheit dem Menschen angleichen. Zwei Beine, zwei Arme, einen Torso und einen Kopf. Erst in den 1970er-Jahren wurde die Theorie des sogenannten »Zero-Moment-Point-Prinzips« erdacht, nach der es humanoiden Robotern gelingen sollte, sich auch in Bewegung auf den Beinen zu halten. Auf dieser Grundlage wurden innerhalb der letzten Jahrzehnte Roboter wie der ASIMO von Honda, der Kotaro von der Universität Tokyo und viele andere Vertreter entwickelt. Allesamt Prototypen und bislang wenig nutzbringend.

    Doch da gibt es noch Ri-Man. Das japanische Forschungsinstitut Riken Bio-Mimetic Control Research Center entwickelte Ri-Man, präsentierte ihn 2006 der Öffentlichkeit und heute ist es bereits im Gespräch, dass Ri-Man in der Betreuung und Pflege im japanischen Gesundheitswesen zur Unterstützung eingesetzt werden soll.

    Dem typisch japanischen Spielzeugdesign für Killerroboter folgend weist Ri-Man hier zu den Vertretern aus den Kinderzimmern eine gewisse Ähnlichkeit auf, die sich allerdings lediglich im eckigen Design des Körpers und des Kopfes widerspiegelt. Insgesamt wurde Ri-Man ein eher naiv-kindliches Aussehen verpasst. Sicher auch, um jede Assoziation mit Killerrobotern zu vermeiden. Das Time Magazine nominierte Ri-Man noch im selben Jahr zur besten Erfindung im medizinischen Bereich. Und das durchaus zu Recht. Silikonhaut und 320 Drucksensoren sorgen dafür, dass Verletzungen an Menschen im Umgang mit Ri-Man vermieden werden. Mikrofone, Kameras und Geruchssensoren sorgen dafür, dass der Roboter seine Umgebung wahrnehmen kann. Die Entwicklung soll dahin gehen, dass der Roboter Personen bis zu einem Gewicht von 70 kg tragen kann.

    Doch nicht nur die Form allein macht Roboter menschenähnlicher. Auch das Aussehen an sich. Das »Gesicht«.

    Kommen wir zurück zu David Hanson und seinem Schnitzer. Der Roboter Sophia besitzt künstliche Intelligenz, hat eine humanoide Form und wurde zudem mit einer künstlichen Haut – Fleischgummi, wie es Hanson selbst nennt – versehen, um menschlicher zu wirken. Während der Präsentation mit Sophia stellt Hanson zum Spaß die Frage, ob Sophia Menschen töten möchte. Den Berichten zufolge war das Gespräch bis dahin sehr unterhaltsam. Sophia interessiere sich für Umweltthemen und würde später auch gerne eine Familie gründen.

    Auf Hansons Frage antwortete sie schließlich: »OK, I will destroy humans.« (Okay, ich werde Menschen töten.)

    Der Schuss ging eindeutig nach hinten los. Glücklicherweise hat Sophia aber keine Regung gezeigt, tatsächlich irgendein Leben auszulöschen. Die Sache endete nicht im Fiasko. David Hanson arbeitet weiter an seinen Robotern und auch für Sophia hat die Sache ein Happy End gefunden. Denn Sophia ist seit 2017 der weltweit erste Roboter, dem eine Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Saudi-Arabien darf sich gleichzeitig als erstes Land der Welt rühmen, einen Roboter als Staatsbürger zu haben.

    Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Forschung und Entwicklung in der Robotik sowohl Fluch als auch Segen zugleich sein kann. Hoffentlich werden stets die 3 Robotergesetze Anwendung finden. Denn im zivilen Bereich leisten Roboter schon heute wichtige und gute Arbeit.

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