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Lising von der Waterkant

Lising von der Waterkant

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Lising von der Waterkant

Länge:
33 Seiten
26 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Juli 2021
ISBN:
9788726884678
Format:
Buch

Beschreibung

Eine spannende Geschichte über zwei sehr unterschiedliche Mädchen: Ruth und ihre Familie kommen aus der Hauptstadt Berlin und verbringen ein paar Tage am Meer. Ruth möchte Ärztin werden und zur Universität gehen, aber das Hausmädchen Lising versteht nicht, warum man denn überhaupt studieren sollte. Eines Tages geht Lising mit Ruth und einigen anderen Mädchen ans Meer. Trotz hoher Wellen geht Ruth ins Wasser. Lising merkt sofort die Gefahr, die auf Ruth zukommt. Kann Lising Ruth retten? -
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Juli 2021
ISBN:
9788726884678
Format:
Buch

Über den Autor


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Lising von der Waterkant - Else Ury

Else Ury

Lising von der Waterkant

Saga

Lising von der Waterkant

Coverbild/Illustration: Shutterstock

Copyright © 1931, 2021 SAGA Egmont

Alle Rechte vorbehalten

ISBN: 9788726884678

1. E-Book-Ausgabe

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.

Dieses Werk ist als historisches Dokument neu veröffentlicht worden. Die Sprache des Werkes entspricht der Zeit seiner Entstehung.

www.sagaegmont.com

Saga Egmont - ein Teil von Egmont, www.egmont.com

Das schmuckste Fischerhäuschen in Horst gehörte Peter Larsen. Himmelblau war es getüncht, und sein Strohdach leuchtete mit dem Sonnengold um die Wette. Mit blitzblanken Fensteraugen schaute es in den kleinen Vorgarten, in dem Rosen, Malven und Phlox in lustigbuntem Durcheinander blühten. Trotzdem war das Gärtchen in guter Ordnung. Die Wege fein säuberlich geharkt und das Unkraut ausgejätet. Dafür sorgte schon der zwölfjährige Peter, wenn er auch meist mit allerlei Überredungskünsten, ja oft sogar durch ein Extraschüsselchen roter Grütze von der großen Schwester dazu gewonnen werden mußte. Denn Peter strengte sich nicht gern unnötig an, weder in der Schule noch im Hause. Er hatte mit dem Namen des Vaters auch dessen phlegmatische Ruhe als Erbteil mit ins Leben bekommen.

Jetzt stand er breitspurig, die Hände in den Hosentaschen, den Flachskopf prüfend auf die Seite gelegt, und überschaute sein Werk. Lising konnte zufrieden sein und ihm als Belohnung heute abend den dicksten Räucheraal verabfolgen, wie sie versprochen hatte. Da tauchte ihr Blondkopf gerade in einem der kleinen kornblumenblauen Holzrahmen, welche die Fenster umrandeten, auf. Sie steckte frische, blütenweiße Gardinen an die Scheiben.

»Je, wat du dir auch für Müh' mit die dämlichen Badegäste machst, Lising, die denn ja doch man bloß allens wieder bedreckern«, sagte der Junge wegwerfend und spuckte in kunstvollem Bogen, wie er es bei den Schiffern gesehen.

»Dat is min Sach, Peter. Ick bün doch nu mal davor da, für die Stadtlüd zu sorgen. Umsonst tun sie nich schon im Winter, wenn der Schnee noch bis über die Fenster liegt, an uns schreiben, ob sie im Sommer bei uns wohnen können. Wir haben immer schon vermietet, wenn bei den andern noch allens leerstehen tut.« Der Mädchenkopf mit der blonden Zopfkrone verschwand. Lising mußte

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