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Islam In Deutschland
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eBook439 Seiten4 Stunden

Islam In Deutschland

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Über dieses E-Book

Wir wollen, dass in Deutschland Menschen aller Ethnien und Glaubensrichtungen gleichberechtigt und friedlich zusammenleben, unsere ethische Leitkultur Maßstab für das Handeln aller ist, in der Politik Überzeugungskraft, Transparenz und Ehrlichkeit herrschen, auch in der Politik klare und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden weil wir eine lebenswerte Gesellschaft fordern, solche politische Entscheidungen verhindert werden, die Wenige einseitig bevorzugen, aber Viele benachteiligen, die Starken den Schwachen helfen, die Bürger angehört und ernst genommen werden, auch das strikte Verbot der oft so hinterhältigen Anonymität im Internet In unserem Konzept werden die gegenwärtigen Zustände sorgfältig registriert und analysiert. Anschließend setzen wir ihnen eine Fülle von machbaren Anregungen und Verbesserungs-vorschlägen entgegen, stellen aber keine utopischen Forderungen auf. Die genannten Ziele zu erreichen, ist realistisch, ist kein Wunschdenken! Der Weg zu einer derartig reformierten Gesellschaft wird langatmig, dornenreich und mit vielen Fallstricken gespickt sein doch es lohnt sich sehr, ihn zu betreten.
SpracheDeutsch
HerausgeberAlitheia Verlag
Erscheinungsdatum3. Juli 2020
ISBN9783969170625
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    Buchvorschau

    Islam In Deutschland - Friedemann Brückenbauer

    Friedemann Brückenbauer

    Islam in Deutschland

    Lösungsansatz des brisanten Problems

    Impressum

    © NIBE Verlag © Friedemann Brückenbauer

    Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder andere Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlags reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

    Created by NIBE Media

    NIBE Media

    Broicher Straße 130

    52146 Würselen

    Telefon: +49 (0) 2405 4064447

    E-Mail: info@nibe-media.de

    www.nibe-media.de

    Inhaltsverzeichnis:

    Teil I

    1. Deutschland und der Islam: Gemeinsame Zukunft oder große Probleme?

    1.1 Ein Wort zuvor

    2. Erkennen originaler islamischer Texte

    3. Die gesellschaftliche Problematik des Islam im Verhältnis zum Grundgesetz in der Bundesrepublik Deutschland

    4. Der Koran – Quelle des ewigen Wortes Gottes

    4.1 Blasphemie: Koran oder Mushaf – wer wagt es, Gottes Wort zu hinterfragen?

    5. Islam – Ideologie oder tolerante Religion wie andere auch?

    5.1 Toleranz versus Intoleranz

    5.2 Christliche Gottesstaaten?

    5.3 Gleiches Recht für alle?

    6. Kann es Lösungen dieser Diskrepanzen geben?

    6.1 Töten ist wie ein Gebet

    7. Ist ein gemäßigter Islam „westlicher Prägung" denkbar?

    7.1 Mangelnde Islamkenntnisse: Fehleinschätzungen westlicher Politiker

    7.2 List und Täuschung auf der Grundlage des Koran

    7.3 Widerspruchsfreies Morden, weil es Allah gefällt?

    7.4 Die friedliche Seite des Islam

    7.5 Gibt es nur einen Islam?

    8. Konsequenzen und die Charta der Menschenrechte

    8.1 Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

    8.2 Zur Verifizierbarkeit der Verfassungstreue deutscher Muslime

    9. Dringend erforderlich: Die Rechtslage vom Grundgesetz zum Islam klären!

    9.1 „Rechtsgutachten" zum Islam aufstellen!

    9.2 Christlich-ethische Werte als Basis gemeinsamer Rechtsauffassung

    9.3 Konsequenzen für Muslime verdeutlichen!

    9.4 Integrationsbereite Muslime

    9.5 Selbstausschluss von Muslimen aus unserer Gesellschaft?

    9.6 Auf verfassungsrechtlicher Ebene ist eine neue Gesetzgebung erforderlich!

    9.7 Möglichkeit des Zusammenlebens gesucht

    9.8 Umgang mit unseren Muslimen

    9.9 Gesellschaftlich folgenreiche Benachteiligungen der Muslime

    9.10 Umgang mit deutschen Salafisten

    10. Gefährliche Fakten

    10.1 Islamische Wahlen

    10.2 „Menschen der Schrift" – und andere

    11. Islamische Methoden – erneut Hudna und Taqiyya

    11.1 Hudna

    11.2 Taqiyya

    11.3 Mögliches Problem: Gründung einer deutschen islamisch-politischen Partei

    11.4 Islam – die „bessere" Religion?

    12. Islam – aus islamischer Sicht

    12.1 Keine direkte Definition des Islam

    12.2 Koran und Hadithe – die wichtigsten Grundlagen des Islam

    12.3 Aktuelle Tendenz: Der Islam steht über allem

    13. Der Koran fordert

    13.1 Islam ist die schönste Religion

    13.2 Islam wertet: Menschen der Schrift sind nur zweitklassig

    13.3 Islam fordert: Alle anderen Religionen sind auszumerzen

    13.4 Islam droht: Entweder zum Islam konvertieren – oder sterben!

    14. Tötungsverbot? – Der Islam benennt sehr viele Ausnahmen vom Tötungsgebot

    15. Der wahre Islam – Religion oder Ideologie?

    15.1 Begriffsbestimmung „Religion"

    15.2 Begriffsbestimmung „Ideologie"

    15.3 Was ist eigentlich „Wahrheit"?

    15.4 Islam – Staatsreligion im Gottesstaat

    15.5 Sind islamische Prediger überhaupt „Hassprediger"?!

    15.6 Islam als staatstragende Ideologie – aber auch eine Religion?

    15.7 Zusammenfassung

    16. Unvereinbare Gegensätze: Grundgesetz versus Islam

    16.1 Art. 1 GG: Schutz der Menschenwürde

    16.2 Art. 3 GG: Gleichheit von Mann und Frau

    16.2.1 Tatbestandsmerkmal „Frauen" im Islam

    16.2.2 Tatbestandsmerkmal „Diskriminierung" durch den Islam

    16.3 Art. 4 GG: Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit …

    16.4 Art. 102 GG: Abschaffung der Todesstrafe

    16.5 Art. 18 GG: Verfassungsstörung durch legalen Gebrauch des GG

    17. Zur Notwendigkeit politischen Handelns im Sinne des Grundgesetzes

    17.1 Scheinbare Lösung: Abschluss von Staatsverträgen mit islamischen Verbänden?

    17.2 Folgerungen und Lösungsmodell

    17.3 Verbot des kompromisslosen Islam?

    17.4 Zur Verfassungswidrigkeit des Islam – Stellungnahmen Dritter

    18. Zitate muslimischer Persönlichkeiten und Fatwas

    18.1 Zeitlich geordnete Zitate muslimischer Persönlichkeiten und Fatwas

    18.2 Fragwürdige Aufrufe zum islamischen Märtyrertum im Zeichen der Prädestination

    18.3 Lebensgefährliche Konsequenzen für Islamwissenschaftler

    Teil II Das Bild des Ungläubigen (kafir) im Koran

    19. Muslimische Dualität

    19.1 Zusammenfassung islamischer Dogmen

    19.2 Existenzberechtigung durch koranische Dualität

    19.3 Ungläubige (kafir)

    19.4 „Der Islam ist die überlegene Religion!"

    19.5 Allahs Befehle gelten auch für Ungläubige

    19.6 Ungläubige sollen bei diesen vier Gelegenheiten umgebracht werden

    19.7 Fatwa zur Strafe für Beschimpfungen Muhammads

    20. Prädestination: Allah bestimmt, wer gläubig werden darf – und wer nicht!

    20.1 Allah bestimmt, wer überhaupt gläubig werden kann

    20.2 Folgerungen aus der islamischen Prädestinationslehre

    20.3 Allah wird die Werke der Ungläubigen irreleiten

    20.4 Allah plant Listen gegen die Ungläubigen

    21. Allah versiegelt die Herzen der Ungläubigen

    21.1 Allah hasst die Ungläubigen, er zürnt ihnen und verflucht sie

    21.2 Nicht nur Allah, auch die Gläubigen hassen die Ungläubigen oder sollen sie hassen

    21.3 Ein Gläubiger soll keinen Ungläubigen zum Freund nehmen

    21.4 Die Gläubigen sollen Schrecken (Terror) in die Herzen der Ungläubigen werfen

    21.5 Ungläubige sind verstandeslos – „Allah schlage sie tot!"

    21.6 Sie sind die schlechtesten Geschöpfe

    21.7 Sie sind schlimmer als Vieh

    21.8 Ungläubige sind wie Hunde

    21.9 Alle Juden sind sowohl Affen als auch Schweine und sie sind verflucht

    22. Fatwa zur Verfluchung der Juden

    22.1 Den Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigesellt

    22.2 Sie können bei Bedarf gefoltert werden

    22.3 Ungläubige sind doppelt schuldig

    23. Chef der Islamischen Konferenz warnt Europa vor Kollisionskurs mit Muslimen

    23.1 Negative Darstellung des Islam

    23.2 Kollisionskurs

    23.3 Ungläubige werden durch die koranische Botschaft gewarnt

    23.4 Gegen Ungläubige soll Krieg geführt werden

    23.5 Sie werden dereinst von den Muslimen verspottet

    23.6 Sie sollen erniedrigt und unterworfen werden

    23.7 Sie sind unrein und in ihren Herzen ist Krankheit

    23.8 Fatwa über das Verschleiert sein der Frau beim Beten

    23.9 Frankreich: Verbrennen, quälen, schlagen – wenn muslimische Mädchen mit Nicht-Muslimen sprechen

    23.10 Das islamische Glaubensbekenntnis „SCHAHADA"

    23.11 Unterwerfung

    23.12 Sie sind die Helfer Satans

    23.13 Sie haben ihre Schriften korrumpiert

    23.14 Das Wirken der Apostel nach dem Tode Jesu umfasst in der Bibel folgende Kapitel

    23.15 Schriftverfälschung im Koran

    23.16 Das Blut (Leben) eines Muslims ist wertvoller als das eines Ungläubigen

    23.17 Kein Blut von Ungläubigen für die Produktion von Medikamenten für Muslime

    23.18 Muslime wollen nicht neben Ungläubigen und in „reiner" Erde begraben werden

    23.19 … und in der Schweiz …

    23.20 Statistik mahnt zur Aufmerksamkeit

    Teil III Und doch: Lösungen sind möglich!

    24. Pessimismus ist unangebracht!

    24.1 Der Islam gehört zur Familie

    24.2 Eine interessante Begegnung

    24.3 Christen: Menschen zweiter Klasse?

    25. Könnte es einen muslimischen „Luther" geben?

    25.1 Ja! Es gibt eine vernünftige Chance auf eine Lösung

    25.2 Aber: Muss der Islam eigentlich zwingend politisch sein?

    25.3 Atatürk 8. April 1928 – Türkei kontrolliert die Religion!

    25.4 Anwar as-Sadat

    26. Fazit – Die Problemlösung kann nur vom Islam kommen!

    26.1 Islamischer Lösungsansatz mit überraschenden Konsequenzen

    26.2 Verlustängste konservativer Muslime?

    27. Forderungen an die Bundesregierung

    27.1 Pfleglicher Umgang mit dem Nachwuchs

    27.2 Kein vorauseilender Gehorsam mehr!

    27.3 Unterstützung reformbereiter islamischer Gelehrter

    27.4 Öffentlichkeit herstellen

    27.5 Moscheen

    27.6 Verhalten gegenüber DITB bzw. Diyanet

    27.7 Angebote für deutsche Muslime

    27.8 Ganz wichtig: Von Frauen zu Frauen

    28. Epilog

    Teil IV Notwendige Hintergrundinformationen

    29. Koransuren, die im starken Widerspruch zu Artikel 4 Grundgesetz stehen

    30. Islamische Begriffe in alphabetischer Ordnung

    31. Ergänzungen

    31.1 Koransuren – Liste der Suren

    31.2 Suren aus Mekka und Medina

    31.3 Liste der Suren samt ihren Benennungen

    31.4 Aufschreiben von auswendig Gelerntem

    31.5 Feierliche Gefühle

    31.6 Koranverse in Herz, Gemüt, Verstand – Kinderkoran

    31.7 Mekkanische und Medinensische Suren

    31.8 Definition der mekkanischen und medinensischen Suren und Ayat

    31.9 Inhaltliche Unterscheidungsmerkmale zwischen medinensischen und mekkanischen Suren und Ayat

    31.10 Mekkanische Ayat

    31.11 Medinensische Suren und Ayat

    31.12 Medinensische Ayat

    32. Deutsche Morgenländische Gesellschaft – DMG

    Teil V Literaturverzeichnis

    Teil I

    1. Deutschland und der Islam: Gemeinsame Zukunft oder große Probleme?

    1.1 Ein Wort zuvor

    In Deutschland leben bereits jetzt rund 4,5 Millionen Menschen islamischen Glaubens. Sehr viele Deutsche, die engeren Kontakt zu Muslimen haben, berichten immer wieder von freundlichen Menschen, denen sie persönlich offenbar zu Recht nichts Böses zutrauen. Anscheinend folgerichtig schließen sie aus ihren Erfahrungen mit dem Einzelnen sehr oft auf das Verhalten der Masse aller Muslime – doch das ist, wie noch gezeigt werden wird, eine gefährliche Vereinfachung!

    Grundsätzlich besteht Einigkeit darüber, dass der Schluss von der Einheit auf die Vielheit unzulässig ist – einerlei, auf welchem Wissens- oder Fachgebiet man sich bewegt. Diese Einsicht gilt ebenso für den Alltag wie auch für den Bereich anderer – z.B. wissenschaftlicher – Anforderungen. In Bezug auf den Islam so unter anderem durch die 2010 veröffentlichten statistisch untermauerten Erkenntnisse von Dr. Peter Hammond, Kapstadt Südafrika, Direktor der „Mission Frontline Fellowship" (siehe Kapitel 23.20). Doch auch für die umgekehrte Betrachtung gilt: Auch das Schließen von der Vielheit auf die Einheit kann im Einzelfall zu vollkommen falschen Ergebnissen führen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dennoch zu einer zutreffenderen Beurteilung zu kommen, in diesem Fall deutlich besser abgesichert als bei der zuerst genannten Denkweise.

    Daher muss, wer sich intensiv mit den Fragen des Umgangs mit fremden Kulturen und deren Einflüsse auf die deutsche Gesellschaft auseinandersetzt, zwangsläufig und sehr präzise auch mit dem überaus vielschichtigen Islam beschäftigen: Dieser wirft besonders viele Fragen auf; sie sind überdies regelmäßig auch noch hochproblematischer Natur.

    Um den schwierigen und äußerst anspruchsvollen Fragenkomplex „Islam" überzeugend klären zu können, wird in diesem Buch auch auf anerkannte Definitionen zurückgegriffen. Häufig sind erst sie die Voraussetzung dafür, dass bei Verwendung der gleichen Wörter nicht aneinander vorbeidiskutiert und – noch wichtiger – vorbeiargumentiert wird.

    Allerdings:

    Ergibt sich aus ihrer Verwendung dann aber auch zwingend die richtige Erkenntnis?

    Und folgen aus ihr dann die erforderlichen Einsichten?

    Die Auseinandersetzung mit dem Islam in seinen so vielen Erscheinungsformen, Spielarten und Schattierungen ist sehr anspruchsvoll und führt leicht zu widersprüchlich erscheinenden Einsichten.

    Nach genauer Beobachtung und anschließender Analyse kristallisiert sich aber ein gemeinsamer nicht zu erschütternder vor allem streng konservativer islamischer Kern heraus, auf den die nichtmuslimische Außenwelt – die Welt der „Ungläubigen" – so gut wie keinen regulierenden Einfluss nehmen kann – und wird! Es ist dieser konservative Islam mit seinen strikt radikalen Auffassungen, der in der Welt am meisten von sich reden macht und für Angst und Schrecken verantwortlich ist.

    Änderungen des Islam in Richtung moderne Welt müssen deswegen aus den reformwilligen führenden Kreisen des Islam selbst kommen.

    Die Möglichkeit dafür ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen, wie z.B. Mustafa Kemal Atatürk 1924 in der Türkei bewiesen hat – doch dafür muss der islamische (!) Wille gegeben sein. In unseren Zeiten des Wiedererstarkens jener streng konservativen islamischen Bewegungen ist die Hoffnung darauf aber eher kleiner geworden…

    Gleichwohl ist es das Ziel dieser Ausführungen, die Möglichkeiten einer ehrlichen, gleichberechtigten, gemeinsamen und daher auch friedlichen Zukunft zu suchen und zu zeigen – auch wenn durchaus zu befürchten ist, dass die Chancen zu ihrer Verwirklichung derzeit noch eher gering sind.

    Die hier vorliegenden Betrachtungen zum Islam gliedern sich in 4 einzelne Teile (I bis IV), die zwar als Abfolge von Informationen und durch den Koran belegte Fakten untereinander zusammenhängen, jedoch jeder auch für sich allein gelesen werden können.

    Dazu kommen weitere parallel entstandene und teilweise recht umfangreiche unveröffentlichte Anlagen. Sie ergänzen den Stoff der Hauptteile und bringen bewusst auch eindeutig rein islamische Betrachtungen nach dem alten lateinischen Rechtspruch „audiatur et altera pars" (man höre auch die andere Seite) zu Gehör.

    Die Auseinandersetzung mit dem Islam durch einen „Ungläubigen (selbst wenn er ein „Mensch der Schrift ist – hier: der Evangelien) führt unweigerlich dazu, bestimmte Sachinhalte sowohl definitorisch exakt und möglichst widerspruchsfrei darstellen zu müssen als auch, sich mit der Frage der „Wahrheit" zu beschäftigen.

    Hinsichtlich der erforderlichen Definitionen kann auf sehr viel gut ausgearbeitetes Material zurückgegriffen werden. Je mehr grundsätzlich übereinstimmende Begriffsbestimmungen existieren, desto eher kann man von deren allgemeiner Akzeptanz ausgehen.

    So soll vermieden werden, auf Grund eigener Vorstellungen (bzw. Begriffsbestimmungen und/oder Definitionen) die gesamten Fragestellungen von vornherein (wenn auch ungewollt) „gefärbt zu betrachten und sie dadurch von Anfang an einer „schiefen Bewertung auszusetzen.

    Sehr viel schwieriger ist es, die Wahrheit zu erkennen, beinhaltet sie doch eine hoch philosophische Fragestellung in sich selbst und wird daher überwiegend aus dem Blickwinkel ihres jeweiligen Betrachters gesehen:

    „Was siehst du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? ..."

    Lukas 6:41,42

    und in diesem Sinne auch:

    „Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner"

    Lukas 18:11

    Die Bibel hat mit ihren Warnungen Recht!

    So kann der identische Tatbestand mehrere „Wahrheiten" und sogar deren Gegenteil in sich beinhalten. Zu diesem Zweck wurden sie in den Ergänzungen (im aristotelischen Sinne als „intuitive Erkenntnisse ihres Wesens") sowohl zu den Begriffen der Religion, der Ideologie als auch zur Wahrheit zusammengestellt – und deshalb auf eigenständige Definitionen bewusst verzichtet.

    Soweit es möglich war, wurde die Wahrheit an unbestreitbaren Fakten (wie dem kodifizierten Koran, an Hadithen, der Sira genannten Biographie des Mohammed, dem Grundgesetz u.a.m.) festgemacht und nach Möglichkeit im Sinne einer – bildlich gesprochen – „mathematischen Beweisführung" verwendet.

    Der Koran ist das verbindliche Glaubensgrundwerk des Islam; er wurde vor über 1.500 Jahren geschrieben und blieb in der Fassung des 3. Kalifen Uthman bis heute unverändert. In ihm steht eindeutig, welchen Anspruch der Islam an die Welt hat und wie er mit Andersgläubigen verfahren will – und in besonders radikalen Ländern tatsächlich auch verfährt.

    Millionen – nein: Abermillionen von Menschen – haben den Koran gelesen. Vielen Nichtmuslimen ist er inhaltlich in weiten Teilen unbekannt, aber auch eher gleichgültig – oder sie verstehen ihn einfach nicht.

    Daher glauben zum Beispiel sehr viele Deutsche, so schlimm wie oft behauptet könne es gar nicht kommen, schließlich gilt:

    Deutschland ist ein Rechtsstaat – und das wird auch so bleiben!

    Außerdem zeige die Geschichte, dass die angeblich so eindeutigen Vorgaben des Islam in verschiedenen muslimischen Ländern durchaus unterschiedlich gelebt werden – was im Übrigen durchaus stimmt.

    Wie die zukünftige Geschichte verlaufen wird, ist deswegen nicht mit Sicherheit abzusehen. Doch die Anzeichen von islamisch begründeten Gefahren für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung sind sehr beunruhigend!

    Das bedeutet in seiner Konsequenz, dass die in diesem Buch vorgestellten Überlegungen vor allem politischer Natur sind. Dennoch müssen sie sich – islambedingt – ständig auch mit religiös motivierten Fragen auseinandersetzen. Daher wäre die Wertung, es handele sich um eine religiöse Kontroverse, eindeutig zu vordergründig und deshalb letztlich unzutreffend. Entscheidend ist und bleibt deswegen die (keineswegs nur politisch motivierte) Intention dieses Buches, herauszufinden, ob allen Widrigkeiten zum Trotz nicht doch das auf Dauer gemeinsame und friedliche, weil gleichberechtigte Zusammenleben mit unseren muslimischen Mitbürgern möglich ist.

    Zum deutlich erleichterten Verständnis vieler Begriffe sei noch auf Teil IV, dort Kapitel 29 „Islamische Begriffe in alphabetischer Ordnung" hingewiesen. Sie werden sowohl übersetzt als auch teilweise mit eigenen kleinen Artikeln erläutert – ein sehr aufschlussreicher Abschnitt!

    2. Erkennen originaler islamischer Texte

    Der Versuch einer objektiv geführten Auseinandersetzung mit dem so vielschichtigen, keineswegs einheitlichen Islam ist eine schwierige Angelegenheit, vor allem, wenn sie aus der nicht-muslimischen Sicht eines Ungläubigen und vor dem Hintergrund des weit überwiegend von christlicher Ethik geprägten Abendlandes erfolgt – und dennoch dem Islam gerecht werden soll und will!

    Hinzu kommt das Problem, dass es im Islam – anders als bei den Christen – tatsächlich keine übergeordnete, von der Mehrheit der Muslime geachtete und anerkannte führende Persönlichkeiten gibt, die berechtigt wäre, für die Gesamtheit der Muslime sprechen zu können – wohl aber eine Vielzahl wichtiger Personen mit teilweise sehr unterschiedlichen Vorstellungen, die sich jedoch in einem Punkt alle einig sind:

    Der Koran enthält Gottes ewiges, unverfälschtes Wort und ist daher sakrosankt.

    Auf der Suche nach Korrektheit und ehrlicher, weil wahrer Darstellung sind Emotionen bei diesem naturgemäß hochemotionalen Thema unbrauchbar.

    Besser ist es deshalb, den Islam so weit wie überhaupt möglich vorurteilsfrei aus dessen eigener Innenansicht zu durchdenken und zu analysieren.

    Anschließend sind die somit gewonnen Einsichten mit unseren Werten und Rechtssystemen zu vergleichen.

    Tatsache ist auch:

    Alle hier niedergelegten Informationen sind für jedermann öffentlich (per Internet und Literatur) mühelos zugänglich. Als wichtige Quelle diente dabei gerade auch das Internet. Wichtig zu wissen ist aber zugleich, wie eindeutig erkannt werden kann, aus wessen Feder ein gerade vorliegender Text tatsächlich stammt. Es zeigte sich leider an überaus vielen Stellen, dass identische Inhalte entweder übertrieben positiv oder regelrecht hasserfüllt dargestellt werden. Nur selten herrscht das ernsthafte Bemühen um eine sachliche Auseinandersetzung vor – ganz offensichtlich ist dieser Themenkreis zu emotional aufgeladen.

    Islamisch positiv gesinnte Quellen sind durchgängig daran zu erkennen, dass sie stets dann, wenn der Prophet genannt wird, Allahs Segen auf ihn herab wünschen. Das kann von formelhaften Formulierungen bis hin zu Abkürzungen gehen:

    Das Segnungsbittgebet [salawat] ist eine Segensformel, die Muslime immer aussprechen, wenn sie den Namen des Propheten „Muhammad (s.)" hören oder selbst aussprechen. In seiner vollständigen Form lautet sie:

    Saws „Sallallahu alaihi wa sallam Übersetzt: „Mögen Allahs Segen und Frieden auf ihm sein

    Der Segensspruch oder die Eulogie kommt auch in den Varianten bzw. der Kurzform „SAWS, „SAAWS oder einfach nur als „S" (siehe oben) vor.

    (Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Eulogie_(Islam), undatiert) Eulogie (Islam) gefunden

    Hinweis: Es gibt recht unterschiedliche Schreibweisen für den Namen des Propheten. Daher werden sie in diesem Buch je nach der Quelle auch unterschiedlich geschrieben.

    Ausgesprochen boshaft islamkritische bzw. direkt islamfeindliche Texte sind bereits daran gut zu erkennen, dass sie auf eine der beschriebenen Segensformeln verzichten.

    Damit wird es auch als Nicht-Muslim leichter möglich, zwischen islamischen Quellen und solchen, die sich „nur" einen islamischen Anstrich geben, zu unterscheiden und entsprechende Bewertungen oder Beurteilungen vorzunehmen.

    Zudem führen die Eigentümlichkeiten des besonderen Aufbaus und der inneren Gestaltung des Korans auch dazu, dass manche Stellen wie eine Kette von Wiederholungen wirken.

    Gerade hier ist Obacht angesagt, weil sowohl durch die Möglichkeit von Zusammenfassungen als ggf. auch Auslassungen bei der deutschen Fassung dieser koranischen Zitate leicht der Vorwurf erhoben werden könnte, durch ebenjene Verkürzungen wichtige Aussagen und/oder Texte „aus dem Zusammenhang gerissen" zu haben.

    3. Die gesellschaftliche Problematik des Islam im Verhältnis zum Grundgesetz in der Bundesrepublik Deutschland

    Hintergründe und Quellen für die Auseinandersetzung mit dem Islam sind:

    - Der Koran, an Mohammed durch „Verbalinspiration" offenbart,

    - die Sunna, das ist die Handlungsweise des Propheten und gilt zugleich als Synonym für die Mohammed zugeschriebenen Hadithe (Aussprüche) sowie

    - Äußerungen führender heutiger islamischer Theologen und Politiker, besonders auffällig in inhaltsgleichen Formulierungen zu den

    - Äußerungen aus der der Zeit des Entstehens des Korans um etwa 630 n. Chr., also vor 1.500 Jahren.

    Doch was bedeutet eigentlich der Begriff: ISLAM? Islam heißt:

    „Unterwerfung unter den Willen Gottes";

    (islamweb, 2017)

    folglich kann es in diesem Sinn grundsätzlich keine Trennung von Religion und Staat geben (man beachte die Reihenfolge).

    Der Islam wurde Mohammed in hocharabischer Sprache offenbart. Offensichtlich enthält diese Sprache eine deutlich größere Anzahl an Facetten als abendländische Sprachen. Das mag einer der Gründe für die besonders breiten Interpretationsmöglichkeiten von bei dem ersten Anschein nach identisch erscheinenden Fakten und/oder Geschehnisse sein.

    Hierfür ein unmittelbarer Beleg:

    Eine andere (mildere) Übersetzung bzw. Interpretation des Begriffes „ISLAM" bietet die nachstehende Erläuterung an: Das Wort Islam stammt aus der arabischen Wurzel s-l-m; seine Grundbedeutung lautet Unversehrtheit. Zu diesem Wortstamm gehören auch die arabischen Wörter für Heil, Sicherheit und Frieden. Islam bedeutet demnach

    „Hingabe an Gott".

    (Hübsch, 2017)

    Als weiterer Quellenhinweis sei auch verwiesen auf Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland – Muslime, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.

    Was also ist wahr, was ist richtig?

    Gibt es die Möglichkeiten des friedlichen, auf gegenseitigem Vertrauen basierenden, gleichberechtigten Zusammenlebens in Deutschland, vielleicht sogar in ganz Europa?

    Das herauszufinden, ist das Ziel dieser Untersuchung. Sie macht allerdings nur dann wirklich Sinn, wenn sie auf einem klaren, umfassenden und ungeschönten Faktencheck basiert. Das ist die Voraussetzung, um das zuverlässige Fundament des gewünschten gemeinsamen Lebens finden und errichten zu können.

    Sie befasst sich daher weder mit dem einzelnen Muslim noch mit der Serie schrecklicher Verbrechen, die im Namen des Islam begangen werden. Stattdessen wird die Kernaussage des Islam untersucht.

    Damit stellt sich die Frage nach den sich daraus ergebenden Folgerungen für das christliche Abendland.

    Das wiederum führt zu der politisch motivierten Kernfrage, ob die Möglichkeit eines friedlichen gleichberechtigten Zusammenlebens von Christen und Muslimen – sogar strenggläubigen Muslimen – nicht doch existiert.

    Wichtig zu wissen:

    Zum besseren Verständnis dieser Überlegungen sei noch darauf hingewiesen, dass keine der zahlreichen und von vornherein erkennbar hasserfüllten islamophoben Quellen herangezogen worden sind.

    Sie werden daher auch nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt.

    Islamkritische Quellen wurden dagegen sehr wohl berücksichtigt – sofern sie sich nicht doch noch als von Hass erfüllte islamfeindliche Literatur sachlich selbst disqualifizierten.

    4. Der Koran – Quelle des ewigen Wortes Gottes

    Laut den Offenbarungen, die Mohammed nach seinen eigenen Worten über den Erzengel Gabriel direkt von Allah empfangen hat, handelt es sich bei dem Koran unmittelbar um das „unverfälschte, ewige Wort Gottes".

    Die Formulierung „unverfälschtes, ewige Wort Gottes" wird in diesem Buch häufiger verwendet werden (müssen). Daher lohnt an dieser Stelle ein kurzes Innehalten:

    Welche Bedeutung hat der Begriff „unverfälscht"?

    Um mit der ersten Frage zu beginnen. Mohammed betont, das ihm offenbarte göttliche Wort unverfälscht wiedergegeben zu haben. Darüber kann es letztlich keine Diskussion geben – seine Feststellung ist unwiderlegbar.

    Doch was heißt eigentlich „ewig"? Und was bedeutet sein Inhalt für den islamischen Anspruch?

    Ihrer islamischen Konsequenzen wegen ist dagegen die so einfach erscheinende Antwort auf die zweite Frage nach dem Begriff des „Ewigen" wesentlich wichtiger:

    Die einfache Logik sagt, dass die Ewigkeit im Grunde seit der nicht benennbaren Zeit vor dem Urknall bis nach dem Ende allen Seins reicht.

    Daraus folgt für Muslime, dass Gottes im Koran bzw. Quran kodifiziertes Wort für alle Menschen – seien sie nun Muslime oder nicht (!!) – ewige Geltung hat – gänzlich unabhängig davon, wann es offenbart wurde.

    Damit ergeben sich aber aus der ethisch begründeten Sichtweise „westlicher Staaten" unlösbare Probleme, wenn die unabdingbaren strikten Forderungen des Korans

    - den – nicht nur europäischen – Verfassungen („Grundgesetzen") und

    - der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN vom 10. April 1948 sowie

    - der Charta der Grundrechte der Europäischen Union vom 7. Dezember 2000

    -gegenübergestellt

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