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Finger weg von gestohlener Ware! Berlin 1968 Kriminalroman Band 28

Finger weg von gestohlener Ware! Berlin 1968 Kriminalroman Band 28

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Finger weg von gestohlener Ware! Berlin 1968 Kriminalroman Band 28

Länge:
153 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juli 2021
ISBN:
9798201863616
Format:
Buch

Beschreibung

Finger weg von gestohlener Ware!

Berlin 1968 Kriminalroman Band 28

von Tomos Forrest & A. F. Morland


 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.


 

Frank möchte seinem Vater beweisen, dass er ein gutes Leben auch ohne sein Geld führen kann. Zusammen mit zwei Freunden kommt er auf die Idee, einen Lastwagen mit wertvoller Fracht zu stehlen. Aber nicht nur, dass es sich bei den beiden Fahrern um knallharte Gangster handelt – auch die Ladung des LKWs wurde zuvor von einem Mann gestohlen, der in der Berliner Unterwelt gefürchtet ist. Und Bernd Schuster, der Privatdetektiv, gerät unversehens zwischen die Fronten…

Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juli 2021
ISBN:
9798201863616
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Finger weg von gestohlener Ware! Berlin 1968 Kriminalroman Band 28

A. F. Morland and Tomos Forrest

Published by BEKKERpublishing, 2021.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

Finger weg von gestohlener Ware!

Copyright

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Der Umfang dieses Buchs entspricht 108 Taschenbuchseiten.  

Frank möchte seinem Vater beweisen, dass er ein gutes Leben auch ohne sein Geld führen kann. Zusammen mit zwei Freunden kommt er auf die Idee, einen Lastwagen mit wertvoller Fracht zu stehlen. Aber nicht nur, dass es sich bei den beiden Fahrern um knallharte Gangster handelt – auch die Ladung des LKWs wurde zuvor von einem Mann gestohlen, der in der Berliner Unterwelt gefürchtet ist. Und Bernd Schuster, der Privatdetektiv, gerät unversehens zwischen die Fronten...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

Nach einem Roman-Motiv von A.F.Morland, 2021

Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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Alles rund um Belletristik!

1

Im letzten Augenblick brachte Bernd Schuster den Mercedes zum Stehen.

Franziska stützte sich mit beiden Händen ab, und stieß jetzt mit einem zischenden Geräusch die angehaltene Luft heraus.

„Puh, das war knapp!", sagte sie, und Bernd hämmerte mit beiden Händen auf das Lenkrad.

„Selten solche Vollidioten erlebt! Nehmen uns die Vorfahrt und riskieren einen schweren Unfall, nur, weil sie im LKW sitzen und sich sicher fühlen. Von wegen ‚Könige der Landstraße‘! Das waren eher die Rowdys der Landstraße!"

Er hatte den Beinahe-Zusammenstoß mit dem LKW verhindert, aber dabei auch den Motor abgewürgt. Jetzt startete Bernd Schuster und fuhr mit durchdrehenden Reifen an.

„Was hast du vor, Bernd?"

„Die Kerle schnappen und zur Rede stellen – so geht es jedenfalls nicht!"

Franziska legte ihm eine Hand auf den Arm.

„Bitte, mach das nicht, Bernd. Wir hatten einen so schönen Abend, lass ihn nicht noch in einer Auseinandersetzung mit einem LKW-Fahrer enden!"

„Aber ich kann doch den Kerl nicht einfach..."

„Ich habe mir die Aufschrift gemerkt. Spedition Fuchs, die wird sich finden lassen. Weißt du was? Ich rufe morgen den Chef der Spedition an und bitte ihn, seine Fahrer ein wenig nachzuschulen. Es kann nicht sein, dass die LKWs in der Innenstadt so fahren, als befänden sie sich auf einer Trucker-Show, wie wir sie neulich mit Lucy gesehen haben."

Bernd warf ihr einen raschen Seitenblick zu.

Insgeheim stimmte er Franziska zu. Es machte wenig Sinn, in der Dunkelheit hinter einem LKW herzujagen und den Fahrer auf seinen Fahrstil hinzuweisen. Nach ein paar Metern hatte er sich entschlossen, die Verfolgung aufzugeben. Er bog ab und kehrte zurück auf die Hauptstraße.

Franziska bemerkte sofort, dass er den Wagen wieder in Richtung der Kurfürstenstraße lenkte. Hier arbeiteten die beiden in Bernds Detektei zusammen. Im anschließenden Wohnhaus besaß er seine großzügig geschnittene Wohnung im 14. Stock. Und Franziska wollte diesen Abend dort ausklingen lassen.

„Übrigens, weil ich den Namen gerade gelesen habe, Bernd. So ein Silberfuchs als kuscheliger Kragen in der kalten Jahreszeit wäre gar nicht schlecht."

„Verstehe!, antwortete Bernd und lächelte, ohne den Blick zu ihr zu wenden. „Ich, wenn ich an meinen Kontostand denke, so plane ich bei solchen Geschenkwünschen sofort ein Kaninchen als Fellspender ein.

„Was? Mehr bin ich dir nicht wert?"

„Also, so betrachtet, könnte ich mir vielleicht auch einmal einen Waschbären ansehen. Die Tierchen sollen ja preiswert sein, weil sie inzwischen bei uns heimisch sind", antwortete er feixend. Aber da kam er schlecht bei seiner Franziska an, die als Sekretärin seine Schreibarbeit erledigte und als Assistentin mit passender Ausbildung auch einen Teil der Recherchen übernahm.

„Du Schuft!", sagte sie nur leise und kniff Bernd in den Unterarm.

„Au, das tat weh! Ich kann morgen nicht zur Arbeit kommen!", kommentierte er wehleidig.

„Untersteh dich, Bernd Schuster! Wir stehen unter scharfer Beobachtung deiner lieben Tochter Lucy! Sie erwartet uns morgen beim gemeinsamen Frühstück und hat mir erst gestern gesagt, dass sie sich allmählich Sorgen um uns beide macht."

„Sorgen?"

„Ja. Sie ist der Meinung, dass du manchmal so tust, als ob du mich jederzeit ersetzen könntest!"

„Wie bitte? Das sagt meine Lucy?"

Bernd Schuster fuhr scharf rechts an den Straßenrand, schaltete den Warnblinker an und beugte sich zu Franziska, um sie zu küssen.

*

Sie waren zu dritt und schlecht ausgerüstet. Dennoch wollten sie ein Ding drehen. Ihr erstes, einziges und zugleich größtes sollte es werden, mit nur einer echten Kanone.

Die besaß Georg. Frank und Karl hatten Spielzeugrevolver, die jedoch kaum von echten Waffen zu unterscheiden waren.

Der Unterschied machte sich erst im Ernstfall bemerkbar, aber Frank, Georg und Karl hofften, dass es dazu nicht kommen würde.

Sie waren keine Profis, und eine Schießerei war nicht nach ihrem Geschmack. Wenn’s knallte, würde zumindest Frank die Hosen voll haben, das stand nicht nur für Georg und Karl, sondern auch für ihn selbst fest.

Mit wachsender Nervosität lagen sie in der Dunkelheit auf der Lauer.

Der feuchtkalte Wind, der von der Spree herüberkam, biss sich durch ihre Klamotten und machte allmählich ihre Glieder steif.

Sie trugen Mützen aus schwarzer Wolle. Wenn sie die über ihr Gesicht zogen, waren sie unkenntlich.

Sie würden es schon irgendwie richtigmachen. Groß geplant hatten sie nichts. Doch Vorbilder hatten sie genug, im Kino und im Fernsehen.

So glatt wie dort würde auch ihr Coup ablaufen. Das wünschten sie sich jedenfalls.

Ein dumpfes Dröhnen durchdrang die Nacht.

„Da kommt ein LKW!, platzte es aus Karl heraus. „Ein LKW kommt, Freunde!

„Wir sind nicht taub, brummte Georg. Er spielte immer den Kühlen, Überlegenen. „Wir hören ihn, und wir wissen, dass es sich nicht um das Brummen einer fetten Hummel handelt. Wir sind wegen dieses LKWs hier, du Intelligenzbolzen.

„Maul halten!", keuchte Frank und zog seine Mütze herunter.

Auch seine Freunde maskierten sich hastig.

Frank schielte nervös durch die Sehschlitze auf die echte Waffe.

„Hoffentlich machst du keinen Blödsinn damit", kam es gedämpft durch die Wolle.

„Keine Sorge, ich leg’ schon keinen um", erwiderte Georg.

Frank hätte gern gewusst, wo der Freund den Revolver aufgetrieben hatte, aber Georg sagte es ihm nicht.

„Ich will nicht, dass man uns einen Mord anhängt, sagte Frank. „Das hier ist schon schlimm genug.

Georg stieß Karl an. „Was habe ich dir gesagt? Wenn’s ernst wird, verliert er die Nerven."

„Man wird ja noch was sagen dürfen!", maulte Frank.

Karl legte ihm beruhigend die Hand auf die Schulter. „Reg dich nicht auf, Junge. Es wird alles glattgehen. Es wird bei diesem einen Mal bleiben, wie wir es beschlossen haben. Ein zweites Ding brauchen wir nicht mehr zu drehen. Wir werden endlich das Leben führen können, von dem wir schon so lange träumen. Wir werden unsere eigenen Herren sein, Berlin verlassen, die Freiheit genießen und nur noch leben."

So war es geplant. Ihnen fehlte nur das nötige Kleingeld, das Startkapital. Dann würden sie aussteigen und ein Leben nach ihren Vorstellungen führen. Ohne Stress, ohne Zwänge.

Wovon Millionen Menschen ein Leben lang nur träumten, für sie würde es Wirklichkeit werden. Ein einziger Coup würde genügen.

Dieser Coup.

Der LKW bog um die Ecke. Seine Scheinwerfer hätten die drei Maskierten beinahe angestrahlt.

Sie versteckten sich hastig hinter alten Holzkisten. Wie ein riesiges Ungeheuer kam ihnen der LKW vor, und was er in seinem großen Bauch hatte, wollten sie sich unter den Nagel reißen.

„Cool bleiben, Jungs, sagte Frank heiser. „Ganz cool bleiben.

Georg lachte unter seiner Maske. „Wenn du das sagst, hört sich das wie ein Witz an."

Frank schwitzte. „Wir dürfen nicht zu früh in Erscheinung treten, aber auch nicht zu spät. Wir müssen genau den richtigen Moment erwischen."

„Tu mir den Gefallen und spar dir deine Belehrungen", sagte Georg mürrisch.

„Eines sage ich dir, bemerkte Frank mit erhobenem Zeigefinger. „Wenn du anfängst zu ballern, weil dir die Nerven durchgegangen sind, schlage ich dir die Zähne ein. Ich war von Anfang an dagegen, dass wir’s mit ’ner echten Kanone machen. Stimmt’s, Karl?

„Was erwartest du von mir?, fragte Georg ärgerlich. „dass ich den Revolver wegschmeiße, meinen Finger auf die Kerle richte und ,Peng!‘ rufe, wenn’s kritisch wird?

„Es kann überhaupt nicht kritisch werden, Mann, entgegnete Frank. „Schließlich sind wir zu dritt und...

Er sprach nicht weiter, denn der LKW war stehengeblieben. Nervös nagte Frank an seiner Unterlippe. Es schmerzte schon, aber er konnte nicht damit aufhören.

‚Es muss klappen!,‘ dachte er trotzig. ‚Es muss! Wir sind gut, wir können was, wir haben Mut. Und wir haben ein Ziel, für das es

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