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Julius Caesar und das Ende der Römischen Republik: Alte Geschichte

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Julius Caesar und das Ende der Römischen Republik: Alte Geschichte

Länge:
43 Seiten
27 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 6, 2012
ISBN:
9783831257256
Format:
Buch

Beschreibung

JULIUS CAESAR UND ALEXANDER DER GROSSE
Caesar soll Alexander um dessen militärische Erfolge schon in jungen Jahren beneidet haben: Doch selbst wenn das wohl eine spätere Erfindung war, so waren jedenfalls Caesars Ambitionen ebenso außergewöhnlich wie seine Talente. Der Systemumbruch von der Republik zur Monarchie in Rom ist eng verknüpft mit seinem Wirken.

CAESARS AUFSTIEG UND DER WEG IN DEN BÜRGERKRIEG
Die Karriere Caesars verlief in den gängigen Bahnen, unkonventionell war aber seine hohe Einsatz- und Risikobereitschaft. Als Caesar 59 v. Chr. Konsul wurde, erkannte er die Chance zur eigenen Machterweiterung und nutzte sie gnadenlos aus. Er verletzte dabei grundlegende Spielregeln der Politik und verprellte die Hüter der althergebrachten Ordnung. Der Bürgerkrieg, der 49 v. Chr. ausbrach, hatte seinen Ursprung bereits in den Verwerfungen zehn Jahre zuvor.

CAESARS ALLEINHERRSCHAFT UND DER UNTERGANG DER REPUBLIK
Im Bürgerkrieg setzte sich Caesar militärisch durch. Danach stand er unangefochten an der Spitze des römischen Gemeinwesens. Seine Standesgenossen aus der Führungsschicht erwarteten von ihm die Wiederherstellung der Republik und den Rücktritt. Er aber machte unmissverständlich klar, dass das für ihn nicht in Frage kam.
Kurz darauf wurde er ermordet.

Prof. Dr. Martin Jehne
st Professor für Alte Geschichte an der Technischen Universität Dresden.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 6, 2012
ISBN:
9783831257256
Format:
Buch

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Julius Caesar und das Ende der Römischen Republik - Martin Jehne

Das Wissen dieser Welt aus den Hörsälen der Universitäten.

Fachbereich

ALTE GESCHICHTE

Julius Caesar und das Ende der Römischen Republik

Von Prof. Dr. Martin Jehne

© Verlag Komplett-Media, 2011

Ehrgeiz und Ambitionen

Caesar war im Jahr 61 v. Chr. Statthalter in Spanien. In einer ruhigen Stunde soll er die Lebensgeschichte Alexanders des Großen gelesen haben. Danach saß er längere Zeit in Gedanken versunken da, um dann plötzlich in Tränen auszubrechen. Als ihn seine Freunde verwundert fragten, was denn die Ursache dafür sei, soll er gesagt haben: „Habe ich denn nicht Grund zum Weinen, da Alexander doch in meinem Alter schon über so viele Völker herrschte, während ich noch nichts Herausragendes vollbracht habe?"

Gaius Julius Caesar, der Mann, der bald ganz Gallien erobern sollte und der die seit ca. 400 Jahren bestehende Römische Republik in seine Alleinherrschaft überführte, war damals 39 Jahre alt. Im Vergleich zu Alexander war er in der Tat ein Spätstarter. Alexander hatte schon im Alter von 23 Jahren mit der Eroberung des riesigen Perserreiches begonnen. Er starb mit 33. Alexander hatte als unumstrittener Thronfolger einen relativ leichten Start.

Caesar hingegen musste sich als Angehöriger der römischen Führungsschicht erst einmal auf die Ochsentour einer langen Karriere begeben, ehe er in eine Position einrückte, die ihm die Chance zu spektakulären eigenen Taten bot.

Ob sich Caesar tatsächlich in der beschriebenen Weise mit Alexander verglich, bleibt zweifelhaft. Die bei Plutarch überlieferte Anekdote ist ein typisches Beispiel für kurzweilige Erzählungen, die bisweilen in Biographien großer Männer eingestreut sind. Sie sollten belegen, dass sich deren spätere Größe schon in der Kindheit angekündigt hatte.

Vor einigen Jahren, als Bill Clinton zum amerikanischen Präsidenten gewählt wurde, gab es viele Berichte über seine Herkunft. So wurde zum Beispiel seine Grundschullehrerin interviewt. Die ältere Dame erinnerte sich, dass sich Billy’s Erfolg schon in der Grundschule klar abgezeichnet habe.

Selbst wenn der Wahrheitsgehalt solcher Aussagen zweifelhaft ist, so zeigt die Episode über Caesar und Alexander, wie man Caesar später sah. Er galt als ein Mann, der sich nicht an römischen Vorbildern orientierte: An Camillus, der die Gallier besiegt hatte, oder an Scipio Africanus, dem Sieger im Zweiten Punischen Krieg. Oder am alten Cato, der so etwas wie die Verkörperung römischer Tugend war. Man sah Caesar als einen Mann,

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