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Das heilige römisches Reich deutscher Nation im Mittelalter: Geschichte / Mittelalter

Das heilige römisches Reich deutscher Nation im Mittelalter: Geschichte / Mittelalter

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Das heilige römisches Reich deutscher Nation im Mittelalter: Geschichte / Mittelalter

Länge:
36 Seiten
27 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2011
ISBN:
9783831256648
Format:
Buch

Beschreibung

dete sich das Reich heraus, das am Ende des Mittelalters den Titel "Heiliges Römisches Reich deutscher Nation" trug.

Aus dem fränkischen Reich der Merowinger und Karolinger löste sich allmählich ein politisches Gebilde heraus, das die Grundlagen für das spätere Deutschland darstellen sollte.

Was waren die entscheidenden Wendepunkte dieser Entwicklung, welche Rolle spielten Kaiser und Papst dabei, weshalb wurde dieses Reich "römisch" und dann auch noch "heilig" genannt, bevor es ganz am Ende auch noch "deutsch" wurde?

Eine dramatische Epoche voller Dynamik, tief greifenden Veränderungen und dem Ringen um Macht zwischen Fürsten, Königen, Kaisern und Päpsten.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2011
ISBN:
9783831256648
Format:
Buch

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Das heilige römisches Reich deutscher Nation im Mittelalter - Stefan Weinfurter

1) Das Reich

Die Franken

Am Anfang war das Reich – könnte man denken. Das stimmt und stimmt auch wieder nicht. Eine von der Ausdehnung her gesehen feste Größe eines Reichs gab es nie. Und außerdem: Von welchem Reich sprechen wir eigentlich? Am Anfang stand jedenfalls nicht ein deutsches Reich, sondern ein Reich der Franken, ein regnum Francorum.

Es waren kleine fränkische Volksgruppen, die sich am Niederrhein und am Mittelrhein niedergelassen hatten und im 4. und 5. Jahrhundert nach Christus in den Raum zwischen Aachen und Paris, also in das alte Römische Reich, einsickerten.

Ich verwende das Wort „einsickern", weil man gar nicht genau weiß, wie dieser Prozess vor sich ging. Es war die Zeit des Zerfalls des West-Römischen Reichs. Dennoch war es keineswegs so, als hätten die Franken nun Teile des Römischen Reichs einfach erobert. Vielmehr wurden sie als besonders gute Krieger im 4. und 5. Jahrhundert nach Christus in die Römischen Legionen eingegliedert. Sie bewährten sich so gut, dass sie Schritt um Schritt das Kommando übernahmen. Es handelte sich also um einen Integrationsprozess auf dem Wege militärischer Leistungen. Am Anfang des Reichs, so könnte man sagen, standen Kriegertum und militärische Bewährung.

Aber die Franken waren nicht sehr zahlreich. Man schätzt, dass es vielleicht 10.000 oder 20.000 kampffähige Männer waren, doch das ist reine Spekulation. Sie waren jedenfalls so wenige, dass sie in den gallo-römischen Regionen noch nicht einmal in der Lage waren, die Sprache der Bevölkerung zu beeinflussen. Aber sie übernahmen die politische Führung. Dabei setzte sich die Familie der Merowinger gegen Ende des 5. Jahrhunderts an die Spitze.

Chlodwig

Einer aus dieser Familie mit dem Namen Chlodwig zeigte sich besonders durchsetzungsstark. Plan-mäßig brachte er alle anderen männlichen Mitglieder seiner Familie um, bis er als einziger übrigblieb. In einer Chronik aus dieser Zeit heißt es, er habe manchmal bitterlich Tränen vergossen, weil es nun niemanden mehr gab, den er noch hätte umbringen lassen können.

Dieser Chlodwig glaubte bald zu erkennen, dass er sich auf den christlichen Gott als Sieghelfer verlassen könne. Als er die Westgoten, die ganz Südfrankreich ihrer Herrschaft unterworfen hatten, angreifen wollte, befragte er den heiligen Martin an dessen Grab in Tours, ob er denn nun losschlagen könne.

Als seine Boten die Kirche betraten, hörten sie, wie der Priester gerade den Psalm 18 anstimmte: „Herr, Du wirst Deine Feinde zu Staub

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