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Kaiser Friedrich Barbarossa und das Heilige Reich: Geschichte/Mittelalter

Kaiser Friedrich Barbarossa und das Heilige Reich: Geschichte/Mittelalter

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Kaiser Friedrich Barbarossa und das Heilige Reich: Geschichte/Mittelalter

Länge:
36 Seiten
24 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2011
ISBN:
9783831256129
Format:
Buch

Beschreibung

Barbarossa (1152 - 1190) ist bis heute im kollektiven Gedächtnis unserer Geschichte gegenwärtig. In Jahrhunderten hat sich ein regelrechter Mythos um ihn gerankt. Was aber waren seine historischen Leistungen?
Dass in seiner Zeit die Bezeichnung "Heiliges Reich" entstanden ist, gibt uns einen ersten, überraschenden Hinweis: Dies war ein "Kampfbegriff" gegen die "heilige Kirche".
Die Vorlesung führt zu den wichtigsten Stationen in der Herrschaft des Stauferkaisers, der am Ende den Vorrang des Papstes doch noch anerkennen musste.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2011
ISBN:
9783831256129
Format:
Buch

Über den Autor


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Kaiser Friedrich Barbarossa und das Heilige Reich - Stefan Weinfurter

1. Der Mythos Barbarossa

Die Geschichte des fränkischen und deutschen Mittelalters kennt zwei herausragende Herrscher, die zu allen Zeiten im Gedächtnis geblieben sind: Karl den Großen und Friedrich I. Barbarossa. Während man den großen Karolinger, den ersten Kaiser des Abendlandes, gewissermaßen mit den Franzosen teilen musste, gehörte Barbarossa, der von 1152 bis 1190 regierte, den Deutschen ganz allein.

Dass er schon bei seinen Zeitgenossen besonderen Eindruck hinterließ, erfahren wir aus einer berühmten Quelle, den „Taten Kaiser Friedrichs" (Gesta Friderici imperatoris). In diesem – von Bischof Otto von Freising und seinem Kaplan Rahewin zwischen 1156 und 1160 verfassten – Geschichtswerk ist folgende Beschreibung des damals etwa 35jährigen Staufers überliefert (Buch IV, Kapitel 86): „Der göttliche Kaiser Friedrich zeichnet sich durch seinen Charakter und sein Äußeres so sehr aus, dass er auch den Menschen nähergebracht werden soll, die ihn nur selten zu sehen bekommen. In überaus reichem Maße haben Gott, der Herr, und die Vernunft der Natur die gemeinsame Mitgift vollkommenen Glücks auf ihn gehäuft. Sein Charakter ist derart, dass man ihn nur loben kann. Seine Gestalt ist vorzüglich gebaut, und an Größe steht er über den Mittelgroßen. Sein Haar ist blond und oben an der Stirn leicht gekräuselt. Die Ohren werden durch darüber fallende Haare kaum verdeckt, da der Friseur aus Rücksicht auf die Würde des Reiches das Haupthaar und den Backenbart durch dauerndes Nachschneiden kürzt. Seine Augen sind scharf und durchdringend, die Nase schön geformt, der Bart ist rötlich, die Lippen sind schmal und nicht durch breite Mundwinkel erweitert. Das ganze Antlitz ist fröhlich und heiter. Die in schöner Ordnung stehende Reihe der Zähne ist schneeweiß. (…) Die Schultern sind etwas hochstehend, in den kurzen Weichen liegt Kraft (…) Sein Gang ist fest und gleichmäßig, seine Stimme hell und die ganze Körperhaltung männlich. Durch diese Leibesgestalt gewinnt er sowohl im Stehen wie im Sitzen höchste Würde und Autorität."

Soweit die zeitgenössische Beschreibung, die sicherlich nicht nur ein Idealbild zeichnet. Auch die Nachwelt hat in Barbarossa eine ganz ungewöhnliche Gestalt erblickt, die bald mit der Aura eines Mythos umgeben wurde. Nach dem Tod seines Enkels,

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