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Kant 3.0 - Dialog: Philosophie

Kant 3.0 - Dialog: Philosophie

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Kant 3.0 - Dialog: Philosophie

Länge:
53 Seiten
36 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 8, 2011
ISBN:
9783831257096
Format:
Buch

Beschreibung

WWW so heißt heute die Lösung für die meisten Probleme. Ein kurzer Blick ins Internet und schon ist die Frage gelöst. WWW so könnte man auch Immanuel Kants Projekt der Philosophie nennen:

Kant 3.0:
Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?

Damit hat Kant die Philosophie auf den Punkt gebracht. Seine Antworten darauf haben auch nach über 200 Jahren im 21. Jahrhundert eine große Bedeutung.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 8, 2011
ISBN:
9783831257096
Format:
Buch

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Buchvorschau

Kant 3.0 - Dialog - Wilhelm Vossenkuhl

Das Wissen dieser Welt aus den Hörsälen der Universitäten.

Fachbereich

PHILOSOPHIE

Kant 3.0

Dialog über einen kritischen Geist

Gespräch mit

Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl &

Prof. Dr. Harald Lesch

• Was kann ich wissen?

• Was soll ich tun?

• Was darf ich hoffen?

Drei philosophische Fragen, drei Grundbausteine der modernen Philosophie, die Immanuel Kant in seinen drei Werken beantwortet hat. Was sagen sie uns im 21. Jahrhundert?

Darüber sprechen der Philosophieprofessor Wilhelm Vossenkuhl und der Astrophysiker und Naturphilosoph Harald Lesch.

Vossenkuhl:

Warum Kant? Die einfachste Antwort ist: Er hat das Denken wie kein anderer revolutioniert und auf ganz neue Grundlagen gestellt. Harald Lesch und ich sprechen über die Fragen, die die höchste Verdichtung seiner Leistungen als Denkrevolutionär darstellen.

• Was kann ich wissen?

• Was soll ich tun?

• Was darf ich hoffen?

Diese drei Fragen, sagt er am Ende der „Kritik der reinen Vernunft", um die geht es. Kant war 57 Jahre alt, als er dieses große Werk 1781 veröffentlichte.

Lesch:

Das werden wir uns gleich vornehmen.

Vossenkuhl:

Innerhalb von neun Jahren hat er eine unglaubliche Menge an Texten geschrieben und veröffentlicht. Er hat schnell bemerkt, dass er mit der „Kritik der reinen Vernunft" nicht so recht an die Leute herankam, die er eigentlich ansprechen wollte. Die haben das nicht verstanden.

Lesch:

Sein Stil ist ja auch nicht ganz einfach und eingängig.

Vossenkuhl:

Zum Teil wurde er noch dazu schwer missverstanden. Kant hat dann die sogenannte „Prolegomena geschrieben. Das ist eine Art von Einführungswerk zu seinem Denken. Die „Prolegomena wird heute oft in Seminaren behandelt.

Dann hat er mit Moralphilosophie angefangen und währenddessen auch die „Kritik der reinen Vernunft" umgeschrieben. Es folgte sehr bald, noch in den 80er Jahren, die zweite Auflage. Die wird bevorzugt gelesen.

1788 schien dann schon die zweite Kritik, die „Kritik der praktischen Vernunft", das große Standardwerk der Moralphilosophie.

Lesch:

Was soll ich tun?

Vossenkuhl:

1790 folgte bereits die „Kritik der Urteilskraft". Das ging Schlag auf Schlag. Da hatte sich einiges über einen längeren Lebensweg angestaut. Eine unglaubliche Verdichtung. Er hat wahnwitzig viel gearbeitet, wie man sich das in dem Alter eigentlich gar nicht vorstellen kann. Andere gehen da so langsam in Pension.

Kant stand morgens in aller Herrgottsfrühe um halb fünf auf. Er hat dann eine Tasse Tee getrunken und ein Pfeifchen geraucht.

Lesch:

Wegen der Verdauung.

Vossenkuhl:

So ist es. Und dann hat er bis kurz vor 8 gearbeitet. Um Punkt 8 Uhr musste er in der Universität sein und dort sein Pensum absolvieren. Wiederum pünktlich um 12 war er zuhause. Dann gab es ein Essen, meistens in Gesellschaft anregender Freunde. Einer seiner Biographen behauptet, dass viele Jahre auch Frauen dabei gewesen sind.

Bei diesem Essen durfte nicht über Philosophie geredet werden. Auch sollte alle fünf Minuten das Thema geändert und viel gelacht werden, was auch der Verdauung zuträglich war – so die Meinung des Meisters.

Das hat sich so jeden Tag abgespielt - außer Sonntag, soweit ich weiß.

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