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Wirtschafts-Strafrecht: Recht

Wirtschafts-Strafrecht: Recht

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Wirtschafts-Strafrecht: Recht

Länge:
41 Seiten
26 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2011
ISBN:
9783831256723
Format:
Buch

Beschreibung

Skandale ohne Ende: Korruption, verbotene Absprachen, dubiose Bankgeschäfte, Betrug und Untreue, Lug und Trug überall?
Wirtschaftskriminalität: Was kennzeichnet sie und was macht sie so gefährlich? Der Staat bekämpft sie energisch und wartet nicht mehr, bis ein Schaden eingetreten ist.
Neue Gesetze: Sie haben die Strafbarkeit weit in das Vorfeld verlagert und bestrafen bereits riskantes Verhalten.
Gefährdungsdelikte: Wo aber ist die Grenze zwischen dem Mut zum Risiko, der belohnt werden soll, und dem kriminell riskanten Tun?
Vorsatz und Fahrlässigkeit: Eine schwierige Unterscheidung, von der es abhängt, ob der Staatsanwalt kommt. Darf man auch Übermut und Leichtsinn im Wirtschaftsleben bestrafen?
Strafe gegen Unternehmen: Noch gibt es sie in Deutschland nicht. Brauchen wir das?
Organisiertes Verbrechen: Das ist eine andere Dimension, und nicht jede organisierte Straftat gehört dazu.
Verbrechen lohnt sich nicht: Wie man es nimmt. Über das Gute im Schlechten, Geld und Moral.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2011
ISBN:
9783831256723
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Wirtschafts-Strafrecht - Klaus Volk

Wirtschaftskriminalität

Verbrechen lohnt sich nicht, und Strafe muss sein. So haben wir es gelernt.

Da kann man aber ins Grübeln kommen. Strafrechtler fragen sich im Stillen, ob Strafe wirklich sein muss. Am glücklichsten wären sie, wenn es ihnen gelänge, das ganze Strafrecht abzuschaffen und durch etwas besseres zu ersetzen (wobei allerdings jeder aus unserer Zunft ehrlicherweise zugibt, dass es ihm recht wäre, wenn diese sensationelle Erfindung von etwas Besserem erst nach seiner Pensionierung gemacht werden würde - man will ja nur das Strafrecht überflüssig machen und nicht sich selbst). Dieses Unbehagen an der Sache, mit der man sich beschäftigt, unterscheidet Strafrechtler von Ärzten, Pfarrern und anderen, die immer gebraucht werden und Gutes tun.

Ins Grübeln kommt man aber vor allem über den Spruch „Verbrechen lohnt sich nicht". Wenn man liest, welche gigantischen Schäden durch Wirtschaftskriminalität angerichtet werden und wie wenige der Fälle aufgeklärt werden, vor Gericht kommen und schließlich damit enden, dass nichts mehr zu holen ist, dann fragt man sich schon, wo das viele Geld bleibt und ob es nicht bei den Falschen hängen bleibt. Also muss man die Wirtschaftskriminalität noch energischer bekämpfen, und das ist ja auch seit etwas 30 Jahren das Anliegen des Gesetzgebers und der Justiz.

Nun möchte ich Ihnen erklären, wie das funktioniert, ohne dass wir zuvor über die Grundregeln des Strafrechts gesprochen hätten. Das ist durchaus möglich. Wenn Sie zum Orthopäden gehen, weil Ihnen das Knie wehtut, muss der Ihnen auch nicht erst den menschlichen Körper im Allgemeinen erklären. Manchmal wird es allerdings sinnvoll sein, schnell mal ein zweites Fenster aufzumachen und etwas Grundsätzliches einzublenden.

1.   Wirtschaftskriminalität - was ist das?

Sie wüssten nun gerne, was Wirtschaftskriminalität eigentlich ist. Ich auch. Noch ist es niemandem gelungen, diese Art von Kriminalität einigermaßen präzise zu definieren. Wenn wir von Jugendkriminalität sprechen, meinen wir Delikte, die von Jugendlichen begangen werden. Die Umweltkriminalität umfasst Taten gegen die Umwelt, mit dem Ausdruck organisierte Kriminalität sind bestimmte Formen und Begehungsweisen von Verbrechen gemeint. Was aber heißt Wirtschaftskriminalität? Sind das Delikte, die von der Wirtschaft begangen werden, oder solche, die gegen sie gerichtet sind, oder sind es Taten, die sich durch wirtschaftliche Verhaltensweisen und Organisationsformen auszeichnen? Ja - alles das trifft zu.

Korruption z.B. wird aus einem Unternehmen heraus

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