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Marie: Der Atelierbesuch: Textausgabe

Marie: Der Atelierbesuch: Textausgabe

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Marie: Der Atelierbesuch: Textausgabe

Länge:
111 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
16. Feb. 2017
ISBN:
9783739669212
Format:
Buch

Beschreibung

Eine Erzählung aus der Marie-Serie.
 
Tobias fühlt sich mit seinem bisherigen Leben, seiner Künstlerlaufbahn am Ende.
Wie kommt er zu einer Entscheidung und wie frei ist diese?
Er bittet die selbstbewußt sowie dominant auftretende Marie um Hilfe, die stark von ihrer eigenen Vergangenheit geprägt ist. Das Spiel von Dominanz und Unterwerfung nimmt seinen Lauf. In einer Orgie der Zerstörung befreit Marie Tobias in ihrer eigenen Art von seiner Last und schafft Raum für einen Neuanfang.
 
Dies ist eine vereinfachte Textausgabe ohne eigene Stilvorlagen.
Dekorative Elemente wie Graphiken sind hierbei lediglich als zusätzlicher Inhalt explizit getrennt von der Erzählung enthalten.
Damit ist diese Ausgabe besonders geeignet für Präsentationsprogramme, Geräte sowie Konversionsskripte, welche EPUB nur sehr rudimentär interpretieren können.
Dazu eignet sich diese Ausgabe überdies für Publikum mit einem Hang zur Anmutung von Elementen klassischer gedruckter Bücher.
 
Einige Charakteristika dieses Buches:
Zeichenanzahl: 202540
Wortanzahl (Token, Wörter): 29606
Wortumfang (Worttypen, verschiedene Wörter): 5947
Variabilität (Type-Token-Verhältnis): 0.201
Guiraud-Index: 34.6
Informationsgehalt (Wortebene): 10.1 Shannon
Satzanzahl: 1833
Graphiken: 8
Alternative Stilvorlagen: 0
 
Schlüsselwörter, Themen: Anekdote, Hilfe, Entscheidung, freier Wille, Philosophie, Wissenschaft, genetische Disposition, Erziehung, Prägung, Versagen, Aufgeben, Neuanfang, Einsicht, Zernichten, Kunst, Künstler, Atelier, SM, Sadist, Masochist, Dominanz, Unterwerfung
 
Ausgabe: 2021-07-16
 
Herausgeber:
Freigegeben:
16. Feb. 2017
ISBN:
9783739669212
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Marie - Marie de Sade

Marie de Sade; Marie: Der Atelierbesuch

Metainformationen zum Buch

Buchidentifikation: (EBI)[Marie de Sade|Marie: Der Atelierbesuch (Textausgabe)|4] [2016-01-16T17:44:20Z] [20|TQ660-gy03-A924-2V0j] Sprachede BuchtitelMarie: Der Atelierbesuch BuchuntertitelTextausgabe BeschreibungTobias fühlt sich mit seinem bisherigen Leben, seiner Künstlerlaufbahn am Ende. Wie kommt er zu einer Entscheidung und wie frei ist diese? Er bittet die selbstbewußt und dominant auftretende Marie um Hilfe, die stark von ihrer eigenen Vergangenheit geprägt ist. Das Spiel von Dominanz und Unterwerfung nimmt seinen Lauf. In einer Orgie der Zerstörung befreit Marie Tobias in ihrer eigenen Art von seiner Last und schafft Raum für einen Neuanfang.

Dies ist eine vereinfachte Textausgabe, einmal abgesehen vom Titelbild ohne Graphiken und als Voreinstellung nur eine einfache Stilvorlage ohne Farbangaben, besonders geeignet für Präsentationsprogramme, Geräte und Konversionsskripte, die EPUB nur sehr rudimentär interpretieren können. Autorin (Text, Vorwort, Auszeichnungssprachen)Marie de Sade Mitarbeiter (Vorwort, Auszeichnungssprachen, Titelgraphik, Korrekturleser)Dr. Olaf Hoffmann Mitarbeiterin (Korrekturleserin, Muse)Inken S. ImpressumKontakt bei BookRix: M.d.S. http://www.bookrix.de/-if4897c4a0f7965/

email: mds@kdwelt.de Mehr Bücher von M.d.S. bei BookRix:http://www.bookrix.de/books;user:if4897c4a0f7965.html Letzte Änderung2017-02-06T21:00:00Z Erstellt2016-01-10/17, 2016-01-24/27, 2016-05-14/17 WerktypText Schlüsselwörter, ThemenAnekdote, Hilfe, Entscheidung, freier Wille, Philosophie, Wissenschaft, genetische Disposition, Erziehung, Prägung, Versagen, Aufgeben, Neuanfang, Einsicht, Zernichten, Kunst, Künstler, Atelier, SM, Sadist, Masochist, Dominanz, Unterwerfung Publikum, ZielgruppeJugendliche, Erwachsene

Marie: Der Atelierbesuch

Textausgabe

Inhaltsverzeichnis

Titelseite

Metainformationen

Epigraph

Vorwort

Zum Inhalt

Technisches

Die Bitte

Die Libertines

Unterwegs

Kunst im Atelier

Aufräumen

Nachbesprechung

Epilog

Epigraph

So wollt ich ganz zernichtet sein,

Wie an dem ganzen Wesen mein

Nit eine Fiber jetzt nit schreit

Vor tiefer Reu und wildem Leid.

Zurück! Und kann nit!

Noch einmal!

Und kommt nit wieder!

Graus und Qual!

Hie wird kein zweites Mal gelebt!

Nun weiß die aufgerissne Brust,

Als sie es nie zuvor gewußt,

Was dieses Wort bedeuten mag:

Lieg hin und stirb, hie ist dein Tag!

Aus dem 'Jedermann' von Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal

Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? […] Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

Brief an Oskar Pollak, 1904-01-27, in: Franz Kafka: Briefe 1902-1924

Kluge Menschen suchen sich die Erfahrungen selbst aus, die sie zu machen wünschen.

Aldous Huxley

… denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit …

Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 1795, 2. Brief, Johann Christoph Friedrich von Schiller

Der alte Satz: Aller Anfang ist schwer, gilt nur für Fertigkeiten. In der Kunst ist nichts schwerer als beenden und bedeutet zugleich Vollenden.

'Aphorismen, 1911', Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr. Wer dem Symbol nachgeht, tut es auf eigene Gefahr. In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben.

'Das Bildnis des Dorian Gray', Oscar Wilde

Oft trifft man wen, der Bilder malt,

viel seltener wen, der sie bezahlt.

Wilhelm Busch

So lange der Mensch nicht im Höchsten frei, bei sich, selbständig ist, so lange kann er auch in Kunst und Wissenschaft nicht das Höchste erreichen.

Ludwig Feuerbach

Die Kunst fliegt um die Wahrheit, aber mit der entschiedenen Absicht, sich nicht zu verbrennen.

Franz Kafka

Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.

Sophokles

Ernst ist die Kunst und heiter das Leben.

Kurt Schwitters

Vorwort

Zum Inhalt

Diese Erzählung knüpft an Erlebnisse der Autorin Marie an, gleichwohl ist die Angelegenheit nicht so simpel, daß man den Inhalt einfach biographisch verstehen könnte. Marie besteht auf Distanz zwischen ihren eventuellen Erlebnissen und ihrem Hier und Jetzt. Es steht ein Konjunktiv im Raum, das Erlebnis kann nahezu so stattgefunden haben, es kann auch künstlerisch verdichtet sein.

Marie bewahrt die Distanz auch, indem sie auf eine Ich-Erzählung verzichtet, der Erzähler bleibt abstrakter und hat Einblick in verschiedene Gedankenwelten, wie sie Marie als Autorin leicht haben mag, Marie als Protagonistin müßte hingegen sehr scharfsinnig sein, um immer zu ahnen, was genau in den Köpfen der Menschen vorgeht, mit denen sie es zu tun hat - oft ist das zum Zeitpunkt des Erlebens auch von untergeordneter Bedeutung. Marie würde sich da schriftlich nie so genau festlegen.

Die Namen anderer Beteiligter wurden zum Schutz ihrer Privatsphäre natürlich verändert.

Technisches

Bei diesem Buch handelt es sich um eine vereinfachte Textausgabe. Anders als die der Originalausgabe enthält dieses, einmal abgesehen vom Titelbild, keine Graphiken und als Voreinstellung nur eine einfache Stilvorlage ohne Farbangaben. Diese Ausgabe ist besonders geeignet für Präsentationsprogramme, Geräte und Konversionsskripte, die EPUB nur sehr rudimentär interpretieren können. Für Programme, die das Format EPUB korrekt interpretieren, ist dringend die Originalausgabe zu empfehlen.

Die Bitte

„Ich wollte eigentlich fragen, ob du mir vielleicht bei einer drängenden Angelegenheit helfen könntest" formulierte Tobias unsicher, nachdem er zögerlich zu Marie herangetreten war.

Der philosophische Diskurs war zuende und wer Lust und Bedürfnis hatte, war bereits in den 'Folterkeller' aufgebrochen. Marie war noch sitzengeblieben. Sie hatte keine Eile. Sicherlich ging sie die gesamte Diskussion noch einmal in aller Ruhe durch und wog erneut alle angebotenen Argumente gegeneinander ab, um ihre Schlüsse zu ziehen - vielleicht gar mehr über die Beteiligten als über die diskutierten Themen, wer machte Fortschritte, wer hatte mit neuen Gedanken überraschen können, wer durch eine geschickte Argumentation erfreuen?

Sie saß reglos, wie abwesend, körperlich zwar anwesend aber sonst kaum präsent, dennoch bekam sie alles mit und konnte bei Bedarf reagieren. Tobias hatte es schon mehrfach erlebt und wußte, man konnte sie ruhig ansprechen, wenn sie so war. Sie hatte mal gesagt, wenn sie nicht über etwas nachdenke, könne sie dann beinahe nichts sein, wenn sie sich so zurückziehe - und das schien zumindest für sie ein erstrebenswerter Zustand zu sein, gleichzeitig präsent zu sein und doch beinahe nichts für sich selbst. Nun aber reagierte sie in aller Ruhe auf die Interaktion von Tobias. Sie bewegte sich nur ganz leicht, zum Zeichen, daß seine Worte nicht an ihr vorbeigegangen waren. Sie nahm alsdann langsam ihr Glas vom Tisch und trank in aller Ruhe ihren Saft aus. Sie drängte nichts so sehr zu den üblichen Spielen, die gewöhnlich jeden Donnerstag beim Treffen der Libertines nach dem Diskurs stattfanden.

Selbstbewußt schaute Marie Tobias nun an, wieder gänzlich im Hier und Jetzt, grinste und erwiderte: „Na willst du nun fragen oder nicht?"

Tobias wurde noch unsicherer. Bei Marie mußte man vorsichtig sein, sonst konnte das schon einmal schwer vorhersehbare unangenehme Folgen haben, also mehr als die üblichen Spiele drunten in der Folterkammer, Marie konnte wirklich fies werden oder so tun als ob, was für das Opfer auf das gleiche Ergebnis hinauslief, weswegen sie auch von vielen in diesem Kreise respektiert und geschätzt wurde. Bei Marie konnte man nie wissen, wann sie noch spielte und wann es für das Opfer allmählich ernst wurde. Und doch - sie behielt letztlich immer das Maß, auch wenn sie ihren Opfern bei solchen besonderen Zuwendungen mehr abverlangte, als diese zu ertragen können glaubten. Nachher waren sie schlauer und befreit, sehr befreit und bereichert um eine fundamentale Grunderfahrung von tiefer Panik, Furcht, Angst oder Schmerz. Kannte Marie eine Person, ein Opfer etwas, konnte sie in solch besonderen Behandlungen beinahe alles aus ihren Opfern herauskitzeln, wobei es natürlich meist nicht beim Kitzeln blieb, es sei denn, dies wäre exakt das, was das Opfer im Kern treffen würde, womit sie in das tiefste Innerste seines Seins vordringen könnte, um es nach außen zu puhlen wie ein faules Geschwür, herauszuquetschen wie ein Furunkel.

Ihr Spitzname, der auch schon den Libertines

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