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Entführung ohne Happy End Kripow & Kripow Herr Doktor und die Polizei

Entführung ohne Happy End Kripow & Kripow Herr Doktor und die Polizei

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Entführung ohne Happy End Kripow & Kripow Herr Doktor und die Polizei

Länge:
201 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
21. Juli 2021
ISBN:
9798201406295
Format:
Buch

Beschreibung

Entführung ohne Happy End

Kripow & Kripow

Herr Doktor und die Polizei

von

Bernd Teuber & A. F. Morland

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 139 Taschenbuchseiten.

 

Die Frau des Geschäftsmannes Georg Jensen wird entführt. Die Kidnapper fordern zwei Millionen Euro Lösegeld. Aber – bereits kurze Zeit später wird Ingeborg Jensen tot aufgefunden. Kriminalhauptkommissarin Kathrin Kripow und ihre Kollegen verfolgen verschiedene Spuren, doch die Ermittlungen verlaufen zäh und trotz der tragischen Umstände vorläufig ergebnislos.

Währenddessen muss sich Doktor Alexander Kripow um einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht kümmern. Das Opfer ist sein Sohn.

Der zweite Band der neuen Saga um das Ehepaar Kripow, der Kommissarin und des Leiters der Falkenberg-Klinik. Spannend, dramatisch und romantisch – es bleibt nicht aus, dass sich alle Lebensbereiche überschneiden und nach einem langen Arbeitstag zur Abwechslung schon mal die "Rollen" vertauscht werden.

Freigegeben:
21. Juli 2021
ISBN:
9798201406295
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

Entführung ohne Happy End Kripow & Kripow Herr Doktor und die Polizei - A. F. Morland

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Kripow & Kripow

Herr Doktor und die Polizei

von

Bernd Teuber & A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 139 Taschenbuchseiten.

Die Frau des Geschäftsmannes Georg Jensen wird entführt. Die Kidnapper fordern zwei Millionen Euro Lösegeld. Aber – bereits kurze Zeit später wird Ingeborg Jensen tot aufgefunden. Kriminalhauptkommissarin Kathrin Kripow und ihre Kollegen verfolgen verschiedene Spuren, doch die Ermittlungen verlaufen zäh und trotz der tragischen Umstände vorläufig ergebnislos.

Währenddessen muss sich Doktor Alexander Kripow um einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht kümmern. Das Opfer ist sein Sohn.

Der zweite Band der neuen Saga um das Ehepaar Kripow, der Kommissarin und des Leiters der Falkenberg-Klinik. Spannend, dramatisch und romantisch – es bleibt nicht aus, dass sich alle Lebensbereiche überschneiden und nach einem langen Arbeitstag zur Abwechslung schon mal die „Rollen" vertauscht werden.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

Cover: Steve Mayer, nach Motiven, 2021

Serie created by Marten Munsonius, Alle Rechte vorbehalten, 2021

Nach Romanmotiven von A.F. Morland & Bernd Teuber

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

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Alles rund um Belletristik!

1

An einem Donnerstagabend im Frühsommer wurde Georg Jensen vor seiner Luxusvilla von seinem Chauffeur mit dem Mercedes abgeholt. Georgs Ziel war ein Treffen mit einem langjährigen Geschäftsfreund. Um diese Zeit befand sich nur seine Frau Ingeborg im Haus. Leise vor sich hinsummend zog sie ihren Morgenmantel aus rotem Satin über und setzte sich vor den großen Frisierspiegel um sich ihrer Schönheitspflege zu widmen.

Ingeborg war eine schlanke, attraktive Frau von zweiundvierzig Jahren. Ihr weicher und strahlender Teint stand in einem merkwürdigen Kontrast zu ihren harten, grauen Augen. Sie trug eine Feuchtigkeitscreme auf und verteilte sie gleichmäßig im Gesicht. Dann trat der Kamm in Aktion. Das Haar knisterte. Ingeborg musterte sich kurz im Spiegel und legte den Kamm zurück auf die Glasplatte. Plötzlich klingelte ihr Smartphone. Sie ließ es drei Mal läuten, erhob sich, nahm das Gerät vom Nachttisch und betätigte die Anruftaste. Sie meldete sich.

Niemand antwortete.

„Hallo, rief sie. „Ist da jemand?

Die Antwort blieb aus. Plötzlich war ein leises Knacken in der Leitung zu hören. Der Anrufer hatte die Verbindung unterbrochen. Kopfschüttelnd legte Ingeborg das Smartphone auf den Schminktisch. Sicher hat sich jemand verwählt, dachte sie. Ingeborg zündete sich eine Zigarette an, ging zum Fenster hinüber und starrte hinaus in die Dämmerung. Sie machte einen tiefen Zug und blies den Rauch nachdenklich an die Scheibe. Nicht der seltsame Anruf beschäftigte sie, sondern ihr Mann.

Sie unternahmen kaum noch etwas zusammen. Jeder ging seine eigenen Wege. Das gab ihr zu denken. Sie rauchte die Zigarette zu Ende und drückte den Stummel im Aschenbecher aus. Dann ging sie in hinüber zum Fernseher und schaltete ihn ein. Gerade als sie sich aufs Bett setzen wollte, traten zwei maskierte Männer ins Schlafzimmer. Für einige Sekunden war Ingeborg völlig sprachlos.

Dann begann sie zu schreien und wurde langsam hysterisch. Einer der Männer verpasste ihr ein paar Ohrfeigen, bis sie aufhörte, ihre Meinung so unmissverständlich zu äußern. Mit roher Gewalt schob er ihr einen Knebel in den Mund, fixierte ihn mit Klebeband und fesselte ihr die Hände auf den Rücken. Anschließend stülpte er ihr eine primitive Kapuze ohne Augenschlitze über den Kopf. Die beiden Männer schleppten Ingeborg zu ihrem Wagen, der in der Auffahrt parkte, stiegen ein und legten sie auf den Boden. Einer blieb während der Fahrt auf dem Rücksitz, während der andere das Auto steuerte.

2

Kurz vor Mitternacht kehrte Georg Jensen nach Hause zurück. Er mixte sich einen Wodka-Martini und ging nach oben ins Schlafzimmer, wo er auf dem Bett einen Zettel fand. Die Wörter befanden aus Buchstaben, die jemand aus einer Zeitung ausgeschnitten hatte. Der Text war kurz und knapp: ‚Wir haben Ihre Frau. Keine Polizei, sonst stirbt sie. Wir fordern eine Million Euro. Wir melden uns morgen‘.

Georg war sichtlich betroffen von dem Ereignis. Ziellos wanderte er im Zimmer umher. Schließlich setzte er sich aufs Bett. Sein Blick war leer. Nach zehn Minuten stand er auf und verließ das Zimmer. Er mixte sich einen für ihn ungewöhnlich starken Drink und nahm ihn mit in sein Arbeitszimmer, wo er seinen Anwalt Doktor Maximilian Roebke anrief.

„Hör zu, ich sitze in der Patsche. Ich brauche unbedingt deine Hilfe und deinen Rat. Kannst du sofort zu mir kommen?"

Georg und Maximilian waren alte Freunde. Trotzdem schimpfte der Anwalt über die späte Uhrzeit und wollte wissen, ob die Sache nicht bis morgen warten könne.

„Verdammt noch mal, nein! Ich muss dich sofort sprechen. Also komm her, bitte!"

Georg legte auf, bevor sein Gesprächspartner noch einmal widersprechen konnte.

Maximilian Roebke erschien zwanzig Minuten später mit verärgerter Miene. Er war leger angezogen, ziemlich groß, fast zwei Meter, und sportlich schlank. Er hatte ein langgezogenes, mageres Gesicht.

„Ich war drauf und dran, ins Bett zu fallen, als dein Anruf kam, sagte er, während er sich auf eines der Sofas warf. „Du hast mir vielleicht einen Schreck eingejagt. Was ist denn los?

„Es geht um Ingeborg. Georg sprach langsam und etwas zu dramatisch. „Sie ist entführt worden. Er hob seinen Drink und trank ihn mit einem lauten Schluck aus.

„Das darf nicht wahr sein, erwiderte Maximilian. Er erhob sich vom Sofa. „Vielleicht ist sie irgendwo unterwegs, oder sie hat vergessen, dir zu sagen ...

„Sie ist nicht weggegangen. Sie ist entführt worden." Georg fügte einige weitere Angaben hinzu und zeigte ihm den Zettel.

Maximilian hörte ihm aufmerksam zu. Dann richtete sich seine Aufmerksamkeit auf das Schriftstück. „Das ist einfach unglaublich! Ingeborg! Dass so etwas ausgerechnet ihr passieren musste!" Maximilian war von dem Vorfall erschüttert. Er stand für einige Minuten ganz ruhig, in tiefe Gedanken versunken.

„Soweit ich es beurteilen kann, gibt es für dieses Problem keine Sofortlösung, meinte er schließlich. „Egal, von welcher Perspektive aus man die Sache betrachtet. Einst steht fest: Du verlierst oder du könntest verlieren. Sieh mal, rufst du die Polizei an, könnte es ihren Tod bedeuten. Bezahlst du das Lösegeld, bedeutet es fast das gleiche. Du spielst so oder so mit Ingeborgs Leben.

„Das habe ich schon in Kauf genommen, sagte Georg ernst. „Aber welche Möglichkeit ist die beste? Wir müssen uns ziemlich schnell entscheiden. Er zündete sich eine Zigarette an. „Außerdem habe ich nicht allzu viel Bargeld auf der Hand. Du weißt, dass mein Gesamtvermögen in Investmentfonds liegt. Aber in diesem Augenblick ist mir das Geld völlig unwichtig. Ingeborg ist mir viel wichtiger. Ich werde morgen etwas auf die Beine stellen, ein paar Aktien oder etwas anderes verkaufen. Aber das wird erst morgen möglich sein, und bis dahin sind es immerhin noch acht Stunden. Sag mal, Maximilian, was meinst du? Nach welchem Schema soll ich vorgehen? Polizei oder Lösegeld?"

„Nun, die Statistik hat eindeutig bewiesen, dass fünfzig Prozent solcher Entführungsfälle ..."

„Ach, zum Teufel mit deiner idiotischen Statistik!, schnitt er ihm das Wort ab. „Wir sprechen hier von Ingeborgs Leben. Georg war ziemlich stark mitgenommen von dieser Angelegenheit.

„Du tust mir Unrecht. Meinst du etwa, ich will Ingeborgs Leben aufs Spiel setzen? Maximilians Art, sich auszudrücken, zeugte von seiner tiefen und aufrichtigen Besorgnis in dieser Sache. Seine Stimme bebte leicht, als er fortfuhr. „Ich möchte das Problem logisch angehen, um die beste Lösung zu finden. Versteh‘ mich bitte richtig.

„Vergiss die Logik und lass deine Statistik fallen, erwiderte Maximilian. „Erzähl mir nur, was du selbst unternehmen würdest, wenn Ingeborg deine Frau wäre.

„Da ich als Anwalt weiß, wie dämlich gewöhnliche Polizisten sein können, würde ich eher das Lösegeld zahlen. Aber das ist meine persönliche Meinung, und nicht der allerbeste Rat."

„Ich werde das Geld morgen holen, erklärte Maximilian. Er seufzte kurz. „Um ganz ehrlich zu sein, habe ich verdammt viel Angst um Ingeborg. Wenn ihr etwas zustoßen sollte ... Weißt du, Georg, du bist der einige auf der Welt, dem ich diese Angelegenheit anvertrauen kann. Im Moment fühle ich mich verflucht einsam mit meiner Last. Tust du mir den Gefallen und schaust morgen bei mir vorbei, wenn die Entführer anrufen?

„Selbstverständlich. Ich bleibe in deiner Nähe, bis Ingeborg wieder sicher zu Hause ist. Versuche jetzt zu schlafen und mach dir nicht so viele Sorgen. Die Kerle wollen nur Geld von dir, sonst nichts."

3

Nachdem Ingeborg Jensen die Augenbinde abgenommen worden war, sah sie sich in ihrem kleinen Gefängnis um. Sie befand sich in einem winzigen Schlafzimmer. Die Tür war abgeschlossen, das Fenster mit Brettern zugenagelt. Abgesehen von einem Bett gab es keine weiteren Möbel, nicht einmal einen Teppich, um den hässlichen Holzboden zu verdecken.

Während der Fahrt im Auto hatte sie bemerkt, dass sie die Stadt verließen, denn der Verkehrslärm nahm immer mehr ab. Sie schätzte, dass die ungefähr eine Stunde unterwegs gewesen sein mussten. Der letzte Teil der Strecke führte bergauf. Ingeborg spürte plötzlich das Gefühl totaler Isolation. Die Stille war unerträglich, das Zimmer verdunkelt. Dünne Lichtstrahlen vom Nebenzimmer krochen durch die langen Risse in der Tür.

Die Männer hatten ihr die Hand- und Fußfesseln mit dem Hinweis abgenommen, dass sie ruhig schreien könnte, weil es zwecklos war. Hier draußen gab es niemanden, der ihre Stimme hörte. Bisher hatten die Entführer ihr nichts angetan. Eigentlich war sie über das Geschehen eher empört als ängstlich. Sie wusste, dass Georg sie auf jeden Fall herausholen würde. Egal wie. Er würde das Lösegeld zahlen. Georg liebte sie, nein, er vergötterte sie. Seine Frau zu befreien, würde zu seinem Lebensziel werden. Auf ihn war immer Verlass, bestätigte sie sich selbst.

Und wenn die Entführer das Geld hätten, würde sie wieder frei sein. Das hatte ihr der größere der beiden Männer versichert. Ingeborg hatte schon eine Musterung der beiden Typen vorgenommen und festgestellt, dass sie sehr unterschiedlich aussahen. Abgesehen vom Körperbau hatte der Größere einen kantigen Schädel und schläfrige Schlangenaugen. Der Zweite hatte einen kleinen Kopf, der auf einem bulligen Nacken saß. Sein Gesicht war stark vernarbt. Eine seiner vielen Narben hatte die Form einer Sichel. Beide Männer wirkten nicht sehr vertrauenerweckend.

Ingeborg beobachtete die Entführer heimlich, aber sehr genau. Sie bemerkte, dass es sich bei den Männern um außerordentlich merkwürdige Typen handelte. Sie waren in jeder Hinsicht irgendwie komisch, sowohl physisch, als auch sonst. Sie hatten sogar ihre Masken abgenommen. Ingeborg wusste, dass alles, was sie sah, der Polizei später bei der Fahndung sehr nützlich sein konnte. Außerdem hätte sie ohne Weiteres Skizzen der beiden Männer anfertigen können. Während ihrer Beobachtungen nahm sie sich vor, ihre Entführer unverzüglich nach ihrer Befreiung zu zeichnen. Sie brachte die Voraussetzungen für diese Arbeit mit.

Ingeborg war früher eine der begehrtesten und populärsten Kunstmalerinnen des Landes gewesen. Vor allem die Porträtmalerei hatte sie zu einer sehr reichen und berühmten Frau gemacht. Eigentlich hätte sie es gar nicht nötig gehabt. Ingeborg war

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