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Ich bin bei dir - Mit wahren Geschichten: 366 Liebesbriefe von Jesus

Ich bin bei dir - Mit wahren Geschichten: 366 Liebesbriefe von Jesus

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Ich bin bei dir - Mit wahren Geschichten: 366 Liebesbriefe von Jesus

Länge:
844 Seiten
6 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 29, 2021
ISBN:
9783961225057
Format:
Buch

Beschreibung

In diesem Andachtsbuch finden Sie Worte aus der Perspektive von Jesus - Worte, die Trost, Hoffnung und Ermutigung schenken. Worte, die immer wieder vor Augen führen, dass er bei uns ist - bis ans Ende der Welt. In welcher Situation auch immer Sie sich gerade befinden: Diese Andachten sind wie persönliche Liebesbriefe von Jesus - und verwandeln Ihren Monolog in einen Dialog.

Diese Sonderausgabe des Weltbestsellers enthält 20 wahre Geschichten darüber, was Menschen mit Gott und diesem Buch erlebt haben. Auch neu: Zu jeder Andacht sind die Bibelverse abgedruckt, auf denen sie basieren.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 29, 2021
ISBN:
9783961225057
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Ich bin bei dir - Mit wahren Geschichten - Sarah Young

Eine Vorbemerkung der Autorin

Ihnen ist wahrscheinlich auch schon aufgefallen, dass die Bibel voller Geschichten ist und dass Jesus selbst oft Gleichnisse verwendet hat, um sowohl die Herzen als auch den Verstand seiner Zuhörer zu erreichen. Ich liebe es, wie realistisch die Menschen in der Bibel dargestellt und dass ihre Kämpfe und Schwächen, ihre Probleme und Ängste nie unter den Tisch gekehrt werden.

Ein Teil der Bibel wurde von David und Paulus verfasst, die beide schwere Verbrechen begangen hatten, und trotzdem hat Gott durch sie Großes erreicht. Petrus hat dreimal geleugnet, Jesus zu kennen, aber er wurde dennoch Leiter der Gemeinde in Jerusalem. Außerdem hat er zwei ermutigende Briefe an Christen geschrieben, die mit großen Herausforderungen konfrontiert waren. Und dann sind da noch Geschichten wie die von Hiob. Er war ein zutiefst gläubiger Mensch, der unfassbare Verluste erlitt, aber trotzdem an Gott festhielt.

Wenn wir diese bewegenden biblischen Geschichten lesen, können wir uns darüber freuen, dass Gott den Menschen vergibt, dass er sie rettet und über alles und trotz allem liebt. Wir können sogar dankbar sein, dass Petrus – wegen seines „Kleinglaubens – anfing unterzugehen, als er übers Wasser ging. Was Petrus erlebt hat, macht uns Hoffnung, dass auch uns vergeben wird und dass auch wir „herausgezogen werden, wenn wir anfangen „unterzugehen", weil wir uns zu sehr auf unsere Umstände konzentrieren und zu wenig darauf, dass Jesus dabei an unserer Seite ist.

In all den Jahren haben mir zahllose Leser ihre Geschichten erzählt. Das war ein großer Segen für mich, denn es hat mir gezeigt, dass wir alle ganz ähnliche Sorgen haben und ganz ähnliche Kämpfe ausfechten müssen. Gottes Wort spricht in jede Situation hinein, und er kann uns helfen, ganz gleich, was in unserem Leben gerade geschieht.

Die persönlichen Berichte, die so viele von Ihnen mir geschickt haben, bedeuten mir viel, und ich freue mich, dass ich einige davon in diese Ausgabe von Ich bin bei dir mit wahren Geschichten aufnehmen darf. Es tut mir leid, dass ich nur einen Bruchteil dieser wunderbaren Geschichten hier abdrucken kann. Es ermutigt mich, von meinen Leserinnen und Lesern zu hören, wie Gott Zeiten, in denen ihr Glaube auf schwachen Füßen stand, benutzt hat, um sie zu heilen und zu verändern. Sie berichten davon, wie ihr Glaube stärker wurde, weil sie an Jesus festgehalten und seinen Verheißungen vertraut haben. Ich hoffe, dass diese inspirierenden Geschichten auch Sie dazu motivieren, einmal darauf zu achten, in welcher Weise Jesus im Alltag an Ihrer Seite ist, und in sein Wort einzutauchen, wenn Sie mit schwierigen Situationen konfrontiert werden.

Am Ende dieses Buches finden Sie zwanzig Geschichten, einige davon stammen auch aus meinem eigenen Leben. Ich möchte Sie ermutigen, beim Lesen über Ihre Geschichte nachzudenken. Wenn Sie mit Jesus unterwegs sind, sind Sie Gottes Schöpfung (Epheser 2,10), und er ist auf wunderbare Weise in allem am Werk, was in Ihrem Leben geschieht.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Sonderausgabe von Ich bin bei dir viel Freude bereitet.

Ich wünsche dir Gottes überreichen Segen!

Sarah Young

Einleitung

Zum ersten Mal erlebte ich Gottes spürbare Gegenwart in einer Umgebung von unbeschreiblicher Schönheit. Ich lebte und studierte in einer christlichen Kommunität in einem malerischen Alpendorf in Frankreich. Die Gemeinschaft war ein Zweig von L’Abri, einem internationalen Werk, das durch die Arbeit von Francis und Edith Schaeffer in der Schweiz entstanden war. Während meines Aufenthalts in L’Abri erkundete ich die märchenhafte Landschaft, die mich von allen Seiten umgab. Es war gegen Ende des Winters, und die Mittagssonne spendete eine angenehme Wärme, aber der Schnee lag noch so hoch, dass er nicht schmolz. Strahlendes Sonnenlicht, das vom reinen, weißen Schnee reflektiert wurde, reinigte meinen Geist von der Dunkelheit, die ihn jahrelang gefangen gehalten hatte.

Jeden Tag stieg ich einen steilen Hang hinauf, um den atemberaubenden Blick zu genießen, der meine Seele aufatmen ließ. Ich stand oben und staunte ehrfürchtig über das faszinierende Panorama. Unter mir lag das Dorf, das mein Zuhause geworden war. Von dieser Höhe aus betrachtet, beherrschte die Kirche mit ihrem hohen Turm das Dorf. Wenn ich in die andere Richtung blickte, konnte ich den Genfer See weit unter mir liegen sehen, der mir in den Sonnenstrahlen, die sich darin brachen, grüßend zurief. Wenn ich nach oben schaute, sah ich die schneebedeckten Gipfel der Hochalpen um mich herum. Ich drehte mich und drehte mich und nahm so viel in mich auf, wie ich mit zwei Augen und meinem begrenzten Geist erfassen konnte.

Als Tochter eines Collegeprofessors war ich immer ermutigt worden, ein breites Spektrum an Büchern zu lesen und eigenständig zu denken. Ich hatte am Wellesley College Philosophie studiert und stand kurz vor meinem Abschluss in Philosophie an der Tufts-Universität. Einige Jahre zuvor hatte mein Bruder mich aufgefordert, Schaeffers Preisgabe der Vernunft zu lesen. Zu meiner großen Überraschung und Freude hatte dieses Buch Fragen beantwortet, die ich lange zuvor als unlösbar abgehakt hatte. Die intellektuelle Wahrhaftigkeit von Francis Schaeffers Aussagen hatte mich an diesen wunderschönen Ort geführt. Ich war auf der Suche nach der absoluten, unverrückbaren Wahrheit – einem Fundament, auf dem ich mein Leben aufbauen konnte.

Kurz nachdem ich in das Haus gezogen war, in dem ich zusammen mit anderen Studenten wohnte, lernte ich eine Seelsorgerin kennen, die vom schweizerischen Zweig von L’Abri angereist war, um mit einigen von uns zu sprechen. Ich betrat das Zimmer, in dem sie wartete, und sie forderte mich auf, die Tür zu schließen. Noch bevor ich mich setzen konnte, stellte sie mir schon die erste Frage: „Bist du Christin? Ich antwortete ihr, dass ich nicht sicher sei; ich wollte Christin sein, aber ich begriff eigentlich nicht, wozu ich Jesus brauchte. Ich dachte, Gott zu kennen wäre genug. Ihre zweite Frage lautete: „Gibt es etwas in deinem Leben, das du dir selbst nicht vergeben kannst? Diese Frage konfrontierte mich damit, dass ich ein sündiger Mensch bin. In diesem Moment verstand ich, dass ich Jesus brauche – um von meinen vielen Sünden erlöst zu werden. Später, als ich allein war, bat ich Jesus, mir meine Schuld zu vergeben und mein Gott und Erlöser zu sein.

Eines Nachts verließ ich die Wärme unseres gemütlichen Chalets, um in den verschneiten Bergen spazieren zu gehen. Ich wanderte allein durch ein dicht bewaldetes Gebiet, fühlte mich verwundbar und staunte über die kalte, vom Mondlicht beschienene Schönheit. Die Luft war eiskalt und trocken und schmerzte in der Lunge. Nach einer Weile gelangte ich auf eine Lichtung und hielt inne. Die Zeit schien stillzustehen, als ich mich staunend umsah und die Schönheit dieses Ortes in mich aufsog. Plötzlich wurde ich mir einer wunderbaren Gegenwart bewusst, und ich reagierte unwillkürlich damit, dass ich „Lieber Jesus" flüsterte. Diese Erfahrung von Jesu Gegenwart war viel persönlicher als all die intellektuellen Antworten, nach denen ich gesucht hatte. Ich erlebte, dass ich eine Beziehung zum Schöpfer des Universums hatte, der der Weg und die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6).

Ein Jahr später machte ich zu Hause in den USA eine weitere Erfahrung mit Jesu Gegenwart. Ich trauerte um das Ende einer Liebesbeziehung und fragte mich, ob mein Leben wohl anders verlief, weil ich Christ war.

Zu dieser Zeit arbeitete ich als technische Redakteurin in Virginia. Mein Chef schickte mich zu einer Konferenz nach Atlanta. Ich übernahm pflichtbewusst diesen Auftrag und checkte ohne große Begeisterung im Hotel ein. Als ich allein in meinem Zimmer saß, hatte ich das Gefühl, von einer Welle der Trostlosigkeit überrollt zu werden. Also begann ich, ziellos durch die Straßen von Atlanta zu schlendern, um meiner Einsamkeit zu entrinnen. Ich schaute einige Bücher an einem Bücherstand durch und entdeckte dabei Beyond Ourselves von Catherine Marshall. Als ich in jener Nacht dieses Buch las, fühlte ich mich plötzlich nicht länger allein. Ich kniete in meinem Hotelzimmer neben dem Bett nieder und spürte, wie mich eine überwältigende Gegenwart voller Frieden und Liebe berührte. Ich wusste, dass Jesus bei mir war und dass er mit mir litt. Es war ohne Frage derselbe „liebe Jesus", den ich in den Alpen erlebt hatte.

In den folgenden sechzehn Jahren war ich das, was viele wohl als vorbildlicher Christ beschreiben würden. Ich ging ans Covenant Theological Seminary in St. Louis und machte einen Abschluss in Seelsorge und Bibelkunde. Dort lernte ich meinen Mann Steve kennen, der in der dritten Generation Missionar in Japan war. Nach unserem Studium verbrachten wir zweimal vier Jahre in Japan und bauten dort Gemeinden auf. Während unseres ersten Japan-Aufenthalts wurde unsere Tochter geboren und während unseres Aufenthalts in den USA unser Sohn. Nach unserem zweiten, vier Jahre dauernden Einsatz kehrten wir nach Amerika zurück. Wir lebten in Atlanta, wo Steve in einer japanischen Gemeinde arbeitete und ich an der Georgia State University einen weiteren Abschluss in Seelsorge machte.

Im Rahmen meines Studiums arbeitete ich in einer christlichen Beratungsstelle in Atlanta. Es waren für mich wertvolle Erfahrungen, dass ich tief verletzten Frauen helfen konnte, bei Jesus Heilung zu finden. Außerdem war ich sehr dankbar für meinen liebevollen Mann und meine beiden Kinder, die mir viel Freude bereiteten. Aber in diesen sechzehn Jahren erlebte ich kein einziges Mal spürbar die Gegenwart von Jesus.

Deshalb begab ich mich erneut auf die Suche. Es begann mit dem Andachtsbuch The Secret of the Abiding Presence von Andrew Murray. Dieses Buch beschäftigt sich damit, dass Christen unablässig die Erfahrung von Gottes Gegenwart machen sollten. Murray betont, wie wichtig es ist, still und ungestört Zeit allein mit Gott zu verbringen.

Ich las das Buch in einer sehr ungeregelten Phase meines Lebens. Wir warteten auf die Bewilligung unserer Visa für Australien, damit wir eine Gemeinde für in Melbourne lebende Japaner aufbauen konnten. Ich hatte meine Arbeitsstelle gekündigt, um den Umzug nach Übersee vorzubereiten, und musste mich daran gewöhnen, dass ich meine erfüllende Arbeit als Psychotherapeutin aufgegeben hatte. Inmitten dieser großen Veränderungen begann ich, mich ernsthaft nach Gottes Gegenwart auszustrecken. Ich begann meine Tage allein mit Gott, ausgerüstet mit der Bibel, einem Andachtsbuch, einem Gebetstagebuch, einem Stift und Kaffee. Doch nur eine oder zwei Stunden mit ihm allein zu verbringen, war mir bald zu wenig.

Die Ungewissheiten, mit denen ich in jener Zeit konfrontiert wurde, vertieften meine immer stärkere Nähe zu Gott. Mein Mann und ich hatten keine Ahnung, wie lange es dauern würde, die Visa für einen unbegrenzten Aufenthalt zu bekommen, und das Warten schien kein Ende zu nehmen. In dieser Zeit musste ich mich vier verschiedenen Operationen unterziehen, darunter zwei wegen Melanomen. Ein Bibelvers, der mich in dieser schweren Zeit des Wartens tröstete, begleitete mich auch auf dem schier endlosen Flug nach Australien: „Ihr werdet in Freude ausziehen und in Frieden geleitet werden" (Jesaja 55,12).

Wir ließen uns in Australien nieder und gingen unsere Aufgaben an. Ich unterstützte Steve dabei, die erste japanische Gemeinde in Melbourne zu gründen, aber meine Hauptaufgabe war die psychotherapeutische Seelsorge für australische Frauen, von denen einige furchtbaren Missbrauch und geistliche Bindungen erlebt hatten.

Aufgrund unserer Dienste war unsere Familie einem heftigen geistlichen Kampf ausgesetzt und ich bat Gott jeden Morgen um Schutz. An einem dieser Morgen stellte ich mir bildlich vor, wie Gott jeden von uns beschützte. Ich sah zuerst unsere Tochter, dann unseren Sohn und dann Steve, wie sie von Gottes beschützender Gegenwart umhüllt wurden. Als ich für mich selbst betete, wurde ich plötzlich von einem strahlenden Licht und einem tiefen Frieden umgeben. Ich verlor jedes Zeitgefühl, als ich auf diese intensive Art Gottes Gegenwart erlebte. Ich hatte diese Erfahrung nicht gesucht, aber ich nahm sie dankbar an und bekam dadurch neue Kraft.

Nur zwei oder drei Tage später erinnerte sich ein Inzestopfer bei einem Seelsorgegespräch plötzlich an Erlebnisse, die mit rituellem, satanischem Missbrauch zu tun hatten. Bei dieser Form der Satansanbetung werden Opfer (oft Kinder) unvorstellbar bösen, entwürdigenden Folterungen ausgesetzt. Meine mutige Klientin und ich begaben uns gemeinsam in die Dunkelheit ihrer Erinnerungen. Aber Gott hatte mich dadurch, dass er mich vorher in seinem Licht „gebadet" hatte, darauf vorbereitet, diese tiefe Dunkelheit zu betreten. Ich erkannte, dass Erfahrungen von Gottes Gegenwart nicht nur zu meinem eigenen Nutzen dienen, sondern auch eine Vorbereitung darauf sind, anderen Menschen zu helfen.

Im folgenden Jahr fragte ich mich, ob ich meine Gebetszeiten so verändern könnte, dass sie nicht länger Monologe waren, sondern zu Dialogen würden. Ich schrieb schon seit Jahren Gebetstagebücher, aber es war eine einseitige Kommunikation gewesen: Der Einzige, der hier sprach, war ich. Doch ich sehnte mich danach zu hören, was Gott mir an einem bestimmten Tag persönlich zu sagen hatte. Deshalb beschloss ich, mit dem Stift in der Hand auf Gottes leises Reden zu „hören" und aufzuschreiben, was ich in Gedanken zu vernehmen meinte. J. I. Packer schreibt in seinem Buch Your Father Loves You: „Gott … lenkt unsere Gedanken, wenn wir in seiner Gegenwart Dinge durchdenken." In diesem Sinne richtete ich meine geistlichen Ohren auf ihn aus: Ich konzentrierte mich auf Jesus und sein Wort und bat ihn, meine Gedanken zu lenken. Ich erwartete nicht, eine hörbare Stimme zu vernehmen; ich nahm mir lediglich Zeit, Gottes Nähe zu suchen (Psalm 27,8).

So verwandelten sich meine Tagebucheinträge in der Folgezeit von Monologen in Dialoge. Diese neue Art der Kommunikation mit Gott wurde zum Höhepunkt meines Tages. Ich wusste, dass das, was ich hier niederschrieb, nicht in der Weise vom Heiligen Geist inspiriert war wie die Bibel, aber das Gehörte half mir, enger zu Gott hin zu wachsen. Diese geistliche Übung schenkte mir Mut und Kraft (1. Samuel 30,6).

Während ich lernte, Gottes Nähe zu suchen, veränderte ein Vers mein Leben: „Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! (Psalm 46,11; LÜ). In anderen Bibelübersetzungen wird „Seid stille auch wiedergegeben mit: „Hört auf, „Macht Frieden oder „Lasst ab". Gott spricht hier eine verlockende Einladung aus, unsere Sorgen abzulegen und seine Gegenwart zu suchen.

Dabei hat mir das Buch Praying: Finding Our Way Through Duty to Delight sehr geholfen. Dieses Buch von J. I. Packer und Carolyn Nystrom enthält ein wunderbares Zitat von Martin Luther: „Wenn der Heilige Geist kommt und anfängt, deinem Herzen zu predigen, und dir wertvolle und einsichtige Gedanken schenkt, dann sei still und hör zu, denn er kann besser sprechen als du; und merke dir, was er dir verkündet, und schreibe es auf; so wirst du die Wunder erleben, wie David sagt: ‚Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz‘" (Psalm 119,18; LÜ).

In den Jahren, in denen ich nun schon mit dem Stift in der Hand auf Gottes Reden höre, habe ich festgestellt, dass bestimmte Aspekte des Friedens, den er uns schenken will, in dem, was ich aufschreibe, immer stärker hervortreten. Ich bin sicher, dass dies zum Teil meine persönlichen Bedürfnisse widerspiegelt. Aber ich stelle auch fest, dass die meisten Menschen, die ich kennenlerne, sich ebenfalls nach dem Frieden sehnen, den nur Gott uns schenken kann. Diese regelmäßige Praxis des „Hörens" auf Gottes Reden hat meine Beziehung zu ihm viel stärker vertieft als jede andere geistliche Übung. Deshalb möchte ich einiges von dem weitergeben, was ich in diesen Zeiten der Stille aufgeschrieben habe. In vielen Teilen der Welt sehnen sich Christen danach, Jesu Gegenwart und seinen Frieden stärker zu erfahren. Die folgenden Andachten sprechen dieses Bedürfnis an.

Die Bibel ist selbstverständlich das einzige unfehlbare Wort Gottes; das, was ich schreibe, muss diesem unveränderlichen Maßstab gerecht werden. Ich habe von Jesu Standpunkt aus geschrieben, damit sich der Leser persönlicher mit ihm verbunden fühlt. Das heißt, die erste Person Singular in diesen Andachten („ich, „mir, „mein) bezieht sich immer auf Jesus Christus. Mit „du sind Sie gemeint, der Leser bzw. die Leserin.

Ich habe nach jedem Tagestext einige Bibelstellen angefügt. Als ich in Gottes Gegenwart wartete, kamen mir oft Bibelverse oder Teile von Bibelversen in den Sinn. Daraufhin habe ich diese Verse in meine Texte eingeflochten. Bibelworte (einige etwas freier wiedergegeben, einige wörtlich zitiert) sind kursiv gedruckt. Bestimmte Bibelverse spielen dabei eine ziemlich wichtige Rolle. Das liegt daran, dass Gott diese Stellen oft gebraucht, um mich zu stärken und zu ermutigen und um meinen Blick wegzulenken von meinen aktuellen Sorgen und Schwierigkeiten, die in Anbetracht der unendlichen Herrlichkeit, die mich erwartet, nicht lange andauern (2. Korinther 4,17). Stattdessen lenkt er meine Aufmerksamkeit auf seine ewige Perspektive.

Dankbarkeit und Vertrauen sind ebenfalls Themen, die immer wieder auftauchen. Auch in der Bibel spielen sie eine große Rolle, denn sie sind für eine enge Beziehung zu Gott von entscheidender Bedeutung.

Die Andachten in diesem Buch sind dafür gedacht, langsam gelesen zu werden, vorzugsweise an einem ruhigen Ort – griffbereit mit einer aufgeschlagenen Bibel. Vergessen Sie nicht, dass Jesus „Immanuel" ist, Gott mit uns. Möge er Sie immer stärker mit seiner Gegenwart und seinem Frieden segnen.

Sarah Young

Januar

„Denn mein Plan mit dir steht fest: Ich will dein Glück und nicht dein Unglück. Ich habe im Sinn, dir eine Zukunft zu schenken, wie du sie erhoffst. Das sage ich, der Herr."

Jeremia 29,11 (GN)

1. Januar

Komm zu mir mit einem wachen Geist und der Bereitschaft, dich von mir verändern zu lassen. Wenn du dein Leben in einer engen Beziehung zu mir führst, wirst du merken, dass immer wieder Neues geschieht. Klammere dich nicht an Altes, während du das neue Jahr beginnst. Suche stattdessen meine Nähe mit einer offenen Haltung und dem Wissen, dass du auf deinem Weg mit mir durch Veränderung deiner Denkweise in einen neuen Menschen verwandelt wirst. Du darfst gewiss sein, dass ich dir meine ganze Aufmerksamkeit schenke, wenn du deine Gedanken auf mich ausrichtest. Ich habe dich immer im Blick, denn ich werde nie müde. Ich kenne und verstehe dich vollkommen; meine Gedanken drehen sich unablässig um dich, denn ich liebe dich bis in alle Ewigkeit. Denn mein Plan mit dir steht fest: Ich will dein Glück und nicht dein Unglück. Ich habe im Sinn, dir eine Zukunft zu schenken, wie du sie erhoffst. Das sage ich, der Herr. Lass dich voll und ganz auf das Abenteuer ein, meine Gegenwart immer klarer zu erkennen.

Ich erinnere mich, dass du gesagt hast: „Suchet meine Nähe. Und ich habe geantwortet: „Herr, dich suche ich.

Psalm 27,8

Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.

Römer 12,2

„… denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der Herr."

Jeremia 29,11 (GN)

2. Januar

Entspanne dich in meiner heilenden Gegenwart. Wenn du Zeit mit mir verbringst, dann wandern deine Gedanken erfahrungsgemäß immer wieder zu den Aufgaben und Problemen, die dich an diesem Tag erwarten. Hole deine Gedanken zu mir zurück, damit sie bei mir erfrischt und erneuert werden. Lass dich vom Licht meiner Gegenwart durchdringen, indem du deine Gedanken auf mich richtest. Dadurch rüste ich dich für all das aus, was der Tag bringen wird. Wenn du mir diese Zeit als Opfer darbringst, freue ich mich darüber und schenke dir Kraft. Knausere nicht mit unserer gemeinsamen Zeit. Verschließe deine Ohren vor dem „Rufen" der Aufgaben, die auf dich warten und erledigt werden wollen. Im Grunde ist doch nur eines wirklich wichtig. Du hast erkannt, was das ist, und ich werde es dir nicht nehmen.

Glücklich ist das Volk, das dir zujubelt, denn sie werden im Licht deiner Gegenwart leben.

Psalm 89,16

Geht zum Herrn, denn er ist mächtig; sucht seine Nähe zu aller Zeit!

Psalm 105,4 (GN)

Ihre Schwester Maria saß Jesus zu Füßen und hörte ihm aufmerksam zu. Marta dagegen mühte sich mit der Bewirtung der Gäste. Sie kam zu Jesus und sagte: „Herr, ist es nicht ungerecht, dass meine Schwester hier sitzt, während ich die ganze Arbeit tue? Sag ihr, sie soll kommen und mir helfen."

Doch der Herr sagte zu ihr: „Meine liebe Marta, du sorgst dich um so viele Kleinigkeiten! Im Grunde ist doch nur eines wirklich wichtig. Maria hat erkannt, was das ist – und ich werde es ihr nicht nehmen."

Lukas 10,39–42

3. Januar

Tanke im Frieden meiner Gegenwart auf. Du kannst zu jeder Zeit und unter allen Umständen in den Genuss dieses Friedens kommen. Lerne, dich im Schatten meiner Gegenwart zu bergen , auch während du deine alltäglichen Pflichten erfüllst . Ich bin bei dir und in dir. Ich gehe vor dir, um dir den Weg zu bereiten, und ich gehe neben dir. Es wird nie einen anderen geben, der so uneingeschränkt für dich da ist wie ich.

Da ich dein ständiger Begleiter bin, sollten deine Schritte eine Leichtigkeit haben, die für andere sichtbar ist. Lass dich nicht von Problemen und ungelösten Fragen niederdrücken, denn ich trage deine Lasten. In der Welt erlebst du Anfechtungen und Traurigkeit, aber lass dich davon nicht unterkriegen. Lass dich nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt. Bei mir findest du Zuversicht und Frieden.

Wie groß ist deine Güte, die du denen bereithältst, die dich ehren, und vor den Menschen denen zeigst, die dich um Schutz bitten. Du birgst sie im Schatten deiner Gegenwart, sicher vor denen, die sich gegen sie verschwören. Du schenkst ihnen Zuflucht bei dir, vor denen, die sie anklagen.

Psalm 31,20–21

„Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt."

Johannes 16,33 (Hfa)

4. Januar

Ich möchte, dass du eine neue Angewohnheit einübst. Versuche, als Antwort auf alles, was dir zustößt, „Ich vertraue dir, Jesus" zu sagen. Wenn du Zeit hast, dann denke doch einmal darüber nach, wer ich in all meiner Macht und Herrlichkeit bin. Denke außerdem über die Tiefe meiner Liebe zu dir nach.

Diese einfache Übung wird dir helfen zu erkennen, dass ich in jeder Situation bei dir bin, und dadurch wirst du lernen, meine souveräne Herrschaft über das Universum anzuerkennen. Wenn du Ereignisse aus dieser Perspektive – durch das Licht meiner universellen Gegenwart – betrachtest, verliert die Angst ihre Macht über dich. Wenn du dein Vertrauen zu mir immer wieder bekennst, gleichgültig, was geschieht, dann verwandeln sich schwierige Umstände in Gelegenheiten, sich weiterzuentwickeln. Du nimmst Segen dankbar an, weil du erkennst, dass er direkt aus meiner Gnadenhand kommt. Wenn du immer wieder dein Vertrauen zu mir bekennst, stärkt das unsere Beziehung, und es hilft dir, nah bei mir zu bleiben.

Ich habe dich in deinem Heiligtum gesehen und deine Macht und Herrlichkeit bestaunt.

Psalm 63,3

Seht, der Herr, euer Herrscher, kommt mit Macht. Er regiert zu seinem Nutzen. Seht hin: Er bringt eine Belohnung mit und führt sein wiedererworbenes Volk vor sich her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte: Die Lämmer wird er im Arm tragen und sie auf seinem Schoß halten, die Mutterschafe wird er freundlich leiten.

Jesaja 40,10–11

Wohin sollte ich fliehen vor deinem Geist, und wo könnte ich deiner Gegenwart entrinnen? Flöge ich hinauf in den Himmel, so bist du da; stiege ich hinab ins Totenreich, so bist du auch da. Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer, würde deine Hand mich auch dort führen und dein starker Arm mich halten.

Psalm 139,7–10

5. Januar

Die meisten Menschen setzen Erfolg gleich mit: nicht stürzen oder straucheln, bloß keine Fehler machen. Aber wer aus eigener Kraft erfolgreich ist, neigt dazu, seinem eigenen Weg zu folgen und mich dabei zu vergessen. Durch Probleme und Versagen, durch Schwachheit und Bedürftigkeit lernst du aber, dich auf mich zu verlassen.

Echte Abhängigkeit bedeutet nicht einfach, dass du mich bittest, das zu segnen, was du zu tun beschlossen hast. Es bedeutet, dass du mit einer offenen Haltung und einem offenen Herzen zu mir kommst und mich einlädst, das in dich zu pflanzen, was mir am Herzen liegt. Ich säe in dich vielleicht einen Traum, der dir unerreichbar erscheint. Du weißt, dass du aus eigener Kraft ein solches Ziel nicht erreichen kannst. Damit beginnt ein Weg, auf dem du lernst, dich vollständig auf mich zu verlassen. Es ist ein Weg des Glaubens, bei dem du immer einen Schritt nach dem anderen gehst. Dieser Weg ist nicht von ständigen Erfolgen gesäumt, sondern auch von Misserfolgen. Aber jedem Versagen folgt ein Wachstumsschritt, der dadurch gefördert wird, dass du dich immer stärker auf mich verlässt. Begib dich in immer größere Abhängigkeit von mir und genieße dadurch den Segen eines zufriedenen Lebens.

Der Herr hört sein Volk, wenn es ihn um Hilfe anfleht, und rettet es aus aller Not. Der Herr ist allen nahe, die verzweifelt sind; er rettet die, die den Mut verloren haben.

Psalm 34,18–19

Unser Leben auf dieser Erde ist dadurch bestimmt, dass wir an ihn glauben, und nicht, dass wir ihn sehen.

2. Korinther 5,7 (Hfa)

6. Januar

Ich kann viel mehr tun, als du erbitten oder dir vorstellen kannst. Komm mit positiven Erwartungen zu mir und in dem Wissen, dass es für das, was ich tun kann, keine Grenzen gibt. Bitte meinen Heiligen Geist, deine Gedanken zu lenken, damit du Großes von mir erwarten kannst. Lass dich nicht davon entmutigen, dass viele deiner Gebete noch nicht erhört wurden. Die Zeit ist wie ein Lehrer. Sie lehrt dich, auf mich zu warten und mir in der Dunkelheit zu vertrauen. Je schwieriger deine Umstände sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass du meine Macht und Herrlichkeit in der Situation erleben wirst. Versuche, dich nicht von Schwierigkeiten dazu drängen zu lassen, dir Sorgen zu machen, sondern sie als Hintergrundkulisse für mein wunderbares Eingreifen zu sehen. Halte Augen und Geist weit offen für alles, was ich in deinem Leben tue.

Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt.

Epheser 3,20–21 (Hfa)

Wenn du dich von deiner menschlichen Natur bestimmen lässt, führt das zum Tod. Doch wenn der Heilige Geist dich bestimmt, bedeutet das Leben und Frieden.

Römer 8,6

Es mag sein, dass selbst junge Leute matt und müde werden und junge Männer völlig zusammenbrechen, doch die, die auf den Herrn warten, gewinnen neue Kraft. Sie schwingen sich nach oben wie die Adler. Sie laufen schnell, ohne zu ermüden. Sie gehen und werden nicht matt.

Jesaja 40,30–31

Und dann hörte ich, wie alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und im Meer sangen: „Lob und Ehre und Herrlichkeit und Macht stehen dem zu, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm für immer und ewig."

Offenbarung 5,13

7. Januar

Es ist unmöglich, mich zu sehr zu loben oder mir zu viel zu danken. Wie schon geschrieben steht: Ich bin der heilige Gott! Mein Volk Israel lobt mich mit seinen Liedern. Manchmal ist deine Anbetung eine spontane, überfließende Freude und eine Reaktion auf faszinierende Schönheit oder ein großartiges Segensgeschenk. An anderen Tagen ist dein Lobpreis beherrschter und maßvoller, ein Akt des Willens. Ich wohne in beiden Formen, mit denen du mich lobst. Dankbarkeit ist ein weiterer wichtiger Weg, auf dem du näher zu mir kommen kannst. In einem dankbaren Herzen ist viel Raum für mich.

Wenn du mir für die vielen Freuden, die ich dir schenke, dankst, bestätigst du damit, dass ich Gott bin, der Urheber alles Segens. Wenn dir Gegenwind entgegenkommt und du mir trotzdem dankst, ist dein Vertrauen in meine Souveränität ein Vorbild in der unsichtbaren Welt. Fülle die freien Augenblicke deines Lebens mit Lobpreis und Dank. Diese Übung wird dir helfen, eng in meiner Gegenwart zu leben.

Und doch bist du heilig.

Israel lobt dich mit seinen Liedern.

Psalm 22,4

Halleluja! Meine Seele lobe den Herrn!

Ich will den Herrn loben, solange ich lebe.

Ich will meinen Gott loben, solange ich bin.

Psalm 146,1–2

Dankt Gott, ganz gleich wie eure Lebensumstände auch sein mögen. All das erwartet Gott von euch, und weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid, wird es euch auch möglich sein.

1. Thessalonicher 5,18 (Hfa)

8. Januar

Ich zeige dir ganz unaufdringlich, dass ich immer bei dir bin. Schimmernde Lichtstrahlen klopfen behutsam an dein Bewusstsein und bitten um Einlass. Obwohl ich alle Gewalt im Himmel und auf Erden habe, bin ich unendlich sanft zu dir. Je schwächer du bist, umso behutsamer nähere ich mich dir. Lass deine Schwäche eine Tür für meine Gegenwart sein. Wenn du dich unzureichend fühlst, dann denke daran, dass ich, deine Hilfe , allgegenwärtig bin.

Setze deine Hoffnung auf mich und du wirst vor vielem bewahrt werden. Die Hoffnung ist wie ein goldenes Seil, das dich mit dem Himmel verbindet. Je mehr du dich an dieses Seil klammerst, umso mehr trage ich das Gewicht deiner Bürden; dadurch drückt dich die Last nicht länger nieder. In meinem Königreich wirst du nicht niedergeschlagen sein. Klammere dich an die Hoffnung und Strahlen meines Lichtes werden dich selbst in der Dunkelheit erreichen.

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt.

Psalm 46,2

Freut euch in der Hoffnung, haltet durch in schweren Zeiten, bleibt beständig im Gebet.

Römer 12,12

Deshalb bete ich, dass Gott, der euch Hoffnung gibt, euch in eurem Glauben mit Freude und Frieden erfüllt, sodass eure Hoffnung immer größer wird durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Römer 15,13

9. Januar

Ich bin bei dir und immer für dich da. Wenn du dich für einen Weg entscheidest, der mit meinem Willen im Einklang ist, kann nichts, das im Himmel oder auf Erden ist, dich aufhalten. Du begegnest auf dem Weg zu deinem Ziel vielleicht vielen Hindernissen, aber lass dich nicht entmutigen. Gib nie auf! Mit meiner Hilfe kannst du jedes Hindernis überwinden. Erwarte nicht, dass der Weg, den wir Hand in Hand gehen, leicht ist, aber denke daran, dass ich, dein allgegenwärtiger Helfer , allmächtig bin.

Oft fühlst du dich sehr gestresst, weil du willst, dass Dinge geschehen, bevor die Zeit dafür reif ist. Meine Souveränität beweise ich unter anderem auch dadurch, dass ich bestimme, wann etwas geschieht. Wenn du in meiner Nähe bleiben und die Dinge auf meine Weise tun willst, dann bitte mich, dir Schritt für Schritt den Weg zu zeigen. Lass mich dein Tempo bestimmen und stürme nicht länger mit voller Geschwindigkeit auf dein Ziel los. Werde langsamer und genieße den Weg, den du in meiner Gegenwart zurücklegst.

Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein?

Römer 8,31

Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not. Darum fürchten wir uns nicht, selbst wenn die Erde erbebt, die Berge wanken und in den Tiefen des Meeres versinken. Auch dann nicht, wenn die Wogen tosen und schäumen und die Berge von ihrem Wüten erschüttert werden.

Psalm 46,2–4 (Hfa)

„Denn für Gott ist nichts unmöglich."

Lukas 1,37 (NGÜ)

10. Januar

Jedes Mal, wenn du sagst, dass du mir vertraust, legst du eine Münze in meine himmlische Schatztruhe. Damit sammelst du dir einen Vorrat für schwere Tage an. Ich bewahre alles Vertrauen, das du in mich investierst, auf, und durch die aufgelaufenen Zinsen wird es immer mehr. Je mehr du mir vertraust, desto mehr schenke ich dir die Kraft, genau das zu tun.

Übe dich an ruhigen Tagen, an denen scheinbar nicht viel passiert, darin, mir zu vertrauen. Wenn dann Stürme kommen, ist dein Vertrauenskonto so voll, dass es dich trägt. Sammle dir Schätze im Himmel, indem du dein Vertrauen auf mich setzt. Diese Übung hilft dir, meinen Frieden zu erfahren, auch wenn es stürmt.

Wir vertrauen auf den Herrn, denn nur er allein kann uns helfen und uns wie ein Schild beschützen. Von Herzen freuen wir uns über ihn, und wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.

Psalm 33,20–21

Doch wenn ich Angst habe, vertraue ich dir. Gott, ich preise dein Wort und vertraue auf dich, warum sollte ich mich fürchten? Was können mir Menschen anhaben?

Psalm 56,4–5

Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann. Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Matthäus 6,20–21 (Hfa)

11. Januar

Vertraue mir und übergib mir das Steuer deines Lebens. Lass los, und erkenne, dass ich Gott bin. Es ist meine Welt. Ich habe sie geschaffen und ich halte sie in meiner liebevollen Hand. Du solltest auf meine Führung mit Liebe antworten. Ich wünsche mir von meinen Kindern, dass sie für mich offen sind. Bewahre dieses Geschenk, das ich in dein Herz gepflanzt habe. Dünge es mit dem Licht meiner Gegenwart.

Wenn du im Gebet zu mir kommst, dann lege deine Sorgen vor mich hin. Sprich offen mit mir; schütte mir dein Herz aus. Danke mir dann dafür, dass ich deine Gebete erhöre – die Antwort habe ich schon lange, bevor du Ergebnisse sehen kannst, in die Wege geleitet. Wenn du wieder einmal an deine Bitten denkst, dann höre nicht auf, mir dafür zu danken, dass ich deine Gebete beantworten werde. Wenn du deine Anliegen immer wieder vor mich bringst, lebst du unter einer ständigen Spannung. Wenn du mir aber dafür dankst, dass ich deine Gebete erhöre, wird deine Einstellung viel positiver. Dankbare Gebete richten deinen Blick auf meine Gegenwart und auf meine Verheißungen.

Lasst euren Aufruhr und erkennt, dass ich allein Gott bin, hoch erhaben über alle Völker, geehrt in aller Welt.

Psalm 46,11 (NGÜ)

Hört nicht auf zu beten und Gott zu danken.

Kolosser 4,2

Jesus Christus hat uns in seiner göttlichen Macht alles geschenkt, was wir brauchen, um so zu leben, wie es ihm gefällt. Denn wir haben ihn kennengelernt; er hat uns durch seine Kraft und Herrlichkeit zu einem neuen Leben berufen. Durch sie hat er uns das Größte und Wertvollste überhaupt geschenkt: Er hat euch zugesagt, dass ihr an seinem ewigen Wesen und Leben Anteil habt. Denn ihr seid dem Verderben entronnen, das durch die menschlichen Leidenschaften und Begierden in die Welt gekommen ist.

2. Petrus 1,3–4

12. Januar

Lass dich von mir auf den Tag vorbereiten, der vor dir liegt. Ich weiß genau, was dieser Tag bringen wird, während du nur vage Vorstellungen davon hast. Du würdest gern wie auf einer Straßenkarte alle Windungen und Wendungen deines Weges vor dir ausgebreitet sehen. Du würdest dich besser vorbereitet fühlen, wenn du dir irgendwie vorstellen könntest, was dich erwartet. Aber es gibt eine bessere Möglichkeit, auf alles vorbereitet zu sein, was dir heute begegnen wird: Nimm dir Zeit für mich.

Ich werde dir nicht zeigen, was vor dir liegt, aber ich werde dir alles geben, was du für den Weg brauchst. Meine lebendige Gegenwart ist auf jedem Schritt dieses Weges dein Begleiter. Bleibe ständig mit mir im Gespräch und flüstere meinen Namen, wenn du deine Gedanken neu ordnen musst. Auf diese Weise kannst du mit dem Blick auf mich gerichtet durch diesen Tag gehen. Meine Gegenwart ist die beste Straßenkarte, die es gibt.

Der Herr antwortete ihm: „Ich selbst werde mit dir gehen, Mose. Ich will dir Ruhe verschaffen."

2. Mose 33,14

„Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. Denn eine Rebe kann keine Frucht tragen, wenn sie vom Weinstock abgetrennt wird, und auch ihr könnt nicht, wenn ihr von mir getrennt seid, Frucht hervorbringen. Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird

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