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Die Acht vom großen Fluss, Bd. 10: Regatta mit Hindernissen

Die Acht vom großen Fluss, Bd. 10: Regatta mit Hindernissen

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Die Acht vom großen Fluss, Bd. 10: Regatta mit Hindernissen

Länge:
146 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
24. Aug. 2021
ISBN:
9783982289670
Format:
Buch

Beschreibung

"Womit fangen wir an?", fragt Flo. "Mit dem Zeitpunkt,
als Leberfleck und Leberkäse mit ihrer Jolle in
den Hafen von Diekhusen einliefen." "Was haben die
denn mit BastiansVerschwinden zu tun?", wundert sich
Su. "Eben das wollen wir herausfinden", antworte ich.
Freigegeben:
24. Aug. 2021
ISBN:
9783982289670
Format:
Buch

Über den Autor

Gabriele Cecilia Kuhnke (geb. Ammermann;* 19. Juni 1946 in Olsberg) ist eine deutsche Schriftstellerin; sie hat sich vor allem durch ihre Kinder- und Jugendbücher einen Namen gemacht. Geboren im Sauerland, besuchte sie in Arnsberg das Mädchen-Gymnasium. Seit ihrer Kindheit fühlte sie sich zu Wasser und Schiffen hingezogen, arbeitete nach ihrer Schulzeit auf einem Rhein- Schleppkahn. Die zwölfbändige Reihe Die Acht vom großen Fluss erschien erstmals zwischen 1985 und 1991im Schneider-Buch-Verlag. Sie lebt in Sommerland zwischen Elmshorn und Glückstadt.


Ähnlich wie Die Acht vom großen Fluss, Bd. 10

Buchvorschau

Die Acht vom großen Fluss, Bd. 10 - Gabriele Kuhnke

Die Acht:

Bastian, 12,

hat kurzes blondes Stoppelhaar und sehr abstehende Ohren. Ist der Anführer der Jungen. Intelligent. Manchmal muffelig.

Sabine, 12, schulterlanges, dunkles Haar, als einzige nicht blond; spitze, schmale Nase; dicke Ponyfrisur. Wittert dauernd spannende Fälle. Sehr pfiffig.

Heike, 12, und Heiko, 11, Geschwister, haben beide ganz kurz geschnittenes blondes Haar. Heiko weiß immer alles, Heike ist sehr tierliebend und weichherzig. Hilfsbereit sind beide. Die Geschwister besitzen zusammen eine kleine Segeljolle, da sie auf einer Insel wohnen.

Susanne (Su), 8, Sabines jüngere Schwester, die immer mit will. Hat dünne, widerspenstige, rotblonde Zöpfe, ist lustig, lacht und weint viel, hat Sommersprossen. Su ist eine Nervensäge, aber lieb.

Goldhamster Husch ist Heikes Liebling. Er sitzt meistens unter ihrem Pullover und ist immer dabei. Sein Fell ist besonders seidig. Ein großer Nüsse-Hamsterer. Kommt auf Heikes Pfiff. Fürchtet Kater Bandit wie den Teufel, da er dessen Absichten kennt.

Florian (Flo), 10, hat ganz dicke blonde Locken (um die ihn die Mädchen beneiden). Flo ist klein und dünn, ein bisschen ängstlich. Liest leidenschaftlich gern.

Kater Bandit wurde irgendwann von Sabine halb ertrunken gefunden und adoptiert. Die Familie liebt ihn. Bandit ist pechschwarz mit weißen Pfoten. Er hat nur ein Auge. Hofft, irgendwann Hamster Husch zu erwischen. Geht meistens mit den Kindern mit. Ist ein ganz besonderer Kater.

Inhalt

Eine Neuigkeit

Flo und sein Piratendrachen

Eine unerfreuliche Begegnung

Eine verdächtige Gestalt

Leberfleck und Leberkäse

Schwan macht sich selbstständig

Das Versteck im Schilf

Wo steckt Bastian?

Husch taucht wieder auf

Mast- und Schotbruch

Mann über Bord

Das Dunkel lichtet sich

Zurück zur Vogelinsel

Eine Überraschung

Gabriele Cecilia Kuhnke (geb. Ammermann;* 19. Juni 1946 in Olsberg) ist eine deutsche Schriftstellerin; sie hat sich vor allem durch ihre Kinder- und Jugendbücher einen Namen gemacht. Geboren im Sauerland, besuchte sie in Arnsberg das Mädchen-Gymnasium. Seit ihrer Kindheit fühlte sie sich zuWasser und Schiffen hingezogen, arbeitete nach ihrer Schulzeit auf einem Rhein-Schleppkahn. Die zwölfbändige Reihe Die Acht vom großen Fluss erschien erstmals zwischen 1985 und 1991im Schneider-Buch-Verlag. Sie lebt in Sommerland zwischen Elmshorn und Glückstadt.

Eine Neuigkeit

Lauschend hebe ich den Kopf. Einen kurzen Augenblick kämpfe ich mit mir, ob ich antworten soll. Doch dann tue ich so, als hätte ich die Stimme meines Vaters nicht gehört. Er will bestimmt, dass ich ihm im Garten helfe, und dazu verspüre ich nicht die geringste Lust. Ich habe nämlich meinen Zeichenblock hervorgekramt und bin gerade dabei, die Landschaft zu skizzieren, die sich vor meinem Zimmerfenster ausbreitet.

Den Deich im Vordergrund habe ich bereits fertig. Dahinter erstreckt sich der große Fluss, die Elbe, und mittendrin liegt die Insel, die die Form einer Banane hat und deshalb Bananensand heißt.

Gerade male ich mit viel Sorgfalt die kleine weiße Segeljolle, die meiner Freundin Heike und ihrem Bruder Heiko gehört, als die Stimme meines Vaters erneut erschallt, diesmal um einige Töne lauter.

„Sabine!"

Genervt werfe ich den Bleistift auf den Zeichenblock, laufe in das gegenüberliegende Zimmer meiner Schwester Susanne, reiße das Fenster auf und beuge mich weit hinaus.

Mit einem Blick stelle ich seufzend fest, dass mein Vater die Ligusterhecke vor unserem Haus geschnitten hat. Die Zweige liegen unordentlich verstreut auf dem Gehweg und in unserem Vorgarten. Eben wickelt er das Kabel der Heckenschere zusammen, während meine kleine Schwester Su mit einer langen Harke bedrohlich um ihn herumfuchtelt.

„Was ist?", frage ich missmutig, obwohl ich mir die Antwort bereits denken kann.

Papa legt das Kabel beiseite und blickt auf. „Wo bleibst du denn, Sabine?, ruft er vorwurfsvoll. „Du wolltest doch helfen!

Ich stöhne gequält auf. Ausgerechnet jetzt, wo ich solche Lust zum Zeichnen habe, soll ich Zweige zusammenharken. Warum habe ich heute Mittag nur so voreilige Versprechungen gemacht? Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als mein Wort einzulösen.

„Okay, ich komme."

Ärgerlich knalle ich das Fenster zu und springe die Treppe hin unter. Als ich aus der Haustür schlüpfen will, ruft meine Mutter mich zurück.

„Sabine, wo willst du hin?"

„Papa im Garten helfen."

„Doch nicht etwa mit deinen besten Jeans und dem neuen Sweatshirt! Bist du denn von allen guten Geistern verlassen? Zieh dich sofort um."

Auch das noch! Murrend steige ich die Treppe wieder hinauf und krame ein paar alte, abgewetzte Jeans und meinen ältesten Pullover aus dem Schrank.

„Na endlich", empfängt Su mich schnippisch, als ich in meinen alten Klamotten im Garten auftauche.

„Halt du dich da raus!", fahre ich sie an und springe im nächsten Augenblick erschrocken beiseite, weil Su mit der Harke haarscharf vor meiner Nase herumfuchtelt.

„Pass doch auf!, rufe ich empört. „Beinahe hättest du mich getroffen. Los, gib mir die Harke, du kannst die Zweige in die Schubkarre werfen, das ist ungefährlich.

Ich harke die Zweige zu mehreren großen Haufen zusammen. Su sammelt sie im Zeitlupentempo auf. Es vergeht eine kleine Ewigkeit, bis sie stolz verkündet: „Die Karre ist voll, Sabine."

Ich lasse die Harke fallen und schiebe die Karre um die Garage herum zum Komposthaufen. Papa hat dort die Schreddermaschine aufgestellt. Oben stopft er die Zweige hinein, zerkleinert und zerhäckselt fallen sie unten heraus und können auf den Komposthaufen geworfen werden.

„Äußerst praktisch", finde ich.

Nachdem ich eine Weile zugesehen habe, schiebe ich die Karre wieder nach vorn und greife lustlos zur Harke. Ein wütendes Maunzen lässt mich erschrocken innehalten. Wie eine Rakete schießt mein einäugiger schwarzer Kater mit den weißen Pfoten aus dem Zweighaufen.

„Beinahe hättest du Bandit weggeharkt, Sabine." Su blickt mich vorwurfsvoll an.

Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich so unachtsam war.

„Komm her, mein guter Kater", locke ich ihn, um ihn durch Streicheln wieder zu versöhnen. Aber Bandit wendet mir nur das Hinterteil zu und stolziert mit hocherhobenem Schwanz beleidigt davon.

„Hallo, Fans!"

Ich blicke auf. Mein langer Vetter Bastian braust auf seinem Fahrrad heran. Plötzlich steigt er so voll in die Bremse, dass sich der Vorderreifen quietschend aufbäumt.

„Hast du zufällig Lust, Zeitungen auszutragen, Sabine?", Hoffnungsvoll schiebt er seinen Kopf mit den kurzen, blonden Stoppelhaaren und den abstehenden Ohren über die Hecke.

Bevor ich überhaupt den Mund aufmachen kann, antwortet Su vorwitzig für mich: „Sabine hat keine Zeit, das siehst du doch. Sie muss die Zweige zusammenharken."

„Pech gehabt." Enttäuscht schwingt sich Bastian wieder auf seinen Drahtesel.

„Warte!, rufe ich schnell. „Wir können ja tauschen. Du harkst die Zweige zusammen, während ich die Zeitungen für dich austrage.

Bastian macht einen langen Hals und äugt wie eine Giraffe über die Hecke. Nachdem er die Lage kurz abgecheckt hat, schüttelt er den Kopf.

„Nö, da bin ich mit Zeitungaustragen schneller fertig. Tschüs, Sabine." Und weg ist er.

Als ich mich umwende, ist Su ebenfalls verschwunden. Sie hat die Gelegenheit genutzt, um sich heimlich aus dem Staub zu machen.Wütend werfe ich die Zweige in die Karre und schiebe sie hinters Haus.

„Su hat sich verdünnisiert!", rufe ich meinem Vater empört zu.

Papa schaltet den Schredderapparat aus, weil er mich bei dem Motorenlärm nicht verstehen kann.

„Eben war sie doch noch hier", sagt er verwundert, als ich meinen Ausruf wiederholt habe.

Hastig kraxele ich auf allen vieren den Deich hinauf, der unmittelbar hinter unserem Haus steil ansteigt. Aha, das habe ich mir doch gleich gedacht. Su rennt mit fliegenden Zöpfen über das Deichvorland. Neben ihr läuft mit wehenden Locken der kleine Flo. Unter dem Arm trägt er einen leuchtendroten, selbstgebastelten Drachen. Mit saurer Miene steige ich den Deich wieder hinunter.

„Su ist abgehauen. Sie lässt mit Flo Drachen steigen", melde ich meinem Vater empört.

„Ach, lass Su doch, meint Papa nur. „Sie ist ja noch so klein.

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