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Drei Henker für den High Sheriff: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 52
Drei Henker für den High Sheriff: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 52
Drei Henker für den High Sheriff: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 52
eBook104 Seiten1 Stunde

Drei Henker für den High Sheriff: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 52

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Über dieses E-Book

Sir Struan of Rosenannon, der High Sheriff of Cornwall, befindet sich zusammen mit seinem engsten Verbündeten, dem pockennarbigen Sir Rygan, in den Händen der Rebellen, die sich um Sir Baldwin, dem Roten Ritter, sowie Sir Morgan of Launceston, der im ganzen Land als der Löwenritter bekannt ist, versammelt haben. Nach und nach treffen die Ritter der neuen Tafelrunde auf Okehampton Castle ein, und der Gerichtstag, an dem über das Schicksal der beiden befunden werden soll, rückt näher. Werden es die Rebellen wagen, die beiden Männer hinzurichten? Oder gelingt ihnen womöglich noch rechtzeitig zuvor die Flucht von der gut bewachten Burg?

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum30. Aug. 2021
ISBN9798201220402
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    Buchvorschau

    Drei Henker für den High Sheriff - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 52: Drei Henker für den High Sheriff

    Tomos Forrest

    ––––––––

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 33

    ––––––––

    Klappentext:

    Sir Struan of Rosenannon, der High Sheriff of Cornwall, befindet sich zusammen mit seinem engsten Verbündeten, dem pockennarbigen Sir Rygan, in den Händen der Rebellen, die sich um Sir Baldwin, dem Roten Ritter, sowie Sir Morgan of Launceston, der im ganzen Land als der Löwenritter bekannt ist, versammelt haben. Nach und nach treffen die Ritter der neuen Tafelrunde auf Okehampton Castle ein, und der Gerichtstag, an dem über das Schicksal der beiden befunden werden soll, rückt näher. Werden es die Rebellen wagen, die beiden Männer hinzurichten? Oder gelingt ihnen womöglich noch rechtzeitig zuvor die Flucht von der gut bewachten Burg?

    ***

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: Steve Mayer nach einem Motiv von Paul Delaroche, 2021

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    ***

    1.

    „In den nächsten Tagen erwarten wir die Herren Sir Morgan of Lapford und Sir Ywen of Meshaw." Diese Ankündigung hatte Sir Morgan of Launceston, genannt der Löwenritter, vor zwei Tagen auf Okehampton Castle gemacht. Genauer, an dem Tag, an dem der Schwarze Ritter seinen seltsamen Helm abgelegt und seine wahre Identität allen Anwesenden gezeigt hatte. Nur Morgan hatte bereits seit längerer Zeit geahnt, wer sich hinter dem alles verdeckenden Kammhelm verbarg: Seine Verlobte, Lady Miriam of Cadeleigh, die hier ihr Erbe angetreten hatte und unter dem Namen ihrer verstorbenen Tante, Lady Mauger FitzGilbert, die alten Familienrechte wahrgenommen hatte. Sie war nicht nur rechtmäßige Herrscherin über Burg und Ort Okehampton, sondern zugleich auch der High Sheriff of Devon, ein erblicher Titel, der nicht an das Geschlecht gebunden war – weil man schlicht vergessen hatte, einen solchen Passus in das königliche Dekret einzufügen.

    Lady Miriam bot mit der gut befestigten und ausgebauten Burg den Rebellen eine neue Zufluchtsmöglichkeit. Der seit vielen Jahren vorhandene Geheimgang endete in einer großen Höhle, die ausreichend Platz für zahlreiche Pferde bot und sogar Tageslicht durch geschickt angebrachte Deckenöffnungen erhielt. Ihre Einladung an die Rebellen, „Camelot liegt in Okehampton", sollte allen zeigen, dass die Ritter der von Sir Morgan neu gegründeten Tafelrunde auch einen Versammlungsort wie einst zu Zeiten König Artus bekamen, der ihnen viele neue Möglichkeiten schuf. Mit der Burgruine von Tintagel, ihrem Winterquartier, und dem für Uneingeweihte vollkommen unzugänglichen Sommerversteck im Sumpf von Dartmoor ergab sich so in der benachbarten Grafschaft Devon ein weiterer, sicherer Ort für die Männer um Sir Morgan, dem Löwenritter, und Sir Baldwin, dem Roten Jäger.

    Wer die Versammlung heute im Großen Saal des Palas sah, musste über die Anzahl der hier versammelten Ritter staunen. Da waren die geradezu hünenhaft wirkenden Anführer Morgan und Baldwin in ihren prächtigen Waffenröcken, die sie über den Kettenhemden trugen, sowie eine Reihe überwiegend junger Ritter, die ebenfalls mit den schützenden Kettenhemden unter den Waffenröcken ausgestattet waren. Morgan hatte seine rötlich-blonden Haare nach seiner Ankunft auf Okehampton schneiden lassen und trug sie nicht mehr schulterlang, während Baldwin seine rote Haarpracht zwar ordentlich gebürstet hatte, sie dann jedoch einfach zusammenband und lang auf die Schulter fallen ließ. Auch die Ritter an der langen Tafel sahen aus, wie zu einem besonderen Fest geschmückt.

    Auf den Waffenröcken der Freunde war der rote, steigende Löwe zu sehen, den sich König Richard bei seinem Aufbruch zum Dritten Kreuzzug ausgewählt hatte. Es war das Wappen der in Frankreich liegenden Grafschaft Poitou. Als Heinrich Plantagenet, der Vater Richards, König von England wurde, fiel die Grafschaft zu Aquitanien und Eleonore von Aquitanien führte gemeinsam mit ihrem Sohn Richard hier einen prächtigen Hof. Der Thronfolger Richard wählte als Graf von Poitou den roten, steigenden Löwen als sein persönliches Wappen, und die ihn begleitenden Ritter übernahmen es voller Stolz. Bei seiner Rückkehr nach Cornwall wurde Sir Morgan of Launceston deswegen feindlich behandelt, und aus seinem Trotz und dem Widerstand gegen Prinz Johann, dem Bruder Richards, führte er es fortan weithin deutlich sichtbar in seinem Wappen. Sir Baldwin of Dartmoor und Sir Ainsley Urquhart, seine beiden Freunde und gemeinsam mit ihm Anführer der Rebellen, übernahmen wie selbstverständlich den schwarzen Waffenrock mit dem Wappen darauf.

    Die Herren Morgan of Lapford, Ywen of Meshaw, Arwin of Spreyton, Huw of Coldridge und Marven of Coleford saßen mit gespannten Mienen in den Reihen der Rebellen, ihnen gegenüber hatten Meraud und Blejan sowie Jory, Brychan und einige andere Platz genommen. Shawn bekam die Verantwortung – gemeinsam mir Sir Urquhart und Boyd – für die restliche Mannschaft im Sumpfversteck übertragen, denn Morgan war besorgt, dass man den Kleinwüchsigen erkennen könnte, sollte es zu einer Begegnung mit den Soldaten des Sheriffs noch in Cornwall kommen. Der verschmitzt blickende Shawn hatte sich vor Morgan aufgebaut, die Hände in die Seiten gestemmt und auf seine unnachahmliche, trockene und zugleich freundliche Art gesagt: „Aha, ich muss also wieder das Kindermädchen für die Jung-Rebellen spielen. Na gut, das werde ich also tun, wie du es wünscht. Aber beschwere dich später nicht, wenn ich mit diesen grünen Jungen zu spät komme, um euch aus einer Gefahr herauszuschlagen, in die ihr wieder einmal mit offenen Augen gelaufen seid!"

    „Keine Sorge, Shawn!, erwiderte Morgan lachend. „Ich schicke dir einen schnellen Läufer, und ihr macht einfach dann das, was ihr immer macht!

    Beide lachten herzlich, und Morgan gab das Zeichen zum Aufbruch.

    Das lag nun schon eine ganze Weile zurück, und noch konnten die Freunde mit weiteren Rittern rechnen, die sich ihnen anschließen würden, aber es gab weder eine Botschaft noch irgendein anderes Anzeichen, dass Männer wie zum Beispiel Sir Evan of Syrmore auf dem Weg nach Okehampton waren. Die letzten Nachrichten der Männer, die ebenfalls bereit waren, sich gegen den selbst ernannten König Johann zu erheben, lagen Wochen zurück, und in diesen Zeiten musste man immer damit rechnen, dass sie durch Verrat ausgefallen waren und mit ihrer Hilfe nicht zu rechnen war.

    Als Letzte erschien die Hausherrin im Großen Saal. Morgan sprang auf und eilte zu seiner schönen Verlobten, die ihm lächelnd die Hand auf den Arm legte und von allen fröhlich begrüßt wurde. Es war der Wunsch des Löwenritters, dass sie die heutige Versammlung eröffnen sollte, und Lady Miriam erfüllte ihm diesen Wunsch gern.

    „Meine Freunde!", begann die Herrin von Okehampton Castle mit freundlicher Stimme. „Seid mir nochmals willkommen. Es ist Morgans Wunsch, heute die nächsten Schritte gemeinsam durchzugehen und sich untereinander abzustimmen. Wir haben uns dazu hier im Großen Saal versammelt, und nicht am runden Tisch der Tafelrundenritter, weil wir über

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