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Der Graf von Bragelonne. Band IX: Historischer Roman in zehn Bänden
Der Graf von Bragelonne. Band IX: Historischer Roman in zehn Bänden
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eBook406 Seiten4 Stunden

Der Graf von Bragelonne. Band IX: Historischer Roman in zehn Bänden

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Über dieses E-Book

DER GRAF VON BRAGELONNE

Ludwig XIV. ist weit über das Alter hinaus, in dem er regieren sollte, aber der kränkelnde Kardinal Mazarin weigert sich, die Zügel der Macht abzugeben. In der Zwischenzeit reist Karl II., ein König ohne Land, durch Europa und bittet seine Mitmonarchen um Hilfe.

“Der Graf von Bragelonne” umfasst den Zeitraum von 1660 bis 1673. Die Reihe beginnt mit der Ankunft der Prinzessin Henrietta im Jahr 1660, schildert das Drama der eifersüchtigen, lüsternen und skandalträchtigen Mitglieder des französischen Hofes und das Liebesdreieck zwischen Louis, Louise und Raoul, dem Sohn von Athos. D’Artagnan, noch immer Leutnant bei den Musketieren, sieht für sich kein Fortkommen mehr im Dienste des Königs und bittet daher um seinen Abschied. Sein Ziel ist es, in England Karl II. zum Thron zu verhelfen. Auch Athos macht sich auf den Weg nach England, weil er Karl I. kurz vor dessen Tod seine Ergebenheit gegenüber Karl II. geschworen hatte. Währenddessen arbeiten Aramis und Porthos am Sturz Ludwigs XIV. Sie wollen an seiner Statt seinen inhaftierten Zwillingsbruder, den “Mann in der eisernen Maske”, auf den Thron setzen…

Dieses ist der neunte von zehn Bänden. Der Umfang des neunten Bandes entspricht ca. 330 Buchseiten.



Die Reihe IM ZEICHEN DER MUSKETIERE

Die zehnbändige Reihe DER GRAF VON BRAGELONNE ist die dritte eigenständige Sequenz der übergeordneten und insgesamt 18 Teile umfassenden Reihe IM ZEICHEN DER MUSKETIERE, die insgesamt aus drei solchen eigenständigen Sequenzen besteht: DIE DREI MUSKETIERE (4 Teile), ZWANZIG JAHRE NACHHER (4 Teile) und DER GRAF VON BRAGELONNE (10 Teile). Die Geschichte um die drei Musketiere wurde häufig verfilmt. Bekannt ist auch die Verfilmung eines Handlungsstrangs aus dem GRAF VON BRAGELONNE unter dem Titel »Der Mann mit der eisernen Maske«. Die Geschichte rankt um einen möglichen Zwillingsbruder des Königs Ludwig XIV., der in der Bastille gefangen gehalten wurde und eine eiserne Maske tragen musste, um seine wahre Identität zu verbergen.

Insgesamt umfasst die komplette Reihe etwa 5.500 Seiten voller Abenteuer, Liebe und Heldenmut. Diese Reihe präsentiert die ungekürzte Übersetzung aus dem Französischen von August Zoller in einer sprachlich überarbeiteten und modernisierten Neuausgabe.
SpracheDeutsch
Herausgeberapebook Verlag
Erscheinungsdatum27. Juli 2020
ISBN9783961303144
Der Graf von Bragelonne. Band IX: Historischer Roman in zehn Bänden
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Autor

Alexandre Dumas

Frequently imitated but rarely surpassed, Dumas is one of the best known French writers and a master of ripping yarns full of fearless heroes, poisonous ladies and swashbuckling adventurers. his other novels include The Three Musketeers and The Man in the Iron Mask, which have sold millions of copies and been made into countless TV and film adaptions.

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    Buchvorschau

    Der Graf von Bragelonne. Band IX - Alexandre Dumas

    DER GRAF VON BRAGELONNE wurde zuerst veröffentlicht in der Zeitung Le Siècle, Paris 1847.

    Diese Ausgabe wurde aufbereitet und herausgegeben von: apebook

    © apebook Verlag, Essen (Germany)

    www.apebook.de

    1. Auflage 2020

    Sprachlich überarbeitete und modernisierte Neuausgabe der ungekürzten Übertragung

    aus dem Französischen von August Zoller.

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.dnb.d-nb.de abrufbar.

    Dieses Buch ist Teil der ApeBook Classics (Nr. 76): Klassische Meisterwerke der Literatur als Paperback und eBook.

    Weitere Informationen am Ende des Buches und unter:

    www.apebook.de

    ISBN 978-3-96130-314-4

    Buchgestaltung: SKRIPTART

    www.skriptart.de

    Alle verwendeten Bilder und Illustrationen sind – sofern nicht anders ausgewiesen – nach bestem Wissen und Gewissen frei von Rechten Dritter, bearbeitet von SKRIPTART.

    Alle Rechte vorbehalten.

    © apebook 2020

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    DIE DREI MUSKETIERE

    Band I

    Band II

    Band III

    Band IV

    ZWANZIG JAHRE NACHHER

    Band I

    Band II

    Band III

    Band IV

    DER GRAF VON BRAGELONNE

    Band I

    Band II

    Band III

    Band IV

    Band V

    Band VI

    Band VII

    Band VIII

    Band IX

    Band X

    KARTE

    von

    FRANKREICH IM 17. JAHRHUNDERT

    Inhaltsverzeichnis

    DER GRAF VON BRAGELONNE. Band IX

    Frontispiz

    Impressum

    Karte

    Neunter Band

    I.

    II.

    III.

    VI.

    V.

    VI.

    VII.

    VIII.

    IX.

    X.

    XI.

    XII.

    XIII.

    XIV.

    XV.

    XVI.

    XVII.

    XVIII.

    XIX.

    XX.

    XXI.

    XXII.

    XXIII.

    XXIV.

    XXV.

    Eine kleine Bitte

    Direktlinks zu den einzelnen Bänden

    Gesamtüberblick IM ZEICHEN DER MUSKETIERE

    Buchtipps für dich

    A p e B o o k C l a s s i c s

    N e w s l e t t e r

    F l a t r a t e

    F o l l o w

    A p e C l u b

    L i n k s

    Zu guter Letzt

    NEUNTER BAND

    I.

    Heu! miser!

    Der Leser erinnert sich vielleicht, oder erinnert sich nicht, daß wir in einem früheren Kapitel die Worte geschrieben: Nach dem Abgang von Louise, auf deren Erscheinung wir später zurückkommen werden, bezähmte Raoul seinen Schmerz u.s.w. Er gürtete sein Schwert um, traf mit Grimaud zusammen und eilte mit diesem zu den Minimes von Vincennes, wo Porthos auf ihn wartete.

    Kehren wir also wirklich zu der Erscheinung von Louise de la Vallière zurück.

    Armer Raoul! hatte Athos mit einem Seufzer gesagt. Armer Raoul! hatte d'Artagnan gesagt. Als Raoul weggegangen war, nachdem ihm d'Artagnan den Rat erteilt, sich nach allen den Strapazen, die er durchgemacht, nach allen Gemütsbewegungen, denen er unterworfen gewesen, sich einem Schlafe von zwölf Stunden hinzugeben.

    Von diesen zwei so starken Männern beklagt, mußte Raoul wirklich ein sehr unglücklicher Mensch sein.

    Als er sich allein nur sich gegenüber fand, als er den unerschrockenen Freund und den zärtlichen Vater hinter sich gelassen hatte, als er sich des Geständnisses erinnerte, das der König von der Zärtlichkeit gemacht, die ihm seine Geliebte, Louise de la Vallière, raubte, da fühlte er sein Herz brechen, wie es Jeder von uns bei der ersten zerstörten Illusion, bei der ersten getäuschten Liebe brechen gefühlt hat.

    »Oh!« murmelte er, »es ist also vorbei! Nichts mehr im Leben! Nichts mehr zu erwarten, nichts mehr zu hoffen! Guiche hat es mir gesagt, mein Vater hat es mir gesagt, Herr d'Artagnan hat es mir gesagt. Es ist also Alles ein Traum aus dieser Welt l Sie war ein Traum, diese seit zehn Jahren verfolgte Zukunft! Diese Verbindung unserer Herzen war ein Traum! Dieses Leben voll Liebe und Glück war ein Traum!

    »Ich armer Narr, der ich so ganz laut und öffentlich in Gegenwart meiner Freunde und Feinde träumte, damit sich meine Freunde über meine Leiden betrüben und meine Feinde über meine Schmerzen lachen.

    »Also wird mein Unglück eine Geschrei machende Ungnade, ein öffentlicher Scandal sein! Morgen wird man schmählich mit dem Finger aus mich deuten!«

    Und trotz der Ruhe, die er seinem Vater und d'Artagnan gelobt, ließ Raoul einige Worte dumpfer Drohung vernehmen.

    »Und dennoch,« fuhr er fort, »wenn ich Wardes hieße, wenn ich zugleich die Geschmeidigkeit und die Stärke von d'Artagnan besäße, lachte ich mit den Lippen und würde die Frauen überzeugen, diese Treulose, die ich mit meiner Liebe beehrt, lasse nur ein Bedauern bei mir zurück: das, daß ich durch ihren Anschein von Redlichkeit hintergangen worden sei; einige Spötter würden dem König auf meine Kosten fuchsschwänzen; ich würde am Wege aus die Spötter lauern und einige davon züchtigen. Die Männer würden mich fürchten, und bei dem Dritten, den ich zu meinen Füßen niedergestreckt hätte, wäre ich von den Frauen angebetet.

    »Ja, das ist ein Entschluß, den ich zu fassen habe, und dem Gras de la Fère selbst wird nicht widerstreben. Ist er nicht in der Mitte seiner Jugend geprüft worden, wie ich geprüft worden bin? Hat er nicht die Liebe durch die Trunkenheit ersetzt? Er hat es mir oft gesagt. Warum sollte ich nicht die Liebe durch das Vergnügen ersetzen?

    »Er hatte so viel gelitten, als ich leide, mehr vielleicht noch! Die Geschichte eines Menschen ist also die Geschichte aller Menschen: eine mehr oder minder lange, mehr oder minder schmerzliche Prüfung! Die Geschichte der ganzen Menschheit ist also nur ein langer Schrei!

    »Was liegt aber dem, der leidet, an den Schmerzen anderer Menschen? Mildert die offene Wunde in einer andern Brust die gähnende Wunde in der unserigen? Stillt das Blut, das an unserer Seite fließt, unser Blut? Vermindert die allgemeine Herzensangst die Bangigkeit der Einzelnen? Nein, Jeder leidet für sich, Jeder kämpft mit seinem Schmerz, Jeder weint seine eigenen Tränen.

    »Und überdies, was ist bis jetzt das Leben für mich gewesen? Eine kalte, unfruchtbare Arena, aus der ich immer für die Anderen und nie für mich gekämpft habe.

    »Bald für einen König, bald für ein Weib.

    »Der König hat mich verraten, das Weib hat mich verachtet.

    »Oh! Unglücklicher!… Die Weiber! Könnte ich nicht alle das Verbrechen von einem derselben büßen lassen?

    »Was ist hierzu erforderlich? Kein Herz mehr haben, oder vergessen, daß man eines gehabt hat; stark sein selbst gegen die Schwäche; immer daraufdrücken, selbst wenn man es brechen fühlt.

    »Was ist erforderlich, um hierzu zu gelangen? Jung, schön, stark, mutig, reich sein. Ich bin oder werde dies Alles sein.

    «Aber die Ehre? … Was ist die Ehre? Eine Theorie, die Jeder aus seine Weise versteht. Mein Vater würde mir sagen: ›Die Ehre ist die Achtung vor dem, was man den Anderen, und besonders vor dem, was man sich selbst schuldig ist.‹ Guiche jedoch, Manicamp, Saint-Aignan besonders würden mir sagen: ›Die Ehre? die Ehre besteht darin, daß man den Leidenschaften und Vergnügungen seines Königs dient.‹ Diese Ehre ist leicht und fruchtbar. Mit dieser Ehre kann ich mir meinen Posten bei Hofe erhalten, Kammerherr, werden, ein schönes und gutes Regiment für mich haben. Mit dieser Ehre kann ich Herzog und Pair werden.

    »Der Flecken, den mir diese Frau ausgedrückt, der Schmerz, durch den sie mein, Raouls, ihres Freundes aus der Kindheit, Herz gebrochen hat, berührt in keiner Beziehung Herrn von Bragelonne, einen guten Offizier, einen braven Kapitän, der sich beim ersten Treffen mit Ruhm bedecken und hundertmal mehr werden wird, als heute de la Vallière, die Geliebte des Königs ist, denn der König wird Fräulein de la Vallière nicht heiraten, und je mehr er sie öffentlich für seine Gelie