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Sibirische Katze: Ernährung, Erziehung, Pflege, Charakter & vieles mehr über die Sibirische Ka

Sibirische Katze: Ernährung, Erziehung, Pflege, Charakter & vieles mehr über die Sibirische Ka

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Sibirische Katze: Ernährung, Erziehung, Pflege, Charakter & vieles mehr über die Sibirische Ka

Länge:
154 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 14, 2021
ISBN:
9783969318737
Format:
Buch

Beschreibung

Die russischen Katzen sind nachweislich die Urväter der Perserkatzen. Bei der Rasse wurde aber auf Zuchtkapriolen verzichtet und so sind die Sibirischen Katzen nach wie vor so ursprünglich wie ihre Vorfahren in den Straßen von St. Petersburg. Sie erfahren in dem Buch nicht nur alles Wichtige zur Haltung, sondern auch viel über die Geschichte. Immerhin dürfte es sich um die einzige Katzenrasse handeln, der ein ganzer Park gewidmet wurde, in dem sich 12 Sibirische Katzen als goldene Denkmäler tummeln.

Lesen Sie alles über:

Freigang und Wohnungshaltung
Vor- und Nachteile von Impfungen
Die richtige Fütterung
Erziehung und Dressur von Katzen
Vorbereitung des Einzugs
Gesundheit der Katzenrasse
und vieles mehr!
Die Lektüre informiert Sie u.a. über die speziellen Ansprüche der Rasse und beantwortet die Fragen:

Wie sollte die Wohnung eingerichtet werden?
Welche Anschaffung sind vor dem Einzug der Katze erforderlich?
Was ist für die Sicherheit der Katze wichtig?
Wie lassen sich Tierarztbesuche stressfrei gestalten?
Wie gelingt der Umgang mir "Problemkatzen"?

Die über 15 Abbildungen geben einige Tipps und Tricks weiter. Bleiben Sie offen für die Eigenarten der Katze und Sie werden vieles erfahren, was Ihre Katze von anderen Katzen der Rasse unterscheidet, denn kein Lebewesen ist normiert. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der sibirischen Katze!
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 14, 2021
ISBN:
9783969318737
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Sibirische Katze - Roswitha Berger

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: weiße Neva Maskerade und silberne sibirische Katze

Abbildung 2: Hübsche Neva Masquerade Katze

Abbildung 3: Sibirische Katze

Abbildung 4: Kleine Pflegeausrüstung

Abbildung 5: Unserer Brieföffner ist sehr prktisch für Verfilzungen, rgladel

Abbildung 6 Echtes Fleisch hat eine andere Konsistenz, rgladel

Abbildung 7: rohes und gekochtes Rinderhackfleisch, rgladel

Abbildung 8: unser Trinkbrunnen als Beispiel, rgladel

Abbildung 9: Elektronische Katzentüren sind noch besser.

Abbildung 10: eine Transportbox ist unverzichtbar.

Abbildung 11: Unsere Näpfe als Beispiel, rgladel

Abbildung 12: Unsere Katze unter der Haubentoilette, rgladel

Abbildung 13: Katzenmöbel kann man selber bauen, rgladel

Abbildung 14: Katzenspiele selber basteln.

Abbildung 15: Balkone und Fenster sollten Sie gut sichern.

Abbildung 16: unsere Zeckenausrüstung, rgladel

Abbildung 17: Ein Krallenschuh, rgladel

Abbildung 18: Die Kratzmöglichkeiten unserer Katze, rgladel

Die Sibirische Katze - Eine Rassekatze mit bezaubernder Natürlichkeit

Der erste Gedanke, der jedem beim Anblick einer Sibirischen Katze durch den Kopf geht, dürfte sein: „Sie sieht ja wie eine normale Hauskatze aus." Aber genau das ist der Reiz dieser Rasse. Bei der Zucht wird bewusst darauf geachtet, keine ungewöhnlichen Proportionen herauszubilden. Nur das lange Fell verrät die edle Herkunft.

Abbildung 1: weiße Neva Maskerade und silberne sibirische Katze

Geschichte der Rasse

Herkunft der Katzen aus Sibirien

Es handelt sich bei der Sibirischen Katze um eine echte Naturrasse. Diese Bezeichnung bezieht sich nicht etwa auf Wildtiere, sondern auf Rassen von Haustieren, die sich ohne systematische Züchtung gebildet haben. Oft wird auch die Bezeichnung Landrasse verwendet, da sie sich durch besondere Anpassungen an die Umweltverhältnisse des jeweiligen Entstehungsgebietes herausbilden. Der Begriff ist eigentlich der Landwirtschaft entnommen. Aus domestizierten Wildschweinen entstanden beispielsweise Hausschweine, die nicht gezielt gezüchtet wurden. In den 1950er-Jahren erfolgte dann eine gezielte Züchtung der Naturrasse, um besonders mageres Fleisch zu erhalten. So entstanden zahlreiche Schweinerassen.

Bei Katzen zählen die Norwegische Waldkatze, die Maine Coon, die Türkische Angora, die Türkische Van und die Sibirische Katze zu den Naturrassen, denn die Eigentümlichkeiten der Rassen entstanden nicht durch gezielte Zucht. Eine Perserkatze dagegen wurde durch gezieltes Kreuzen unterschiedlicher langhaariger Katzen erzeugt.

Die Sibirische Katze zählt wie die Norwegische Waldkatze und die Maine Coon zu den Waldkatzen. Wie es zu dem Oberbegriff kam, ist schwer zu erklären, denn keine der Rassen stammt von den Wildkatzen ab, die in den Wäldern Nordeuropas oder Nordamerikas leben. Einheimische Wildkatzen (Felis silvestris silvestris) haben höchstens einen sehr geringen Einfluss auf die Waldkatzen, insbesondere da die Wildkatzen weder in Sibirien noch in Skandinavien leben. Allerdings erinnern die langhaarigen Waldkatzen optisch an die wilden Verwandten. Da alle Hauskatzen von den afrikanischen Wildkatzen (Felis silvestris lybica) abstammen, ist außerdem kaum anzunehmen, dass diese völlig ohne menschliche Hilfe in eisigen Wäldern überleben können.

Der Begriff Sibirische Katze bezog sich lange Zeit nicht auf eine konkrete Rasse. Er wurde für kräftige Katzen mit üppigem, langhaarigen Pelz gebraucht. Diese kommen auf dem gesamten Territorium der ehemaligen Sowjetunion vor. Es gibt auch keinerlei Hinweise, dass die kaukasische Waldwildkatze (Felis silvestris caucasia) einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Rasse hatte.

Es wird vermutlich nie geklärt werden, ob es sich bei den langhaarigen Katzen in Russland um eine eigenständige Mutation handelt oder ob die Eigenart des Fells sich ausgehend von Asien der Seidenstraße folgend in Richtung Russland ausgebreitet hat. In Sibirien waren kräftige langhaarige Hauskatzen zwar seltener anzutreffen als kurzhaarige Exemplare, aber keine Seltenheit. Im westlichen Europa waren solche Katzen dagegen Exoten und es kam schnell zum Wunsch diese Tiere gezielt zu züchten.

Gezielte Zucht der Rasse

Typisch ist, dass die Katzenzucht auch der Sibirischen Katzen nicht in Russland begann. Der Startschuss für die gezielte Zucht fiel vermutlich im Juli 1871 mit der weltweit ersten Katzenausstellung im Londoner Kristallpalast, bei der 150 Tiere gezeigt wurden. Dort wurden auch langhaarige Katzen aus Russland gezeigt, die offensichtlich als Exoten besonders begeisterten. Damals begann man ohne Rücksicht auf die Herkunft langhaarige Exemplare zu verpaaren, die zunächst einheitlich als Angora bezeichnet wurden. Später ging aus dieser Zucht die Perserkatze hervor. Die russischen Katzen wurden nicht als eigenständige Rasse gezüchtet. Nach der Oktoberrevolution des Jahres 1917 und der daran anschließenden Zeit des „Eisernen Vorhangs" gerieten die schönen langhaarigen Tiere aus Russland fast völlig in Vergessenheit.

1984 kamen wieder erste langhaarige Katzen auf sehr ungewöhnliche Weise in die damalige DDR. In einem gemeinsamen Projekt der RGW- Länder (Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Tschechoslowakei und DDR) wurde die Druschba-Trasse, ein 550 Kilometer langer Bauabschnitt der 12.750 Kilometer langen Erdgasleitung „Sojus gebaut. Ab 1983/84 lernten die Bauarbeiter der DDR in Russland langhaarige Katzen kennen und schmuggelten die Tiere ins Heimatland. Bereits 1985 begann in der DDR die Zucht mit diesen Katzen und am 1. Januar 1987 wurde die Rasse zunächst unter dem Namen „Sibirische Waldkatze in der DDR offiziell anerkannt.

In diesem Jahr brachte eine Auswanderer-Familie ein Zuchtpaar Sibirischer Katzen in die Bundesrepublik. Auch in diesem Teil Deutschland wurde die Zucht aufgenommen und ein Rassestandard festgelegt. In Russland kam es ebenfalls im Jahr 1987 in St. Petersburg zur Registrierung der Sibirskaja Koschka sowie der Point-Variante „Newskaja Maskaradnaja". Letzte wird heute unter dem Namen Neva Masquarade in manchen Verbänden als eigenständige Rasse angesehen. Andere Vereine sehen sie als Farbvarietät der Sibirischen Katze an.

Bei den ersten Katzenausstellungen in Russland erregten die Sibirischen Katzen das Interesse ausländischer Richter, was zu Exporten von Zuchttieren nach Westeuropa und in die USA führt. 1991 strichen die Verbände den Zusatz „Wald" im Rahmen einer neuen Formulierung des Standards, um die Rasse besser von den Norwegischen Waldkatzen abzugrenzen. 1992 wurde die Sibirische Katze von der World Cat Federation (WCF) und 1998 von Fédération Internationale Féline (FIFe) offiziell als Rasse anerkannt.

Erbkrankheiten

Bei Rassekatzen werden Erbkrankheiten grundsätzlich ausgiebig thematisiert. Sicher zu Recht, wenn es um Rassen geht, die aus einem kleinen Genpool hervorgehen oder solche, die durch Züchtungen extrem verändert wurden. Beides trifft auf die Sibirische Katze nicht zu.

Aber vererbbare Krankheiten kommen auch bei gewöhnlichen „Feld-Wald-Wiesen-Katzen" vor. Meist nehmen die Besitzer es hin, wenn eine Katze aus dem Tierheim oder eine Katze, die ihnen geschenkt wurde, nach wenigen Jahren stirbt. Manchmal ist das Alter der Tiere auch unbekannt und niemand macht sich große Gedanken über die Todesursache. Es ist daher eher die Ausnahme, wenn bei normalen Hauskatzen Krankheiten genau diagnostiziert werden. Da es keine systematische Erforschung von Erbkrankheiten bei Hauskatzen gibt und Rassekatzen unter genauer Beobachtung stehen, sind Aussagen über die Häufigkeit von Erbkrankheiten mit Vorsicht zu betrachten.

Sie werden beispielsweise immer wieder auf den Satz stoßen, dass bei Rassekatzen die Herzkrankheit HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie) und PKD (polyzystische Nierenerkrankung) auftreten können. Diese Krankheiten treten auch bei der Sibirischen Katze und bei Hauskatzen auf.

HCM ist eine zunehmende Verdickung des Herzmuskels, der die Herzkammer verkleinert. Dies schränkt die

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