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Tinnitus lindern: Vorbeugung, sanfte und nachhaltige Heilung. Ein Selbsthilfeprogramm

Tinnitus lindern: Vorbeugung, sanfte und nachhaltige Heilung. Ein Selbsthilfeprogramm

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Tinnitus lindern: Vorbeugung, sanfte und nachhaltige Heilung. Ein Selbsthilfeprogramm

Länge:
164 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 3, 2012
ISBN:
9783035040142
Format:
Buch

Beschreibung

Ein außergewöhnlicher Ratgeber: Die Übungen dieser neuen Methode kommen zum größten Teil aus China und arbeiten mit dem Energiesystem des Menschen. Sie lassen die Lebenskraft in den richtigen Bahnen zirkulieren und stabilisieren unsere Kraft. Das Konzept ist einfach durchführbar und inzwischen über einige Jahre bei vielen Patienten erfolgreich praktiziert. Es fordert dem Patienten einiges an Fantasie und Vertrauen in einfach erscheinende, aber hochwirksame Übungen ab.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 3, 2012
ISBN:
9783035040142
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Tinnitus lindern - Maria Holl

Vorwort 1

Tinnitus – ein für den Hals-Nasen-Ohren-Arzt zunächst sehr unbefriedigendes, fast lästiges, jedoch täglich vorkommendes Krankheitsbild, schlecht nachweisbar, unsicher bis kaum therapierbar, Geduld und Vertrauen bei Arzt und Patient stark fordernd.

Erst im Laufe der Zeit und nach vielen Jahren intensiver Beschäftigung mit Tinnituspatienten habe ich, mit einer klassischen Universitätsausbildung von der Schulmedizin geprägt, gelernt, nicht eine wirksame Therapie oder gar die Therapie des Tinnitus zu suchen.

Allein schon die Vielfalt des Angebots an Tinnitustherapie-Möglichkeiten zeigt, daß es eine einzige oder alleinige Therapie nicht gibt.

Angefangen von der medikamentösen Behandlung mit Ginkgo-Extrakten auf pflanzlicher Basis, rheologisch wirksamen Substanzen zur Durchblutungsförderung, Infusionsbehandlungen mit den gleichen Präparaten oder aber auch mit Kortison, einer hochdosierten Infusionstherapie mit Lidocain oder Caroverin, Stellatum-Blockaden, Neuraltherapie, therapeutische Lokalanästhesien, Akupunktur, Klangtherapie, Lasertherapie, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie oder auch Behandlung in der Druckkammer – es sind alles Therapieformen, die in Einzelfällen durchaus erfolgreich sein können und dem Patienten helfen, seinen Tinnitus zu lindern. Sie können aber allesamt keinen Anspruch auf einen überwiegend gesicherten oder wahrscheinlichen Therapieerfolg für sich in Anspruch nehmen.

Allein der Patient aus sich selbst heraus ist in der Lage, mit seinem Tinnitus in Frieden zu leben, ihn zu akzeptieren und letztendlich sogar zu verlieren. Den Patienten auf diesen Weg zu bringen, ihm Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln, ihm Ängste zu nehmen, dies ist die Aufgabe von Arzt und Therapeut, aber auch von Freunden und Angehörigen.

Als mich die Vielzahl der Tinnituspatienten in meiner Praxis fast zu überschwemmen drohte und von seiten der etablierten Psychotherapie und der psychosomatischen Medizin in der Region keine Mithilfe zu erlangen war, ergab sich nach einer Begegnung mit Frau Holl eine völlig andersartige Methode, um dem Tinnitus zu begegnen. Ich habe anfangs mit etwas Skepsis, später mit wachsendem Zutrauen und schließlich mit Überzeugung dieses Konzept unterstützt und mitgetragen. Es ist einfach durchführbar und inzwischen über einige Jahre bei vielen Patienten erfolgreich praktiziert. Es fordert dem Patienten einiges an Phantasie und Vertrauen in fast zu einfach erscheinende Übungen ab, die bewirken sollen, daß man für sich selbst etwas tut und seine bisherige fehlprogrammierte Lebensphilosophie zu ändern beginnt.

Ich wünsche mir, daß viele Tinnituskranke auf diese Weise in die Lage versetzt werden, mit ihrem Tinnitus Frieden zu schließen oder ihn als Streßbarometer anzusehen. Frau Holl hat in verdienstvoller Weise hierzu ein Selbsthilfeprogramm entwickelt und mit diesem Buch verfaßt.

Dr. med. Herbert Philipps

(HNO-Facharzt)

Vorwort 2

1996 erzählte mir eine befreundete Psychotherapeutin von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt in ihrer Stadt, der viele Patienten hätte, für die er sich dringend Hilfe wünschte.

Da meine Kinder größer wurden und ich Zeit für neue Aktivitäten hatte, rief ich ihn an, und wir vereinbarten einen Termin für ein Gespräch.

Auf der Fahrt zu ihm überlegte ich mir, was kannst du mit deiner Kapazität überhaupt für so eine große Praxis tun? Bevor ich mit ihm gesprochen hatte, kam ich zu dem Schluß, daß es nur Kurse für die Patienten sein konnten.

In unserem Gespräch stellte sich heraus, daß seine Patienten, für die er sich Hilfe wünschte, alles Tinnituspatienten waren. Bis zu acht neue Patienten mit Tinnitus hatte er pro Tag, für die er keine schlüssige, hilfreiche Therapie anbieten konnte. Nachdem er mir die Krankheitssymptome und einige Persönlichkeitsmerkmale seiner Patienten geschildert hatte, versprach ich ihm, ihn in 14 Tagen mit einem Kurskonzept für seine Patienten wieder zu besuchen.

Ich konnte die Kurse durch seine Vermittlung in einem Bildungszentrum eines Krankenhauses gemeinsam mit seiner Sprechstundenhilfe durchführen. Schon nach wenigen Kursbesuchen stellten sich bei einigen Patienten Verbesserungen des psychischen Allgemeinzustands ein, was zur Folge hatte, daß der Tinnitus seine schmerzhafte Wichtigkeit verlor. Während der Kurse hatten wir immer etwa 1 Person, die während des Kurses oder im Anschluß an den Kurs keine Ohrgeräusche mehr hatte sowie immer 1 Patienten pro Kurs, der mit den Übungen gar nichts anfangen konnte. Die Teilnehmerzahl pro Kurs betrug meistens 12 Patienten.

Besonders gut waren die Erfolge bei Teilnehmern, die an zwei der jeweils halbjährlichen Kurse teilnahmen. Sie übten 1 Jahr lang konsequent unter Anleitung alle 14 Tage bis 3 Wochen die neuen Übungen an den Kursabenden und machten die Übungen auch regelmäßig zu Hause. Zur Zeit vermitteln wir diese Technik in Einzelsitzungen, da durch die Gesundheitsreform die Kurse leider nicht mehr über die Kassen abzurechnen sind.

Mein besonderer Dank gebührt Herrn Dr. Philipps, für den sein Wunsch, seinen Patienten zu helfen, so entscheidend war, daß er einem völlig unbekannten, neuen Therapiekonzept zustimmen konnte. Er hat mir durch sein Engagement ermöglicht, mit seiner Arzthelferin, Frau Kallas, zusammen die Kurse durchzuführen.

An dieser Stelle möchte ich meiner Lehrerin, Hetty Draayer, für ihr Wissen, ihre Anteilnahme und ihre Geduld danken. Der von ihr gelehrte innere Weg und die von ihr vermittelten inneren Übungen haben zu einem großen Teil dazu beigetragen, daß ich in der Lage war, das diesem Buch zugrundeliegende Wissen zu entwickeln.

Ein weiterer Dank gebührt meinem Ehemann Walter Holl für seine Unterstützung, sein Verständnis und seinen Glauben an meine Fähigkeiten sowie Herrn Dr. Jopp, der meinen Therapieansatz verstand und es mir ermöglicht hat, dieses Buch im Jopp/Oesch-Verlag zu veröffentlichen. Damit diese einfachen Übungen für viele der Tinnituskranken hilfreich sein können, brauchen wir Sie, wenn Sie sich entschieden haben, dieses Buch zu lesen und die Übungen durchzuführen.

Sprechen Sie mit Ihren Bekannten, die auch unter dem Tinnitus leiden, über unsere Übungen und mit Ihren Ärzten, damit diese einfachen ungewöhnlichen Übungen, die in ihrem Kern schon Tausende von Jahren alt sind, wieder in unserer Kultur ihre heilende Wirkung entfalten können. Ich danke allen herzlich, die im Sichtbaren und Unsichtbaren dieses Buch ermöglicht haben.

Maria Holl

Einleitung

Für wen ist das Buch geeignet?

•  Sie haben Tinnitus und möchten die ganzen Angebote der Schulmedizin nicht wahrnehmen.

•  Sie haben Tinnitus und haben alle oder einige Möglichkeiten und Therapien der Schulmedizin ausprobiert, und es hat Ihnen nicht geholfen.

•  Sie haben keinen Tinnitus, arbeiten jedoch beruflich mit Tinnituspatienten und wollen ein neues Hilfsprogramm für Ihre Patienten ausprobieren und ggf. erlernen.

Dieses Programm ist jedem hilfreich, der sich mehr Gesundheit und Stabilität im Leben wünscht.

Das Programm ist verständlich geschrieben. Es kann ab dem Ende der Pubertät durchgeführt werden. Für Kinder sind einige Übungen zu kraftvoll.

Um das Programm effektiv zu nutzen, ist es notwendig, zu Beginn täglich mindestens 5 Minuten zu üben. Die Reihenfolge der Übungen stellen Sie aus den schon erarbeiteten Lektionen selbst zusammen. Alle 2–3 Wochen erarbeiten Sie eine neue Lektion.

Es ist gut, wenn Sie länger als 5 Minuten üben, da der Selbstheilungsprozeß schneller fortschreitet. Das Schwerste ist der Anfang, nicht das Üben. Wenn die Übungen helfen, üben wir automatisch länger.

Wie wirken die Übungen?

Diese neuen Übungen für den Tinnitus kommen zum größten Teil aus China und arbeiten nicht mit den Organen, den Muskeln oder den Blutbahnen, sondern mit dem Energiesystem des Menschen. Es ist das System der Bahnen, in denen unsere Lebenskraft fließt, das Chi.

Die Übungen lassen die Lebenskraft in den richtigen Bahnen zirkulieren und stabilisieren unsere Kraft, indem sie uns zu unserer Erde hin öffnen. Ich gehe davon aus, daß beim Tinnitus zuviel Lebenskraft in Kopf, Nacken und Brustbereich gesammelt ist und zu wenig in Becken, Beinen und Füßen. In den Übungen arbeiten wir daher zuerst an den Beinen und Füßen sowie dem Becken.

Der Tinnitus ist mit Zahnschmerzen zu vergleichen: Ablenken hilft, hinhören vermehrt (Ausnahmen gibt es selten).

Das Öffnen des Körpers zur Erde beruhigt den Körper und die Gedanken, reduziert die Angst, stärkt das Selbsbewußtsein und ermöglicht eine neue Selbstwahrnehmung. Dies nimmt – wie wir in unseren Gruppen festgestellt haben – bei anhaltendem Üben 8 von 10 Menschen die unangenehme Wirkung des Tinnitus.

Die Intensität des Tinnitus verändert sich durch die Übungen. Ebenso reduzieren sich die Ängste wegen des Tinnitus sowie andere Ängste (z. B. Versagensangst, Platzangst, Angst in geschlossenen Räumen usw.) und die Ängste um die Gesundheit. Die Abhängigkeit vom Tinnitus und

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