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Joachim Ringelnatzens Turngedichte
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Joachim Ringelnatzens Turngedichte
eBook61 Seiten20 Minuten

Joachim Ringelnatzens Turngedichte

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Über dieses E-Book

Spitzfindig und amüsant rückt Joachim Ringelnatz die Turnbegeisterung seiner Zeit in diesem Werk ins Zentrum seiner satirischen Betrachtungen. Pointiert beleuchtet er verschiedenste Leibesübungen der damaligen Epoche und stellt in gewohnt komischer Weise deren Sinnhaftigkeit zur Diskussion. Dabei treffen lyrische wie athletische Wortbilder auf den für Ringelnatz typischen Sprachwitz und erzeugen so ein lebhaftes Bild zeitgenössischer Körperkultur.-
SpracheDeutsch
HerausgeberSAGA Egmont
Erscheinungsdatum27. Sept. 2021
ISBN9788728015742
Joachim Ringelnatzens Turngedichte
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Autor

Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen als Hans Gustav Bötticher; † 17. November 1934 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist. Er war bekannt zur Zeit der Weimarer Republik und zählte Schauspieler wie Asta Nielsen und Paul Wegener zu seinen engen Freunden und Weggefährten. Sein teils skurril, expressionistisch, witzig und geistreich geprägtes Werk ist noch heute bekannt. (Wikipedia)

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    Buchvorschau

    Joachim Ringelnatzens Turngedichte - Joachim Ringelnatz

    Joachim Ringelnatz

    Joachim Ringelnatzens Turngedichte

    Saga

    Joachim Ringelnatzens Turngedichte

    Coverbild/Illustration: a compendium of illustrations

    Copyright © 1920, 2021 SAGA Egmont

    Alle Rechte vorbehalten

    ISBN: 9788728015742

    1. E-Book-Ausgabe

    Format: EPUB 3.0

    Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.

    Dieses Werk ist als historisches Dokument neu veröffentlicht worden. Die Sprache des Werkes entspricht der Zeit seiner Entstehung.

    www.sagaegmont.com

    Saga Egmont - ein Teil von Egmont, www.egmont.com

    Zum Aufstellen der Geräte

    (Ein Muster)

    So unterwegs in einem schönen Hechtsprung

    Erblickte er das Licht der Welt, das Leben,

    Und hat – obwohl er damals doch noch recht jung –

    Sich doch sofort in Hilfsstellung begeben.

    Den Kniesturz übend und manch andre Tugend,

    Verging ihm eine turnerische Jugend

    Im Wachen teils und teils im Traum

    Und Freitagnachmittags am Schwebebaum.

    Vorturner wurde er und Löwenbändiger,

    Seemann und Schornsteinfeger, Akrobat

    Und schließlich turnerischer Sachverständiger

    Im transsibirischen Artistenrat.

    Er las die Morgenzeitung stets im Handstand,

    Vom Hang der Freiheit sprach sein roter Schlips.

    Er glich – wie er im Turnsaal an der Wand stand –

    Dem allbekannten Herkules aus Gips.

    Inhaber aller silbernen Pokale,

    Erwarb er sich den Franziskanerpreis

    Und im August in Halle an der Saale

    Die Jahnkokarde mit dem Lorbeerreis.

    Ein zarter Kern in einer rauhen Schale.

    Er hat sich mit einem Salto mortale

    Aus dem Leben

    Über ein Felsengeländer

    Hinwegbegeben.

    Turnermarsch

    (Melodie: Leise flehen meine Lieder)

    Schlagt die Pauken und Trompeten,

    Turner in die Bahn!

    Turnersprache laßt uns reden.

    Vivat Vater Felix Dahn!

    Laßt uns im Gleichschritt aufmarschieren,

    Ein stolzes Regiment.

    Laß die Fanfaren tremulieren!

    Faltet die Fahnen ent!

    Die harte Brust dem Wetter darzubieten,

    Reißt die germanische Lodenjoppe auf!

    Kommet zu Hauf!

    Wir wollen uns

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