Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 21. Edition
Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 21. Edition
Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 21. Edition
eBook239 Seiten1 Stunde

Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 21. Edition

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Das Gedicht lebt. Es bringt Gefühle und Eindrücke auf kleinstem Raum zum Ausdruck und stiftet Gemeinschaft zwischen Schreibenden und Lesenden. Ob es neckisch mit Klang und Bedeutung der Worte spielt, um die ewigen Themen des Lebens ringt oder die Tiefen der Seele ergründet - immer lässt es den ganz individuellen Blick seines Schöpfers oder seiner Schöpferin auf die Welt aufblitzen und knüpft enge Bande über Zeit und Raum hinweg.
Die Welt der Poesie erkundet die lyrischen Landschaften unserer Zeit. Vom humorvollen Vierzeiler bis zum vielgliedrigen Gedichtzyklus, von der klassischen Form des Sonetts bis zum freien Spiel mit der Sprache präsentiert dieser Band die Werke zeitgenössischer Dichterinnen und Dichter. Hier wird die Schönheit der Natur besungen, in zarten Versen an geliebte Menschen erinnert, das Wunderbare im Alltag entdeckt und in humorvollen wie schmerzhaften Zeilen das Zeitgeschehen kommentiert. Ein Dokument der Kreativität und Vielseitigkeit heutiger Poesie.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum11. Okt. 2021
ISBN9783828036277
Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 21. Edition
Vorschau lesen

Ähnlich wie Welt der Poesie

Titel in dieser Serie (2)

Mehr anzeigen

Ähnliche E-Books

Ähnliche Artikel

Rezensionen für Welt der Poesie

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Welt der Poesie - Frieling-Verlag Berlin

    INHALTSVERZEICHNIS

    VELIBOR BAĆO

    Birke

    Ein Wunder

    CHRISTIAN BARSCH

    HEXE KRET

    JOHAN CRIM

    Todessehnsucht

    SONJA DWORZAK

    Lebensphantasien (Sonettenkranz)

    MANFRED ELSÄSSER

    Wetter und Politik

    Der Weg zu Gott

    Lazarus, ein Blinder und Jesus

    Allein?

    Christliche Regel

    Margot – nach meinem Geburtstag

    Der Pflegefall und die Johanniter

    Leben mit herrlicher Perspektive

    REGINA FRANZISKA FISCHER

    SEHNSUCHT IM CORONAJAHR 2021

    WONNEMONAT MAI

    WANDERER ZWISCHEN DEN WELTEN

    NUR WELKE BLÄTTER DER KASTANIE

    WAS SIE DICH LEHRT oder DIE WINTERSONNE

    WAHRE LIEBE

    MARTA GOWORKO

    Pandemie oder (also) wie ...

    Weltraum

    Zuckerkönigin

    Krankheit, Akzeptanz, Kampf

    JOHANNA GRÖTZ

    Sing mein Herz

    Warten

    Wasserfest

    HILDE MAI

    Der Rose Duft

    Rose und Birke

    Orpheus

    Rose im Winter

    Nur eine Rose

    Ein Blütenkelch wie wunderzart

    Sigrid, meine Muse du

    GERALD MARTEN

    Stillstand

    Die Raubtaube

    Winters Spaß

    GÜNTHER MELCHERT

    Das Islandlied

    JÜRGEN MOLZEN

    GEDICHTE ATMEN …

    MEINE SCHÖNSTEN GEDICHTE …

    GESTÄNDNIS

    POESIE VERSIEGT NIE …

    DICHTUNGSMANGEL

    ZWEI WASSERFÄLLE RAUSCHEN …

    NACHBARSCHAFTSHILFE

    NEPTUNBRUNNEN

    GUDRUN MONITZER

    Maitaggedicht

    Frühlingsgedicht

    Frühlingsgedanken

    WALTER NEUKOM

    Die schlechten Hirten und der gute Hirte

    ROLF VON PANDER

    Gedicht für freien Glauben

    Mit Phönix-Feder

    CARMEN QUANTIUS

    Zwischen den Welten

    MIRJAM REBHAN

    Hoffnungslosigkeit

    KLAUS J. ROTHBARTH

    Lichtbild

    EVERT SANDERS

    Lebensbild im Jahresspiegel

    Märzverheißung

    Novembertage

    Unter dem Schirm des Höchsten.

    ERIC SCHMITZ

    Lebensweg

    Stiller Poet

    Sternenlicht

    Das Spiel des Lebens

    Die Reise

    Symbiose der Emotionen

    Geistesblitz

    Koryphäe des Strebens

    Die Galionsfigur

    Das Rätsels-Palindrom

    Diabolische Harmonie

    Kerzenlicht

    Der Fährmann (die Höllenfahrt)

    Götterfunke

    Mondschein-Promenade

    Der Leuchtturm

    Die Sternenkonstellation

    Mutter Natur

    Diesseits

    Aura der Hoffnung

    Atlantis

    ROSWITHA CHARLOTTE SCHWENK

    Blütenzauber

    SIGRID STEINKE

    Begegnung im Krankenhaus

    Zur Weihnachtszeit

    Frühlings-Kirmes

    Hommage für Mütter und Väter

    Herbstgefühle

    Christröslein

    Die Füchslein

    Das Rehkitz

    STEFFEN TEICHMANN

    Herbst

    Winterfeuer 1

    Winterfeuer 2

    Im Winterwald

    Die schöne Anneliese

    Fliege Raimund 2

    Der Schwarze Schwan 1

    Der Schwarze Schwan 2

    Miraculum AstraZeneca

    Das Wandern ist des Covid Lust

    im home soffice

    Der Außenseiter

    Liebe in besonderen Zeiten

    Gertrud die Taube 2

    Tierflüsterer

    12 Haikus à la Shakespeedy

    Der Faden

    Der kleine Schlaf

    WOLFGANG A. WINDECKER

    Mein Glaube

    INNA ZAGRAJEWSKI

    Schönheit der Natur

    Autorenspiegel

    VELIBOR BAĆO

    Birke

    Deines Herzens Dichtung,

    ohne Worte der Klang,

    meines Sehnens Richtung,

    zu finden den Gang.

    Für dich erst erfunden,

    das Spiel der Worte,

    musste sie erst erkunden,

    zu erreichen die Pforte.

    Ein Schloss an dem Tor,

    nun zweifelnd ich schwor,

    welch’ Zauber denn kann

    ohne Worte so binden?

    Mein Scheitern daran,

    werd ich ihn je finden?

    Du hast mich gelehrt,

    wer suche, wer horte,

    zu greifen begehrt,

    lass los selbst die Worte!

    Ihrer Muse Gewinn,

    Spiel meines Herzens,

    des Reimes sein Sinn,

    nun Meister meiner Schmerzen.

    Über Zweifel erhaben,

    die Melodie, die berührt,

    des Dichters Begaben,

    die Gedanken entführt.

    Ein Wunder

    Du einziger Stern

    im Meer aller Sonnen,

    erst nah, nun ganz fern,

    mein Herz hast du gewonnen.

    Vom Küssen die Träume,

    was ist schon real,

    süßer Duft Haares Säume,

    mein Herz es befahl.

    Die Sehnsucht ist Flucht,

    das Heimweh des Herzens,

    Einkehr gesucht,

    zu beenden die Schmerzen.

    Leidenschaft wie auch Fluch

    meine Augen erblicken,

    Begierde dort ruht,

    der Duft ihrer Lippen.

    Jedes Anfangs Magie,

    der Liebende sie sucht,

    wird fangen ihn nie,

    den Moment wie die Luft.

    Zeitentrissen wie wundersam still,

    der Moment im ewigen Beginn,

    vermag einzig erhoffen,

    er enden nie will.

    CHRISTIAN BARSCH

    HEXE KRET

    38.

    „Liebe bunte Versemännchen,

    kerzengerad wie Gartentännchen" ,

    schilt es? „Brav wie Spielzeuglämmchen,

    auf den Köpfen Glühwurmflämmchen?

    Kleine Köpfchen, schöne Füßchen,

    die sich gern symmetrisch heben,

    meist am Ende Hände geben

    und kaum hinken (mal ein bißchen)?

    Ob die Flämmchen lustig blinken,

    weil sie auf Brandwut Verzicht tun?

    Sollten sie nicht hinkend winken,

    und wer sagt, daß sie es nicht tun?"

    Eva (zwar verrätrisch)

    war nicht asymmetrisch –

    wir nun? Vorwind weht frisch:

    Sollen Singer, Klinger,

    Springer, Flämmchenschwinger

    (spätre Freudebringer?)

    recht gen Versland wandern,

    gab gleich vielen andern

    hilfreich man uns Finger.

    39.

    P(ost) P(recationem): Elf und zwölf –

    Ahne Wölfelfe helf.

    (Unsre Hexe, wie man sieht,

    hat durchaus Herz und Gemüt.)

    40.

    Das Vielheitskind, ins Zimmer eingesperrt,

    spielt und entdeckt entlegne Ecken –

    da drin trieb es Asmodi, hohnverzerrt

    einst eine Bombe zu verstecken.

    (Im Globuszimmer. Und schwer zu entdecken.)

    Es spielt das Kind, eilige Zeit verrinnt,

    wer weiß, wo beides schließlich mündet.

    Groß wachsen Kind und Neugier windgeschwind;

    Mut zittert: Wenns die Bombe findet?

    (Zeitquelle quillt, schwillt, mündet und verschwindet.)

    Ernst spricht die Hex: „Du siehsts und spürsts an dir,

    der Viel ist immer noch sehr Tier.

    Wir sollen, wollen uns jedoch erheben

    und recht vom Tierhaften wegstreben?"

    (Spielend das Kind, die Zeit treibt ihr Pläsier –

    der alte Hexenmeister? Nicht mehr hier.)

    41.

    Im Nordost-Harz bei Thale, gegenüber

    der Roßtrappe im Tal der Bode steht er;

    auf ihm umtreibt sichs nächtlich wie im Fieber.

    (Höhe: vierhunderteinundfünfzig Meter

    über Meeresspiegel.)

    Herr, o gib uns Flügel.

    Auf laßt uns fahren. Matter Viertelmond,

    grünliches Feuer, drum ein wilder Reigen,

    der weder Felsscheitel noch Füße

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1