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Die blaue Blume

Die blaue Blume

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Die blaue Blume

Länge:
38 Seiten
24 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Okt. 2021
ISBN:
9788726956412
Format:
Buch

Beschreibung

In diesem Gedicht vereint Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann auf meisterhafte Weise Mythologie und Naturlyrik. Der Erzähler begibt sich auf eine Reise zu einer geheimnisvollen Insel, auf der es zu einigen schicksalhaften Begegnungen – und auch unerwarteten Wiedersehen – kommt. Der paradiesisch erscheinende Ort hält jedoch auch viele Geheimnisse bereit: Fabelwesen, Gottheiten, Magie und Zauber warten auf Erzähler und Leser. -
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Okt. 2021
ISBN:
9788726956412
Format:
Buch

Über den Autor

Gerhart Hauptmann (1862 - 1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller. Er gilt als der bedeutendste deutsche Vertreter des Naturalismus, hat aber auch andere Stilrichtungen in sein Schaffen integriert. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. (aus wikipedia.org)


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Die blaue Blume

Coverbild/Illustration: Shutterstock

Copyright © 1927, 2021 SAGA Egmont

Alle Rechte vorbehalten

ISBN: 9788726956412

1. E-Book-Ausgabe

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.

Dieses Werk ist als historisches Dokument neu veröffentlicht worden. Die Sprache des Werkes entspricht der Zeit seiner Entstehung.

www.sagaegmont.com

Saga ist Teil der Egmont-Gruppe. Egmont ist Dänemarks größter Medienkonzern und gehört der Egmont-Stiftung, die jährlich Kinder aus schwierigen Verhältnissen mit fast 13,4 Millionen Euro unterstützt.

Wie hell und lieblich liegt sie hingebreitet,

die alte Bergstadt: süss und schwer erklingt

Vergangenes aus ihr, und leise gleitet

um mich das Liebeslied, das Walter singt.

Da wird zum Alpenfirn der Raum geweitet,

die Seele, abendglockenklangbeschwingt,

hebt sich hinan zu jenem letzten Glühen

im Garten, drin Laurinens Rosen blühen.

Noch eben Silber, diese sel’gen Warten,

sind sie, vom Fuss der Himmlischen gestreift,

bereits erblüht zum Rosenwundergarten,

des süsser Duft um meine Seele schweift.

Oh, dass sich seine Wunder offenbarten

mir, dir, dem Kinde, das nach ihnen greift:

kaum denk’ ich dies, so schiesst ein grünes Funkeln

von dort herab, und alle Rosen dunkeln.

Der grüne Strahl! Und schon ist er verschwunden.

Wer ihn erblickt, sieht an des Meeres Rand,

von dem uns klingen ahndevolle Kunden,

sein Blick berührt ein schwimmend Wunderland:

es scheint verloren, und es scheint gefunden.

Ein goldner Nachen bietet sich am Strand.

Wo blitzte her die gründemantne Kohle?

Vom Rosengarten, aus Laurins Phiole.

So schaukle vorwärts, lichtwärts, kleine Schale,

und inselwärts, getreue Schwimmerin.

Aus Zedern hebt sich eine Kathedrale:

bist du so wandelbar wie Menschensinn?

vielleicht die Hüterin vom heil’gen Grale

bald? bald die Höhle einer Tigerin,

die, sprungbereit, in deiner Tiefe kauert,

indes ihr Fell, grausamer Wollust, schauert?

Nun denn, ich sehe meine Insel schwimmen.

Land’ ich auf ihr, sie lande, wo sie will.

Mich trifft ein Durcheinander vieler Stimmen,

sie rufen mich, dann wird es wieder still.

Es bringt den ersten Gruss ein Schwarm

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