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Buddhismus für Anfänger: Die wichtigsten Lehren. Die besten Übungen. Mit Zitaten des Dalai Lama

Buddhismus für Anfänger: Die wichtigsten Lehren. Die besten Übungen. Mit Zitaten des Dalai Lama

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Buddhismus für Anfänger: Die wichtigsten Lehren. Die besten Übungen. Mit Zitaten des Dalai Lama

Länge:
195 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
16. Okt. 2021
ISBN:
9783748797098
Format:
Buch

Beschreibung

Eine kurze Einführung in den Buddhismus. Dazu gibt es viele ergänzende Videos. Wir lernen die wichtigsten spirituellen Techniken kennen. Das Buch hilft uns Frieden, Gelassenheit und Glück im Alltag zu finden. Jedem Kapitel wird ein Zitat des Dalai Lama vorangestellt. 

Dalai Lama: "Der Dharma ermutigt uns zu begreifen, dass wir frei sein können vom inneren und äußeren Leid."

 
Herausgeber:
Freigegeben:
16. Okt. 2021
ISBN:
9783748797098
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Buddhismus für Anfänger - Nils Horn

Inhalt

Dalai Lama: Der Dharma ermutigt uns zu begreifen, dass wir frei sein können vom inneren und äußeren Leid.

Buddha

Dharma

Die fünf Silas

Die vier Brahmaviharas

Sangha

Nagarjuna, Bodhidharma und Padmasambhava

Gibt es Gott?

Gibt es eine Seele?

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Gibt es ein nächstes Leben?

Der Sinn des Lebens

Äußere und innere Selbstverwirklichung

Wie werde ich ein Buddhist?

Der glückliche Bodhisattva

Der mittlere Weg

Das Leben meistern

Die Verbreitung der buddhistischen Lehre

Tibetischer Buddhismus

Zen-Buddhismus

Theravada

Die Lehre vom Reinen Land

Nichiren-Buddhismus

Westlicher Buddhismus

Zur Ruhe kommen

Gedankenstopp

Atem-Meditation

Mantra-Meditation

Chakra-Meditation

Gehmeditation

Fantasiereise

Die besten Übungen

Tägliche Selbstbesinnung

Stress herausbewegen

Progressive Muskelentspannung

Bodyscan

Meditation über die vier Punkte der Achtsamkeit

Vipassana

Zen-Meditation

Meister-Yoga (Guru-Yoga)

Was ist die beste Meditation für dich?

Der Weg der Achtsamkeit

Buddhismus und Positives Denken

Buddha der Ruhe - Meditation

Mein spiritueller Weg

Yoga und Buddhismus

Einheit aller Religionen

Eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks

Buddha

Was ist Buddhismus (Video)

Dalai Lama: „Wir sollten uns in der Entwicklung von Tugenden und in der Überwindung von Lastern üben, damit wir in unserem Glück wachsen. Wenn wir konsequent sind, können wir von Stufe zu Stufe voranschreiten, bis wir ein Buddha sind. Wer auf Buddha meditiert, wird ein Buddha."

Buddha ist das große Vorbild im Buddhismus. Er verkörpert die Eigenschaften Ruhe, Gelassenheit, Weisheit, Selbstdisziplin und Liebe. Viele Jahre suchte er nach der Befreiung vom Leid des Lebens. Er suchte nach innerem Frieden und Glück. So fand er den Weg der Erleuchtung.

Der historische Buddha hieß Siddhartha Gautama. Er wurde 563 vor Christus in Lumbini, Indien geboren. Das genaue Datum seiner Geburt und seines Todestages ist umstritten. Siddhartha stammte aus einem nordindischen Adelsgeschlecht. Im Alter von 16 Jahren heiratete er die Prinzessin Yasodhara. Sie bekamen einen Sohn. Im Alter von 29 Jahre machte sich Siddhartha auf die Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens. Er lernte bei mehreren Meistern und probierte verschiedene spirituelle Techniken aus. Sechs Jahre zog er sich als Yogi von der Welt zurück. Dann brach er im Alter von 35 Jahren zur Erleuchtung durch. Er wurde ein Buddha, ein Erwachter.

Zur Erleuchtung gelangte er durch den mittleren Weg zwischen strenger Askese und Lebensgenuss. Zuvor hatte er sich bei der Meditation zu sehr angestrengt. Jetzt gab er auch dem Körper was er brauchte. Dadurch lösten sich die inneren Energieblockaden und er gelangte in immer tiefere Stufen der Versenkung. In der Erleuchtung sah er seine früheren Leben. Deshalb gehört die Lehre von der Reinkarnation zu den Kernbestandteilen des Buddhismus. Buddha erkannte auch das Gesetz des Karmas. Er wusste was zum Leiden und was zur Befreiung vom Leiden führt. Daraufhin entwickelte er den achtfachen Pfad zur Erleuchtung. Er besteht im Wesentlichen aus der Achtsamkeit auf das Denken und Handeln, aus der Meditation und aus einer Gesinnung der umfassenden Liebe.

Nach seiner Erleuchtung wanderte Buddha 45 Jahre durch Indien und verbreitete sein Wissen unter seinen Mitmenschen. Er gründete einen Mönchs- und einen Nonnenorden. Bei seinem Tod ermahnte er seine Anhänger: „Wahrlich, ich sage euch nun Mönche: Alle Erscheinungen sind flüchtig und dem Verfall unterworfen. Übt ernsthaft an eurer Befreiung." Der Buddhismus ist ein Weg der Selbstdisziplin. Inneren Frieden, Glück und Erleuchtung bekommt man nicht geschenkt. Man muss diesen Weg ernsthaft und konsequent praktizieren, damit man die positive Ergebnisse erzielen kann.

Dharma

Buddhismus Grundwissen kurz erklärt (Video)

Dalai Lama: „Nur ein Weg schenkt uns wirklich in umfassendem Sinn die Mittel, uns fest im Glück und Segen zu verankern und uns vom Leid zu befreien: Dharma, religiöse Übung, gelebte Religion."

Der Buddhismus ist ein großer Schatz. Er ermöglicht uns in diesem und in allen zukünftigen Leben den Weg des Glücks und der Liebe zu gehen und uns vom Leid des Lebens zu befreien. Der spirituelle Weg führt uns zu innerer Heilung, zu dauerhaftem Glück, zur Erleuchtung und zu einem Leben im Licht, im Paradies, im Nirwana. Nirwana ist das höchste Glück, weil wir unser Ego überwunden haben, im erleuchteten Sein leben und die Glücksenergie in uns fließt. Wir erfahren in uns eine unermessliche Dimension von Frieden, Liebe und Glück. Wir brauchen dazu nur eins. Wir müssen den Weg gehen. Lesen alleine genügt nicht. Wir müssen jeden Tag an unseren Gedanken arbeiten, auf unsere Handlungen achten, meditieren, unseren Geist auf das spirituelle Ziel ausrichten und Liebe in die Welt bringen. Dann wird jeder Tag zu einem weiteren Schritt ins Licht.

Dharma ist die buddhistische Lehre. Grundlegend ist die Lehre von den vier edlen Wahrheiten. Die erste edle Wahrheit lautet, dass das Leben leiden (Dukkha) ist. Es gibt das Leid im Leben. Der Verlust von geliebten Menschen ist leiden. Der eigene Tod ist leiden. Krankheit ist leiden. Armut, Hunger und Krieg sind leiden. Es gibt kein Leben ohne leiden. Für manche Menschen ist das Leben ein beständiger Leidensweg. Aber es gibt Hoffnung.

Die zweite edle Wahrheit analysiert die Ursachen des Leidens. Die Hauptursachen des Leidens sind Anhaftung an Sinnesvergnügungen, die Ablehnung von leidhaften Situationen und Unwissenheit vom Weg des inneren Glücks. Daraus folgt die dritte edle Wahrheit vom Verlöschen des Leidens. Werden die Ursachen beseitigt, verschwindet das Leiden. Wenn wir ohne Anhaftung und Ablehnung leben und uns auf den spirituellen Weg konzentrieren, gelangen wir ins erleuchtete Sein. Wir werden zu einem Buddha. Wir haben Frieden, Glück und Liebe in uns. Werden die Anhaftungen (inneren Verspannungen, Energieblockaden) beseitigt, erwacht unsere innere Buddha-Natur. Von alleine entfaltet sich unser inneres Glück.

Die vierte edle Wahrheit ist der achtfache Pfad. Er konkretisiert den Weg zur Überwindung des Leidens. Wir erlangen inneren Frieden, wenn wir regelmäßig meditieren. Wir bewahren unseren inneren Frieden, wenn wir achtsam auf unsere Gedanken und Taten sind. Wir gelangen in das Erleuchtungsbewusstsein, wenn wir wie ein Buddha denken und handeln. Wir meditieren wie ein Buddha. Wir leben in der umfassenden Liebe wie ein Buddha. Und wir sind achtsam auf unsere Gedanken und Worte wie ein Buddha.

Im Laufe der Jahrtausende nach Buddha haben sich vielfältige Techniken entwickelt, mit denen wir zur Erleuchtung kommen können. Aber alle setzen den ersten Schritt auf dem achtfachen Pfad voraus. Der erste Schritt ist ein klarer Entschluss, konsequent bis zum Ziel den Weg der Weisheit zu gehen. Daraus folgt als zweites die Umsetzung im täglichen Leben, das Leben nach einem spirituellen Tagesplan und das beständige Streben (Üben).

Dalai Lama: „Wer die Stufenfolge des spirituellen Weges beachtet, legt ein solides Fundament für die Erleuchtung."

Welche Stufen gibt es auf dem spirituellen Weg? Zuerst müssen wir Weisheit erwerben. Wir sollten darüber nachdenken, was die Ursachen unseres Leidens sind und wie das Leiden zu überwinden ist. Die Ursachen des Leidens sind meistens in unserer Psyche zu finden. Wir lehnen bestimmte Gegebenheiten ab und haften an bestimmten Dingen an. Dadurch entstehen Ängste, Wut, Trauer, Sucht und Depressionen. Wir leben im inneren Leid. Laut wissenschaftlicher Forschung kommen etwa 90 % des Leidens aus uns selbst. Wir brauchen eine Glückspsyche, damit wir in unserem Leben relativ dauerhaft glücklich sein können. Eine Glückspsyche bekommen wir, indem wir jeden Tag konsequent an unseren Gedanken, unseren Eigenschaften und unserem Verhalten arbeiten. Wenn wir bewusst inneren Frieden, Weisheit, Liebe und Glück trainieren, werden diese Eigenschaften in uns wachsen. Wir sollten uns bemühen positiv zu denken. Wir sollten uns darauf orientieren, ein erleuchteter Buddha zu werden und dauerhaft im Licht und in der Liebe zu leben.

Der erste Schritt besteht darin über das Leben nachzudenken, das Ziel der Erleuchtung zu begreifen und alle Zweifel zu überwinden. Der zweite Schritt ist dann der klare Entschluss das Ziel anzustreben. Der dritte Schritt ist es einen täglichen Übungsplan aufzustellen. Dieser Übungsplan sollte eine Meditation, das Lesen eines spirituellen Textes, ein Ritual der positiven Besinnung und eine Bitte an die erleuchteten Meister um Führung und Hilfe enthalten. Der vierte Punkt ist es Ausdauer zu trainieren und mit Ausdauer den Weg des Glücks, der Liebe und des inneren Friedens zu gehen. Der fünfte Schritt ist dann die innere Ausrichtung an den fünf Silas (nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen, keine berauschenden Mittel und kein sexuelles Fehlverhalten).

Wenn wir diese fünf Schritte in unserem Leben verankert haben, dann haben wir eine solide Basis für unsere spirituellen Entwicklung geschaffen. Alles andere ergibt sich von alleine. Wir müssen nur genau die Situation betrachten und erkennen, was gerade richtig auf unserem spirituellen Weg ist. Grundsätzlich ist es gut, an einer spirituellen Gruppe teilzunehmen, einen erleuchteten Meister zu haben und Zeiten des intensiven spirituellen Übens in das Leben einzuplanen. Wir sollten uns überlegen, was wir zum Aufbau einer Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks beitragen können. Wir sollten uns auf unserem Weg weder überfordern noch unterfordern. Wenn wir einen mittleren Weg mit etwas Freude gehen, können wir endlos auf unserem spirituellen Weg bleiben.

Die fünf Silas

Die 5 Sila - Die Tugendgebote des Buddha (Video)

Dalai Lama: Wenn man in seinem Alltag ehrlich, mitfühlend und uneigennützig ist, wird das von selbst ins Nirvana führen.

Die fünf Silas sind die grundlegenden Richtlinien der buddhistischen Ethik. Sie legen die Basis für eine erfolgreiche spirituelle Praxis. Ein spiritueller Weg ohne Moral führt in die Katastrophe. Er zerstört den Einzelnen und die Gesellschaft. Wir haben in letzter Zeit viele Beispiele fehlgeleiteter spiritueller Lehrer und Schüler kennengelernt. Im Christentum gab es die viele Fälle des sexuellen Mißbrauchs. Sie haben das Christentum in der heutigen Zeit grundlegend beschädigt. Sie haben für eine große Austrittswelle aus den christlichen Kirchen gesorgt. Daraus können wir die Bedeutung der Moral für eine Religionen erkennen.

Im Islam gab viele Fälle von Hass, Gewalt und sexueller Unterdrückung. Es gab viele Selbstmordattentäter. Es gab Terroranschläge. Es gab den extrem grausamen Krieg des IS. Es gab Folter, Mord und Frauenunterdrückung. Die Täter landen sicherlich in der Hölle. Aber das Bild des Islam ist in derzeit sehr abschreckend.

Auch im Buddhismus gibt es viele Mißbrauchsfälle. Buddhistische Lehrer mißbrauchen ihre Schülerinnen, bereichern sich am Geld ihrer Organisation und verfallen in einen extremen Konsumismus. Aber der Buddhismus hat trotzdem noch weitgehend ein positives Image. Es sind bis jetzt nur Einzelfälle. Aber sie schaden trotzdem dem Buddhismus erheblich. Des Weiteren sind diese Lehrer ein sehr schlechtes Vorbild für ihre Schüler. Wir sehen daran, wie wichtig die fünf Silas im Buddhismus sind. Sie schützen uns und helfen bei der Verbreitung des Buddhismus.

Die fünf Silas lauten kurz zusammengefaßt: Nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen, kein sexuelles Fehlverhalten und kein Missbrauch von berauschenden Mitteln. In unserer dekadenten westlichen Gesellschaft wird sehr oft dagegen verstoßen. Wir töten massenweise Tiere, halten sie unter unwürdigen Bedingungen und essen ihr Fleisch. Wir beuten die armen Länder der Welt aus und die Kapitalisten beuten uns selbst aus. Auf scheinbar legale Weise bestehlen sich die Menschen im globalen Kapitalismus gegenseitig durch ungerechte Verträge und Gesetze. Das Ergebnis ist massenweise Hunger, Krieg und Elend auf der Welt.

Jeder belügt jeden. Es ist kaum möglich in der westlichen Welt ohne beständiges Lügen zu überleben. Die Politiker belügen das Volk. Die Massenmedien manipulieren die Massen. Die Wahrheit und die Weisheit hat einen schweren Stand in unserer westlichen Konsumgesellschaft. Die Wahrheit ist, dass es den Weg der Erleuchtung gibt und dass das Glück innen liegt und nicht Außen zu finden ist. Wo finden wir diese Wahrheit in den Schulen, in den Universitäten und in den Massenmedien? Kaum.

Berauschende Mittel gehören zum Alltag dazu und halten die ganze Gesellschaft ständig in einem Rauschzustand. Alkohol ist eine gesellschaftlich ankannte Drogen. Drogen verbreiten sich massenweise durch den illegalen Drogenhandel, gegen den die Polizei machtlos ist. Eine der schlimmsten Drogen ist Fastfood. Es reduziert die Lebenserwartung um Jahrzehnte und erzeugt viele Krankheiten. Als Droge kann man auch das Konsumfernsehen, die Videospiele und das jetzt legalisierte Glücksspiel ansehen.

Sexueller Missbrauch ist normal in unserer Gesellschaft. In der Prostitution gibt es Menschenhandel, Frauenunterdrückung und sehr viel Leid. Prostitution führt bei vielen Frauen zu großem seelischen und körperlichem Leid. In unserer Gesellschaft gilt Sexualität als frei. Aber wenn wir genau hinsehen gibt es in sexuellen Beziehungen sehr viel Mißbrauch und Leid. Deshalb leben immer mehr Menschen als Single.

Der Weg des inneren Glücks beginnt mit eine positiven Moral. Wir sollten nicht bei Verboten stehenbleiben,

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