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Der ehrliche Dieb

Der ehrliche Dieb

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Der ehrliche Dieb

Länge:
29 Seiten
24 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Nov. 2021
ISBN:
9788726981452
Format:
Buch

Beschreibung

Ehrlich wärt am längsten, aber nur der Tod erlöst den Schuldigen. In seiner Kurzgeschichte "Der ehrliche Dieb" erzählt Dostojewski die Geschichte von Astafi. Dieser nimmt einen neuen Untermieter bei sich auf: den Trunkenbold und Taugenichts Jemelian Iljitsch. Jemelian weigert sich zu arbeiten und ist sehr anhänglich. Bald beginnt Astafi sich um ihn zu kümmern. Dennoch versucht er Jemelian loszuwerden, was aber leider immer wieder misslingt. Als dann eines Tages eine teure Hose fehlt, hat Astafi die Faxen dicke. Er beschuldigt Jemelian, worauf hin dieser die Vorwürfe abstreitet und für drei Tage verschwindet. Als er wieder auftaucht, bringt er mehr mit, als nur die Wahrheit ...-
Herausgeber:
Freigegeben:
15. Nov. 2021
ISBN:
9788726981452
Format:
Buch

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Den Aufzeichnungen eines Unbekannten entnommen

Übersezt von Ida Orloff

Saga

Der ehrliche Dieb

Übersezt von Ida Orloff

Titel der Originalausgabe: Čestnyj vor

Originalsprache: Russisch

Coverbild/Illustration: Shutterstock

Copyright © 1848, 2021 SAGA Egmont

Alle Rechte vorbehalten

ISBN: 9788726981452

1. E-Book-Ausgabe

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.

Dieses Werk ist als historisches Dokument neu veröffentlicht worden. Die Sprache des Werkes entspricht der Zeit seiner Entstehung.

www.sagaegmont.com

Saga ist Teil der Egmont-Gruppe. Egmont ist Dänemarks größter Medienkonzern und gehört der Egmont-Stiftung, die jährlich Kinder aus schwierigen Verhältnissen mit fast 13,4 Millionen Euro unterstützt.

Eines Morgens, als ich mich eben anschickte, ins Amt zu gehen, kam Agrafena, die bei mir Köchin, Waschfrau und Haushälterin, alles in einer Person war, zu mir ins Zimmer und begann zu meinem Erstaunen ein Gespräch mit mir.

Bis jetzt war sie ein so schweigsames, einfaches Weib, dass sie, ausgenommen die paar Worte, die sich um das Mittagessen drehten, an die sechs Jahre noch kein Wort gesprochen hatte. Wenigstens hatte ich sonst noch nichts andres von ihr gehört.

„Also, ich komme zu Ihnen, gnädiger Herr, begann sie, „Sie könnten doch die Hammer vermieten?

„Was für eine Kammer?"

„Na also, die neben der Küche liegt, das ist doch klar, welche."

„Warum?"

„Warum? Weil man einen Mieter nehmen kann, das ist doch klar, warum."

„Aber wer wird sie denn nehmen?"

„Wer sie nehmen wird? Ein Mieter nimmt sie. Das ist doch klar, wer."

„Aber liebe gute Seele, da kann man ja nicht einmal ein Bett hinstellen. Das wird ja zu eng sein. Wer kann denn dort leben?"

„Wozu denn dort leben? Nur, dass man schlafen kann, er wird ja am Fenster leben."

„An welchem Fenster?"

„Das ist doch klar, an welchem. As ob Sie das nicht wüssten! An dem im Vorzimmer. Er wird dort sitzen, nähen oder sonst irgendwas machen. Vielleicht setzt er sich auch nur so auf den Stuhl. Er

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