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Hamburg kann tödlich sein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 48

Hamburg kann tödlich sein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 48

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Hamburg kann tödlich sein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 48

Länge:
159 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Nov. 2021
ISBN:
9798201785536
Format:
Buch

Beschreibung

Hamburg kann tödlich sein!

Berlin 1968 Kriminalroman Band 48

von Tomos Forrest & A. F. Morland


 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.


 

Der Überfall auf einen Lastwagen ist nur der Auftakt einer Serie von Verbrechen, die Bernd Schuster zusammen mit seiner Assistentin Franziska Jahn schließlich nach Hamburg führt. Da geht es eigentlich um Marc, den Sohn des reichen Limonadenfabrikanten Peter Martens, der für den berüchtigten Olaf Hansen arbeitet.

Aber wer Hansen im Weg steht, bekommt Ärger, und schon bald hat Privatdetektiv Schuster alle Hände voll zu tun, um sich und seine Franziska heil aus diesem Fall zu bringen…

Herausgeber:
Freigegeben:
24. Nov. 2021
ISBN:
9798201785536
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Hamburg kann tödlich sein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 48 - A. F. Morland

Hamburg kann tödlich sein! Berlin 1968 Kriminalroman Band 48

A. F. Morland and Tomos Forrest

Published by BEKKERpublishing, 2021.

Inhaltsverzeichnis

Title Page

Hamburg kann tödlich sein!

Copyright

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Hamburg kann tödlich sein!

Berlin 1968 Kriminalroman Band 48

von Tomos Forrest & A. F. Morland 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.   

Der Überfall auf einen Lastwagen ist nur der Auftakt einer Serie von Verbrechen, die Bernd Schuster zusammen mit seiner Assistentin Franziska Jahn schließlich nach Hamburg führt. Da geht es eigentlich um Marc, den Sohn des reichen Limonadenfabrikanten Peter Martens, der für den berüchtigten Olaf Hansen arbeitet.

Aber wer Hansen im Weg steht, bekommt Ärger, und schon bald hat Privatdetektiv Schuster alle Hände voll zu tun, um sich und seine Franziska heil aus diesem Fall zu bringen...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

Nach einem Roman-Motiv von A. F. Morland, 2021

Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2021

Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2021

Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2021

© dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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Alles rund um Belletristik!

1

Eine der größten Speditionen war die Fa. Alltrans in West-Berlin. Sie verfügte über einen riesigen Fuhrpark, bediente regelmäßig die Strecke Berlin-Hamburg und hatte in der Branche einen ausgezeichneten Ruf.

Der graue Ford hielt hinter dem Flachbau, in dem die Funkzentrale der Alltrans-Spedition untergebracht war. Ein unauffälliger Wagen mit einer auffälligen Frau am Steuer.

Sie hieß Alexandra Hesse, und man sagte ihr nach, sie hätte ein Herz aus Granit. Gefühle waren in den Kreisen, denen sie sich angeschlossen hatte, ein Luxus, den man sich nicht leisten durfte, denn er konnte geradewegs ins Zuchthaus führen.

Alexandra war eine Wildkatze. Bildhübsch, mit pechschwarzem Haar. Das schwarze, ärmellose Kleid mit dem gelben Blumenaufdruck in Schenkelhöhe modellierte ihre Traumfigur und ließ erkennen, dass sie mit Reizen reich gesegnet war. Neben ihr saß André Boldt, ein Gangster, der sehr auf seriöse Kleidung achtete. Er trug einen blauen Anzug und einen dünnen hellblauen Rollkragenpulli - und zwischen Pulli und Sakko steckte seine Waffe in dem weichen Ziegenlederholster, André Boldts Arbeitsgerät.

Früher schnitten sich die Westernhelden Kerben in den Kolben ihrer Waffe, wenn sie einen Gegner umgelegt hatten. Wenn das heute noch Mode gewesen wäre, hätte Boldts Pistole ein ziemlich langes Kerbenmuster geziert.

Alexandra und er waren ein bestens aufeinander eingespieltes Team. Sie arbeiteten häufig zusammen, und ihr Boss konnte sich auf sie verlassen. Es kam nur ganz selten vor, dass sie einen Job nicht zur vollsten Zufriedenheit ihres Auftraggebers erledigten. Zumeist war dann höhere Gewalt am Misslingen einer Aktion schuld.

Diesmal rechneten Alexandra Hesse und André Boldt mit keinen Schwierigkeiten. Der Plan war gut. Die Fäden waren gezogen. Sämtliche Gangster, die an diesem Coup teilnahmen, hatten Posten bezogen. Alexandra. und André stellten das letzte Rädchen im Getriebe dar. Wenn es griff, würde das Verbrechen mit der Präzision eines Uhrwerks ablaufen.

Alexandra warf einen Blick in den Außenspiegel, ehe sie ausstieg. Es war später Nachmittag. Dennoch war die Straße so leer, als wüsste niemand, dass es sie gab.

Das schwarzhaarige Mädchen griff unter den Fahrersitz und holte eine Pistole hervor. Sie ließ den Schlitten schnappen - für sie keine außergewöhnliche Handlung. Sie konnte seit ihrer Kindheit mit Faustfeuerwaffen umgehen. Ihr Bruder hatte, zusammen mit ein paar Freunden aus seiner Klasse, in den Trümmern der zerstörten Häuser in Reinickendorf so manchen interessanten Fund geborgen. Darunter befanden sich zwei Luger Parabellum 08, eine Panzerfaust sowie zwei Stielhandgranaten. Voller Stolz rüsteten sie sich damit aus und trugen sogar abwechselnd den einzigen Stahlhelm, den sie in einem Keller entdeckt hatten. Natürlich probierten sie die funktionsfähigen Pistolen bei nächtlichen Streifzügen auch aus, und so kam auch Alexandra früh zu Schießübungen.

Schon bald stellte es sich heraus, dass das Mädchen besser schoss als die meisten Jungen.

Heute lebte Alexandras Bruder nicht mehr. Die Polizei hatte ihn nach einem Raubüberfall in einem Hinterhof gestellt und ihn aufgefordert, sich zu ergeben. Doch er schätzte seine Situation falsch ein und griff zur Waffe. In dieser Lage hätte nicht einmal Alexandra, die schneller und besser schießen konnte als ihr Bruder, eine Chance gehabt. Mehrere Kugeln bereiteten seinem jungen Leben ein Ende.

So etwas passierte schon mal in der Nachkriegszeit in West-Berlin, aber auch in den anderen, westlichen Städten.

Als sie Alexandras Bruder begruben, fühlte sie sich zwar elend, aber es gab niemanden, der behaupten konnte, er hätte sie weinen sehen. Sie konnte keine Tränen vergießen. Das hatte André Boldt schon einmal zu der scherzhaften Behauptung veranlasst, sie sehe nur aus wie ein bildschönes Mädchen, wäre in Wirklichkeit aber ein harter Mann.

Boldt verließ den grauen Ford und drückte die Tür zu. Unauffällig sah er sich um.

„Beste Arbeitsbedingungen, sagte er über das Wagendach hinweg zu Alexandra. „Warum sollen wir nicht auch mal einen leichten Job haben?

„Richtig. Wenn ich an den Coup vom letzten Monat denke ... Meine Güte, da war vielleicht was gefällig. Erinnerst du dich?"

Vor einem Monat hatten sie einen stadtbekannten Hehler überfallen. Sie wollten ihn ausplündern, als er sich in dem kleinen Lagerschuppen in der Nähe vom Treptower Kanal befand, in dem er seine unsauberen Geschäfte abwickelte. Die Sache wäre beinahe ins Auge gegangen, weil der Hehler unerwartete Schützenhilfe bekommen hatte. Es war zu einer mörderischen Schießerei gekommen, in die sich zu allem Überfluss auch noch die Polizei einmischte. Alexandra und ihr Komplize hatten es nicht leicht gehabt, mit heiler Haut davonzukommen, aber sie hatten es mit Müh und Not doch geschafft.

„Dagegen wird das, was wir heute vorhaben, ein Spaziergang", behauptete sie jetzt.

„Du sagst es."

Alexandra ging um das Fahrzeug herum. André Boldt betrat mit ihr gleich darauf das Gebäude. Vor ihnen lag ein schummriger Gang, dessen Boden mit dunkelgrauen Terrazzoplatten ausgelegt war.

Alexandra und André huschten den Gang entlang. Sie erreichten eine Treppe. André ließ seiner Begleiterin den Vortritt. Während sie vor ihm die Stufen hinaufschlich, betrachtete er fasziniert ihre attraktive Kehrseite.

Er hatte noch nie den Versuch unternommen, ihr näherzukommen, denn er wusste, dass sie ihn hätte abblitzen lassen. Er war nicht ihr Typ, das hatte sie ihm schon vor zwei Jahren gesagt. Damals hätte er’s vielleicht bei ihr auch probiert, wenn sie ihn nicht gleich zu Beginn ihrer Bekanntschaft diesbezüglich kaltgestellt hätte.

Er gab sich damit zufrieden, dass man im Leben nicht alles haben kann. Man muss auch mal verzichten können. Vor allem auf Alexandra. Das fiel ihm jedoch nicht sonderlich schwer, denn in seinem Notizbuch standen gut ein Dutzend Telefonnummern von Mädchen, die sich darüber freuten, wenn er mal vorbeikam, um mit ihnen sowohl das Abendessen als auch das Frühstück einzunehmen.

Sie erreichte das obere Ende der Treppe und stand vor einer Tür, an der ein Messingschild glänzte: Alltrans-Spedition. Die junge Frau wandte sich zu Boldt um.

„Bist du bereit, André?"

Er grinste. „Wozu?"

„Scherzbold", sagte Alexandra kalt.

Er zog seine Waffe und entsicherte sie.

„Von mir aus kann’s losgehen, Baby."

„Wir lassen’s so ablaufen, wie besprochen."

„Klar, Baby."

„Zuerst gehe ich allein hinein."

„Und ich folge dir, sobald du die Jungs im Griff hast."

Alexandra nickte, griff nach dem Türknauf, zog die Tür auf und trat ein.

2

Die Funkzentrale der Alltrans-Spedition Berlin war mit zwei Mann besetzt: Hektor Wagner und Martin Zeidler. Ihre Aufgabe war nicht einfach, denn auf der gesamten Transitstrecke durften die Funkgeräte in den LKWs nicht benutzt werden. Da die Post der DDR und der Staatssicherheitsdienst die Frequenzen ständig prüften, war das Risiko für die Fahrer zu hoch. Es hatte schon Fälle gegeben, wo sie angehalten wurden, die Geräte beschlagnahmt und die Fahrzeuge erst nach ein oder zwei Tagen freigegeben wurden. Aber die Zentrale verfügte gute Frequenzen für den Funkverkehr in der Bundesrepublik. Von Reifenpannen über technische Probleme, Lade- und Entladezeiten, erforderlicher Routenwechsel und alles, was so in einer Spedition anfiel, konnte von hier aus gesteuert werden.

Manchmal wurden LKWs auf ihrer Fahrt umdirigiert. Dies konnte aus wirtschaftlichen Gründen geschehen oder deshalb, weil Hochwasser, ein Unfall oder sonst eine Katastrophe die vorgesehene Route vorübergehend unpassierbar machte. Was für Probleme es auch immer zu bewältigen galt, sie liefen über diese Funkzentrale.

Soeben jammerte einer der Fahrer: „Das hat man nun von seinem guten Herzen. Da nimmt man so ein junges Ding mit und denkt an nichts Böses, und nun kriegt die in meinem Wagen ein Baby."

Hektor Wagner grinste.

„Nun mach dir deswegen doch nicht gleich ins Hemd, Junge. Du wirst der Kleinen doch

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