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Über der Teufelsschlucht: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 53
Über der Teufelsschlucht: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 53
Über der Teufelsschlucht: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 53
eBook98 Seiten1 Stunde

Über der Teufelsschlucht: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 53

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Über dieses E-Book

Shawn, der Gaukler und treue Freund Sir Morgans, ist in eine Falle geraten. Aber er ist nicht der einzige Gefangene. Zusammen mit Brychan, dem Bogenschützen, und Jory, dem Reiterhauptmann der Rebellen, sitzen sie auf Caerhays Castle fest und müssen sich gegen den Burgvogt, Sir Craigthon, durchsetzen. Doch dieser Mann verfolgt seine ganz eigenen Pläne in Bezug auf das Silber, das die Rebellen unter Sir Morgan für die Befreiung König Richards an sich gebracht haben und an die Küste transportieren wollen, um es nach Frankreich zu verschiffen…

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum18. Dez. 2021
ISBN9798201931179
Über der Teufelsschlucht: Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 53
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    Buchvorschau

    Über der Teufelsschlucht - Tomos Forrest

    Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter Band 53: Über der Teufelsschlucht

    Tomos Forrest

    ––––––––

    Zyklus: Die Rebellen von Cornwall, Band 34

    ––––––––

    Klappentext:

    Shawn, der Gaukler und treue Freund Sir Morgans, ist in eine Falle geraten. Aber er ist nicht der einzige Gefangene. Zusammen mit Brychan, dem Bogenschützen, und Jory, dem Reiterhauptmann der Rebellen, sitzen sie auf Caerhays Castle fest und müssen sich gegen den Burgvogt, Sir Craigthon, durchsetzen. Doch dieser Mann verfolgt seine ganz eigenen Pläne in Bezug auf das Silber, das die Rebellen unter Sir Morgan für die Befreiung König Richards an sich gebracht haben und an die Küste transportieren wollen, um es nach Frankreich zu verschiffen...

    ***

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © Roman by Author

    © Cover: Steve Mayer nach einem Motiv von N. C. Wyeth, 2021

    Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

    Ceated by Thomas Ostwald, Alfred Bekker und Jörg Martin Munsonius

    © dieser Ausgabe 2021 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    ***

    1. Kapitel

    Es hatte ihn erneut erwischt.

    Besonders ärgerte es Shawn, dass es diesem unangenehmen Burgvogt gelungen war, ihn und seine Freunde zu überwältigen, weil sie sich zu sicher gefühlt hatten. Wieder einmal. Und das schmerzte mehr als jeder Schlag ins Gesicht, als jeder abgewehrte Hieb mit einer Klinge, die ihm mit der Wucht eines Steinschlages getroffen hatte und für einen kurzen Moment den Arm lähmte.

    Alles war vorüber, und die jetzige Situation erforderte seine ganze Konzentration, wollte er überleben.

    Shawn bewegte tastend den rechten Fuß auf dem Seil, versuchte, seine Balance zu finden und seinen Atem zu beruhigen. Der zweite folgte langsam nach, und die Zuschauer tief unter ihm hielten unwillkürlich den Atem an. Das konnte nicht gut gehen! Warum hatte sich der kleine Gaukler auf ein so gefährliches Unternehmen überhaupt eingelassen? Das mochten sich die meisten wohl fragen, die vom Burghof hinauf zu dem mächtigen Wehrturm starrten, aus dessen schmaler Fensterluke sich eben der Gaukler gezwängt hatte, um nun auf dem gespannten Seil ein paar Schritte zu machen.

    Aber auch Shawn fragte sich zum wiederholten Mal, was zum Teufel eigentlich in ihn gefahren war, als er sich großspurig mit dem Burgvogt von Caerhays Castle angelegt hatte. Natürlich hatte Shawn ihn provoziert, als er sich erkundigte, wie ihm das Bad bekommen wäre, das er kürzlich im Fluss etwas unfreiwillig genommen hatte. Mutig war es ja von dem Kleinwüchsigen, sich über den Burschen in dessen Situation noch lustig zu machen.

    Der Kerl hatte aber auch eine ganz besondere Art, Shawn schon aufgrund seiner Körpergröße herauszufordern. Denn Sir Dalvin Craigthon war ein rothaariger, breitschultriger Hüne und mochte gut und gern seine sechseinhalb Feet messen.

    Damit hatte er sich drohend vor dem gefangenen Shawn aufgebaut, gehässig und sehr laut gelacht und ihm verkündet, dass er ihn nicht wie die anderen Geiseln töten würde, sollte sich Sir Morgan nicht ihm ausliefern. Oh nein, für Shawn hatte er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und wollte sich damit etwas bei ihm revanchieren, weil er doch offenbar das Wasser so liebte. Er kündigte an, ihn mit der auf dem Burghof stehenden Wurfmaschine bis ins Meer zu schleudern. Das Trebuchet war eine beeindruckende Maschine, die auf dem gewaltigen Burghof jedoch ausreichend Platz hatte. Wie Sir Dalvin Craigthon dazu anfügte, war es ihm mehrfach Dank dieses Katapultes gelungen, Angreifer schon auf große Distanz zu beschießen und von seinem Anwesen fernzuhalten.

    Das ganze Geschehen der letzten Stunden zog noch einmal an Shawn vorüber, als er jetzt den nächsten Schritt probierte und spürte, wie das Seil bedenklich schwankte. Aber er hatte die Balancierstange gut tariert, die Balance machte ihm mit jedem Schritt immer weniger Sorge, wohl aber die Entfernung. Shawn hatte behauptet, dass er auf einem Seil über die berühmte Teufelsschlucht gehen konnte, und der Burgvogt nahm ihn beim Wort. Ein Bogenschütze musste ein dünnes Hilfsseil auf die andere Seite schießen, wo mehrere Helfer bereit standen, um das eigentliche Seil nachzuziehen und auf der Gegenseite fest an mehreren kräftigen Bäumen zu befestigen.

    „Jetzt wird das Großmaul sehr schweigsam, nicht wahr?", hatte der riesige Sir Craigthon mit ätzendem Tonfall gesagt und dabei verächtlich auf ihn herabgesehen.

    Shawns Blut kam dadurch erneut in Wallung, und sein braunes Gesicht hatte sich zu einer wütenden Grimasse verzogen, als er trotzig entgegnete:

    „Niemals, das ist für mich eine Kleinigkeit!"

    „Gut, du wirst es mir beweisen. Uns allen. Am morgigen Tag."

    Shawn schlug die Arme unter und wippte auf den Fersen vor und zurück.

    „Das werde ich tun. Aber nicht umsonst. Wenn ich es auf die andere Seite schaffe, lässt du meine Gefährten frei."

    Erneut lachte der Burgvogt laut heraus.

    „Du gefällst mir immer mehr, Gaukler! Aber wahrscheinlich haben wir alle viel mehr Spaß, wenn du in die Teufelsschlucht fällst und nicht mehr von dir übrig bleibt als ein kleiner, hässlicher Fleck!"

    „Das wird nicht geschehen. Ich laufe über das Seil wie ... wie ein junges Eichhörnchen. Und du lässt dafür meine Gefährten frei!"

    Der Burgvogt sah ihn mit abschätzendem Blick eine Weile schweigend an, dann lachte er zum dritten Mal laut heraus.

    „Gut, einverstanden, das wird ein Spaß!"

    Damit wandte er sich wieder um und wollte das feuchte Kellergewölbe verlassen, in dem die drei Rebellen gefangen gehalten wurden.

    „Halt, so wird das nichts!, rief Shawn hastig. „Du musst einen heiligen Eid schwören, dass du uns freilässt, wenn ich die andere Seite auf dem Seil erreiche. Beim Leben deiner Mutter und deiner Seligkeit!

    Noch einmal schwieg der Riese kurz, dann antwortete er:

    „Gut, einverstanden, du hast mein Wort. Aber ich bin mir ganz sicher, dass du es noch nicht einmal bis zur Hälfte schaffst!"

    Damit schlug er die Tür wieder hinter sich zu, und die drei Rebellen hörten, wie die schweren Riegel erneut vorgeschoben wurden. Eine Weile herrschte Schweigen zwischen ihnen, schließlich war es Brychan, der Bogenschütze, der hastig die Worte ausstieß:

    „Du musst vollkommen verrückt geworden sein, Shawn! Über die Teufelsschlucht gelangst du niemals!"

    Auch Jory, der Reiterhauptmann und dritte Gefangene, protestierte heftig gegen den Plan des kleinen Gauklers. Aber Shawn ließ sich nicht davon abbringen.

    „Überlegt doch mal, wie wir sonst aus diesem Kellergewölbe entkommen wollen! Nur durch Verrat kann dieser Sir Craigthon von unserem Vorhaben erfahren haben. Nur wenige wussten, dass wir auf dem Weg zur Nordküste waren. Jetzt besteht er darauf, dass wir ihm helfen, unsere Freunde in einen Hinterhalt zu locken, um sich das Silber auf einfache

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