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Rendezvous mit meinem Mörder Berlin 1968 Kriminalroman Band 59
Rendezvous mit meinem Mörder Berlin 1968 Kriminalroman Band 59
Rendezvous mit meinem Mörder Berlin 1968 Kriminalroman Band 59
eBook137 Seiten1 Stunde

Rendezvous mit meinem Mörder Berlin 1968 Kriminalroman Band 59

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Über dieses E-Book

Rendezvous mit meinem Mörder

Berlin 1968 Kriminalroman Band 59

von Tomos Forrest & A. F. Morland


 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 107 Taschenbuchseiten.

 

Auch den Gangster Al Capone konnte man schließlich aufgrund von Steuervergehen fassen und verurteilen. So denkt sich Privatdetektiv Bernd Schuster, dass er den Mord an der Geliebten des Verbrechers Mackensen aufdecken kann, wenn er den Buchhalter des Mannes ausquetscht. Doch der wird von seinem Bruder aus dem Gefängnis geholt und versteckt. Während Schuster und die Polizei nach dem Mann suchen, schickt Mackensen einen Auftragsmörder, der nicht nur den Buchhalter, sondern auch den Detektiv ermorden soll. Und dieser Mörder hat noch nie versagt…

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum1. Jan. 2022
ISBN9798201564605
Rendezvous mit meinem Mörder Berlin 1968 Kriminalroman Band 59
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    Rendezvous mit meinem Mörder Berlin 1968 Kriminalroman Band 59 - A. F. Morland

    Rendezvous mit meinem Mörder

    Berlin 1968 Kriminalroman Band 59

    von Tomos Forrest & A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 107 Taschenbuchseiten.   

    Auch den Gangster Al Capone konnte man schließlich aufgrund von Steuervergehen fassen und verurteilen. So denkt sich Privatdetektiv Bernd Schuster, dass er den Mord an der Geliebten des Verbrechers Mackensen aufdecken kann, wenn er den Buchhalter des Mannes ausquetscht. Doch der wird von seinem Bruder aus dem Gefängnis geholt und versteckt. Während Schuster und die Polizei nach dem Mann suchen, schickt Mackensen einen Auftragsmörder, der nicht nur den Buchhalter, sondern auch den Detektiv ermorden soll. Und dieser Mörder hat noch nie versagt...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author

    Nach einem Roman-Motiv von A. F. Morland, 2022

    Cover: Nach Motiven und Grischa Georgiew 123rf – Steve Mayer, 2022

    Titel/Charaktere/Treatment © by Marten Munsonius & Thomas Ostwald, 2022

    Roman – Nach Motiven – by Tomos Forrest, 2022

    © dieser Ausgabe 2022 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Es war eine laue Nacht, so recht nach dem Geschmack zahlreicher Pärchen, die sich in den Parkanlagen und an den Seen trafen, weil sie keine eigenen Zimmer hatten, in denen sie sich ungestört vergnügen konnten.

    Auch einer beiden Männer, die jetzt einer ungewöhnlichen Tätigkeit nachgingen, hatte sich diese Nacht für sein Vorhaben ausgesucht. Allerdings ging es dabei nicht um ein nächtliches Rendezvous.

    Der Berufskiller grinste.

    „Hierher gehörst du schon lange, Schuster", sagte er.

    Sie befanden sich auf dem riesigen Luisen-Friedhof in Westend, im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Eigentlich eine sehr schöne Anlage, auf der viele Prominente ihre letzte Ruhestätte gefunden hatten. Aber die beiden Männer befanden sich an der abgelegensten Ecke des etwa 120.000 Quadratmeter großen Friedhofes. Hier wucherte das Unkraut auf den Gräbern, und Schlinggewächse umrankten die uralten Grabsteine. Der älteste Teil des Friedhofes wurde bereits 1815 außerhalb der Stadtgrenze von Charlottenburg angelegt, weit abgelegen von den nächsten Villen. Die Zeit und der Weltkrieg hatten auch hier große Veränderungen gebracht. Viele der alten Grabmale waren seit langer Zeit überwuchert vom Grün, und hier, an der großen Einfassungsmauer zum Fürstenbrunner Weg, standen die beiden Männer.

    „Hier wird dich niemand suchen, prophezeite der Verbrecher, dessen Auftrag es war, Bernd Schuster abzuservieren. „Und mitten unter zahlreichen Prominenten findet nun der prominente Schnüffler von Berlin seine letzte Ruhe.

    ‚Ein unsympathischer Bursche‘, fand Bernd Schuster. ‚Der musste einfach Killer werden. Für keinen Job eignet er sich besser‘.

    Der Mann war ein Profi, und er wollte seinen Auftrag so gewissenhaft wie möglich erledigen, deshalb plante er, dem Privatdetektiv nicht nur eine Kugel zu verpassen, sondern ihn auch gleich von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

    Man würde eine Zeitlang nach Bernd Schuster suchen, diese Suche aber schließlich enttäuscht aufgeben.

    „Geht das nicht ein bisschen flotter?, fragte der Mörder ungeduldig. „Ich will mir deinetwegen nicht die ganze Nacht hier um die Ohren schlagen.

    „Ein alter Mann ist kein Eilzug", gab Bernd zurück.

    „Von wegen alter Mann. Du bist im besten Saft. Eigentlich schade um dich. Du hättest noch ‘ne Menge Miezen beglücken können."

    „Scheint, als würde daraus nun nichts mehr werden", sagte Bernd.

    „Darauf kannst du dich verlassen. Du hättest deine Nase nicht so unverschämt in anderer Leute Angelegenheiten stecken sollen."

    „Das ist mein Job", verteidigte sich Bernd.

    „Und mein Job ist es, dafür zu sorgen, dass du nun über die Klinge springst. Grab endlich weiter! Der Killer trat einen Schritt vor und gab dem Detektiv einen Fußtritt. „Ich kann ja verstehen, dass die Motivation fehlt, wenn man sich sein eigenes Grab schaufeln muss, aber es ist niemand hier, der dir die Arbeit abnimmt.

    „Wie wär‘s mit dir?", wollte Bernd wissen.

    Der Killer lachte. „Ich rühre für dich nur einen einzigen Finger, Bester, und das ist der am Abzug meiner Waffe."

    Bernd stach den Spaten, den ihm der Gangster gegeben hatte, wieder ins Erdreich. Knietief hatte er sich bereits in den Boden gegraben, aber das reichte dem Mörder noch nicht.

    „Schaufle dir eine schöne, tiefe Grube", verlangte der Verbrecher.

    „Auch noch arbeiten, bevor ..."

    „Wie man sich bettet, so liegt man", lautete die lakonische Antwort.

    „Tu mir den Gefallen und verschone mich wenigstens mit weisen Sprüchen", maulte Bernd.

    „Verrat mir mal, wie man sich in einer solchen Situation fühlt."

    „Beschissen, antwortete der Detektiv ehrlich. „Und ich weiß noch nicht einmal, weshalb ich über den Jordan gehen soll. Vielleicht liegt eine Verwechslung vor.

    „Ausgeschlossen. Der Boss sagte: Leg diesen Schuster um! Das war kein Hörfehler."

    Bernd warf die nächste Spatenladung hoch. Er beeilte sich nicht mit seiner Arbeit, denn wenn er fertig war, würde der Killer schießen. Noch hoffte Bernd, dass es nicht dazu kommen würde, aber seine Chancen standen nicht besonders gut.

    Der Mann, der wie ein Gangster aus Al Capones Zeiten aussah, hatte ihn kassiert, als er eine Bar verließ. Bernd hatte in seinen Mercedes steigen und zum Friedhof fahren müssen.

    An einem Grabstein hatte bereits der Spaten gelehnt. Der Killer hatte sich gut auf seinen Job vorbereitet.

    „Heißt dein Boss zufällig Ulrich Mackensen?", fragte Bernd.

    Der Killer schüttelte den Kopf. „Du kannst es selbst jetzt nicht lassen, wie? Immer neugierig."

    „Ist der einzige Fehler, den ich habe", erwiderte Bernd.

    „Du hast noch einen zweiten: Du bist blöd wie die Nacht, Schuster", behauptete der Gangster.

    „Wer sagt das?"

    „Hättest du sonst versucht, Ulrich Mackensen was ans Zeug zu flicken?"

    „Wie viel bezahlt er dir dafür, dass du mich umnietest?"

    „Genug", antwortete der Killer.

    „Angenommen, ich würde mein Sparschwein schlachten ..."

    „Nichts zu machen, Schuster. Ich bin ein ehrlicher Killer. Ich falle meinem Boss nicht in den Rücken."

    „Tja, dann ..." Bernd schwang den Spaten diesmal kräftiger, und der Verbrecher bekam die ganze Ladung ins Gesicht. Für einige Sekunden war der Mann blind.

    Diese kleine Chance nutzte Bernd Schuster. Er schlug mit dem Spatenblatt nach der Revolverhand des Killers, hoffte, dass dieser die Waffe fallen lassen würde, aber die Freude machte ihm der Mann nicht.

    Bernd sprang aus dem Grab. Blind vor Wut und Hass – und weil er Erde in den Augen hatte – feuerte der Killer in die Grube, in der sich der Detektiv nicht mehr befand.

    Bernd schlug abermals mit dem Spaten zu. Der Gangster taumelte, aber er richtete seine Waffe auf Bernd Schuster.

    Bernd ließ den Spaten fallen und stürzte sich auf den Verbrecher. Die nächste Kugel hätte ihn beinahe erwischt. Sengend heiß fegte sie an seiner Wange vorbei.

    Und dann kam der grimmige Kampf um die Waffe. Nur einer konnte ihn gewinnen. Unentschieden würde dieser erbitterte Kampf nicht ausgehen.

    Sie setzten beide alles ein, um den Gegner zu bezwingen. Bernd Schuster hatte leichte Vorteile. Während er das Handgelenk des Verbrechers mit der Linken festhielt, schlug er mit der Rechten zu.

    Der Killer riss sein Knie hoch, und der Treffer ließ Bernd aufstöhnen. Ein höllischer Schmerz durchtobte seinen Unterleib. Beinahe hätte er den Schussarm des Gangsters losgelassen. Bernd japste nach Luft, Übelkeit würgte ihn.

    Der Mörder bekam Oberwasser. Er versuchte, sich von Bernd loszureißen. Sie verloren dabei beide das Gleichgewicht und stürzten in das frisch geschaufelte Grab.

    Der Killer lag unter Bernd, und die Waffe befand sich zwischen ihnen. Die Erschütterung des Aufpralls ließ sie losgehen. Bernd spürte die Hitze des Mündungsfeuers.

    Obwohl das Krachen des Schusses von ihren Körpern gedämpft wurde, war Bernd eine Weile halb taub. Schließlich merkte er, wie der Mann unter ihm

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