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Die Totenspende

Die Totenspende

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Die Totenspende

Länge:
54 Seiten
30 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Jan. 2022
ISBN:
9788728212547
Format:
Buch

Beschreibung

Um den Tod ihrer Tochter Iphigenie zu rächen, ließ Königin Klytaimestra ihren Mann Agamemnon ermorden. Nun herrscht sie über Mykene zusammen mit ihrem Geliebten Aigisthos. Doch Klytaimestra hat zwei weitere Kinder: Ihre Tochter Elektra ist voller Hass ob des Mordes an Agamemnon und auch der Sohn Orestes kehrt auf Vergeltung sinnend heim. Im zweiten Teil der Orestie beweist sich erneut das Genie des Aischylos, indem er en weiteres Kapitel im blutigen Schicksal der Königsfamile aufschlägt.-
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Jan. 2022
ISBN:
9788728212547
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Die Totenspende

Übersezt von J. G. Droysen

(Choephoren)

Saga

Die Totenspende

Übersezt von J. G. Droysen

Titel der Originalausgabe: Χοηφóρoι

Originalsprache: Altgriechisch

Coverbild/Illustration: Shutterstock

Copyright © 1832, 2021 Aischylos und SAGA Egmont

Alle Rechte vorbehalten

ISBN: 9788728212547

1. E-Book-Ausgabe

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.

www.sagaegmont.com

Saga ist Teil der Egmont-Gruppe. Egmont ist Dänemarks größter Medienkonzern und gehört der Egmont-Stiftung, die jährlich Kinder aus schwierigen Verhältnissen mit fast 13,4 Millionen Euro unterstützt.

Personen.

Orestes

Pylades

Elektra

Klytaimestra

Kilissa

Aigisthos

Knechte

Chor der Mägde

Königspalast zu Argos. In der Mitte der Bühne Agamemnos Grab. Orestes und Pylades kommen in Wanderstracht und gehn zum Grabe; Orestes steigt die Stufen hinauf.

ORESTES.

O Grabeshermes, der dir beschiednen Macht gedenk,

Sei Retter, sei Mitkämpfer mir, dem Flehenden!

In dieses Land gekommen bin ich, heimgekehrt,

Und rufe meinen Vater hier am Grabesrand,

Daß er mich anhört, meinen heilgen Schwur vernimmt!

(Denn dich zu rächen, Vater, bin ich heimgekehrt,

Dein Sohn Orestes, der ich im fernen Phokerland,

Verwaist der Heimat, durch der Mutter arge List

Verstoßen, aufwuchs, daß ich dir einst Rächer sei;

Mich aber sendet Loxias' trugloser Spruch,

Daß dir der Mörder wieder, dir die Mörderin,

Dein Blut zu sühnen, fallen muß durch diese Hand.

So hör mich, Vater, schaue gnädig auf mich her,

Daß ich erfülle deines Blutes heilig Recht,

Wie mir der Gott es, Loxias es mir gebeut!

Ich aber weih dir ärmlich, trauerreich Geschenk,

Des eignen Grames treuen Gruß auf deine Gruft;

Zum ersten Male schnitt ich mir als Pflegedank)

Die Scheitellocke für des Inachos Fluten ab,

Zum zweitenmal jetzt meine Locke dir,

(Daß sie dir Zeugnis gebe, deines Blutes Sohn

Sei heimgekommen, Vater, in dein teures Haus,

Die Missetat zu rächen, zu erwerben sein

Und seiner Schwester lang entwöhntes Erb und Recht!)

Aus der Tür der Frauenwohnung kommt der Chor, in schwarzen Kleidern und Trauerschleiern; in gleicher Mägdetracht Elektra.

Was dort erblick ich? Was bedeutet jene Schar

Von Weibern, schwarzverhüllten, die sich trauernd nahn?

Auf welch Ereignis rat ich oder deut ich dies?

Betraf ein neuer Todesfall vielleicht das Haus?

Könnt ich vermuten, ihre Spenden brächten sie

Für meinen Vater, für die Toten fromme Pflicht?

Nicht anders ist es; denn Elektra, glaub ich, selbst

Geht dort mit ihnen, meine Schwester, tief gebeugt

Vor Kummer. O Zeus! gib zu sühnen mir den Tod

Des Vaters, sei mir gern ein Helfer meiner Tat! –

Laß uns zurückgehn, Pylades, damit ich klar

Erkennen könne, was bedeute dieser Zug!

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