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Iphigenie in Aulis

Iphigenie in Aulis

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Iphigenie in Aulis

Länge:
75 Seiten
41 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Jan. 2022
ISBN:
9788728210802
Format:
Buch

Beschreibung

Rachsüchtige Götter, Ehre, Verrat und Skrupellosigkeit bilden den Stoff für eine der berühmtesten Tragödien der griechischen Antike. Der trojanische Krieg hat begonnen und die griechische Flotte ist in Aulis gestrandet, da die Göttin Athena alle Winde still hält. Nur ein menschliches Opfer sei in der Lage sie umzustimmen, und so ruft Agammemnon seine Tochter Iphigenie herbei, unter dem Vorwand, sie mit dem Helden Achilles zu vermählen. Achilles ist jedoch von diesem trügerischen Plan entsetzt und versucht, Iphigenie zu warnen. Ein zeitloses Drama, dessen Fragen um Treue, Ehre und Opferbereitschaft nichts an ihrer Dringlichkeit verloren haben.-
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Jan. 2022
ISBN:
9788728210802
Format:
Buch

Über den Autor

Euripides (c. 480–406 BC) was a tragedian of classical Athens, the author of nearly a hundred plays, of which only 18 or 19 have survived more or less complete. More of his plays have survived intact than those of Aeschylus and Sophocles together, partly due to chance and partly because his popularity grew as theirs went into decline.


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(Iphigeneia he en Aulidi)

Übersezt von Johann Adam Hartung

Saga

Iphigenie in Aulis

Übersezt von Johann Adam Hartung

Titel der Originalausgabe: Ἰφιγένεια ἡ ἐν Αὐλίδι

Originalsprache: Altgriechisch

Coverbild/Illustration: Shutterstock

Copyright © 1848, 2021 SAGA Egmont

Alle Rechte vorbehalten

ISBN: 9788728210802

1. E-Book-Ausgabe

Format: EPUB 3.0

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Kopieren für gewerbliche und öffentliche Zwecke ist nur mit der Zustimmung vom Verlag gestattet.

Dieses Werk ist als historisches Dokument neu veröffentlicht worden. Die Sprache des Werkes entspricht der Zeit seiner Entstehung.

www.sagaegmont.com

Saga ist Teil der Egmont-Gruppe. Egmont ist Dänemarks größter Medienkonzern und gehört der Egmont-Stiftung, die jährlich Kinder aus schwierigen Verhältnissen mit fast 13,4 Millionen Euro unterstützt.

Personen

Agamemnon

Ein alter Diener

Chor junger Frauen aus Chalkis

Menelaos

Bote

Klytaimestra

Iphigenie

Achilleus

Artemis

Vor dem Zelt Agamemnons in Aulis.

AGAMEMNONmit einem Brief in der Hand.

Der Thestios-Tochter Leda blühten Mädchen drei:

Phoibe und meine Gattin Klytaimestra und

Helena, um welche werbend Griechensöhne viel

Erschienen, die mit Gut und Macht gesegnetsten.

Und heftige Drohung schwur man, Mord um Mord, sich zu,

Wenn man der Braut verlustig würde, gegenseits.

Das setzt' den Vater Tyndar in Verlegenheit:

Ob geben, ob nicht geben? Wie das Glück sodann

Anfassen und nicht brechen? Ihm fiel dieses bei:

Die Freier müssen gegenseits sich binden durch

Eidschwur und Handschlag und in heilge Opferglut

Weihspenden gießen und geloben feierlich,

Man wolle, wessen Braut die Tyndarstochter wird,

Dem Hilfe leisten, wenn ein andrer ihm vom Haus

Die Braut entführ und ihn verdräng aus ihrem Bett,

Mit Krieg ihn überziehen, schleifen seine Stadt,

Sei's Grieche oder welscher Mann, durch Waffenmacht.

Nachdem der Schwur gegeben ist und Tyndaros,

Der Greis, sie überschlichen hat mit schlauem Sinn,

Läßt seinem Kind er freie Wahl der Werberschar,

Zu wem sie hinzög Aphroditens holder Hauch:

Und sie erkor – o wär er niemals ihr genaht! –

Den Menelas. Da kam der Obmann – wie die Sag

In der Welt besteht – des Götterstreits aus Phrygien her

Nach Lakedaimon, bunt in blumiger Kleiderpracht,

Von Golde strahlend, voller welscher Üppigkeit,

Und führte, liebend und geliebt, Helenen fort

Im Raub zu Idas Rindertriften! Menelas

War eben auswärts. Dieser rast' sehnsüchtig dann

Umher in Hellas, mahnend an den alten Schwur

Bei Tyndar, daß dem Beraubten Hilfe werden muß.

Und jetzo stürzt das Griechenvolk zum Kriegessturm,

Die Rüstung nehmend, kommt zur Reede am engen Paß

Von Aulis her, mit Schiffen, Schilden allzumal,

Mit Rossen, Waffen, Wagen ausgerüstet; und

Zum Heeresfeldherrn wählt man mich, dem Menelas

Zulieb, als Bruder. Wäre dieser Stab doch nur

In eines andern Hand gefallen, meine nicht!

Und nun das Heer versammelt und geordnet ist,

So liegt man, Fahrwind missend, hier in Aulis still.

Und da wir ratlos waren, sprach des Sehers Mund

Kalchas: Die Göttin, welche hier thront, Artemis,

Heische Iphigeniens Schlachtung, meines eignen Kinds;

Und Fahrt und Schleifung Trojas würd uns dann zuteil

Nach diesem Opfer; ohne solches nimmermehr!

Ich, als ich dies vernommen, wollte lauten Rufs

Das ganze Heer abdanken durch Talthybios,

Indem mein Herz sich sträubte wider Kindesmord,

Bis mich der Bruder, alle Gründ aufbietend, zwang,

Den Greuel geschehn zu lassen! Und ich schrieb ein Blatt

Und sandt es wohlversiegelt meiner Gattin hin,

Als Braut Achills die Tochter herzusenden mir,

Des Mannes Wert hochpreisend, der – so setzt ich bei –

Zu Schiff zu gehn sich weigre mit Achaias Volk,

Wenn nicht von uns ihm eine Braut nach Phthia kommt:

Zur Überredung meiner Gattin diente dies,

Und

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