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Der Schatten des Lebens: Erzählung
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eBook63 Seiten44 Minuten

Der Schatten des Lebens: Erzählung

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Über dieses E-Book

1873 stellte die Reederei Hapag-Lloyd, die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, den Seedampfer LOTHARINGIA, 1186 BRT, gefertigt auf der Werft der Norddeutschen Schiffbau-Gesellschaft, Kiel, in den Dienst. Bei seiner Fahrt nach New York im Mai des Jahres 1882 befanden sich etwa fünfundfünfzig Kajütpassagiere an Bord: Familien mit Kindern, Ehepaare und Einzelreisende. Die Überfahrt sollte circa sechzehn Tage dauern – eigentlich.
Warum der Dampfer nie in New York eintraf und seitdem verschollen ist, konnte bis in unsere Tage nicht aufgeklärt werden.
Vielleicht aber …
 
Tomos Forrest und Marten Munsonius zeigen in dieser kurzen Novelle auf, wie das Schicksal des verschollenen Dampfers LOTHARINGIA und dessen Passagiere ausgesehen haben kann.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum27. Okt. 2021
ISBN9783748797876
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    Buchvorschau

    Der Schatten des Lebens - Tomos Forrest

    Impressum

    Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv.

    Lektorat und Redaktion: Kerstin Peschel.

    Cover: © by Steve Mayer nach einem Motiv von William Turner.

    Nach einer Idee von Marten Munsonius

    Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau. Kerstin Peschel (Verleger), Am Wald 67, 14656 Brieselang.

    Alle Rechte vorbehalten.

    Inhaltsverzeichnis

    Impressum

    Das Buch

    DER SCHATTEN DES LEBENS

    Prolog

    1. Kapitel

    2. Kapitel

    3. Kapitel

    4. Kapitel

    5. Kapitel

    6. Kapitel

    7. Kapitel

    Über die Autoren

    Das Buch

    1873 stellte die Reederei Hapag-Lloyd, die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, den Seedampfer LOTHARINGIA, 1186 BRT, gefertigt auf der Werft der Norddeutschen Schiffbau-Gesellschaft, Kiel, in den Dienst. Bei seiner Fahrt nach New York im Mai des Jahres 1882 befanden sich etwa fünfundfünfzig Kajütpassagiere an Bord: Familien mit Kindern, Ehepaare und Einzelreisende. Die Überfahrt sollte circa sechzehn Tage dauern – eigentlich.

    Warum der Dampfer nie in New York eintraf und seitdem verschollen ist, konnte bis in unsere Tage nicht aufgeklärt werden.

    Vielleicht aber …

    Tomos Forrest und Marten Munsonius legen hier eine neue kurze Novelle als Single eBook vor, wie das Schicksal des verschollenen Dampfers und dessen Passagiere ausgesehen haben kann.

      DER SCHATTEN DES LEBENS

      Prolog

    »…Tok, tok!«, sagte das Metall und Steve erschrak fast zu Tode.

    Er keuchte.

    Seine Augen blickten einen Moment verwirrt. Er schaute nach rechts, dann nach links, dann nach oben und dann auf den Boden vor ihm.

    Nichts Ungewöhnliches war zu sehen.

    Er bekam es ein bisschen mit der Angst zu tun. In seinem Magen bildete sich ein Knoten – der versuchte, in seiner Kehle emporzusteigen.

    Ängste fressen Menschen auf.

    Steve trat erst einen und dann ganz schnell zwei, drei weitere Schritte zurück und wäre beinahe über den etwas erhöhten Eingang der Sicherheitsschleuse gestolpert.

    Doch diese Tür hatte er vorher hinter sich geschlossen.

    Da war er noch mutig – gewesen.

    Wenn man in sein Gesicht sah, konnte man sehen, dass aller Mut ihn inzwischen verlassen hatte.

    Seine Stirn – die war blass, fast weiß und seine Nase hatte etwas von einem Habicht an sich: scharf, spitz, dünn und voller bläulicher Adern. Tok, tok – machte die Schleuse, als wollte sie den EINGANG erbeten.

    Ein erschreckend schnell gealterter Mann – nur, dass es ein junger Mann war.

    »Mutig«, das war früher sein zweiter Vorname. Hatte er behauptet!

    Nichts davon war mehr an ihn zu sehen.

    Das nächste »Tok« schlug ihn fast K.o.!

    Seine Blässe wurde vornehm, wie bei einem Toten. Er seufzte und hätte sich beinahe in die Hosen gemacht.

    Zu schämen brauchte er sich nicht. Außer ihm war da niemand. Und selbst, wenn dort jemand neben ihm gewesen wäre, den hätte es garantiert auch erwischt.

    Tok, tok machte die Tür noch einmal – dann ging sie auf.

    Ganz langsam.

    Vorsichtig.

    Als würde sich jemand, der sich dahinter befand nicht sicher sein, was ihn auf der anderen Seite erwartete.

    Von »Mr. Mutig« blieb in diesem Moment nichts übrig.

    Ein dünner Schweißfilm bildete sich auf seiner Stirn. Und die Haare wirkten wie angeklebt. Dünn, und furchtsam, wie der Junge oder der Mann der er wohl für immer sein würde.

    Steve hatte seinen Titel verloren, ohne es zu wissen.

    »Mutig« war wohl ein Wort nur für Träumer.

    Und er legte erst einmal keinen Wert darauf, es wieder gut zu machen.

    Seine Mutter hatte ihm früher nach der Gute-Nacht-Geschichte immer noch ein paar Zeilen aus der Bibel vorgelesen. Er hatte das nicht verstanden.

    Beim nächsten Tok blieb ihm nichts anderes übrig – wollte er nicht sterben, so dachte er!

    Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

    fürchte ich kein Unglück;

    denn du bist bei mir,

    dein Stecken und dein Stab trösten mich …

    Doch dann

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