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Die Maskierung Des Fae-Königs
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Die Maskierung Des Fae-Königs
eBook289 Seiten7 Stunden

Die Maskierung Des Fae-Königs

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Über dieses E-Book

Ich habe kürzlich entdeckt, dass ich der zuvor tot geglaubte Fae-König bin. Aber es dreht sich nicht alles um Krönungen und Revolution, wie ich gehofft hatte. Die Bramble’s Edge Akademie wurde gegründet, um Fae darin zu trainieren, wie sie ihre Elementarkräfte kontrollieren und ausüben. Und ich habe erst eins der drei Jahre abgeschlossen. Ich habe nicht die Macht, die ich brauche. Ich habe mehr Macht, als ich auf der Rechnung hatte, und keine Ahnung, wie man sie benutzt. Ganz zu schweigen davon, die für den Tod meiner Eltern Verantwortlichen zu eliminieren, bevor sie auch mich erwischen. Es spricht sich herum, dass der König zurück ist, und meine Freunde kämpfen darum, meine Identität zu maskieren. Die Verantwortlichen für die Zerstörung der Fae-Gesellschaft lassen die Dinge heißer werden, was diejenigen, die ich liebe, im Kreuzfeuer zurücklässt. Maurelle und Brokk verbrennen sich letztlich. Ob es mir gefällt oder nicht, ich muss gewaltige Risiken eingehen, wenn ich die retten werde, die mir am nächsten stehen, und eine Chance darauf haben werde, das restliche Reich zu befreien. Die Uhr tickt und die Zeit ist beinahe abgelaufen.
SpracheDeutsch
HerausgeberTektime
Erscheinungsdatum7. Jan. 2021
ISBN9788835425892
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    Buchvorschau

    Die Maskierung Des Fae-Königs - Brenda Trim

    DIE MASKIERUNG DES FAE-KÖNIGS

    BRENDA TRIM

    Übersetzt von

    CAROLIN KERN

    INHALT

    Ohne Titel

    GLOSSAR

    KAPITEL EINS

    KAPITEL ZWEI

    KAPITEL DREI

    KAPITEL VIER

    KAPITEL FÜNF

    KAPITEL SECHS

    KAPITEL SIEBEN

    KAPITEL ACHT

    KAPITEL NEUN

    KAPITEL ZEHN

    KAPITEL ELF

    KAPITEL ZWÖLF

    KAPITEL DREIZEHN

    KAPITEL VIERZEHN

    KAPITEL FÜNFZEHN

    KAPITEL SECHZEHN

    KAPITEL SIEBZEHN

    KAPITEL ACHTZEHN

    KAPITEL NEUNZEHN

    KAPITEL ZWANZIG

    KAPITEL EINUNDZWANZIG

    AUSZUG AUS BUCH #3: DIE ENTHÜLLUNG DES FAE-KÖNIGS

    Über den Autor

    Bücher von Brenda Trim

    1. Die Wandler von Hollow Rock

    Ohne Titel

    OHNE TITEL

    DIE MASKIERUNG DES FAE-KÖNIGS

    Brenda Trim

    Copyright © März 2020 by Brenda Trim

    Titel der englischen Originalausgabe: »Masking the Fae King«

    Herausgeber: Chris Cain

    Einband Design: Fiona Jayde

    Für die deutschsprachige Ausgabe:

    Copyright Übersetzung © 2021 by Carolin Kern

    Herausgeber: TekTime

    * * *

    Bei diesem Werk handelt es sich um Fiktion. Namen, Charaktere, Orte und Ereignisse sind Produkte der Fantasie der Autorin oder wurden fiktiv genutzt und dürfen nicht als real aufgefasst werden. Jede Ähnlichkeit zu Personen, lebend oder verstorben, tatsächlichen Ereignissen, Schauplätzen oder Organisationen ist rein zufällig.

    WARNUNG: Die unbefugte Vervielfältigung dieses Werks ist illegal. Kriminelle Urheberrechtsverletzungen werden vom FBI untersucht und mit bis zu fünf Jahren im Staatsgefängnis und einer Geldstrafe von 250.000 $ bestraft.

    Alle Rechte vorbehalten. Dieses Buch darf ohne schriftliche Zustimmung der Autorin auf keine Weise, weder vollständig noch in Teilen, benutzt oder vervielfältigt werden, außer es handelt sich um kurze Zitate in Rezensionen.

    Vellum flower icon Erstellt mit Vellum

    Stärke wächst in den Momenten, wenn man denkt, dass man nicht weitermachen kann, aber man trotzdem weitermacht.

    GLOSSAR

    Asrai: Eine Gattung der Wasserelfen

    Banshee: Ein blasses, weibliches Wesen aus dem Reich der Fae, dessen ohrenbetäubendes Kreischen töten kann

    Barghest: Ein monströser schwarzer Hund mit riesigen Klauen und Zähnen

    Boghart: Ein Fae-Wesen, das einem Kobold ähnlich ist

    Brownie: Eine Art Heinzelmännchen

    Coblynau: Ein gnomenähnliches Wesen

    Fae: Ein menschenähnliches Wesen mit spitzen Ohren und Flügeln. Nach ihrer Wandlung können Fae die Kräfte der Elemente und des Geistes nutzen, um Zauber zu wirken.

    Glamour: Ein Zauber, um die äußere Erscheinung zu verhüllen

    Grimm: Bilden einen Spagat zwischen der Welt der Lebenden und der Geisterwelt. Sie greifen in Gestalt eines festen Körpers an, und wenn das Opfer dem Tod nahe ist, nehmen sie eine substanzlose Form an, sinken in den Körper und sammeln dessen Seele

    Merrow: Eine Art Meerjungfrau

    Nymphe: Ein anmutiges, weibliches Wesen, dem Lüsternheit nachgesagt wird. Es gibt verschiedene Arten von Nymphen, die mit unterschiedlichen Elementen verbunden sind.

    Peridun: Schamanin der Fae, wird von anderen Fae als eine Art heilige Person angesehen, besitzt spezielle Fähigkeiten, immer weiblich

    Phantom: Ein Geist, der einen Ort oder eine Person heimsucht, und Schaden zufügen kann, indem es Besitz von seinem Opfer ergreift. Es gedeiht durch die Lebensenergie anderer Wesen

    Pixie: Kleine, listige Fae

    Schemen: Eine bösartige, aggressive, gespensterartige Erscheinung, die vom Bedürfnis Seelen zu absorbieren angetrieben wird

    Zentaur: Ein Mischwesen mit dem Körper eines Pferdes und Rumpf, Armen und Kopf eines Menschen

    KAPITEL EINS

    »Das ist einfach nur widerlich«, grummelte Sol, als er eine Plastiktüte hochhielt, die von braunem Schleim tropfte.

    Ryker erschauderte und Galle stieg in seinem Hals auf, was ihm übler werden ließ, als es ihm bereits war. Die Luft um ihn herum wurde plötzlich stürmisch und, anstatt den Gestank zu entfernen, wirbelte er weiterhin unter seiner Nase.

    Er rief seine Kern-Elementarkräfte ab und versuchte sich darauf zu konzentrieren, den Wind weg von seinem Körper zu bekommen, aber alles, was er schaffte, war ihn einen Gang zulegen zu lassen. Jetzt riss der Wind an der Tüte in seinen Händen und die Wellen nahmen an Umfang zu, drohten sie alle zu ertränken. Wenn er nicht vorsichtig war, würde er auch ein Erdbeben und ein Feuer verursachen.

    Er schüttelte seinen Kopf, machte einige tiefe Atemzüge und erbrach sich beinahe wegen seiner Bemühungen. Anstatt zu versuchen seine Elemente zu benutzen, fuhr er sie alle herunter. So mächtig er angeblich auch war, er hatte noch immer keine Kontrolle über seine Fähigkeiten.

    Er konzentrierte sich auf die vorliegende Aufgabe und fragte: »Wer zum Teufel würde das in den Ozean werfen? Ich will nicht einmal raten, was es ist.«

    »Menschen ist es egal, was sie achtlos wegwerfen. Sie haben keine Verbindung zu den Elementen, wie wir es haben«, fügte Brokk mit einem Brummen hinzu.

    Er hatte nicht Unrecht. Verschmutzung jeglicher Art machte Fae krank und schwächte ihre Elementarkräfte. Es war der Grund, warum er und seine Freunde den winzigen Abschnitt des Strands reinigten, den Fae besuchen konnten. Einige Male pro Jahr marschierten so viele Bewohner der Edge, wie gehen konnten, zum Ufer, bewaffnet mit Tüten und Handschuhen.

    Es war nicht genau, wie Ryker sich vorgestellt hatte seine Pause von der Akademie zu verbringen, aber hier war er nichtsdestotrotz. Er fand es schwierig still zu bleiben und keine Maßnahmen für sein Volk zu ergreifen. Es war erst ein paar Wochen her, seit er seine wahre Identität entdeckt hat.

    Und er konnte die wahre Bedeutung der Tatsache, dass er der König der Fae war, kaum verstehen. Er war der einzig lebende Thronerbe Mag Mells, weil seine Eltern eine Dienerin überzeugt hatten zu fliehen und ihn zu verstecken.

    Die Frau, die er sein ganzes Leben lang für seine Mutter gehalten hat, war die Dienerin seiner echten Mutter. Das machte sie in seinen Augen nicht weniger zu seiner Mutter. Er könnte sie für die Opfer, die sie für seine Familie und das ganze Reich gebracht hat, nicht noch mehr lieben. Wenn es sie nicht gäbe, dann wäre Mag Mell wahrlich verloren.

    Er hatte die vergangenen Wochen damit verbracht ihr zu zeigen, wie sehr er sie liebte, indem er ihr mit ihrer Arbeit half. Er war praktisch an ihrer Seite geklebt, seit die Ferien nach dem Ende des Jahres begannen. Es stellte sich bei mehr als nur einer Gelegenheit als das Beste heraus. Sie war beinahe ausgeraubt worden, aber Ryker war dort gewesen, um sie und ihr hartverdientes Geld zu retten.

    Er weigerte sich an die Gefahren zu denken, denen seine Mutter täglich ausgesetzt war, und konzentrierte sich wieder auf die vorliegende Aufgabe und Unterhaltung. Wenn er noch krampfhafter an Galina denken würde, wäre er nicht mehr in der Lage in ein paar Tagen an die Bramble’s Edge Akademie zurückzukehren, wie er es sollte.

    Er war nicht bereit in seinem zweiten Jahr als Haufen gebrochener Flügel zu enden. Er mochte ihre bösartige Schulleiterin am Ende des letzten Jahres umgebracht haben, aber er war nicht dumm genug zu glauben, dass dies das Ende der Manipulation und des Ärgers wäre.

    Die Absicht der Schule den Fae zu helfen die Kontrolle über die Elemente zu verfeinern, war von seinem ursprünglichen Zweck verdreht worden, so dass sie hirnlose Sklaven für die Menschen erschaffen konnten. Rykers Bauchgefühl sagte ihm, dass mehr dahintersteckte, aber er hatte keine Ahnung, wie viel mehr. Wie dem auch war, die Verderbtheit ging ihm gegen den Strich. Immerhin hatte sein Urgroßvater die Akademie geschaffen, um Chaos und Unglück zu vermeiden, wenn untrainierte Fae aus Versehen ihre Elemente entfesselten.

    »Und der Rat erlaubt es«, warf Ryker ein. »Wir müssen deswegen etwas tun, bevor wir noch mehr unseres Reichs verlieren.«

    Daine, Brokk und Sol strömten mit finsteren Blicken um ihn zusammen. Wie sie ihre Umgebung absuchten, sagte Ryker, dass sie sich Sorgen machten, dass jemand gehört hatte, was er sagte. Vollstrecker säumten das Gebiet, wo der Sand auf den Steinpfad traf, der zur Edge führte. Eine weitere Gruppe stand neben der Backsteinmauer Wache, welche die Strände von Furness abtrennten. Die unansehnliche Fassade blockierte Dornwich gänzlich. Es schien, als ob die Menschen nicht daran erinnert werden wollten, von wem sie ihr Land gestohlen hatten.

    »Vorsicht, Bruder«, ermahnte Brokk. Während des vergangenen Jahres war Ryker so eng mit seinen Mitbewohnern geworden, dass er sie unter die Wenigen zählte, denen er vertraute. Er hatte vor sie als seine Königswache zu ernennen, wenn er letztlich die Krone nahm. Er hatte keinen Zweifel, dass seine Freunde den Job ernst nehmen würden. »Du hast keine Ahnung, wer dich hier draußen hören könnte.«

    »Wie hältst du diesen Scheiß aus? Ich bin es so leid danebenzustehen, wenn ich etwas tun kann«, entgegnete Ryker mit leiser Stimme.

    »Ich weiß, aber das müssen wir. Erinnerst du dich daran, was deine Mom und Shiloh gesagt haben? Lass uns in der Nähe der Klippen saubermachen gehen«, schlug Daine vor. »Es wird da drüben sicherer sein.«

    Nickend kehrte das Quartett dazu zurück den Müll zu sammeln. Ryker hielt seinen Atem an und hob Überbleibsel von etwas auf, das aussah, als ob es einmal eine Hose war. Sie war zerrissen und befleckt. Es war unmöglich den Ursprung der Flecken festzustellen, aber es gab keinen Zweifel, dass Klauen oder Klingen sich bei dem Kleidungsstück ins Zeug gelegt hatten.

    Er stopfte es in die Tüte und hob weiter Müll auf, während er sich die ganze Zeit über wunderte, wie man in ein paar kurzen Monaten so viel Unrat schaffen konnte. Die Fae verbrachten nie viel Zeit, ohne das Gebiet zu säubern. Das konnten sie nicht. Es vergiftete ihr ganzes Wesen.

    Er hob seinen Kopf, überflog die Küste und beobachtete Kinder, die ihren Eltern halfen. Sogar die Senioren taten ihren Teil. Wut verzehrte Ryker, ließ seine Glieder zittern. Energie brodelte in seiner Brust, was ihm sagte, dass er den Mantel des Königs irgendwie aktiviert hatte.

    Als er den Bereich sondierte, gab es noch immer eine Blase, welche die Energie umgab, aber sie drückte gegen die Barriere heraus, suchte einen Weg freizukommen. Kein Zweifel, dass sie etwas tun wollte, um den leidenden Leuten zu helfen.

    Es mochte verrückt sein, aber Ryker sah den Mantel als eine separate Entität. Er war in dem Vorgang sich in ihn einzufügen und damit kam die Gewissheit, dass dessen Priorität und Absicht das Wohlbefinden aller Fae-Wesen war.

    »Was zum Teufel?«, platzte Brokk heraus, was Ryker seinen Blick verlagern ließ. Jeder, der Müll sammelte, steuerte zu ihrer Gruppe.

    Er testete eine Theorie, indem Ryker einige Schritte weg von seinen Freunden machte. Sein Kiefer fiel auf seine Brust, als die Gruppe die Richtung wechselte und in seine Richtung steuerte. Sein Verstand platzte durch eine Million Gedanken auf einmal.

    Ryker konzentrierte sich auf das Wichtigste, schaute zu den Vollstreckern und bemerkte, dass deren Augen auf ihm lagen. Nicht die Aufmerksamkeit, die er im Moment benötigte. Ohne sich die Mühe zu machen die schmutzigen Latexhandschuhe auszuziehen, stieß er seine Hände in seine Taschen und drückte den Talisman, während er sich zwang an Maurelle zu denken.

    Innerhalb von Sekunden hielten diejenigen, die in seine Richtung steuerten, an, und nachdem sie sich umgeschaut hatten, nahmen sie ihre Aufgabe wieder auf. Ein Seufzen der Erleichterung verließ seine Lippen und er holte seine Hand heraus, ließ das Amulett in seiner Tasche.

    Während er auf die Klippen zusteuerte, erlaubte Ryker es seinem Geist zurück zu der sexy Frau zu reisen, die seine Träume und beinahe alle seine wachen Gedanken verzehrte. Maurelles stürmische graue Augen verdunkelten sich immer durch ihr Verlangen. Über sie nachzudenken hob gewöhnlich seine Laune und mehr.

    Ryker zwang seinen Schwanz sich zu benehmen und erlaubte sich mehr über Maurelles kecken Arsch und perfekte Brüste nachzudenken. Es war viel zu lange her, seit er sie das letzte Mal geküsst hatte, ganz zu schweigen irgendetwas anderes getan zu haben. Er vermisste sie wie verrückt und sie war die einzige Sache, auf die er sich freute, wenn er darüber nachdachte, an die Akademie zurückzukehren.

    Der starke Strang, der ihn und Maurelle verband, pochte beinahe so sehr wie der Mantel. Es hielt ihn geistig gesund und geerdet. Und gab ihm einen Grund sich weiterhin zu verstecken. Er würde absolut nicht ein einziges pinkes Haar auf ihrem Kopf in Gefahr bringen verletzt zu werden. Er würde alles tun, um sicherzustellen, dass sie sicher war.

    Ein schneller Blick auf seine Freunde erinnerte ihn an die Warnung, welche die Peridun ihm vor Wochen gegeben hatte. Wie konnte sie ihn bitten drei Männer in seine Beziehung mit Maurelle einzubeziehen? Es hatte zwei Tage gebraucht, dass sein Zorn genug nachgelassen hatte, so dass er klar denken konnte, nachdem er Shineah verkünden gehört hatte, dass er ihre Beziehung seinen Freunden öffnen musste.

    Er hasste die Vorstellung Maurelle zu teilen, aber er fing an die Weisheit dahinter zu verstehen. Und wenn er ehrlich war, war er fasziniert.

    Shineah gab ihm nicht den Grund, warum er ihren intimen Kreis ausweiten musste, aber er hatte das Gefühl, dass es damit zu tun, hatte sie in Sicherheit zu halten. Es war nicht klar, ob er in der Lage wäre weiterhin zu verstecken, wer und was er war. Um Maurelle und seinen Freunden so viel Schwierigkeiten zu ersparen, für den Fall, dass seine wahre Identität durchsickerte, zog Ryker es in Betracht sie mit den Männern zu teilen, die ihn momentan umgaben.

    Fae waren leidenschaftliche Wesen, die Intimität brauchten. Niemand in der Edge verurteilte oder würdigte andere dafür herab, dass sie Sex frönten. Das war den Menschen überlassen. Sie sahen seine Art als widerwärtige Wesen ohne Moral an. Das konnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Intimität war ein natürliches Schwelgen in ihren körperlichen Bedürfnissen.

    Es war nichts falsch daran, willigen Teilnehmern Vergnügen zu schenken und es von ihnen zu nehmen. Es gab keine solche Sache wie Vergewaltigung oder erzwungenen Verkehr bei Fae. Erneut, jemand anderen zu zwingen passierte nur bei Menschen. Wenn man seine Bedürfnisse nicht verleugnete oder unterdrückte, übernahmen oder verdarben sie das Verhalten nicht. Noch konnten sie in etwas Unnatürliches und Grausames verdreht werden.

    Ryker mochte die Vorstellung Maurelle zu teilen nicht zwingend, aber als die Vorstellung in seinen Kopf schoss, fühlte es sich irgendwie richtig an. Niemand würde annehmen, dass der König willentlich seine Frau teilte. Das zu tun würde nicht nur Aufmerksamkeit davon ablenken, dass er aus der königlichen Familie war, sondern es würde auch diejenigen schützen, die ihm wichtig waren.

    Rykers Blut erhitzte sich und sein Schaft wurde beim Gedanken an Maurelles Mund steif, der sich über Brokks Schaft oder Sols Lippen bewegte. Nein, er hasste die Vorstellung von ihnen fünf zusammen überhaupt nicht. Es erschütterte ihn bis auf seine Seele. Er war so besitzergreifend ihr gegenüber gewesen, von dem Moment an, in dem er seine Augen auf sie gelegt hat. Was hatte sich nun verändert?

    Es war das Band, das er mit ihr teilte, erkannte er plötzlich. Er konnte es zuvor nicht einmal in Betracht ziehen, als er alles und jede Anziehung zu ihr bekämpft hatte. Es gab einen stillen Kampf dazwischen ihr nahe zu kommen und sie auf Distanz zu halten, der all seine Aufmerksamkeit verzehrte. Als er schließlich nachgab, verbrachte er so viel damit es wiedergutzumachen, dass er sie so dürftig behandelt hatte.

    »Du kannst nicht solchen Scheiß machen, Ryk«, sagte Sol durch zusammengebissene Zähne.

    Ryker schüttelte seinen Kopf, um seine Gedanken zu klären und seinen Körper zu beruhigen, und stopfte einen halb aufgefressenen Kadaver in seine Tüte. »Es war nicht absichtlich. Ich weiß nicht einmal, was passiert ist.«

    »Versagt das Ding, das Shineah dir gegeben hat, um deine königliche Herkunft zu verstecken?«, fragte Brokk. Ryker neigte seinen Kopf zur Seite. Brokk war nicht der eloquenteste der Männer, aber er war so loyal wie sie. Ryker vertraute ihm mit seinem Leben, und nachfolgend dem Leben aller Fae.

    Die Wahrheit war, dass keiner von ihnen viel davon verstand, was vor sich ging. Sie machten sich meistens nicht die Mühe es zu versuchen. Es brauchte all ihre Energie Rykers wahre Identität zu beschützen und zu verstecken, während sie sich verhielten, als ob nichts verkehrt war.

    »Nein. Ich kann spüren, wie es meine Macht wie eine Blase umgibt, aber wenn ich angepisst werde, drängt es gegen diese Grenzen«, gab Ryker zu.

    Daines Gelächter war angestrengt. »Shineah muss dir ein paar Kräuter geben, um deinen Scheiß ruhig zu halten.«

    »Fick dich«, gab Ryker mit einem Lächeln zurück, bevor er sich nach unten beugte und etwas mehr Müll aufsammelte.

    Lärm schreckte ihre Gruppe auf und ließ ihre Köpfe herumschnappen. Sie suchten alle die Klippen ab, während Ryker flüsterte: »Seht ihr irgendetwas?«

    »Nein«, murmelte Sol vor sich hin.

    »Sind da irgendwelche Höhlen auf diesem Weg?«, fragte Brokk, seine Stimme lauter als die anderen.

    Ryker verbrachte nie zu viel Zeit am Strand, und wenn er dort war, verbrachte er seine Zeit im Wasser. Er verband sich mit seinem Erd-Element und schickte einen Bruchteil von Macht, während er versuchte irgendwelche Öffnungen aufzuspüren.

    Er hatte niemals zuvor versucht das zu tun und war nicht einmal sicher, ob es möglich war. Das war die Art von Aufgabe, welche die Akademie Fae seines Alters lehren sollte. Dieses Jahr würde ihn mehr über die Fähigkeiten und Beschränkungen seiner Elemente lehren. Es war ein weiterer Grund, dass er zurückging. Er brauchte dieses Wissen unbedingt, um ein effektiver König zu werden, aber es war nicht der Hauptgrund. Nahe bei Maurelle zu sein war es.

    Als die Empfindung von solidem Fels zurückgegeben wurde, nachdem er Macht auf die Felswand warf, war Ryker erleichtert. Er warf weiter seine elementare Kraft hinaus und hielt inne, als er einen Bereich traf, der hohl war.

    »Dort«, sagte Ryker, während er auf einen Bereich wenige Meter entfernt deutete.

    Die Gruppe steuerte hinüber, um es zu untersuchen. Zuerst dachte Ryker, dass er damit falsch lag, dass es eine Höhle war, bis sie geradewegs zu dem Abschnitt herangingen. Es gab zwischen zwei Schichten Fels eine Öffnung, die so ausgerichtet waren, dass sie versteckt war.

    Kälte glitt Rykers Wirbelsäule herunter, als er sich der Höhle näherte. »Vielleicht sollten wir nicht hineingehen«, mahnte Daine, als Ryker sich auf den Weg hinein machte.

    Er schaute über seine Schulter und zuckte mit den Schultern. »Falls da etwas drinnen ist, sind es keine Menschen oder Vollstrecker. Wie gefährlich können die sein? Eventuell sind sie Teil des Widerstands, die untergetaucht sind.«

    Einer seiner Freunde schnaubte einen Atemstoß heraus, als Ryker die dunkle, nasskalte Höhle betrat. Ein modriger Geruch traf auf seine Nase, aber es war lange nicht so schlimm, wie der Unrat, den sie den ganzen Morgen aufgesammelt hatten.

    Ein schneller Blick umher sagte ihm, dass der Raum nicht sehr tief und leer war. »Was auch immer das Geräusch war, es kam nicht von hier. Nimmst du irgendetwas anderes wahr?«, fragte Sol.

    Ryker wandte sich ihm zu und stolperte, als etwas Hartes ihn von hinten traf. Es fühlte sich wie ein Brett irgendeiner Art an. Ein Schrei verließ seine Kehle, und bevor er sich an der Wand abfing, hörte er Geschrei und Fleisch, das auf Fleisch schlug.

    Die Luft hinter ihm blies über seinen Nacken, was Ryker sich ducken ließ, bevor er eine weitere Bewegung machte. Etwas krachte in den Fels über ihm. Von den Geräuschen der Kollision schien es, als ob, wer auch immer ihn attackierte, das Brett in die Wand gerammt hatte. Bruchstücke von Schiefer regneten um ihn herum herunter, während er seine Arme nach oben warf, um seinen Hinterkopf und Nacken zu bedecken.

    Ryker sprang auf seine Füße und kam von Angesicht zu Angesicht mit einem angepissten Zentaur. Der halb-Pferd-halb-Mann knurrte ihn an und hob ein ramponiertes Stück Holz über seinen Kopf. Ryker senkte sich in eine Kampfhaltung und stürmte auf das Biest los. Seine Schulter traf den Zentaur in die untere Brust. Er bäumte sich auf seinen Hinterbeinen auf und trat mit seinen vorderen Extremitäten aus.

    Ein Huf stellte mit Rykers Brust Kontakt her und etwas knackte. Es wurde augenblicklich beinahe unmöglich zu atmen. Röchelnd tanzte er einem weiteren Hieb aus dem Weg und hob das Brett auf, das der Zentaur fallenlassen hat.

    Es zurückzuziehen brachte einen heftigen Schmerz dazu sich durch seine Brust zu winden. Ryker ignorierte die Beschwerden, schwang die behelfsmäßige Waffe und schlug auf das Vorderbein des Zentauren ein. Ein lautes Knacken hallte in der Höhle, bevor Knochen durch die dicke Tierhaut brach.

    Blut spritzte und das Biest fiel in einem Haufen zusammen. Bevor Ryker den Job beenden konnte, landeten große, grünlich-graue Hände auf seinen Schultern und in der nächsten Sekunde flog er durch die Luft. Er schlug mit seinen Flügeln, um zu versuchen seinen Schwung aufzuhalten, aber es war hoffnungslos. Er bewegte sich zu schnell.

    In der Unklarheit des Moments erhaschte er einen Blick auf den Troll, der in seine Richtung bretterte. Als Ryker auf dem Boden aufschlug, dachte er, dass er sich auf den Schmerz in seiner Brust vorbereitet hatte, aber auf keinen Fall hätte er sich auf die Qual vorbereiten können.

    Ryker rollte sich auf seine Füße und schlang einen Arm um seine Brust. Und hob das Holz mit dem anderen auf. Während er sich auf den Troll stürzte, benutzte er seine Flügel, um seine Balance zu halten. Das Holz trat mit dem Schenkel in der Größe

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