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Praxis ist Getue mit Prädikat: Verplemperte Zeit nennt sich schnelllebig
Praxis ist Getue mit Prädikat: Verplemperte Zeit nennt sich schnelllebig
Praxis ist Getue mit Prädikat: Verplemperte Zeit nennt sich schnelllebig
eBook93 Seiten51 Minuten

Praxis ist Getue mit Prädikat: Verplemperte Zeit nennt sich schnelllebig

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Über dieses E-Book

Essays und Aphorismen zu kulturellen Vordringlichkeiten
und gesellschaftlichen Aufdringlichkeiten ...

INHALT :

Berufsberatung

Recht auf eigene Meinung statt auf Wissen

Kann ein CT oder MRT Gedanken lesen?

Philosophische Fernreisen in aphoristischen Etappen

Philosophie als Einzelwissenschaft von allen Einzelwissenschaften

Kurze Philosophiephilosophie

Zwei Gedichte

Die Politik des Zeitgeistes im Zeitgeist der Politiker

Aus gegebenem Anlass : Krieg und Frieden

Biblische Zitatsachen und Spruchweisheit

Herzlichen Glückwunsch zum 250. Geburtstag:
Friedrich Schlegel

Sprachfeier zum Straßenfest
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum7. Apr. 2022
ISBN9783756259656
Praxis ist Getue mit Prädikat: Verplemperte Zeit nennt sich schnelllebig
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Autor

Rolf Friedrich Schuett

Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie. Systemanalytiker in der Atom- und Raumfahrtindustrie. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählwerken, Gedichten, Aphorismen, Essays und Abhandlungen.

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    Buchvorschau

    Praxis ist Getue mit Prädikat - Rolf Friedrich Schuett

    INHALT

    Berufsberatung

    Recht auf eigene Meinung statt auf Wissen

    In memoriam: H. Conrad-Martius (Werke)

    Kann ein CT oder MRT Gedanken lesen?

    Philosophische Fernreisen in aphoristischen Etappen

    Philosophie als Einzelwissenschaft von allen Einzelwissenschaften

    Kurze Philosophiephilosophie

    Zwei Gedichte

    Die Politik des Zeitgeistes im Zeitgeist der Politiker

    Aus gegebenem Anlass: Krieg und Frieden

    Biblische Zitatsachen und Spruchweisheit

    Herzlichen Glückwunsch zum 250. Geburtstag : Friedrich Schlegel

    Sprachfeier zum Straßenfest

    Für Elke

    in Liebe und Dankbarkeit

    Berufsberatung

    Wer Angst vor Erwachsenen hat

    und nichts gelernt hat, wird Lehrer.

    Wer nicht handelt, wird Kaufmann.

    Wer zwei linke Hände hat,

    wird Handwerker.

    Wer immer Recht haben will,

    wird Jurist. Wer so verrückt ist,

    zum Psychiater zu gehen,

    wird eben Nervenarzt.

    Wer nicht dran glauben will,

    wird Pfarrer, hienieden belohnt.

    Wer seelische Probleme hat,

    wird Psychologe und löst sie an andern.

    Wer gesellschaftlich aufsteigen will

    und nicht kann, wird Soziologe.

    Techniker wird, wer Liebestechnik

    nicht beherrscht und Mitmenschen

    zu Mitarbeitern macht. Und

    Sozialarbeiter bearbeiten Arbeiter.

    Wer sich selbst nicht helfen kann,

    wird Arzt. Wer gern kaufen würde,

    wird Verkäufer. Wie die Jobbies,

    so die Hobbys. Wer Geistesertüchtiger

    nicht werden will, treibt Sport.

    Wer sich selbst bewegen will,

    fährt Automobil – und verreist,

    wenn er nichts erleben möchte.

    Wer keine Kultur will,

    kauft reine Natur.

    Wer nichts schaffen will,

    wird kreativ und bastelt.

    Wer sich nicht bilden will,

    lässt sich ausbilden.

    Wer nicht selbständig arbeitet,

    hat seinen Brotberuf.

    Wer nichts ändern will,

    engagiert sich politisch.

    Wer keine Bücher lesen will,

    hört Musik – oder liest,

    um nicht schreiben zu müssen.

    Manche lesen Bücher, um

    nie schwerere lesen zu müssen.

    Wer geistige Nahrung scheut,

    der kocht gern selber.

    Wer nicht natürlich leben will,

    arbeitet Feierabends im Garten.

    Wer nicht leben kann,

    wird Biologe. Philosoph wird,

    wer nicht denken kann,

    und wer unnatürlich lebt,

    wird gern Physiker.

    Und wer gar nichts werden will,

    wird es mit großem Geschrei.

    Recht auf eigene Meinung statt auf Wissen

    Eine eigene Meinung hat mich.

    Mach dir kein Bild von der Welt :

    Ein Weltbild steht nur zwischen dir und der Welt und trennt dich von ihr.

    Wer gar keine eigene oder nur seine eigene Meinung kennt, ist verrückt.

    Ich bin der Meinung, nicht jeder habe das Recht, seine Meinung frei zu äußern, er habe eine ganz andere Meinung als alle anderen.

    Die Menschheit zerfällt in zwei Gruppen: Die einen geben Goethes Meinungen für ihre eigenen aus und andere ihre eigenen Meinungen für die Gottes.

    Ich teile eure Meinungen, aber in mehr Wider-Sprüche.

    Jeder soll heute seine eigene Meinung haben, d. h. eine eigene Art zu irren.

    Meine Meinungsfreiheit ist Freiheit von Meinungen und für Dogmen.

    Zivilcourage ist nicht Mut zur eigenen Meinung, sondern Wille zur objektiven Wahrheit.

    Meinungen werden gern geteilt, z. B. die Meinung des Chefs.

    Demokratie ist die Freiheit, jede Meinung (ver)äußern zu dürfen oder sich keine anhören zu müssen.

    Wer Wahrheit will und Sachlichkeit, braucht keine eigene Meinung.

    „Geistige Freiheit" verkam zum trotzigen Recht, eine eigene Meinung zu vertreten, die seit Jahrtausenden schlüssig widerlegt ist.

    Die eigene Meinung ist hierzulande frei – von Wahrheit(skriterien).

    Geteilte Meinung ist halbe Deinung.

    Der Zeitgeist betrügt das einzig Wahre mit der eigenen Meinung, das Gute mit Vergütungen, Schönes mit Färberei und Heiliges mit Diven.

    Freiheit von Meinungen, Gleichheit von Meinungen, brüderliche Teilung der Meinungen – nie des Meinigen.

    Mmmeinungsfreiheit 2000:

    frei von Orient(ierung) und frei für Massenwahn (wie Ökologismus).

    Meinungsfreiheit ist für alle, die nichts lernen wollen.

    Ich teile eure Meinungen, aber in mehr (Wider-)Sprüche.

    Man muss auch den anhören, der keine Meinung haben will.

    Man zwingt uns zu eigenen Interessen, Wünschen und Meinungen, um uns zahlen zu lassen.

    Meinungsfreiheit : Jeder darf alles fernsehen, was gesendet wird.

    Habe eigene Meinungen, aber begründe sie mit öffentlichen Meinungen.

    Gib keine Meinung von dir, ohne eine bessere einzuhandeln.

    Privates Gewissen leiht sich die Gewissheiten der öffentlichen Meinung.

    Beim Meinungsaustausch vergleichen wir die Inhalte unserer abonnierten Zeitungen.

    Ein Mensch braucht viele Meinungen, um sich nicht zu wiederholen, doch eine Meinung nicht viele Menschen, die sie wiederholen.

    Teilen tausend Menschen eine Meinung, bleibt für jeden nicht viel übrig.

    Meinungen, Freuden und Leiden werden oft geteilt, doch nie in der Mitte.

    Deutsche haben mehr Gewissen als Wissen, mehr Verantwortung als Antworten und sind lieber einer als eigener Meinung.

    Denken : Mal etwas

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