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Länge:
54 Seiten
26 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Dez. 2021
ISBN:
9783754177792
Format:
Buch

Beschreibung

Pandora, ein dramatisches Festspiel von Johann Wolfgang von Goethe, blieb Fragment. Auf Bitten von Goethes Freunden Leo von Seckendorff und Joseph Ludwig Stoll (Schriftsteller, 1777–1815) zwischen November 1807 und Juni 1808 geschrieben, erschien das Stück in den ersten beiden Heften des Journals Prometheus 1807/1808. Pandora lag dann 1810 im Druck vor. Goethe hat die Fortsetzung des klassizistischen Stücks zugunsten der Wahlverwandtschaften ganz aufgegeben.
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Dez. 2021
ISBN:
9783754177792
Format:
Buch

Über den Autor

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) was a German statesman and writer. He first received acclaim at the age of twenty-five with the success of his first novel, The Sorrows of Young Werther. His works spearheaded Germany’s Sturm und Drang literary movement. The Sorrows of Young Werther had a profound cultural influence, inspiring young men to dress in the style of Werther.


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Buchvorschau

Pandora - Johann Wolfgang von Goethe

Personen.

Prometheus, Epimetheus, Japetiden

Phileros, Prometheus' Sohn

Elpore, Epimeleia, Epimetheus' Töchter

Eos

Pandora, Epimetheus' Gattin

Dämonen

Helios

Schmiede

Hirten

Feldbauende

Krieger

Gewerbsleute

Winzer

Fischer

Der Schauplatz wird im großen Stil nach Poussinischer Weise gedacht.

Seite des Prometheus

Zu der Linken des Zuschauers Fels und Gebirg, aus dessen mächtigen Bänken und Massen natürliche und künstliche Höhlen neben- und übereinander gebildet sind, mit mannigfaltigen Pfaden und Steigen, welche sie verbinden. Einige dieser Höhlen sind wieder mit Felsstücken zugesetzt, andre mit Toren und Gattern verschlossen, alles roh und derb. Hier und da sieht man etwas regelmäßig Gemauertes, vorzüglich Unterstützung und künstliche Verbindung der Massen bezweckend, auch schon bequemere Wohnungen andeutend, doch ohne alle Symmetrie. Rankengewächse hangen herab; einzelne Büsche zeigen sich auf den Absätzen; höher hinauf verdichtet sich das Gesträuch, bis sich das Ganze in einen waldigen Gipfel endigt.

Seite des Epimetheus

Gegenüber zur Rechten ein ernstes Holzgebäude nach ältester Art und Konstruktion, mit Säulen von Baumstämmen und kaum gekanteten Gebälken und Gesimsen. In der Vorhalle sieht man eine Ruhestätte mit Fellen und Teppichen. Neben dem Hauptgebäude, gegen den Hintergrund, kleinere ähnliche Wohnungen mit vielfachen Anstalten von trockenen Mauern, Planken und Hecken, welche auf Befriedigung verschiedener Besitztümer deuten; dahinter die Gipfel von Fruchtbäumen, Anzeigen wohlbestellter Gärten. Weiterhin mehrere Gebäude im gleichen Sinne.

Im Hintergrunde mannigfaltige Flächen, Hügel, Büsche und Haine; ein Fluß, der mit Fällen und Krümmungen nach einer Seebucht fließt, die zunächst von steilen Felsen begrenzt wird. Der Meereshorizont, über den sich Inseln erheben, schließt das Ganze.

Nacht.

EPIMETHEUS aus der Mitte der Landschaft hervortretend.

Kindheit und Jugend, allzuglücklich preis' ich sie,

Daß, nach durchstürmter durchgenoßner Tageslust,

Behender Schlummer allgewaltig sie ergreift

Und, jede Spur vertilgend kräft'ger Gegenwart,

Vergangnes, Träume bildend, mischt Zukünftigem.

Ein solch Behagen, ferne bleibt's dem Alten, mir.

Nicht sondert mir entschieden Tag und Nacht sich ab,

Und meines Namens altes Unheil trag' ich fort:

Denn Epimetheus nannten mich die Zeugenden,

Vergangnem nachzusinnen, Raschgeschehenes

Zurückzuführen, mühsamen Gedankenspiels,

Zum trüben Reich gestaltenmischender Möglichkeit.

So bittre Mühe war dem Jüngling auferlegt,

Daß, ungeduldig in das Leben hingewandt,

Ich unbedachtsam Gegenwärtiges ergriff

Und neuer Sorge neubelastende Qual erwarb.

So flohst du, kräft'ge Zeit der Jugend, mir dahin,

Abwechselnd immer, immer wechselnd mir

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