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Merksätze und Formeln Chemie: Kleines Lern- und Nachschlagebuch zum Lernen für die Schule und im Homeschooling

Merksätze und Formeln Chemie: Kleines Lern- und Nachschlagebuch zum Lernen für die Schule und im Homeschooling

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Merksätze und Formeln Chemie: Kleines Lern- und Nachschlagebuch zum Lernen für die Schule und im Homeschooling

Länge:
168 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Juni 2019
ISBN:
9783748597735
Format:
Buch

Beschreibung

Was ist eine Neutralisation? Was sind Molekülorbitale und Hybridisierung, pH- und pKS-Werte? Wie definiert man Atom, Absorption und Redoxreaktion?
Dieses Merkbuch bietet die Erklärungen der wichtigsten Fachbegriffe, die man im Chemieunterricht braucht, in Form eingängiger Merksätze – für Abitur, Klassenarbeiten, Klausuren, Prüfungen. Die Begriffe werden verständlich und trotzdem kurz erklärt, alphabetisch und nach Fachgebieten und typischen Unterrichtsthemen angeordnet – eingängige Merksätze und Formeln zum Nachschlagen und Lernen, Verstehen und Anwenden; als Lernhilfen ausgewählt und einfach erklärt durch einen Chemielehrer mit langjähriger Erfahrung.
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Juni 2019
ISBN:
9783748597735
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Merksätze und Formeln Chemie - Michael Wächter

Vorwort

Merksätze und Formeln Chemie

Kleines Lern- und Nachschlagebuch

zum Lernen für die Schule

und im Homeschooling

Michael Wächter

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Impressum

Texte: © Copyright by Michael Wächter

Umschlag: © Copyright by Michael Wächter

Verlag: Michael Wächter

Borsigweg 21a

48153 Münster

waechter@muenster.de

Druck: epubli, ein Service der

neopubli GmbH, Berlin

Printed in Germany

Nachschlagen, verstehen, lernen: – dieses Buch enthält, was man für den Chemieunterricht braucht: Merksätze, wichtige Formeln, Fachbegriffe und Gesetze. Auf diesem „Kleinen Einmaleins" der Chemie baut sich das Lehrgebäude der (Schul)-Chemie auf. Wer sie nachsieht, lernt und kennt, der wird im Chemieunterricht klarkommen. Wichtige Fachbegriffe kann man schließlich ebenso lernen wie in den Fremdsprachen die Vokabeln. Die Merksätze beginnen mit denen zu den Grundlagen, danach folgen die Merksätze zu den einzelnen Teilgebieten, die darauf aufbauen (siehe Inhaltsverzeichnis).

Zum besseren Verständnis der einzelnen „Gesetze und „Lehrsätze empfiehlt es sich manchmal auch, ihre Anwendung in Übungsaufgaben auszuprobieren – Lernen durch ausprobieren, learning by doing, try and error.

Viel Erfolg beim Lernen und Anwenden, bei Tests, Klausuren und Abiturprüfungen wünscht der Autor!

Inhaltsverzeichnis

Inhalte (mit Nr. der Merksätze und Seitenzahlen der Printversion dieses Buches)

Teil 1: Merksätze zu Grundbegriffen der Chemie

1) Stoffe, Stoffgemische, Stoffumwandlungen     Nr. 1-8 / ab S. 5

2) Elemente und Verbindungen                               Nr. 9-10 / ab S. 7

3) Grundgesetze der Chemie                                   Nr. 11-14 / ab S. 7

4) Teilchen und Arten chemischer Verbindungen Nr. 15-24 / S.11

5) Namen und Formeln chem. Verbindungen        Nr. 25-29 / S.14

6) Atome und Bindungen                                           Nr. 30-48 / S.18

7) Orbitalmodell und MO-Theorie                           Nr. 49-54 / S.25

8) Alkali- und Erdalkalimetalle                                  Nr. 55-63 / S.30

9) Halogene und Halogenide                                    Nr. 64-72 / S.33

10) Säure-Base-Reaktionen                                      Nr. 73-78 / S.37

11) Redoxreaktionen                                                 Nr. 88-101/ S.40

12) Komplexe und koordinative Bindung              Nr. 102-109/ S.45

Teil 2: Merksätze zu Einzelgebieten

13) Merksätze Physikalische Chemie                                  Nr.110-143 / ab S. 50

14) Merksätze Elektrizität und Elektrochemie                    Nr. 144-158 / ab S. 61

15) Merksätze Grundlagen der Organischen Chemie       Nr. 159-166 / S.67

16) Merksätze Stoffgruppen organischer Verbindungen Nr. 167-175 / S.76

17) Merksätze Reaktionsmechanismen org. Verb.            Nr. 176-200 / S.81

18) Merksätze Analytische Chemie                                      Nr. 201-227 / S.100

Teil 3: Formeln und Fachbegriffe zum Nachschlagen

19) Formeln Allgemeine und Anorganische Chemie  ab S.110

20) Formeln Organische Chemie                                   ab S.112

21) Wichtige Formeln nach Stoffnamen von A-Z        ab S.115

22) Formeln, alfabetisch (Register)                                  ab S.121

23) Fachbegriffe zum Nachschlagen von A bis Z        ab S.128

24) Anhang (weitere Informationen und Lernhilfen) ab S.147

1) Stoffe, Stoffgemische, Stoffumwandlungen

1) Chemie ist die Lehre von Stoffen und Stoffumwandlungen.

2) Stoffe (Materialien) sind das, woraus sich wägbare Körper zusammensetzen.

Beispiele: Ein Tropfen besteht aus Wasser, ein Materieklumpen aus Gestein, eine Wolke aus Luft und kleinsten Wassertröpfchen, eine 10-Cent-Münze aus Messing.

3) Stoffumwandlungen (chemische Reaktionen) sind Vorgänge, bei denen mindestens ein neuer Stoff entsteht.

Beispiele: Beim Verbrennen von Kohle entsteht das Abgas Kohlendioxid, beim Rosten entsteht aus Eisen, Luft und Wasser Rostpulver.

4) Stoffe können vermengt vorliegen (als Stoffgemische aus mehreren Einzelbestandteilen) oder in Reinform (Reinstoffe).

Beispiel: Das Stoffgemisch Salzwasser besteht aus Salz und Wasser.

5) Reinstoffe haben immer gleichbleibende Stoffeigenschaften, an denen sie erkennbar sind.

Beispiel: Reines Wasser ist immer farb- und geschmacklos, gefriert unter „Normalluftdruck" immer bei 0°C und siedet unter Normalluftdruck immer bei +100°C.

6) Bei Stoffgemischen hängen die Stoffeigenschaften oft von den einzelnen Reinstoffen (Bestandteilen) und von deren Mischungsverhältnis im Gemisch ab.

Beispiel: Wasser schmeckt mit zunehmendem Salzgehalt immer salziger, seine Siedetemperatur steigt mit zunehmendem Salzgehalt und seine Gefriertemperatur (Erstarrungspunkt) sinkt mit zunehmendem Salzgehalt ab. 

7) Das Mischungsverhältnis der einzelnen Reinstoffe (Bestandteile) eines Stoffgemisches ist oft beliebig (manchmal allerdings nur beliebig innerhalb bestimmter Grenzen).

Beispiel: In Wasser kann man beliebige Mengen Kochsalz auflösen, sofern man die Löslichkeitsgrenze nicht überschreitet (Sättigungskonzentration, maximal mögliche Konzentration).

8) Bei chemischen Reaktionen (Stoffumwandlungen) können Reinstoffe zu einem neuen Stoff vereinigt werden (Stoffvereinigung, Synthese), Reinstoffe in neue Reinstoffe zerlegt werden (Stoffzerlegung, Analyse) oder Stoffe umgruppiert werden:

Beispiele: (Der Pfeil → bedeutet: „reagiert zu")

Stoff A + Stoff B → Stoff AB (Stoffvereinigung)

Stoff AB → Stoff A + Stoff B (Stoffzerlegung)

Stoff AB + Stoff C → Stoff AC + Stoff B

Stoff AB + Stoff CD → Stoff AC + Stoff BD

(zwei Stoffumgruppierungen)

2) Elemente und Verbindungen

9) Chemisch nicht weiter zerlegbare Reinstoffe werden Elemente genannt. Sie können sich bei chemischen Reaktionen nur mit anderen Reinstoffen zu neuen Stoffen vereinigen (chemische Verbindungen bilden). 

10) Chemisch zerlegbare Reinstoffe werden chemische Verbindungen genannt.

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Bild, von links nach rechts: Kupfer, Reagenzglas mit Kupferazetat und Kupfer, Kupfer(II)oxid - schwarz, oben - Kupfer(I)oxid (rot) und Kupfer(II)Sulfid, schwarz, unten, mittig: Schwefelpulver (zitronengelb), rechts Patina  (grünlich) und Kupfer(II)sulfathydrat (blau). Kupfer ist ein Element, das Andere sind Kupferverbindungen. Im Reagenzglas wurde das blaugrüne Salz Kupfer(II)Azetat durch Erhitzen in seine Bestandteile zerlegt, wobei Kupfer im Reagenzglas zurückbleibt. - eig. Foto

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Stoffe im Chemielabor (eig. Foto)

3) Grundgesetze der Chemie

11) Bei chemischen Reaktionen bleibt die Gesamtmasse m aller Ausgangsstoffe (Edukte) stets gleich (es geht keine Masse verloren): m (Edukte) = m (Produkte)

(Gesetz der Massenerhaltung, 1. Grundgesetz der Chemie)

Beispiel: Wenn sich 4,0 g Kupfer mit 1,0 g Schwefel verbinden, dann entstehen immer genau 5,0 g schwarzes Kupfer(I)-sulfid. Diese Verbindung besteht aus Kupfer und Schwefel, Reaktion:

Kupfer + Schwefel → Kupfer(I)-sulfid, eine Stoffvereinigung.

12) Chemische Verbindungen entstehen aus Elementen oder deren Verbindungen immer nur in ganz bestimmten, gleichbleibenden Masseverhältnissen (Gesetz der konstanten Proportionen, 2. Grundgesetz der Chemie).

Beispiel: Kupfer und Schwefel verbinden sich zu schwarzblauem Kupfer(I)-sulfid immer ziemlich genau im Masseverhältnis

m (Kupfer) : m(Schwefel) = 4 : 1

Wenn also 5 g Kupfer (Symbol: Cu) und 1 g Schwefel zur Reaktion gebracht werden, dann bleibt 1 g Kupfer Cu übrig. Bei der Reaktion von 4 g Kupfer und 4 g Schwefel entstehen 5 g Kupfer(I)-sulfid und 3 g Schwefel bleiben übrig (Symbol: S; oder die 3 g S bzw. Schwefel verbrennen an Luft zu Schwefeldioxid-Gas); weitere Beispiele hierzu:

5 g Kupfer + 1 g Schwefel → 5 g Kupfer(I)-sulfid + 1 g Kupfer

4 g Kupfer + 4 g Schwefel (S) → 5 g Kupfer(I)-sulfid + 3 g S

8 g Kupfer + 1 g S → 5 g Kupfer(I)-sulfid + 4 g Kupfer

1 kg Kupfer + 1 kg S → 1,25 kg Kupfer(I)-sulfid +750 kg S

10 mg Kupfer + 12,5 mg S → 12,5 mg Kupfer(I)-sulfid + 10 mg S.

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