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Wortgewitter & Gedankenblitze: Kritische Betrachtungen
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Wortgewitter & Gedankenblitze: Kritische Betrachtungen
eBook65 Seiten44 Minuten

Wortgewitter & Gedankenblitze: Kritische Betrachtungen

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Über dieses E-Book

Ein breites Spektrum an Beobachtungen aus dem Außen- und Innenraum des Menschen bietet der aphoristische Band "Wortgewitter und Gedankenblitze". In über 600 neuen aphoristischen Gedanken spricht sich die Autorin Christa Schyboll über ihre Sicht der Dinge des Lebens aus, sowie über so manche Absurdität und skurrile Erfahrung des Seins. Sie lässt ihre Leser dabei an manch einer vertrackten Mehrdeutigkeit teilhaben, die ein jeder für sich auf der mentalen Zunge zergehen lassen darf. Wortspiele harren der geschärften Aufmerksamkeit des Lesers und heißen eine vertiefte Auseinandersetzung willkommen. Scheinbar Widersprüchliches löst sich an so mancher gedanklichen Assoziationskette auch wieder auf und gemahnt an die oft gewollt versteckte Hintergründigkeit.
Lassen Sie sich sowohl auf hohem Niveau unterhalten - wie auch mit einem Lächeln auf den Lippen angesichts des ›Allzumenschlichen‹, das uns allen tagtäglich widerfährt und uns als Spezies auch oft in der Tragikomik vereint.
SpracheDeutsch
Herausgeberepubli
Erscheinungsdatum9. Okt. 2020
ISBN9783753107271
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    Buchvorschau

    Wortgewitter & Gedankenblitze - Christa Schyboll

    Eiskalte Standpunkte

    Eiskalte Standpunkte können an angenehmen wärmenden Wahrheiten langsam abschmelzen.

    Zündende Ideen verbrennen nicht.

    Das Internet ist der Weltstaubsauger für alle Partikel vom Wahnsinn bis zur Genialität

    Moral verhält sich zu Moralin wie die Liebe zur Verliebtheit.

    Die Verwahrlosung der Gedanken findet ihre Hochkonjunktur in den Fake News und überbietet sich selbst dort, wo die angeblichen Fake News dann doch wieder der Wahrheit entsprechen.

    Die Feuerleiter des Schmerzes kann zugleich der Notausgang sein, die zur Gesundheit führt.

    Ideen, die keine mutigen Umsetzer finden, zerfallen bereits vor ihrem Start.

    Was tut man eigentlich noch im Leben, wenn man alle seine Ziele erreicht hat und sich keine neuen mehr setzen mag?

    Bist du durch deinen langen Lebenskampf gegangen, wird dir weder Sorg noch Angst anhangen.

    Die klügsten Köpfe im Volk begehen seit Jahrtausenden die Dummheit der Uneinigkeit als Bremse des wahren Fortschritts.

    Humorlose Menschen bleiben zumeist von großen und tiefen Gedanken verschont.

    Was alles wird uns nur zur zweiten Natur auf der Zielgeraden zur Unabhängigkeit!

    Die Eintrittskarte ins umfassende Bewusstsein erhält man nicht nur über die Förderung der Intelligenz, sondern durch die Qualifizierung mittels wissender Herzweisheit.

    Hass hat oft deshalb keine allzu lange Haltbarkeit, weil das Schüren des Feuers eine anstrengende Angelegenheit ist.

    Gewisse Gedanken, die man in sich abtötet, feiern ihre Auferstehung oft im grummelnden Bauchgefühl.

    Wagt jemand zwischen kurzzeitigem Ernst und blitzartiger Konzentration auch noch ein Lächeln, hat er vermutlich die Komplexität seiner Gedanken bereits sauber durchdrungen.

    Unmoral erübrigt sich von selbst, wenn wir erst einmal in der Transparenz der Transzendenz leben.

    Schlafstörungen in der Nacht sind oft eine Mahnung für die verdrängten Sorgen am Tag.

    Wer alles ständig taxiert, zahlt für diese Eigenschaft einen hohen Preis durch den Mangel an Unbeschwertheit.

    Selbst erlebte Peinlichkeiten und Blamagen sind vorzügliche Lehrmeister für snobistische und arrogante Menschen.

    Dummheit kann dann zum Höhepunkt einer Intelligenzleistung werden, wenn sie so perfekt eingesetzt wird, dass sie Geniales dabei bewirkt.

    Für einen verstellten Blick braucht man kein Augenleiden.

    Der Mangel an Illusion lässt jede Menge Platz für ein Füllhorn von gesundem Realitätssinn.

    Ob Angst gut oder schlecht ist, ist weniger interessant als die Frage, wann, wie und womit sie zu meistern ist.

    Manche Gedanken schaffen es, die Kreise ihrer eigenen Umlaufbahn so eng zu ziehen, dass sie schon bei der Ankunft im Bewusstsein eine entschleunigte Beschleunigung erfahren.

    Es ist klug, den Mund erst dann zum Sprechen zu öffnen, wenn sich das Gehirn zuvor gründlich für die richtigen Worte entschieden hat und diese eine zweite Kontrolle durch die Herzweisheit bestanden haben.

    Der beste Master-Abschluss garantiert noch lange keinen Karrieresprung, sofern eine Barriere aus fataler mentaler Trägheit im Vorstellungsgespräch dominant hervorprescht.

    Schlägt einem der häufige Partnerwechsel aufs Gemüt, ist alternativ ein Wechsel in der eigenen Gemütshaltung zu erwägen.

    Wer es schafft, sich sicher durch seine eigenen Albträume zu navigieren, braucht vor der Realität im Wachzustand auch keine Angst mehr zu haben.

    Die Zeit, die einem beim Sterben oft fehlt, hat so mancher in den Wartezimmern der Ärzte zuvor unnütz vertrödelt.

    Weil zwischen Idee und Tat der Faktor Zeit geschaltet ist, bleibt so manche Idee tatenlos und manche Tat ideenfrei.

    Ungeplante Gewalt, die binnen drei Sekunden eskaliert, hat beste Chancen, juristisch noch als Affekthandlung durchzugehen.

    Die Lüge im Traum braucht man im Wachzustand nicht zu beichten.

    Menschen degradieren sich selbst zu Maschinen, indem sie Maschinen zu menschlichem Verhalten zu programmieren versuchen.

    Unverfrorene Menschen verfügen für sich selbst über eine Sonderportion von Eigen-Wärme, die sie ihre Verantwortung für soziale Kälte an anderen Menschen gemütlich aussitzen lässt.

    Man überschaut auch dann seine eigene Größe nicht deutlicher, wenn man sich reckt und auf die Zehenspitzen stellt.

    Prallen scharfe Gedankengeschosse auf ein mitdenkendes Hirn, detonieren manchmal neue Ideenkapseln und zerschmettern dabei den alten Kerngedanken.

    Blutrünstige alte Damen, die Jahrzehnte lange Ehen überlebt

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