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Fino 7 Weihnachten und weg sind wir: Fino 7

Fino 7 Weihnachten und weg sind wir: Fino 7

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Fino 7 Weihnachten und weg sind wir: Fino 7

Länge:
78 Seiten
48 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
5. Dez. 2020
ISBN:
9783753129495
Format:
Buch

Beschreibung

Ja wer kennt sie nicht die Weihnachtszeit.
Doch für meine sechs übergebliebene Monster ist das was Neues.
Sie sehen zum ersten mal Schnee.
Wenn sie einen verdacht erahnten, was sie alles am Halloeenabend erleben. Wären sie lieber bei Oma geblieben und hätten das verkleiden zu Grabe getragen.
Die Monster lernen den Nikolaus kennen. Razo fürchtet sich vor den Krampal, der mit Nikolaus mitgekommen ist.
Advent ist die Zeit des Wartens. Damit die Zeit nicht so lange wird, spielt die ganze Familie das Heinzelspiel. Ihr kennt es als Wichtelspiel.
Ja und dann ist es da ... das Christkind.
Ein neues Jahr bricht herein und der traurige Abschied.
Herausgeber:
Freigegeben:
5. Dez. 2020
ISBN:
9783753129495
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Fino 7 Weihnachten und weg sind wir

Buchvorschau

Fino 7 Weihnachten und weg sind wir - Jutta E. Schröder

Kapitel 1

Schnee und Advent, was ist das?

Jahre waren vergangen. Sobald im Herbst die Blätter fielen, zog es die Monsterchen zu einem Besuch in ihre Welt. Dadurch entging ihnen der Winter in der Menschenwelt und die Zeit des Wartens auf das Weihnachtsfest. Doch diesmal brach die kalte Jahreszeit zu früh herein und überraschte die Monster.

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Fino stand zu nächtlicher Zeit am Fenster, denn er konnte nicht schlafen. Judith dagegen schlief tief und fest. Sie war inzwischen schon ein Teenager und hatte wenig Zeit für ihn. Seit Wochen lernte sie fleißig für das Abitur. Auch Elias war vielbeschäftigt, doch nicht mit Schularbeiten, sondern mit dem Computer. Beide besaßen zudem Handys und hingen in ihrer Freizeit mit den Augen fast nur noch am Display. Ja, die Kinder hatten sich verändert. Auch die Monster bekamen das zu spüren.

Unter solchen Gedanken stand Fino auch jetzt vor dem Fenster und – was sah er da? Weißen Staub! Er wirbelte in der Luft, als tanze er. Das gefiel Fino so sehr, dass er vor Freude einen lauten Jauchzer ausstieß. Natürlich wachte Judith auf und murmelte schlaftrunken: „Was ist los Fino, hast du schlecht geträumt?"

Das Monsterchen hüpfte auf ihrem Bett und rief aufgeregt: „Was ist das da draußen? Dort fliegen viele weiße Staubflocken herum. So was habe ich noch nie gesehen!"

Judith schlug die Decke zurück, angelte nach den Hausschuhen und tappte zum Fenster. Sie wollte nicht glauben, was sie erblickte: Das waren Schneeflocken. Mitten im Oktober! „Es schneit. Es schneit wirklich", murmelte sie.

Fino war ihr gefolgt, zupfte sie am Nachthemd und fragte: „Was sind Schneeflocken? Ist das was Schlimmes?"

Judith schüttelte den Kopf, packte ihren kleinen Freund und nahm ihn schnell wieder mit ins Bett, denn im Zimmer war es kühl. In die warmen Kissen gekuschelt, klärte sie das Monsterchen auf: „Dein weißer Staub heißt Schnee. Eigentlich fällt der erst in der Adventszeit. Da seid ihr längst in eurer Welt. Schnee ist gefrorenes Wasser. Als meine Mama ein Kind war, schneite es häufiger so früh. Das geschieht jedoch immer seltener und ich habe das noch nie erlebt. Mal sehen, ob der Schnee am Morgen noch da ist. Aber nun schlafen wir noch eine Runde." Sie gab Fino ein Küsschen, drehte sich zur Seite und schlief gleich wieder ein.

„Schnee? Gefrorenes Wasser?, grübelte Fino. „Das muss ich untersuchen. Am besten, ich sehe mir das von draußen an. Gesagt getan.

Fino öffnete das Fenster einen Spaltbreit, kletterte auf den Außensims und beobachtete die wirbelnden Flocken, kleine und große. Schließlich sprang er in den Garten hinunter, hüpfte dort jauchzend hin und her und fing das ‘gefrorene Wasser‘ ein. Das machte Riesenspaß. Sein Jauchzen weckte die anderen Monster, denn sie besaßen ein feines Gehör. Plötzlich öffnete sich die Terrassentür, Gonzo erschien auf der Schwelle und blieb überrascht stehen. „Was ist hier los?", flüsterte er. Auch die anderen Monsterchen machten misstrauische Gesichter. Keiner wagte es, in das weiße Zeug zu treten.

„Was kann das sein?", fragte Kitty sich.

„Weich sieht aus", stellte Hypo fest.

Kitty flüsterte ängstlich, ihr gefiele das gar nicht. Razo aber hüpfte probeweise in den Schnee hinein und sprang ebenso schnell wieder zur Tür zurück. „Das ist kalt, kalt, kalt!", jammerte er.

„Ist ja auch gefrorenes Wasser, rief Fino, der alles beobachtet hatte. „Ist das nicht eine schöne Überraschung?

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„Weiß alles wird!", staunte Hypo und zeigte auf die Bäume und Sträucher. Dann rollte er sich übermütig im Schnee, formte anschließend eine Schneekugel und bewarf Fino damit. Der ballte ebenfalls Schnee zusammen, zielte und traf den Bruder an der Schulter. Das brachte die anderen Monsterchen zum Lachen, sie vergaßen ihre Scheu vor dem ‘gefrorenen Wasser‘ und schon war eine fröhliche Schneeballschlacht im Gange. Nur Kitty machte nicht mit. Sie hasste Wasser.

Plötzlich leuchtete das Außenlicht auf und Judiths Vater stand in Morgenmantel und Pantoffeln auf der Veranda. Mit strengem Gesichtsausdruck zeigte er stumm mit dem Finger zum Dachboden hinauf. Da wussten die Monsterchen, es war vorbei mit Jauchzen und Werfen. Schuldbewusst drückten sie sich am Vater vorbei ins Haus, trippelten hinauf unters Dach und hüpften in ihre Hängematten.

Am nächsten Morgen hallte ein Schrei durchs Haus. Er kam von Elias. Vater, Mutter, Judith und Oma eilten in den Hausflur,

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