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Aufschrei ländlicher Krankenhäuser in Deutschland: Einfluss der Gesundheitsberater auf verstärktes Kliniksterben in der Corona-Pandemie

Aufschrei ländlicher Krankenhäuser in Deutschland: Einfluss der Gesundheitsberater auf verstärktes Kliniksterben in der Corona-Pandemie

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Aufschrei ländlicher Krankenhäuser in Deutschland: Einfluss der Gesundheitsberater auf verstärktes Kliniksterben in der Corona-Pandemie

Länge:
165 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Jan. 2021
ISBN:
9783753146850
Format:
Buch

Beschreibung

Im Jahr 2019 gab es einen empörenden Aufschrei!
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung forderte
2 statt 3 Krankenhaus-Versorgungsstufen
mit 600 statt 1.942 deutschen Krankenhäusern.

Das klang utopisch - und dann kam Corona!
Corona, so betonen viele Politiker und Ärzte,
zeigt uns den hohen Stellenwert der Krankenhäuser.
Corona lässt uns aber leider auch bangen:
Reichen die Klinikressourcen im Fall einer Zuspitzung
der Corona-Infektionen noch aus?
Droht eine Überlastung der Krankenhäuser mit der
Folge, dass Ärzte über Behandlung oder Ausschluss
der Behandlung von Corona-Patienten entscheiden müssen?

In dieser bangen Zeit, weitgehend unbeobachtet,
geschieht das Unfassbare!
Das Barmer Institut für Gesundheitsforschung, die
Bertelsmann Stiftung und die Robert Bosch Stiftung schlagen
erneut 2 statt 3 Krankenhaus-Versorgungsstufen vor.
Mitten in der Bedrängnis der Corona-Patienten
und der behandelnden Krankenhäuser bereiten Institute und
Gesundheitsberater in der "Zwischenbilanz nach der ersten Welle
der Corona-Krise 2020" eine ganz neue Kliniklandschaft mit deutlich weniger Krankenhäusern vor.
In der Klinikfinanzierung während der Corona-Pandemie setzen
sie bereits erste, nach Versorgungsstufen differenzierte, Finanzierungskonzepte durch (Covid-19-Ausgleichzahlungen)
und bringen damit kleine ländliche Krankenhäuser in
große Bedrängnis.

Die flächendeckende klinische Gesundheitsversorgung
in Pandemien und regulären Zeiten ist akut gefährdet.

Das ist die Stunde der Menschen, die sich wehren.
Das ist auch die Stunde des neuen Bündnis Klinikrettung.
Stoppt die Zerschlagung ländlicher Krankenhäuser!
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Jan. 2021
ISBN:
9783753146850
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Aufschrei ländlicher Krankenhäuser in Deutschland - Klaus Emmerich

Aufschrei ländlicher Krankenhäuser in Deutschland

Inhalt

1) Kliniksterben und Corona-Lockdown – der große Widerspruch

2) These: Entscheidungsjahr 2021 für die deutsche Kliniklandschaft

3) Dramaturgie zweiter Corona-Lockdown

31) Zweite Lockdown-Phase mit steigenden Corona-Infektionen -These a)

32) Vorschlag zur Klinikkonzentration in der Corona-Pandemie - These b)

4) Zuspitzung

41) Der Aufschrei der Kliniken - These a)

42) Umsetzung des Kliniksterbens im Corona-Jahr 2020 - These b)

5) Aktionen und Bündnisse gegen Kliniksterben

51) Bundesebene Bündnis Klinikrettung

511) Repräsentative Forsa-Umfrage

512) Anschreiben der Gesundheitsminister

513) Anschreiben an die MinisterpräsidentInnen

514) Anschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel

514) Video-Pressekonferenz: Gründung Bündnis Klinikrettung

515) Aufklärungs-Homepage www.klinikrettung.de

52) Landesebene Aktionen in Bayern

521) Anschreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder

522) Anschreiben an Fraktionsvorsitzende des Bayerischen Landtags

523) Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN

524) Homepages

525) Facebook-Plattform

6) „Erfolge" der Gesundheitsberater - These b)

61) Das wahre Gesucht der Gesundheitsberater

62) Schicksalsjahr 2021

7) Anhang

7.1) Quellenverzeichnis

7.2) Abkürzungsverzeichnis

Inhalt

1) Kliniksterben und Corona-Lockdown – der große Widerspruch  

2) These: Entscheidungsjahr 2021 für die deutsche Kliniklandschaft

3) Dramaturgie zweiter Corona-Lockdown

31) Zweite Lockdown-Phase mit steigenden Corona-Infektionen - These a)

32) Vorschlag zur Klinikkonzentration in der Corona-Pandemie - These b)

4) Zuspitzung

41) Der Aufschrei der Kliniken -  These a)

42) Umsetzung des Kliniksterbens im Corona-Jahr 2020 - These b)

5) Aktionen und Bündnisse gegen Kliniksterben - These a)

51) Bundesebene Bündnis Klinikrettung

511) Repräsentative Forsa-Umfrage

512) Anschreiben der Gesundheitsminister

513) Anschreiben an die MinisterpräsidentInnen

514) Anschreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel

515) Video-Pressekonferenz: Gründung Bündnis Klinikrettung

516) Aufklärungs-Homepage www.klinikrettung.de

52) Landesebene Aktionen in Bayern

521) Anschreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder

522) Anschreiben an Fraktionsvorsitzende des Bayerischen Landtags

523) Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITS- BERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN

524) Homepages

525) Facebook-Plattform

6) „Erfolge" der Gesundheitsberater -  These b)

61) Das wahre Gesucht der Gesundheitsberater

62) Schicksalsjahr 2021

7) Anhang

7.1) Quellenverzeichnis

7.2) Abkürzungsverzeichnis

1) Kliniksterben und Corona-Lockdown – der große Widerspruch

Ein schauriges Szenario, das sich im Dezember 2020 in Deutschland abspielt:

- Die Corona-Infektionsrate steigt auf über 30.000 pro Tag.

- Krankenhäuser rufen den Notstand aus (vgl. Kap. 4.1).

- Der zweite Lockdown 2020 wird beschlossen.

Trotzdem schließen im Jahr 2020 Krankenhäuser, die im Frühjahr teilweise noch Covid-behandelnde Krankenhäuser waren (Beispiel Bayern: Krankenhäuser in Vohenstrauß, Waldsassen, Fürth in Bayern).

Was im Jahr 2020 in Deutschland passiert, kann als einer der größten Skandale Deutschlands bezeichnet werden. Das Land steht still. Das Leben der Bevölkerung ist gefährdet. Menschen begeben sich in die Isolation, weil eventuell die klinischen Behandlungskapazitäten in Deutschland nicht ausreichen könnten. Aber trotzdem geschieht das Unfassbare:

- Krankenhäuser in Deutschland schließen im bedrängten Corona-Jahr 2020.

- Der Schließungsprozess beschleunigt sich sogar.

- Und als Spitze des Eisbergs gibt es im Jahr 2020 Gesundheitsberater und Institute, die

dieses Krankenhaussterben institutionalisieren wollen. Sie streben eine ganz neue

Kliniklandschaft an, und das gegen den mehrheitlichen Willen der Bevölkerung

(vgl. Kap 4.2).

Das Erschütternde: Diese Zerschlagung interessiert in der Landes- und Bundespolitik, aber auch in der Presse, scheinbar niemanden!

- Das rüttelt an den Grundfundamenten der deutschen Demokratie.

- Das stellt die Solidargemeinschaft in Frage, in der bisher jeder Bürger Anspruch auf eine

ausreichende klinische Versorgung hatte.

- Das ist eine beispiellose Zerstörung der Daseinsvorsorge.

- Dem klinischen Personal, den „Corona-Helden", wird die Existenzgrundlage entzogen.

Dieser Eruptionsprozess ist beispiellos in einem der reichsten Länder der Welt. Ökonomie vor flächendeckender klinischer Gesundheitsvorsorge, Partikularinteressen vor dem Gemeinwohl der Bevölkerung – dies wird das vorliegende Fachbuch auf erschütternde offen legen.

Während die Menschen darum bangen, ob sie an Corona erkranken, und ob sie im Falle einer Erkrankung ausreichende Hilfe erfahren, wird die Zerschlagung einer gut funktionierende Kliniklandschaft aus überwiegenden wirtschaftlichen Interessen vorbereitet.

Dass es in Deutschland seit den 90-er Jahren ein Kliniksterben gibt, wurde in der Literatur hinreichend erörtert. Die Gründe dafür, die Auswirkungen und auch die Methoden zur Förderung des Kliniksterbens sind ebenfalls hinreichend erläutert. *1)

Als Beleg mögen lediglich die aktualisierten Statistiken des Zeitraums 1991 bis 2019 dienen:

2019: 1.914 Krankenhäuser

1991: 2.411 Krankenhäuser

- 497 Krankenhäuser = - 21,6%

2019: 494 255 Klinikbetten

1991: 665.565 Klinikbetten

-171 310 Klinikbetten = - 25,7%

Es wäre hilfreich, wenn es während der Corona-Pandemie noch eine Klinikausstattung des Jahres 1991 in Deutschland gäbe!

Die Gesamtentwicklung 1991 bis 2019:

Tab. 1: Kliniken und Klinikbetten 1991-2019 *2)

Abb. 1: Krankenhäuser 1991 bis 2019

Abb. 2: Klinikbetten 1991 bis 2019

Die Gründe, …

- eine systematische Unterfinanzierung

- und der systematische Entzug bestimmter Leistungsangebote,

bei kleinen Krankenhäusern wurden hinreichend in der unter Fußnote *1) angegebenen Literatur dargelegt. Sie sind nicht Gegenstand dieses Fachbuchs.

Aber die Zeiten hatten sich im im Frühjahr 2020 geändert. Corona schien die Stimmung zunächst zu Gunsten der deutschen Krankenhäuser zu ändern:

Heil zur Corona-KriseEinige Krankenhäuser kaputtgespart

Alles muss sich rechnen: Das Gesundheitswesen ist marktwirtschaftlich organisiert. Arbeitsminister Heil kritisiert, dieses Modell komme nun an seine Grenzen. Er fordert, der Staat müsse mehr Verantwortung übernehmen. 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat für die Zeit nach der Corona-Krise eine Überprüfung des deutschen Gesundheitssystems gefordert. Wir müssen einfach darauf reagieren, dass Gesundheit kein rein marktwirtschaftliches Gut sein kann, sagte der SPD-Politiker der Rheinischen Post. Zwar müssten die Kommunen über die Trägerstruktur von Krankenhäusern entscheiden. Grundsätzlich gelte aber, dass es eine staatliche Gewährleistungsverantwortung gebe. 

Mehr Geld für Gesundheit und Pflege? Heil verlangte, der öffentliche Bereich müsse gestärkt werden. Einige Krankenhäuser sind kaputtgespart worden. Es müsse darüber gesprochen werden, ob wir nicht dauerhaft mehr für Gesundheit und Pflege ausgeben müssen. Die

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