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Ein ganz normales Leben: - In Memoriam Marie Theresia Steigenhöfer -
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eBook35 Seiten21 Minuten

Ein ganz normales Leben: - In Memoriam Marie Theresia Steigenhöfer -

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Über dieses E-Book

Marie Theresia Steigenhöfer wird duch den Krieg aus ihrer kleinen katholischen Welt im romantischen Egertal bei Kaaden gerissen. Sehr früh wird sie Mutter ihres ersten Sohnes Herbert - unehelich. Ihr Vater verweist sie des Hauses. Sie muss sich allein durchs Leben kämpfen. Marie verliebt sich in den deutschen Landser Willi, heiratet und bekommt ihren zweiten Sohn Bernd. Willi fällt an der Ostfront, noch bevor er seinen Sohn sehen konnte. Als Kriegswitwe ist Marie mit ihrem kleinen Sohn Bernd ständig auf der Flucht. Der Krieg treibt sie zwischen Deutschland und der Tschechei hin und her. Die Ehe mit dem Heimkehrer Fritz scheitert obwohl sie nun seßhaft war. Auch mit ihrem dritten Sohn Jürgen muss sie allein zurecht kommen. Ein Angebot, in den Westen zu gehen, schlägt sie aus. Statt von einer Kriegswitwenrente zu leben, muss sie viele Jahre hart arbeiten. Nachdem Sohn Jürgen das Haus verlässt sucht und findet Marie ihr spätes Glück. Der Tod bereitet diesem ein jähes Ende.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum26. März 2019
ISBN9783748589112
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    Buchvorschau

    Ein ganz normales Leben - Jürgen Heiducoff

    Prolog

    Ein ganz normales Leben

    - In memoriam Marie Theresia Steigenhöfer -

    Die folgende Geschichte ist weder außerordentlich dramatisch, noch spektakulär.

    Trotzdem möchte ich sie veröffentlichen. Denn sie beschreibt ein besonderes Leben – das Leben unserer Mutter.

    Wir sind drei Halbbrüder: Herbert Steigenhöfer, Bernd Schröder und Jürgen Heiducoff. Was eint uns? Wir haben die selbe Mutter. Ihr soll unser Andenken gelten.

    Es wird ein Leben skizziert, das sich von anderen Biografien dieser Zeit nicht wesentlich unterscheidet.

    Es soll stellvertretend für Tausende anderer Lebensschicksale in diesen bewegten Zeiten stehen.

    Besonders für die jüngere Generation könnten Denkanstöße nicht schaden.

    Geburt und Kindheit im katholischen Sudetengau

    Ein ganz normaler Tag mitten im Ersten Weltkrieg im Mai 1916. Am Rande der von Kämpfen und ethnischen Reibereien verschlissenen und sich im Zerfall befindlichen österreich-ungarischen Monarchie, im vom Krieg verschonten Egertal befindet sich das sudetendeutsche Dorf Atschau (Uhostany). Es liegt idyllisch oberhalb der Stadt Kaaden. Dort erblickt ein Mädchen das Licht der Welt. Sie wird auf den Namen Marie Theresia Steigenhöfer hören. Ihre Eltern waren bescheiden lebende Siedler. Sie wohnten am Rande des Dorfes und hatten hinter dem Haus neben dem Obstgarten ein Stück Feld. Haus, Feld und Garten lieferte vor allem der Mutter genügend Arbeit. Der Vater konnte nicht mehr wie früher rackern, denn er war einer der ersten Versehrten des andauernden Krieges. Ein Granatsplitter hatte ihm einen Unterschenkel weggerissen. Zum Pech gehört aber auch das Glück, den Großteil des Krieges zu Hause zugebracht zu haben.

    Es ist eine angenehme Zeit am Ende des Frühlings. Die Bäume stehen in voller Blüte und man könnte im Dörfchen Atschau die Härten dieser Zeit vergessen. An den Sonntagen erschallt aus den Dörfern und Städtchen das Geläut der Glocken. Es ist eine traditionell katholische Region. Von Kind an

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