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Sehnsucht nach Meer: Roman

Sehnsucht nach Meer: Roman

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Sehnsucht nach Meer: Roman

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
30. Dez. 2014
ISBN:
9783738010404
Format:
Buch

Beschreibung

Alisia träumt von einem Ausflug ans Meer, das sie über Jahre nicht gesehen hat. Gemeinsam mit ihrem Freund steigt sie aufs Motorrad und reist auf eine malerische Insel. In den tosenden Wellen des Meeres spüren sie die unbezähmbare Kraft der Natur, durch welche die beiden ihre Liebe bewusster erleben. Seans sehnlichster Wunsch, mit seiner Liebsten eine Nacht am Strand unter dem sommerlichen Sternenhimmel zu verbringen, entwickelt sich jedoch zu einem waghalsigen Abenteuer.
Von ihren Erlebnissen am Meer und einer tiefen Sehnsucht bewegt, kehren sie im darauffolgenden Sommer zurück, aber ihr Leben hat sich verändert. Sean geht immer häufiger mit seinen Kumpels aus, während Alisia, allein gelassen, in Magersucht flüchtet. Eines Nachts begegnet ihr Joey, der sie den selbstzerstörerischen Liebeskummer vergessen lässt.
***** Das Buch "Sehnsucht nach Meer" taucht durch einen großartigen Schreibstil in die tiefe Gefühlswelt von Jugendlichen ein. Durch das Lesen des Werks fühlt man sich in die Gefühlswelt einbezogen, ich konnte förmlich den Wind und das Salz des Meeres auf meiner Haut spüren. Absolut lesenswert!*****(Kommentar eines Lesers)
Herausgeber:
Freigegeben:
30. Dez. 2014
ISBN:
9783738010404
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Sehnsucht nach Meer - Angelika Nauschütz

Kapitel 1 - Über die Sehnsucht

Die flimmernden Strahlen der Sonne streichelten Alisias Gesicht. Behutsam klammerte sie sich an den Rücken ihres Freundes, der das Motorrad sicher über die Landstraße lenkte. Der Traum vom Ausflug ans Meer sollte an diesem Morgen in Erfüllung gehen.

Sean legte an Geschwindigkeit zu, so dass sie nicht mehr lange warten mussten, um endlich die herrlich frische Luft zu inhalieren und die schäumenden Wellen, die ans seichte Ufer stürzten, zu genießen.

Seit ihrer Kindheit hatte Alisia das Meer nicht mehr gesehen, weshalb sie im Herzen unaufhörlich diese Sehnsucht mit sich herumtrug.

Ein scharfer Fahrtwind schlug ihnen durch die überhöhte Geschwindigkeit entgegen.

Sie legte den Kopf auf Seans Rücken, um sich vor der kühlen Luft zu schützen. Ihr Liebster drehte sich für Sekunden zur Seite, um ihr ein Zeichen zu geben, als wollte er ihr zurufen: ‚Wir sind bald da, schau nur!‘

Die Bäume, welche die Landstraße säumten, schienen an ihnen vorbeizufliegen.

Sean fühlte, wie sich seine Freundin an ihm festhielt, ihre Brust sich an ihn schmiegte. In seinem Kopf schwirrten die Gedanken über das Baden in den sprudelnden Wellen, den schlanken Körper seiner Liebsten und ihre zärtlichen Berührungen herum.

Alisia blickte über die Landschaft aus leuchtenden Wiesen und ockerfarbenen Feldern, über welche das rötliche Licht der Sonne strahlte. Die Luft war von einem Blütenduft erfüllt, den allmählich eine salzige Meeresbrise durchdrang.

Sie spürte, dass sie dem Meer immer näherkamen. Vereinzelt kreisten Möwen am gelborangen Himmel.

Die Jugendliche empfand dieses innige Gefühl, als ob ein Schwarm

winziger Schmetterlinge in ihrem Bauch herumtollte. Überglücklich kuschelte sie sich an den Jungen, der ihr unsagbar viel bedeutete.

Sie und Sean hatten sich auf einem Kurztrip in der waldreichen Umgebung ihrer Heimatstadt kennengelernt, auf welchem sie mit ihrer Berufsschulklasse und er mit seinen Kumpels unterwegs gewesen waren. Sie liebten sich seit einem knappen halben Jahr und hatten davon fast jede freie Minute miteinander verbracht.

Die Siebzehnjährige quälte immer dieser Schmerz, wenn Sean nicht bei ihr war.

Der berufliche Alltag trennte sie. Als Auszubildende war sie im Büro eines international erfolgreichen Unternehmens tätig; er arbeitete als Mechaniker in einer Autowerkstatt. Für ihre Liebe blieb nur wenig Zeit. Daher erschienen die gemeinsamen Wochenenden wie Ferien, freie Tage ohne Verpflichtungen oder Stress.

Verträumt betrachtete Alisia vom Rücken ihres Liebsten aus die malerische Landschaft. In der Ferne entdeckte sie die ersten Häuser der kleinen Hafenstadt, deren Hauptstraße zur Brücke führte, über die sie zur Insel gelangten.

Sie spürte die Strahlen der Sonne trotz des Helms immer intensiver.

Bei der bedächtigen Fahrt durch die Innenstadt studierte sie die altertümlichen Häuser aus rotem Ziegelstein, Geschäfte, vor deren Schaufenstern ein Großteil des Sortiments angeboten wurde, um die Blicke der kauflustigen Passanten anzulocken, während Sean das Motorrad durch den regen Verkehr steuerte.

In der Mitte eines Rondells sprudelte ein Springbrunnen. Sie fuhren über die blau gestrichene Brücke, die ihnen den Weg in die himmlischen Sphären zu bahnen schien.

Der ganze Alltagsstress und die Hektik der Großstadt fielen einfach von ihnen.

Alles, was für sie wichtig war, lag vor ihnen: ein endloser, blauer Himmel, das rauschende Meer, ausgedehnte feinkörnige Strände und die Liebe, die sie füreinander empfanden. Vor ihren Augen entfaltete sich die traumhafte Natur. Sean atmete die salzige, frische Luft ein.

„Wir haben ‘s fast geschafft!, brüllte er seiner Freundin zu, die sich schläfrig an seinen Rücken legte. „Dort drüben ist das Meer!, rief er begeistert.

Alisia blickte über die üppigen Wiesen, an deren Rand Schilf im frischen Morgenwind hin und her schwankte. Das Meer plätscherte ruhig, während sich der milchige Himmel an der glatten Oberfläche spiegelte.

Kapitel 2 - Ein Strand zum Träumen

Die prachtvollen Villen des Städtchens erstreckten sich entlang der Küste bis ins schützende Hinterland. Gepflegte Parkanlagen luden die Menschen zum Verweilen an der frischen Meeresluft ein.

Sean schaute sich nach einem Parkplatz um. In einer schmalen Gasse nahe der Promenade hielt er schließlich an.

„Hier können wir bis morgen parken", sagte er beim Absteigen zu seiner Liebsten, zwinkerte ihr zu.

„Okay, jetzt möchte ich erst mal zum Strand", erwiderte sie entschlossen.

Bevor sie an den Strand liefen, kauften sie noch einige Getränke.

Als die beiden den Weg erreichten, der entlang der Dünen zum feinen Sandstrand führte, zogen sie sich die Schuhe aus. Alisia fühlte die winzigen, kristallinen Körner, die ihre Füße kitzelten.

Freudig betrachtete sie den Himmel, der von den glühenden Strahlen der Vormittagssonne leuchtete.

Die gellenden Schreie der Möwen, die über den rauschenden Wellen des Meeres schwebten, belebten die friedliche Stimmung.

Die Siebzehnjährige fühlte sich wie in einem Traum, den sie mit ihrem Freund gemeinsam erlebte. Sean schnappte sich ihre Hand, drückte sie fest an sich.

Ich bin glücklich, mit dir zusammen zu sein, sagte er und küsste sie. Verzückt genoss sie die sanfte Berührung seiner Lippen und den lieblichen Geschmack seiner Zunge. In Gedanken fühlte sie sich, als schwebte sie wie eine Feder durch ein Meer schneeweißer Wolken.

Bevor sie das Ufer erreichten, passierten sie zahllose Strandkörbe, Decken und Zelte, die in der glühenden Sonne schimmerten.

Alisia riss sich die enge Jeans und das T-Shirt vom Körper, wartete im knappen Bikini auf ihren zwanzigjährigen Freund, um mit ihm in die tosenden Wellen zu springen. Eine würzige Meeresbrise streifte ihr leicht gebräuntes Gesicht, wirbelte ihre blonden Locken herum.

Sean betrachtete die schlanke Figur seiner Liebsten und das lange Haar, welches ihr über den Rücken fiel.

Er spürte, wie seine Gefühle allmählich wuchsen, unaufhörlich stellte er sich vor, wie er ihren Körper in den schäumenden Wellen berührte.

Voller Lust stürzten sie sich in die Wogen des durch den heftigen Wind aufgepeitschten Meeres. Die gleißenden Strahlen der Sonne spiegelten sich in den salzigen Wassertropfen und wärmten ihre unterkühlte Haut.

Sean tauchte in die immer höher steigenden Wellen. Seine Freundin hockte sich auf den Boden, um in den heranstürmenden Wellen zu driften.

Mit einem Mal erhob sich eine riesige Woge, stürzte in hoher Geschwindigkeit heran, bevor ein Ausläufer über Alisia hereinbrach und sie auf den sandigen Meeresboden drückte.

Sie blickte wie hypnotisiert durch das sprudelnde Wasser, spürte die enorme Kraft, die sie in ihrem Bann gefangennahm. In diesem Moment überkam sie ein Gefühl, wie neu geboren zu werden. Dieses unbeschreibliche Gefühl empfand sie wie eine Taufe.

Abrupt stieß sie sich vom weichen Boden ab, schoss aus dem Strudel der tosenden Wogen.

Sean sprang durch das kalte Wasser auf Alisia zu, umklammerte

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