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Des Königs NSA: 1684 statt 1984

Des Königs NSA: 1684 statt 1984

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Des Königs NSA: 1684 statt 1984

Länge:
44 Seiten
25 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Okt. 2016
ISBN:
9783741855061
Format:
Buch

Beschreibung

Kontrolle der Kommunikation, Profiling verdächtiger Personen, Doxxen von Gegnern – lange vor der Existenz des Internets entwickelten Europas Monarchen bereits ausgefeilte Systeme zur Bespitzelung ihrer Untertanen. Vor allem Briefe wurden systematisch erbrochen und gelesen. Ein faszinierender Ausflug in das Ziffernkabinett der Habsburger, das Schwarze Kabinett Ludwigs XIV. und die erste Ära der Totalüberwachung.
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Okt. 2016
ISBN:
9783741855061
Format:
Buch

Über den Autor


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Des Königs NSA - Tom Hillenbrand

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Tom Hillenbrand

Des Königs NSA. 1684 statt 1984.

Impressum

Tom Hillenbrand: Des Königs NSA. 1684 statt 1984.

© 2016 Thomas Hillenbrand, tomhillenbrand.de

Alle Rechte vorbehalten

Prinn & Junzt, www.prinnjunzt.com

Gestaltung: wppt:kommunikation gmbh Süleyman Kayaalp, Beatrix Göge, wppt.de

Coverabbildung: Porträt Jean-Baptiste Colberts von Philippe de Champaigne (1655)

Lektorat: Beke Ritgen

ISBN XXXXXXXXXXXXXX

Inhaltsverzeichnis

Des Königs NSA. 1684 statt 1984 2

Impressum 3

Die Lauscher von Frankfurt 5

Die Voraussetzungen des Überwachungsstaats 7

Die Anfänge in Briefverkehr und Post 11

Die Schwarzen Kabinette 14

Frühe Abwehrstrategien 16

Hase und Igel 19

Auswirkungen 20

Das Ende der Kabinette 22

Ausblick 24

Literatur 25

Inhalt 26

Autor 27

Der Kaffeedieb 28

Die Lauscher von Frankfurt

In der Gutleutstraße, unweit des Frankfurter Bahnhofsviertels, befindet sich eine schmucklose Lagerhalle aus Wellblech. Sie besitzt weder Fenster und noch Firmierung. Über einen Durchgang ist sie mit dem danebenliegenden Bürogebäude, Hausnummer 310, verbunden, das auch schon bessere Tage gesehen hat. Nichts deutet darauf hin, welch gigantische Informationsmengen hier verarbeitet werden. In dem Gebäudekomplex befinden sich Server, die Teil des DE-CIX sind, des größten Internetknotens der Welt. Insgesamt rauschen an verschiedenen Frankfurter DE-CIX-Standorten jede Sekunde etwa vier Terabyte an Datenvolumen durch. Das entspricht zwei Milliarden Schreibmaschinenseiten. Hunderte Organisationen aus mehr als sechzig Ländern sind an den DE-CIX angeschlossen, darunter praktisch alle großen Internet-Service-Provider. Ein wesentlicher Teil des globalen Nachrichten- und Datenverkehrs wird am Main abgewickelt. Während die Daten durch die Frankfurter City rasen, haben so einige den Finger am Puls des Datenstroms. Mit dem von Edward Snowden losgetretenen NSA-Skandal wurde offenbar, dass sowohl der größte US-amerikanische Nachrichtendienst als auch sein britisches Pendant GCHQ immer wieder versuchen, wichtige Knotenpunkte anzuzapfen, um so Zugang zur Gesamtheit des globalen Datenverkehrs zu erhalten. Auch der DE-CIX ist betroffen — eine fettere Beute als dieses Frankfurter Kreuz des Internets kann man sich schließlich kaum vorstellen. Klaus Landefeld, Beirat der DE-CIX Management GmbH, berichtete 2015 vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags, der Bundesnachrichtendienst zapfe den Knoten am Main seit 2009 an und schöpfe interessante Informationen ab. Seine Erkenntnisse leitet der BND an die US-Amerikaner und andere weiter.

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