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Anschlag auf Chicago

Anschlag auf Chicago

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Anschlag auf Chicago

Länge:
58 Seiten
39 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
5. Mai 2014
ISBN:
9783847681670
Format:
Buch

Beschreibung

Terroristen reisen in die USA ein und verüben in einem Verwirrspiel mit dem FBI, der NSA und Homeland Security einen bislang noch nie dagewesenen Anschlag mittels einer Atombombe.
In diesem Höllenszenario verschwindet Chicago von der Landkarte und werden die umliegenden US-Bundesstaaten sowie Teile Kanadas und die großen Seen auf Jahrzehnte verstrahlt und unbewohnbar.
Herausgeber:
Freigegeben:
5. Mai 2014
ISBN:
9783847681670
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Anschlag auf Chicago - James K. Ambin

Hinweis

Dieses Buch ist ein Fiktions-Werk.

Namen, Zeichen, Zahlen, Ereignisse und Vorfälle sind das Produkt der Phantasie bzw. der Erdichtung des Autors.

Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebenden oder toten, Veranstaltungen, Gebietsschemas und dergleichen mehr sind rein zufällig.

Autor: James K. Ambin

Cover: James K. Ambin

jamesambin@yahoo.com

Alle Rechte vorbehalten.

****

Eine Terrororganisation schafft es,

einen alles vernichtenden Anschlag auf die US-Stadt Chicago

und die USA zu verüben.

Anschlagsvorbereitungen

Boris Lavrov blickte aus dem Fenster auf die dem landenden Flugzeug immer näher kommenden, dünnen Wolkenschwaden.

Er war mit dem Flug SU211 der russischen Aeroflot von Moskau nach Toronto gereist und anschließend mit Air Canada, Flug AC301, direkt weiter nach Chicago.

Sanft setzte der Pilot die Maschine auf dem Boden auf. Langsam rollte sie zu dem ihr zugewiesenen Gate.

Die Reisenden blieben noch auf ihren Sitzen, bis die Maschine zum absoluten Stillstand gekommen war.

Es herrschte das übliche Gedränge, nachdem den Passagieren das Erheben von den Plätzen gestattet wurde. Das Handgepäck wurde rasch aus den geöffneten Fächern genommen, teilweise gerissen, über Köpfe gehoben, sich spießend zwischen Menschen durchgezerrt.

Lavrov blieb in diesem Gewimmel sitzen, als ob ihn dies alles nicht zu berühren schien. Fast genüsslich betrachtete er das hektische Getue.

Als sich die Maschine zu leeren begann, erhob auch er sich, nahm seine Reisetasche aus dem Fach über seinem Sitz und verließ sie mit ruhigen Schritten. Er brachte die Immigration mit den lästigen Fragen des Einwanderungsbeamten hinter sich und betrat den Flughafen.

In der nächsten Bar ließ er sich in ein Ledersofa fallen. Einen Kaffee, ließ er den herbeieilenden Kellner wissen, wolle er haben. Er genoss die ruhige Atmosphäre in der Bar, die wie eine Oase inmitten des bunten Treibens des Flughafens wieder seine durch viele Flugstunden geschrumpften Kräfte sammeln ließ.

Nach einer halben Stunde begab er sich zu den wartenden Taxis und fuhr ins Stadtzentrum. Embassy Suites hieß sein Zielhotel.

Nach den Formalitäten an der Rezeption betrat er sein reserviertes Zimmer und verstaute sein Handgepäck. Mehr hatte er nicht. Danach griff er zum Telefon. Als an der anderen Seite abgehoben wurde, sagte er nur kurz: „Ich bin da."

Eine Stunde später betrat ein hoch gewachsener, athletisch gebauter Mann mit dunkler Hautfarbe das Hotel.

Er durchquerte mit raschen Schritten die Eingangshalle und strebte dem Lift zu. In der dritten Etage angekommen, ging er zu Zimmer 3016 und klopfte einmal an. Nach einer kurzen Pause nochmals dreimal hintereinander. Und abschließend noch zweimal. Lavrov öffnete und ließ den Mann herein.

„Schon lange nicht gesehen." Lavrov musterte sein Gegenüber.

„Ja", lautete die knappe Antwort.

Aman El Mohamadi dachte dabei an die erfolgreichen Geheimdienstoperationen, die sie gemeinsam durchgeführt hatten. Mehrmals waren sie dem Tod nur knapp entronnen. Sie waren auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen und wären sie nicht ein total eingespieltes Team gewesen, hätten sie ihre großen Erfolge nicht einfahren können.

Dieser Einsatz jedoch überschattete alle vorhergegangenen und würde die Krönung ihres Geheimdienstlebens darstellen.

Es handelte sich um einen ganz speziellen Auftrag, zu dem sie aufgrund ihrer reichlichen Erfahrungen und ihrer umfangreichen Kenntnisse berufen worden waren.

Lavrov nachdenklich. „Diese Aktion wird in die Geschichte eingehen ... und wir dazu."

****

Lavrov war Offizier beim KGB und verlor nach dem Zusammenbruch der UdSSR seinen Job. Vielen seiner Kollegen erging es ebenso. Sie alle standen fast von einem Augenblick zum anderen vor nahezu

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