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0 + 1 = Die Formel der Zukunft: Kryptowährungen - Technologien und Anwendungen einfach und verständlich
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Über dieses E-Book

0 + 1 = die Zukunftsformel

Wie Vieles begann es klein. Aus einer Idee geboren, die erstmal Unzufriedenheit als Motivator hatte. Der Wille unabhängig und frei zu sein ist so alt wie die Menschheit selber. Selbstbestimmung für alle einer der Bausteine aus denen Träume wachsen. Wie wir wissen ist es dann nur eine Frage der Zeit, wann sich diese auch in der Realität niederschlagen.
Innovationsgeist und Innovationswille prägen die Szene der Kryptowelt. Wie überall im Leben finden wir alle möglichen Seiten. Die Einen verteufeln sie, die Anderen verehren sie. Wie auch immer. Sieht man sich die technische Entwicklung in den vergangenen Jahren an, so wird man feststellen, dass diese enorm an Geschwindigkeit zulegt. So ist es für die Autoren nicht eine Frage des "Ob es Kryptowährungen geben wird", sondern "Wann sie sich durchsetzen".
Eine sinnvolle und ergänzende Koexistenz zu den bestehenden Finanzsystemen ergibt da mehr Sinn, als sie ins Reich der Phantastereien zu verdammen. Symbiosen gibt es. Viele kennen sie nicht. Doch alleine die Technologien, die sich hinter den Kryptowährungen entwickeln, tragen das Potenzial in sich unser Denken und unsere Wirtschaft nachhaltig zu prägen. Es wird an uns allen liegen wie wir damit umgehen. Wie mit uns umgegangen wird.
Eines ist klar. Es gibt sie und es wird sie weiter geben. Die Kryptowährungen. Es wird Überraschendes und Vorhersehbares geben. Es wird Freude und Leid damit geben. Es wird alles dabei sein, was uns das Leben so bietet.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum6. Dez. 2019
ISBN9783750215108
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    Buchvorschau

    0 + 1 = Die Formel der Zukunft - Franz Josef Knappitsch

    VORWORT

    CRYPTOCURRENCY

    KNOWLEDGE

    CENTER

    0 + 1

    Die Formel der Zukunft

    Autoren: Franz Josef Knappitsch & Petra Maria Haid

    DAS ANLIEGEN DER AUTOREN

    Wir haben es uns als Ziel gesetzt den Menschen die Welt rund um das Thema Kryptowährungen näher zu bringen. Dabei war es uns wichtig, dies auf verständliche Art und Weise zu tun. Die Themenbereiche sind sehr komplex und verlangen nach einem Basiswissen, um die Technologie und vor Allem die Anwendungen, die sich in Zukunft ergeben, entsprechend nutzen zu können.

    Wir denken damit am Puls der Zeit zu sein und allen Interessierten ein Werk zur Verfügung zu stellen, welches ihnen hilft erfolgreich an einer neuen und revolutionären Technologie teilzuhaben.

    ALLGEMEINES

    chapter2Image1.png

    WERDE EIN TEIL DES NEUEN FINANZSYSTEMS

    Kryptowährungen sind digitale Alternativ-Währungen mit einem meist dezentralen, stets verteilten und kryptografisch abgesicherten Zahlungssystem. Zu Ihnen gehören z.B.: Bitcoin und Ethereum. Kryptowährungen haben sich in bestimmten Ländern als ernstzunehmende Alternative zur Zahlung unter Privatpersonen herausgebildet. Während man früher virtuelles Geld auch durch die Zurverfügungstellung von Rechenleistung und Netzinfrastruktur erhalten hat, muss man es heute meist mit konventionellen Mitteln erwerben.

    Sinn und Zweck von Kryptowährungen ist es, bargeldlosen Zahlungsverkehr ohne die Abhängigkeit, Aufsicht oder Mitwirkung von Banken und Behörden zu ermöglichen und eine schnelle, kostengünstige und fälschungssichere Möglichkeit zu schaffen um Transaktionen von Werten von A nach B zu sichern. Man kann mit Kryptowährungen bereits bei Firmen wie Microsoft, Tesla, Lieferservice.at oder Dell bezahlen.

    Die STORY

    chapter3Image1.png

    DIE GESCHICHTE MIT DEN € 100.-

    Oder die wundersame Vermehrung

    Sehr viele Geschichten beginnen mit „Es war einmal, vor langer, langer Zeit…" Unsere beginnt ähnlich. Obwohl es wie ein Märchen anmutet ist es nicht so lange her, seit die Story begann.

    Wir schreiben das Jahr 2008 unserer Zeitrechnung. Ein gewisser Satoshi Nakamoto war mit der Finanzwelt alles andere als zufrieden. Stets ärgerte er sich über das Joch, das ihm durch Banken und Finanzinstitute auferlegt wurde. Eines Tages wurde es ihm zu viel und so begann er sich Gedanken über die Welt und deren Zukunft zu machen. Es konnte ja nicht sein, dass Wenige über das Wohl aller Anderen entscheiden können. Abhängigkeiten erzeugen und sie zu ihrem Wohle und Gewinnstreben ausnutzten bis bittere Armut herrscht.

    Eine Lösung musste her. Etwas, das Allen zu Gute kommt. Und so zog sich der gute Mann in sein Kämmerchen zurück und dachte nach… Viele Ideen hatte er. Doch immer war irgendwo ein Haken und er verwarf sie wieder. Bis er eines Tages – man weiß nicht mehr genau welcher Tag es genau war, so zeitlos war er in seinem Denken geworden – die zündende Idee kam. Verbinde das Gute aus dem was es gibt mit dem was alle möchten. So einfach und genial die Idee war, so dauerte es noch eine Weile, bis er sie zu Papier gebracht hatte.

    Allerdings sollte auch keiner wissen wer er in Wirklichkeit ist. Und so kam es, dass er am 1.11.2008 ein Papier veröffentlichte in dem er eine virtuelle Währung ausrief. Im Hintergrund tätig kam 2009 der erste seiner Coins – genannt Bitcoin – auf die virtuelle Welt. Ein weiteres Jahr später verschwand er endgültig von der Oberfläche in der Anonymität, da er sah, dass seine Schöpfung von den Menschen anerkannt und umgesetzt wurde. Er hatte den Etablierten ein Schnippchen geschlagen.

    Was ihm nicht bewusst war, wie schnell es gehen sollte. Rasend schnell.

    Heute schreiben wir das Jahr 2019. Mit fast 4.800 unterschiedlichen kryptischen Währungen.

    Wenn jetzt jemand zur Jahrtausendwende um € 100.— Bitcoins gekauft hätte, so hätte er 40.000 Stück erhalten. Was die heute wert sind, kann sich jeder selber ausrechnen.

    Aber das ist eine andere Geschichte…

    Immer wieder hören wir Geschichten aus der Welt der Kryptowährungen. Schnell reich werden. Vergessene und verlorene Schätze liegen brach. Die Themen sind breit gestreut. Wer der Zinseszinsrechnung Herr ist, kann sich ja mal die Mühe machen und den Zinssatz ausrechnen, den ich erreichen müsste um ähnlich zu performen wie es der Bitcoin tat. Bei einem angenommenen Kurs von € 10.000.- für einen Bitcoin sind das € 400.000.000.- seit Beginn.

    STORIES AUS DER WELT DER KRYPTOWÄHRUNGEN

    Hier noch kleine Stories die schon auch zum Schmunzeln anregen können…

    Die Geschichte mit dem Schild

    Ein amerikanischer Footballfan (er nennt sich BitcoinPitcher2) hielt während der Aufzeichnung eines Spieles ein Schild in die Kamera. Darauf stand zu lesen: „Hi mom Send". Daneben das Bild eines Bitcoin und ein QR-Code für eine Spendenadresse. Der Erfolg, für den als Scherz gedachten Aufruf, war toll. Innerhalb kürzester Zeit kamen 23 Bitcoin auf seiner Adresse zusammen.

    Die Geschichte mit der Tonne

    Der Pechvogel – ein IT-Experte aus Wales namens James Howell, sammelte zu Beginn der Bitcoin-Ära 7.500 Coins und speicherte sie auf seinem PC. Wie das Leben so spielt gab das Gerät seinen Geist auf und er verkaufte die funktionierenden Teile. Die Festplatte entsorgte er im Rahmen eines Umzuges. Kurze Zeit darauf erzählte ihm ein Freund er habe gerade Bitcoins gekauft um von dem Boom profitieren zu können. Howell nahm seinen Taschenrechner zur Hand und was er da sah, lies seinen Atem stocken. Er hatte umgerechnet nahezu 17 Mio. Euro in den Müll geworfen. Alle Suche war leider vergebens. Was soll man da noch sagen. That's life.

    Wie immer ranken sich unzählige Geschichten um neue Dinge. Einige sind wahr, andere wiederum scheinen nur Werbezwecken zu dienen. Wie wir dazu stehen mögen entscheiden wir selber. Tatsache ist, dass wir uns in einem Markt bewegen, wie er zukunftsträchtiger nicht sein könnte.

    Die FINANZWELT

    chapter4Image1.png

    KURZEINFÜHRUNG IN DIE FINANZWELT

    Geld. Ist es Fluch oder Segen? Das Ergebnis hat wohl mit der Seite zu tun auf der wir stehen. Wobei sich bei Erreichen der jeweiligen Seite alles wieder umkehrt. Ein Paradoxon. Wie auch immer, bzw. auf welcher Seite wir auch immer stehen, Geld ist und bleibt eine der genialsten Erfindungen der Menschheit. Wie bei allen Dingen im Leben, so ist es weder gut noch schlecht. Der Umgang damit macht es zu dem, als was es wahrgenommen wird.

    Genug der philosophischen Betrachtungen. Die Fakten sind es, die uns interessieren.

    Immer schon war der Mensch bestrebt Dinge zu bekommen, die andere produzierten oder herstellten. Ein reger Tauschhandel entstand. Im Laufe der Zeit, vor allem auch durch den Austausch verderblicher Güter, entstand die Idee ein Tauschmedium zu finden, welches kein Ablaufdatum hat. Eines, welches ich zu jederzeit und überall gegen die Güter eintauschen kann die ich möchte. Die Geburtsstunde des Geldes.

    Durch die Jahre wurde auch schnell klar, dass, wer die Hoheit über das Geld und dessen Herstellung hat, auch die Macht hat. Ein Charakteristikum, welches die Jahrhunderte überdauert hat. Kontrolle über das Geld ist gleichzusetzen mit der Kontrolle über die Wirtschaft und die Bürger.

    Wie sehr vieles im Leben wurden die Finanzsysteme immer ausgefeilter und undurchsichtiger. Die Abhängigkeiten und die Unzufriedenheit gegenüber denen die wohlhabend waren wuchs und wurde immer größer. Es liegt in der Natur mancher Menschen und Freidenker, dass sie Wege suchen und finden, um solchen Situationen entgegen zu wirken.

    In jüngerer Vergangenheit war, neben vielen anderen Krisen in Vorfeld, die Ankündigung das Bargeld zu verbieten, der Auslöser.

    chapter4Image2.png

    BARGELDVERBOT

    Verfolgt man die Medienberichte die aus diesem Bereich stammen, so findet man sehr schnell Antworten auf die brennende Frage, weshalb das Bargeld verboten werden soll. Zugleich werden uns auch Länder gezeigt in denen es so gut wie keinen Bargeldverkehr gibt. Sie halten als leuchtendes Beispiel her, um „ewig Gestrige" zu überzeugen, sich doch endlich von der geglaubten Freiheit, die Bargeld vermittelt, zu verabschieden.

    Geldwäschebestimmungen, Terrorismusfinanzierung, Unterstützung von Kriminellen u.v.m. wird uns da als Schreckensszenario eingebläut und immer wieder gebetsmühlenartig präsentiert. Wie sah es vorher aus? Gab es da keine Kriminalität? Man mag unterschiedlicher Meinung sein. Tatsache ist, dass es um Kontrolle geht. Sieht man sich die Fakten an, so ist schon klar, dass man auf beide Seiten argumentieren kann. Jedoch die Emotionen, die gerade beim Geldgeschäft vorhanden sind, ausgeblendet werden. Eine Einschränkung, welcher Art auch immer wirkt sich nicht gerade positiv auf die Konsumenten aus. Zugegeben, es gibt Länder die fast ausschließlich nur mehr über Plastik oder Smartphone den Geldtransfer bewerkstelligen. Eine Annehmlichkeit, die die technische Entwicklung mit sich gebracht hat. Auch hier regiert in erster Linie das Vertrauen der Konsumenten in die Handhabung durch die regulierenden Behörden und die Finanzinstitute, dass ihnen nichts passiert und ihre Werte, für die sie schwer gearbeitet haben, auch sicher sind. Jedoch, ohne schwarzmalen zu wollen, die Möglichkeit alles auf „Knopfdruck" umzustellen und einzufrieren besteht jederzeit. Und eines kommt noch hinzu. Ohne Bargeld ist es faktisch unmöglich keine Spuren zu hinterlassen. Und wie wir gelernt haben sind diese Spuren wiederum jede Menge Geld wert. Halt nicht für den Konsumenten, sondern für jene, die diese Daten verkaufen. Still und heimlich, abseits der großen Medienberichte werden Institutionen und Behörden auf EU Ebene gegründet, die, ausgerüstet mit umfangreichen Rechten, im Fall des Falles eingreifen können. Doch es gibt eine Alternative. Es gibt Licht am Ende des Tunnels. Im günstigsten Fall ein Nebeneinander, welches allen Beteiligten Vorteile bringen kann.

    Die ALTERNATIVE

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    WIE ALLES BEGANN

    Sehr vereinfacht formuliert kann man sagen, dass Kryptowährungen als Gegenstück zur Fiatwährung und dem bestehenden Finanzsystem erfunden wurde. Wobei man den Begriff „Gegenstück" wörtlich nehmen kann. Alles, was an der Finanzwelt negativ, kontrollierend, reglementierend und als einschränkend empfunden wurde, sollte auch anders funktionieren. Viele Mythen und Legenden ranken sich um den Erfinder der Kryptowährungen.

    Ist es, der unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannte, Ersteller des White Papers (mit dem schlichten Titel: A Peer-to-Peer electronic cash System) das als Gründungsdokument der virtuellen Währungen gilt? Oder ist es die Gruppierung rund um Adam Back, die Hashcash einführten, womit die Spamflut bekämpft werden sollte?

    Wie auch immer. Wer auch immer. Wir befinden uns in einem der am schnellsten wachsenden, zukunftsträchtigsten Märkte der Wirtschaft.

    Was zeichnet eine Kryptowährung aus? Was macht sie so anders als alles was wir aus der Finanzwelt sonst noch so kennen?

    Hier ein Vergleich der zwei Finanzwelten:

    chapter5Image2.png

    Kryptowährung zeichnet ein dezentrales, verteiltes und digitales Zahlungssystem aus. Im Gegensatz zu Zentralbankgeld wird eine Kryptowährung nur durch Private geschöpft. Allein der Glaube der beteiligten Parteien in eine Kryptowährung erhält diese am Leben.

    Kryptowährungen sind mit „open source" geschrieben. Grund dafür ist es, ein dezentrales System zu schaffen, welches nicht reguliert von Instituten, Unternehmen oder Staaten kontrolliert werden kann.

    Anonymität hat viele Vorteile. Transaktionen in Kryptowährungen können im Gegensatz zu Warengeld nicht so leicht verfolgt werden. Das ganze System ist, trotz der herrschenden Anonymität sehr transparent und nachvollziehbar. Kryptowährungen – vor allem die Kassabücher – sind für alle einsehbar und öffentlich.

    chapter5Image3.png

    Die ZUKUNFTSFORMEL

    Was sind Kryptowährungen nun tatsächlich

    Die Geschichte wie aus Nullen und Einsen Geld wird.

    Vorweg die gute Nachricht. Es gib sie. Kryptowährungen sind in erster Linie als digitale Währungen konzipiert um den Transfer von einer zur anderen Stelle schneller und günstiger abwickeln zu können. Einige der unzähligen Kryptowährungen haben einzigartige Merkmale und Anwendungsbereiche, die sie interessant machen. Allerdings haben nur wenige eine entsprechende Marktkapitalisierung erreicht (als Quelle betrachte man die Summen die auf den einschlägigen Seiten wie coinmarketcap und cryptocompare unter den Top 20 zu finden sind).

    Die Grundidee der Konzeption war und ist die Ausrichtung als Alternative zu bestehenden Finanzsystemen. Wenn man sich jetzt einige der Charakteristika ansieht und mit der Wirtschaft abgleicht, wird man schnell feststellen, dass eine eindeutige Zuordnung doch nicht so einfach ist. Sehr oft wird davon gesprochen, dass Kryptowährungen mehr Ähnlichkeit mit Rohstoffen, als mit Devisen haben.

    Die Gründe dafür sind vielfältig:

    Der Wert einer Kryptowährung ist nicht ausschließlich an die Leistung einer bestimmten Wirtschaft gebunden

    Änderungen des Zinsniveaus oder der Geldmenge haben nur einen geringen Einfluss auf den Wert

    Kryptowährungen basieren auf dem Glauben der Menschen die sie nutzen wollen

    Erst langsam werden die Anwendungsbereiche die aus der Technologie entstehen auf den Markt gebracht

    Somit ist die Konsequenz naheliegend, dass Kryptowährungen derzeit als reines Spekulationsobjekt gesehen werden, deren Gewinne aus den steigenden und fallenden Kursen erwirtschaftet werden.

    Damit sollte auch klar sein, dass die Technologie, die Blockchain, im Kern eine digitale Plattform darstellt, über die die unterschiedlichsten Programme – wie zum Beispiel Sicherheitssoftware, Verschlüsselungen, Transaktionsmanagement u.v.a., abgewickelt werden können. Die Coins, die dabei generiert werden sind ein Rechenwert, mit dem die Leistung – in erster Linie Rechnerleistung – für die erbrachten Aufwendungen, abgebildet werden.

    Die Kursentwicklung selber spielgelt eine der grundlegenden Regeln der Wirtschaft wider. Angebot und Nachfrage.

    chapter5Image4.png

    RISIKEN und CHANCEN

    RISIKEN

    REGULIERUNG

    Weit verbreitet ist die Meinung, dass eine Regulierung für die Kryptowährungen das Aus bedeuten würde. Prognosen in diese Richtung abzugeben grenzt an den Blick in die berühmte Kristallkugel, die niemand hat. Vieles ist möglich. Vom AUS bis zum BOOM.

    Die günstigste Version ist sicher ein sinnvolles und ergänzendes Nebeneinander mit der bestehenden Finanzwelt. Es gilt die Vorteile beider Modelle zum Nutzen der Menschen zu vereinen und nicht sich zu bekämpfen. Synergien sind möglich und gefragt.

    VERLUST

    Auch hier stimmt, was überall Gültigkeit hat. Neue wie bestehende Systeme sind gleich betroffen. Niemand kann vor Betrug, technischem Versagen oder menschlichem Versagen oder Gier schützen.

    WERT

    Wer bestimmt den Wert? Woran kann ich diesen festmachen?

    Es wird viele Ansätze geben, wie der Wert berechnen wird. Egal ob Kurs, technologischem Aufwand, Anwendbarkeit oder andere Begrifflichkeiten dafür verwendet werden. Meist ist es so, dass wir den Dingen den Wert verleihen. Individuell.

    ZUKUNFT

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. So ist es auch hier. Vielleicht sogar mehr als anders wo sonst. Wenn wir uns die rasante Entwicklung ansehen, so sieht es nach einer Standortbestimmung aus. Die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Es wird noch etwas dauern, bis sich die Kryptowährungen und die dazugehörigen Technologien (in welcher Form auch immer) etabliert haben werden.

    VOLATILITÄT

    Ein Spielplatz für alle die gerne spekulieren. Die hohen Kursschwankungen laden ja dazu ein sich reich zu rechnen und ein Stück des zu vergebenden Kuchens zu sichern. Oft nach dem Motto koste es was es wolle. Genau Das sollte nicht sein. Ein gewisses Maß an Stabilität schafft Vertrauen und stärkt für die Aufgaben die zukünftig noch kommen werden.

    Verständlich, dass Volatilität Spaß machen kann. Jedoch nur jenen, die wissen was sie tun. Alle anderen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Verlierern zählen.

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    CHANCEN

    DEZENTRAL

    Da die Kryptowährungen dezentral sind gibt es auch keine offizielle Börse an der sie angeboten werden. Daher können sie 24/7 an den Handelsplätzen gehandelt werden.

    WELTWEIT

    Durch das dezentrale System und die weltweite Verteilung sind Kryptowährungen auch unanfälliger gegen Probleme die aus der Politik von Ländern oder der Wirtschaft kommen. Zugleich sind sie für jedermann weltweit verfügbar und frei zugänglich.

    TRANSPARENT

    Eines der wichtigsten Merkmale von Kryptowährungen. Einerseits sind die Vorgänge und Transaktionen im öffentlichen Kassabuch – den Blöcken – für jeden Teilnehmer des Systems einsichtig. Zum anderen wird durch unterschiedliche Mechanismen die Sicherheit des Einzelnen sehr hoch gehalten. Dadurch wird sichergestellt, dass die für eine Transaktion erforderlichen Daten (nur Teile davon) und Informationen, ausschließlich den beiden Teilnehmern bekannt sind. Und zwar nur in dem Ausmaß in dem es zwingend notwendig ist.

    VOLATIL

    Chancen und Risiken halten sich die Waage. Was für die Einen eine Katastrophe ist, ist für Andere die Chance. Durch die enormen Preis- und Kursbewegungen sind Kryptowährungen als Währungen schwer einsetzbar. Allerdings eröffnet gerade dieser Umstand der „Ware" Kryptowährung enorme Möglichkeiten.

    UNABHÄNGIGKEIT

    Die wohl herausragendste Eigenschaft der Kryptowährungen. Niemand kann sie kontrollieren. Da kein Dritter für die Transaktionen nötig ist, fallen alle Kontrollen weg. Alleine die Kommunity der Nutzer bestimmt wohin es gehen soll. Ein sehr demokratisches System.

    SICHERHEIT

    Durch die Technologie innerhalb der Blockchain ist die Sicherheit für alle Teilnehmer in sehr hohem Masse gewährleistet. Vor allem dadurch, dass die Transaktionen immer nur in eine Richtung funktionieren und somit unumkehrbar sind. Also Vorsicht bei der Handhabung. Die meisten Dinge die geschehen, sind auf menschliches Fehlverhalten oder auf einen Technikcrash zurückzuführen.

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    KONSTRUKTION

    Die Sache mit dem Apfel und dem Rezept

    chapter5Image7.png

    Zum Verständnis der Komplexität im Bereich der Kryptowährungen.

    Ein Apfel ist ein Apfel. Mehr nicht. Oder doch? Was daraus werden kann ist schier unglaublich. Sogar ein Handy…

    Der Apfel ist ein Baustein. Das Rezept das „white paper" – Die Beschreibung wie es funktioniert.

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