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Der unendliche Mensch (Arthur Drey) (Literary Thoughts Edition)
Der unendliche Mensch (Arthur Drey) (Literary Thoughts Edition)
Der unendliche Mensch (Arthur Drey) (Literary Thoughts Edition)
eBook79 Seiten33 Minuten

Der unendliche Mensch (Arthur Drey) (Literary Thoughts Edition)

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Über dieses E-Book

Literarische Gedanken Edition

präsentiert

Der unendliche Mensch
von Arthur Drey



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Arthur Drey war ein deutscher Lyriker, Dramatiker und Essayist, der später in die USA emigrierte. "Der unendliche Mensch" ist eine Sammlung seiner Gedichte.

Alle Bücher der Literarische Gedanken Edition wurden von Originalen transskribiert und für ein verbessertes Leseerlebnis aufbereitet.

Mehr Ausgaben finden Sie auf unserer Homepage unter literarischegedanken.de.
SpracheDeutsch
Herausgeberepubli
Erscheinungsdatum30. Okt. 2017
ISBN9783745037401
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    Buchvorschau

    Der unendliche Mensch (Arthur Drey) (Literary Thoughts Edition) - Arthur Drey

    Der unendliche Mensch : Gedichte

    von Arthur Drey

    Literarische Gedanken Edition präsentiert

    Der unendliche Mensch : Gedichte,

    von Arthur Drey

    Impressum

    Texte: Arthur Drey

    Veröffentlichung: 1919

    Herausgeber: Jacson Keating

    c/o Papyrus Autoren-Club,

    R.O.M. Logicware GmbH

    Pettenkoferstr. 16-18

    10247 Berlin

    jacson@jacsonkeating.de

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzichtet derzeit auf eine Ablieferung von Kindle-E-Books. (Stand: Mai 2016)

    Weitere Titel aus der Literarische Gedanken Edition finden Sie auf unserer Homepage unter www.literarischegedanken.de

    AUFBRUCH-MUSIK

    Die Luft bebt wie ein Schall, der mir gebietet,

    Daß ich die Düsterheit der Zeit zersprenge,

    Daß alle Stirn, von Sonnen überblütet,

    Zu einem lichten Menschentag gelänge.

    Gesang von Worten, menschenheiliges Gut,

    Die Harfe Ozean, der auferregt

    Den Segler Erdgefährten, Strom und Blut

    Der Pulse: – ist in meine Macht gelegt.

    Wie wird mein Atemdasein heiß und schwer,

    Wenn ich mich tief besinne in die Pflicht,

    Daß ich der Sprache nachtumtostes Heer

    Umfange im gesungenen Gedicht.

    Doch wie ich leise, lauter, heller singe,

    Erschwebt frohlockend meinem Licht und Blick

    Ein Wissen: Daß ich in die Menschen dringe,

    Mein Urwunsch Güte in das arme Glück.

    Als sei ein Allumlieben zu erschwingen,

    Wird mir der Erde stürmisches Gezelt

    Voll jubelnd kühnen Lieds verliebtem Singen.

    Und schlanke Leiber, flackernd aufgehellt,

    Tollen den Tanz der Küsse ... im Gewühl

    So linienwild, bis sie, sich überbiegend,

    Hinsinken, mild, ein ausgespieltes Spiel,

    Dem weich verwirrten Fliederbild erliegend.

    Da ist Vergebung. Knaben sinnen treu

    Den Ritter wie den Räuber; denn der böse

    Entmenschte Feind ist ihnen fremd, und frei

    Aufbäumt und beugt sich weite Herrschergröße,

    Kein Wille klebt am eignen kleinen Weh.

    Und auch der rauhe Mann ist wie ein Kind,

    Voll froher Frommheit hält er die Idee,

    Daß Sonne, Erde, Mensch das Heilige sind.

    Oft hat mein Sehnen vor sich selbst gebebt!

    Mein Aufwärtswollen wird auch dann nicht still,

    Wenn über meinen Kopf die Welt sich hebt

    Und wie ein giftiger See mich töten will.

    Wie ein gehetztes Gemsenwild der Felsen

    Errette ich den Stolz der freien Höhn.

    Und von den Himmeln, da sich Donner wälzen,

    Fühl’ ich Berufung wogend mich durchwehn.

    Zurück! Hinab! Wo irrendes Entsetzen,

    Wo Schlacht aufheult und metzelndes Verwühlen,

    Geschürt von Führern, die die Völker hetzen,

    Wo auf Ministerthronen Schurken spielen,

    Wo blühnde Leiber, hingefällt in Stücke

    Verklumpten Bluts, und Millionen Augen

    In Nacht versinken – Eine Meuchlerclique

    Will Krieg, daraus Tyrannenmut zu saugen!

    Nicht stöhne, Stimme! Weit wie Firmament

    Sei Zorn und Kraft und Heilung allem Dürsten

    Des Volkes Mensch! Die waren nie getrennt,

    Nur mordgepeitscht von roh’ und eitlen Fürsten!

    Dein Wutwort, heller Sänger, es zertrete

    Die Untat, die in Lügen sich verlarvt!

    Bis ein Homer des Friedens im Gebete

    Erwachse, weinend brausend hingeharft ...

    Wie Blütenflut aus tiefen Wiesen dringt,

    So bricht der Klänge Brandung aus

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