Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten: Ein 10-Punkte-Programm für die Klasse 8
Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten: Ein 10-Punkte-Programm für die Klasse 8
Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten: Ein 10-Punkte-Programm für die Klasse 8
eBook69 Seiten38 Minuten

Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten: Ein 10-Punkte-Programm für die Klasse 8

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

In einem ersten Schritt wird gezeigt, dass Sachtexte nichts mit "sachlich" zu tun haben, es aber immer um eine "Sache" geht. Dabei lässt sich viel gewinnen, aber auch viel verlieren.
Dann geht es um ein 10-Punkte-Programm, das sich vor allem an Schüler der Klasse 8 richtet.
Wer ist der Verfasser? Wann hat er den Text verfasst und wo ist er erschienen?
Um was für ein Thema geht es überhaupt - und warum besteht das immer aus mehr als einem Wort ;-)
Wie sieht der "Kontext" aus? Denn Sachtexte haben ja immer in einer ganz bestimmten Situation eine ganz besondere Funktion: Vom Liebesbrief bis zum Bewerbungsschreiben.
Natürlich spielt auch der Inhalt eine Rolle - bei dem fächert sich das zentrale Thema gewissermaßen auf.
Sachtexte haben häufig auch unklare Stellen - wir zeigen, wie man etwas mehr Durchblick in den Nebel hineinbringt.
Ein weiterer Punkt ist, an welchen Stellen man noch weiterfragen oder auch recherchieren könnte.
Immer wenn etwas ein Text wird, spielt auch eine Rolle, wie er gestaltet ist, von der Sprache bis hin zum Aufbau.
Schließlich gehen wir auf die Endstufe der Analyse ein, nämlich die Frage, welche "Absicht" der Text enthält und warum die ganz anders sein kann als die, die der Verfasser "beabsichtigt" hat.
Sinn sucht jeder in seinem Leben - das Schöne ist, Texte anderer Leute können für die Leser wirklich etwas von Bedeutung sein, womit sie etwas anfangen können.
Damit sind wir auch schon bei der Stellungnahme - das ist gewissermaßen die nächste Stufe - man sagt seine eigene Meinung zum Text.
Am Ende steht ein Beispiel für eine Klassenarbeit, bei dem es darum geht, wie man die Schule schon stärker mit dem wirklichen Leben verbinden kann.
Natürlich gibt es auch eine Musterlösung dazu.
Dazu kommt ein Hinweis, auf welcher Internetseite der Verfasser weitere Beispiele für gute Übungstexte unterbringt.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum4. Okt. 2014
ISBN9783847616375
Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten: Ein 10-Punkte-Programm für die Klasse 8
Vorschau lesen
Autor

Helmut Tornsdorf

Helmut Tornsdorf ist Lehrer an einem Gymnasium und stellt schon seit Jahren Infos und Materialien für den Schulbereich zur Verfügung.

Mehr von Helmut Tornsdorf lesen

Ähnlich wie Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten

Ähnliche Artikel

Rezensionen für Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Analyse von Sachtexten und Stellungnahme in Klassenarbeiten - Helmut Tornsdorf

    1. Wieso sind „Sachtexte für den Deutschunterricht „voll der Bringer?

    Deutschunterricht – das heißt: Profi im Umgang mit Texten zu werden

    Man kann sich natürlich fragen, wozu der Deutschunterricht überhaupt gut ist. Zumindest für die, die doch die deutsche Sprache schon beherrschen – und das ist sicher als Normalfall in der Schule gedacht. Das Zauberwort heißt „Texte" – und das ist das, was Menschen verbindet, sobald sie den Mund aufmachen und sprechen oder – sei es mit der Hand oder einer Maschine - etwas schreiben.

    Die Welt der meist armen Dichter lassen wir hier mal aus

    Den einen Teil der Welt der Texte schließen wir hier erst mal aus. Das sind solche, die einfach nur „zum Spaß da sind. Ganz gleich, ob es sich um ein Gedicht handelt, das mit der Nationalhymne gesungen wird, oder um einen Roman oder einen Tatort. Nun kann man bei letzterem natürlich in Zweifel ziehen, ob es sich dabei um einen „Spaß handelt – aber es geht auch gar nicht um Lustiges, sondern darum, dass etwas „zum Zeitvertreib" geschieht. Man könnte auch sagen, solche Texte gehören zur Welt der Kunst – und wir nennen sie Literatur.

    Viele kennen vielleicht den Begriff „brotlose Kunst" – und das heißt für literarische Texte auch: Man kann viel Spaß mit ihnen haben – aber Geld bringen sie kaum ein.

    Eine kleine Randbemerkung zu den Zeichnungen in diesem E-Book:

    Bei den Zeichnungen in diesem E-Book kam es uns nicht so sehr auf Schönheit an, die kann sogar eher ablenken von dem, was ausgedrückt werden soll. Es sollte nämlich möglichst „augenfällig" sein, worauf es bei dem jeweiligen Thema ankommt.

    Darüber hinaus ist das Unvollkommene gerade in der Schule besonders günstig, weil es Schüler nicht abschreckt, sondern eher ermutigt, es auch mal zu versuchen.

    Das führt dann vielleicht dazu, dass noch häufiger auch Schüler an die Tafel gehen und ihre Ideen im wahrsten Sinne kurz „skizzieren", was das Verständnis und die Diskussion deutlich beflügeln sollte.

    Die Texte, mit denen man richtig was erreichen kann

    In unserem Falle geht es um Anklageschriften, Berichte, Briefe, Kommentare, Protokolle u. ä. Allen diesen und ihren Brüdern und Schwestern ist eines gemeinsam, worauf wir gleich genauer eingehen werden.

    Auf jeden Fall hat ein Staatsanwalt deutliche Vorteile, wenn er seine Anklageschrift gut verfasst hat. Ein Vorstandsassistent, der von seiner Firma zur Konkurrenz geschickt worden ist, kommt auch eher auf der Karriereleiter voran, wenn sein Bericht „Hand und Fuß" hat und gute Tipps enthält. Wer etwas erreichen will, zum Beispiel einen Praktikums- oder gar Arbeitsplatz ist gut beraten, sein Anliegen geschickt in einem Brief unterzubringen. Und wer später bei einer Zeitung oder in der Redaktion eines Fernsehsenders was werden will, sollte seine Meinung in Kommentaren gut vertreten können. Bleibt noch das Protokoll in unserer kleinen Liste: Nun ja, wer auch nur ein bisschen Ahnung hat, weiß, dass Protokolle nicht nur eine lästige Sache sind, sondern ihr Verfasser gewissermaßen für die Ewigkeit schreibt: Was er schreibt, ist später die (!) Wahrheit – zumindest wenn in der nächsten Stunde oder in der nächsten Sitzung keiner widerspricht.

    Zurück also zur Frage:

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1