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Albert Schreiner - Schiffsingenieur aus Hamburg-Rissen: Band 106 als E-Book in der maritimen gelben Buchreihe bei Jürgen Ruszkowski

Albert Schreiner - Schiffsingenieur aus Hamburg-Rissen: Band 106 als E-Book in der maritimen gelben Buchreihe bei Jürgen Ruszkowski

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Albert Schreiner - Schiffsingenieur aus Hamburg-Rissen: Band 106 als E-Book in der maritimen gelben Buchreihe bei Jürgen Ruszkowski

Länge:
169 Seiten
51 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
29. Mai 2019
ISBN:
9783748595373
Format:
Buch

Beschreibung

Albert Schreiner wurde im August 1914 geboren. Im August 1918 fiel sein Vater in Frankreich dem ersten großen industrielalisierten Krieg zum Opfer, der ganz Europa veränderte und die verwandtschaftlich vervetterten Monarchien – die britische ausgenommen – vom Thron stürzten. Albert besuchte die Oberrealschule in Hamburg-Uhlenhorst. 1930 zog er mit seiner Mutter nach Rissen, erlernte in Schulau das Handwerk eines Maschinenbauers und besuchte 1940 die Ingenieurschule am Berliner Tor in Hamburg. In den 1930er Jahren fuhr er auf verschiedenen Handelsschiffen über den Atlantik und durch den Panama-Kanal. Im zweiten Weltkrieg diente er bei der Kriegsmarine. Er wurde zu unterschiedlichen Kommandos in diversen Marinestandorten – Flensburg – Kiel – Eckernförde – Kühlungsborn – Stralsund – Pillau – Memel – Oslo – Drontheim kommandiert. Nach Kriegsende wurde er unter Aufsicht der Briten zum Minensuchen eingesetzt und 1945 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Anfang der 1950er Jahre fuhr er auf verschiedenen Schiffen wieder zur See. 1954 konnte er eine Landstellung bei der BP-Raffinerie in Hamburg-Finkenwerder antreten. Albert Schreiner verstarb im Mai 2014 hoch betagt. Er wurde fast 100 Jahre alt. -
Aus Rezensionen: Ich bin immer wieder begeistert von der maritimen gelben Buchreihe. Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint.
Oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!
Herausgeber:
Freigegeben:
29. Mai 2019
ISBN:
9783748595373
Format:
Buch

Über den Autor


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Albert Schreiner - Schiffsingenieur aus Hamburg-Rissen - Jürgen Ruszkowski

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Vorwort des Herausgebers

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Von 1970 bis 1997 leitete ich das größte Seemannsheim in Deutschland am Krayenkamp am Fuße der Hamburger Michaeliskirche.  Dabei lernte ich Tausende Seeleute aus aller Welt kennen.

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Im Februar 1992 entschloss ich mich, meine Erlebnisse mit den Seeleuten und deren Berichte aus ihrem Leben in einem Buch zusammenzutragen.  Es stieß auf großes Interesse.  Mehrfach wurde in Leserreaktionen der Wunsch laut, es mögen noch mehr solcher Bände erscheinen. 

Inzwischen erhielt ich unzählige positive Kommentare und Rezensionen, etwa: Ich bin immer wieder begeistert von der „Gelben Buchreihe".  Die Bände reißen einen einfach mit und vermitteln einem das Gefühl, mitten in den Besatzungen der Schiffe zu sein.  Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights der Seefahrt-Literatur.  Dieser Band macht da keine Ausnahme.  Sehr interessante und abwechsungsreiche Themen aus verschiedenen Zeitepochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben!  Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat.  Alle Achtung!

Deshalb folgten dem ersten Band der „Seemannsschicksale" weitere Bände.

Zufällig erfuhr ich bei einem Gespräch mit der Tochter des Autors davon, dass ihr Vater – von Beruf Schiffsingenieur –  seine Lebensgeschichte niedergeschrieben habe, die auch über seine Erlebnisse in der Handelsschifffahrt beschreiben.

Ein fast 100jähriges Leben im entbehrungsreichen 20. Jahrhundert ist hier nachzulesen.

Hamburg, 2019                           Jürgen Ruszkowski

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im Internet:

https://maritimbuch.hpage.com/willkommen.html

maritimbuch.de

http://seefahrer.klack.org/seite1.html

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Ruhestands-Arbeitsplatz

Hier entstehen die Bücher und Webseiten des Herausgebers

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Vorbemerkungen

Eine in Hamburg-Rissen lebende Tochter des inzwischen in hohem Alter verstorbenen Albert Schreiner erzählte mir, ihr Vater sei zur See gefahren.  Er habe einige interessante Aufzeichnungen über sein bewegtes Leben hinterlassen.  Als ich ihr anbot, daraus ein Buch zu gestalten, zeigte sich sehr interessiert, müsse die Frage jedoch zunächst mit ihrer Schwester abklären.

Kurze Zeit später brachte sie mir etwa 20 Seiten ausgedruckte Texte, die ihr Vater hinterlassen hatte.  Diese waren zwar recht interessant, schienen mit jedoch nicht ausreichend, daraus ein Buch entstehen zu lassen.

Als ich die Tochter dann fragte, ob noch Bilder und Dokumente, wie Zeugnisse und Seefahrtbücher aus dem Nachlass des Vaters vorhanden seinen, brachte sie mir ausreichendes Material, dass ich nun einscannen und mit verwerten konnte.

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Albert Schreiner erzählt:

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Wenn ich Leute auf ihre Frage nach meinem Alter in Verlegenheit bringen will, sage ich immer: „Ich wurde in den ersten Tagen des ersten Weltkrieges in Hamburg geboren.  Meist sehe ich dann lange Gesichter, bis dann nach einigem Nachdenken und weiteren Fragen herauskommt: Es war der 8. August 1914.  Zu dieser Zeit wurden deutsche Soldaten mit ,,Hurra nach Frankreich gebracht.  Auf den Waggons der Eisenbahnzüge las man  Aufschriften wie ,,Siegreich wollen wir Frankreich schlagen , „Jeder Stoß – ein Franzos'! und ,,Zu Weihnachten sind wir wieder zu Hause.

Es war Mobilmachung, und meine Großeltern aus dem Herzogtum Coburg saßen am Wochenbett ihrer Schwiegertochter in Hamburg-Hohenfelde an der Kuhmühle.  Sie hatten hier das neu gekaufte Brotgeschäft mit eingeweiht, nachdem sie die Hochzeit, am 25. Juli 1914, in Plau in Mecklenburg gerade gefeiert hatten.  Es waren turbulente Zeiten und offenbar auch eine aufregende Familie, in die ich hineingeboren wurde.  Mein Vater, der Bäcker und Konditor Reinhard Schreiner aus einem kleinen Dorf bei Coburg, war auf seiner Wanderschaft in Hamburg hängen geblieben und hatte bei einem Bäckermeister am Schwanenwik meine Mutter Meta als Verkäuferin kennen und lieben gelernt.  Die beiden konnten nun als Eheleute ihr kleines Geschäft mit: Brot und Kuchen weiter gut ausbauen durch ein großes Sortiment an Konfitüren, Schokolade, Keksen, usw., bis mein Vater Mitte 1915 zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

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Werbekarte

Die Mutter musste nun viele Besorgungen allein machen.  Ich erinnere mich, dass ich, als ich gerade laufen konnte, mich im Schaufenster vor allerlei gaffenden und lachenden Menschen wieder fand.  Im Nachthemd aus dem Mittagsschlaf erwacht und mit Schokolade verschmiert sah ich plötzlich meine Mutter von der anderen Straßenseite kommen und verschwand sofort wieder in meinem Bett.

Zu spät, die ersten Schläge auf den Hintern waren fällig und hinterließen bleibende Erinnerungen.

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Albert mit

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