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Circle C-Ranch 57 Der schwarze Reiter

Circle C-Ranch 57 Der schwarze Reiter

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Circle C-Ranch 57 Der schwarze Reiter

Länge:
133 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Apr. 2022
ISBN:
9783753202778
Format:
Buch

Beschreibung

Circle C-Ranch Band 57

Western von Heinz Squarra


Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.


Comanchen greifen friedliche Siedler an, um zu töten und deren Vieh zu stehlen. Sie schießen mit Winchester-Gewehren, die ihnen ein gewissenloser Händler verkauft haben muss. Cliff Copper hat Prewitt Westham in Verdacht, kann ihm aber nichts beweisen. Dann aber manipuliert der Marshal eine Ladung Gewehre, um Prewitt eine Falle zu stellen.
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Apr. 2022
ISBN:
9783753202778
Format:
Buch

Über den Autor


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Circle C-Ranch 57 Der schwarze Reiter - Heinz Squarra

Circle C-Ranch 57 Der schwarze Reiter

Circle C-Ranch Band 57

Western von Heinz Squarra

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

Comanchen greifen friedliche Siedler an, um zu töten und deren Vieh zu stehlen. Sie schießen mit Winchester-Gewehren, die ihnen ein gewissenloser Händler verkauft haben muss. Cliff Copper hat Prewitt Westham in Verdacht, kann ihm aber nichts beweisen. Dann aber manipuliert der Marshal eine Ladung Gewehre, um Prewitt eine Falle zu stellen.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

Alfred Bekker

© Roman by Author

Cover: Tony Masero

© dieser Ausgabe 2022 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle Rechte vorbehalten.

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Alles rund um Belletristik!

1

Eine Kugel traf das Fenster, riss es in tausend Scherben und warf sie wie Sprühregen durch die Hütte. Das Pfeifen des Geschosses ging im Krachen der Abschüsse, im wilden Brüllen der Reiter und im stampfenden Hufschlag der wiehernden Tiere unter.

Die kleine Indianerhorde jagte schon fast eine halbe Stunde lang pausenlos um die Farmhütte, eingehüllt in Pulverrauch und eine dichte Staubwolke. Und immer wieder entluden sich die Gewehre, peitschten die Abschüsse über das Hügelland vor der Caliuro Range, und drang das entnervende Gebrüll in die von den Kugeln zersägte Hütte.

Cliff Copper und der alte Hadley sprangen manchmal in die Höhe und feuerten durch die Fenster hinaus in den treibenden Staub, in dem die wilde Horde ritt.

„Verdammt, wir müssen doch fast die Hälfte der Halunken erschossen haben", schimpfte der alte Hadley, ein weißhaariger, krumm gezogener Mann.

Cliff sprang wieder auf, schoss hinaus, repetierte und schoss noch einmal.

Schrill wieherte ein Pferd und brach zusammen. Der Reiter flog über den Hals den Tieres, überschlug sich in der Luft und rollte über den Sandboden, von dem immer mehr Staub in die Höhe gestoßen wurde.

Cliff ging in Deckung und repetierte das Gewehr.

Hadley sprang hoch, schoss mehrmals hinaus, lachte grollend, als ein gellender Schrei in die Hütte schallte, schoss noch einmal und warf sich auf den Boden, über den die scheppernden Messinghülsen rollten.

„Wieder einer weniger, knurrte der alte Mann. „Haben Sie sich die Kerle nun angesehen, Marshal?

„Ja."

„Es sind Comanchen, das können Sie glauben! Die sind von Neu-Mexiko herübergekommen."

Cliff sprang auf und feuerte in das schreiende Inferno hinaus, repetierte, schoss, repetierte wieder und schoss noch einmal. Ein Indianer schrie getroffen auf und stürzte vom Pferd, und das Tier jagte aus dem Kreis der Reiter.

Eine Lanze traf die Hüttenwand und blieb zitternd in ihr stecken. Pfeifend ging eine Kugel so dicht an Cliff Copper vorbei, dass er ihren Luftzug spürte.

Der alte Farmer fluchte, als er aufsprang und aus seinem Gewehr hinaus feuerte.

Cliff war zurückgesprungen, schoss aber wieder hinaus. Ein Indianer in der Uniform eines Soldaten stürzte vom Pferd, sprang wieder auf, schwang eine Axt in die Höhe und kam auf die offene Tür zugerannt.

Cliff hörte sein Geschrei, wirbelte herum, repetierte die Winchester 73 und schoss.

Getroffen blieb der Indianer stehen, verlor die Axt aus der Hand, taumelte näher und brach auf der Türschwelle zusammen.

Cliff repetierte und feuerte über den gestürzten Indianer hinweg, mitten hinein in den Pulk, der jetzt wieder vor der Tür war.

Da stieß der Farmer einen abgerissenen Fluch aus, taumelte, blieb stehen und verlor das Gewehr.

„Hadley?, fragte Cliff heiser, während er auf den Rücken des Mannes starrte. Es sah aus, als würde Hadley wie ein Baum im Sturm schwanken. „Hadley, was ist denn?

Der Mann machte einen schwankenden Schritt vorwärts, flog gegen die Wand, stürzte zu Boden und rollte auf den Rücken.

„Hadley?" Cliff rannte vorwärts und warf sich bei dem Mann auf die Knie. Er sah das Einschussloch im schmutzigen, fadenscheinigen Hemd des Farmers und das Blut, das über Hadleys Lippen kam.

Die zuckenden Lippen des Mannes bewegten sich, das Blut rann zu seinem Kinn, aber was er sagen wollte, kam nicht aus seinem Mund. Cliff sah, wie das Licht in den Augen des alten Mannes dunkler wurde, wie es verlosch, und wie der Kopf des Mannes langsam zur Seite fiel.

„Hadley?", fragte er noch einmal.

Draußen brüllten die Indianer und feuerten aus den Repetiergewehren, die sie hatten, und manchmal ächzte die Hütte, wenn eine Lanze oder eine Axt eine Wand traf.

Ein Schatten verdunkelte plötzlich das Sonnenlicht.

Cliff warf sich herum und stürzte auf den Rücken.

Ein Indianer mit einem verzerrten, hässlich mit weißen Strichen bemaltem Gesicht stand in der Tür und schleuderte ein Messer, aber die jähe Bewegung hatte Cliff schon aus der Flugbahn gebracht. Das Messer traf zwischen Copper und dem Toten den Boden. Da hatte Cliff den Revolver schon in der Hand und schoss. Der Indianer taumelte rückwärts und stürzte.

Cliff sprang auf, rannte zur Tür und feuerte in den reitenden Pulk, bis die Trommel der Waffe leer war.

Ein kehliges Kommando schallte in das Krachen, das von den Bergen zurückkam.

Cliff sprang zurück, ließ den Revolver fallen und hob sein Gewehr auf. Er repetierte es, schoss hinaus, repetierte und schoss noch einmal.

Mit einem gellenden Schrei verlor ein Indianer den Halt auf seinem Pferd und stürzte. Die anderen schwenkten nach links. Krachend zerbarsten die Latten des morschen Corrals. Pferde wieherten und Rinder brüllten. Der letzte Indianer wurde von den dichten Staubschleiern verschluckt, aber dennoch feuerte Cliff weiter hinter ihnen her, bis das Röhrenmagazin leer war. Dann lud er die Waffe hastig und schoss wieder. Er hörte die kehligen Schreie, das Bersten von Holz und manchmal einen Abschuss. Der Hufschlag und das Brüllen entfernten sich.

Cliff begriff, dass sie flohen. Er sprang über den Toten auf der Türschwelle hinweg und in die Staubwand hinein. Andere tote Indianer, ein erschossenes Pferd und eine Winchester 66 lagen vor ihm. Er kümmerte sich nicht darum, lief weiter zum zertretenen Corralzaun und schoss hinter den Geräuschen her, die er noch hörte, und alles wurde vom peitschenden Krachen seiner Abschüsse verschluckt.

Endlich ließ er das Gewehr sinken und lauschte.

Die Geräusche kamen wie ein fernes Raunen aus dem Staub und verwehten hinter der Hütte. Über dem Corral begann sich der große braune Schleier schon zu lichten. Cliff sah zwei tote Rinder im Sand, von denen das eine einen Indianer auf das weit geschwungene Horn genommen und getötet hatte. Ein Pferd war auf der anderen Seite gegen einen Pickettpfahl gelaufen und zusammengebrochen. Rinder irrten noch verstört durch den Corral, aber die Pferde des Farmers waren von der blutrünstigen Horde mitgenommen worden.

Cliff Copper blieb mitten in der verwüsteten Hütte zwischen den abgefeuerten Patronenhülsen stehen und blickte sich in der langen Spiegelscherbe an, die noch an der Wand klemmte. Er war ein großer, hagerer Mann und trug einen tiefschwarzen Lederanzug, an dem ein großer Silberstern befestigt war. Er hatte einen schwarzen Hut mit Lederband und Silberschnallen auf den blonden Haaren, die unter der schmalen Krempe zu sehen waren.

Jetzt wandte er sich um und schaute zu Hadley hinunter. „Ja, es waren Comanchen, sagte er. „Aber das spielt doch in Wahrheit gar keine Rolle. Er wandte sich ah, stieg über den toten Indianer hinweg und trat hinaus.

Der Staub ließ die Sonnenstrahlen bereits wieder durch, und der Blick reichte bis zu den nächsten Hügeln. Indianer waren keine mehr zu sehen. Sie mussten hinter dem ersten Hügel im Norden sein.

Im Hof lagen tote Indianer und Pferde. Pfeile. Lanzen, Messer und Gewehre, und es waren nur zur Hälfte alte Flinten, alles andere Winchester 66.

Plötzlich schallte ein helles Wiehern über das Land.

Cliff wandte sich um und sah im Süden hinter dem Corral seinen Falben aus dem Salbeigestrüpp kommen.

Das Pferd wieherte noch einmal und kam am Corral entlang. Cliff lief dem Tier entgegen, hielt es am Kopfgeschirr fest und schlug ihm gegen den Hals, und er spürte, wie es ihm warm unter der Haut wurde.

Der Falbe rieb

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