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Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers

Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers

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Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers

Länge:
335 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Apr. 2022
ISBN:
9798201253394
Format:
Buch

Beschreibung

Die Romantik hält Einzug auf der Ranch …

 

Als Derrick Samson seinen Beruf als Rodeo-Reiter an den Nagel hängt und nach Hause zurückkehrt, erwartet ihn eine große Überraschung: Die wunderschöne und kokette Penelope Martinez hat der ganzen Stadt erzählt, dass sie verlobt sind, um sich ihren gefährlichen Ex-Freund vom Leib zu halten! Penelope fleht Derrick an, die Scharade aufrechtzuerhalten. Aber nachdem sie ihm vor Jahren das Herz gebrochen hat, ist er vorsichtig, wenn es um die Liebe geht.  Sie schafft es schließlich, ihn zu überzeugen, indem sie eine einfache Regel aufstellt: Er darf sie unter keinen Umständen küssen!

 

Für Penelope wird schnell klar, dass die Regel dazu gemacht wurde, um gebrochen zu werden. Derrick ist der attraktivste Cowboy, den sie je kennengelernt hat, und sie findet schnell heraus, dass es unmöglich ist, ihre Beziehung nur auf das Geschäftliche zu beschränken. Schon bald entfachen sie ihre alte Flamme von Neuem … bis Derrick beginnt, sie von sich zu stoßen und Penelope sich verwirrt fragt, ob ihre Beziehung je echt war. Es ist fast so, als ob er etwas vor ihr verheimlicht …

 

Ist die Liebe dieses Country-Paares stark genug, um das zu überwinden, was sie voneinander fernhält?

Herausgeber:
Freigegeben:
25. Apr. 2022
ISBN:
9798201253394
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers - Leslie North

Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers

Dies ist ein fiktives Werk. Namen, Charaktere, Orte und Handlungen sind entweder Produkt der Vorstellungskraft der Autorin oder werden fiktiv verwendet. Jegliche Ähnlichkeit mit realen Personen, ob lebend oder tot, Ereignissen und Orten ist rein zufällig.

Alle Rechte vorbehalten. Veröffentlicht in Großbritannien von Relay Publishing. Dieses Buch oder ein Teil davon darf ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Herausgebers nicht reproduziert oder verwendet werden, außer für die Verwendung von kurzen Zitaten in einer Buchbesprechung.

Mary Sue Jackson ist ein Pseudonym, welches von Relay Publishing für gemeinsam verfasste Liebesroman-Projekte erstellt wurde. Relay Publishing arbeitet mit hervorragenden Teams von Autoren und Redakteuren zusammen, um die besten Geschichten für unsere Leser zu erstellen.

Cover-Design von Mayhem Cover Creations.

RELAY PUBLISHING EDITION, JULI 2021

Copyright © 2021 Relay Publishing Ltd.

www.relaypub.com

Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers

KLAPPENTEXT

Die Romantik hält Einzug auf der Ranch …

Als Derrick Samson seinen Beruf als Rodeo-Reiter an den Nagel hängt und nach Hause zurückkehrt, erwartet ihn eine große Überraschung: Die wunderschöne und kokette Penelope Martinez hat der ganzen Stadt erzählt, dass sie verlobt sind, um sich ihren gefährlichen Ex-Freund vom Leib zu halten! Penelope fleht Derrick an, die Scharade aufrechtzuerhalten. Aber nachdem sie ihm vor Jahren das Herz gebrochen hat, ist er vorsichtig, wenn es um die Liebe geht. Sie schafft es schließlich, ihn zu überzeugen, indem sie eine einfache Regel aufstellt: Er darf sie unter keinen Umständen küssen!

Für Penelope wird schnell klar, dass die Regel dazu gemacht wurde, um gebrochen zu werden. Derrick ist der attraktivste Cowboy, den sie je kennengelernt hat, und sie findet schnell heraus, dass es unmöglich ist, ihre Beziehung nur auf das Geschäftliche zu beschränken. Schon bald entfachen sie ihre alte Flamme von Neuem … bis Derrick beginnt, sie von sich zu stoßen und Penelope sich verwirrt fragt, ob ihre Beziehung je echt war. Es ist fast so, als ob er etwas vor ihr verheimlicht …

Ist die Liebe dieses Country-Paares stark genug, um das zu überwinden, was sie voneinander fernhält?

INHALT

Kapitel Eins

Kapitel Zwei

Kapitel Drei

Kapitel Vier

Kapitel Fünf

Kapitel Sechs

Kapitel Sieben

Kapitel Acht

Kapitel Neun

Kapitel Zehn

Kapitel Elf

Kapitel Zwölf

Kapitel Dreizehn

Kapitel Vierzehn

Kapitel Fünfzehn

Kapitel Sechzehn

Kapitel Siebzehn

Kapitel Achtzehn

Kapitel Neunzehn

Kapitel Zwanzig

Kapitel Einundzwanzig

Kapitel Zweiundzwanzig

Kapitel Dreiundzwanzig

Kapitel Vierundzwanzig

Kapitel Fünfundzwanzig

Kapitel Sechsundzwanzig

Kapitel Siebenundzwanzig

Kapitel Achtundzwanzig

Epilog

End von Die Schwangere Ex-Freundin des Ranchers

Vielen Dank!

Über Mary Sue Jackson

Über Leslie

Vorschau: Die Ehevereinbarung des Ranchers

Auch von Mary Sue Jackson

KAPITEL EINS

Er parkte seinen Wagen am Ende der langen, gewundenen Einfahrt, denn er wollte den Rest des Weges bis zu seiner alten Ranch zu Fuß zurücklegen. Denn im Grunde hatte Derrick Samson das Gefühl, nach Hause zurückzukehren. All das gehörte jetzt ihm. Wenn er die letzten hundert Meter zu Fuß ging, würde er sich vielleicht eher an den Gedanken seiner Rückkehr gewöhnen können, während sein Leben in Trümmern lag. Zumindest hätte er dadurch vielleicht weniger das Gefühl, ein Astronaut zu sein, den man auf einem außerirdischen Planeten abgesetzt hatte. Er kannte diesen Ort wie seine Westentasche. Er hatte sich zwar nicht träumen lassen, unter diesen Umständen hierher zurückzukehren, doch immerhin war ihm die Ranch vertraut und er kannte sich hier aus.

Diese Gedanken schwirrten ihm durch den Kopf, als er seine alte ausgefranste Tasche schulterte und sich in Bewegung setzte. Mit jedem Schritt wurde er jedoch langsamer, bis er irgendwann stehenblieb und auf das umliegende Farmland starrte.

In der Rodeo-Arena hatte er immer wieder über den Ort, an dem er aufgewachsen war, gescherzt. „Mein Vater war nicht unbedingt ein vorsichtiger Mann, hatte er immer wieder gesagt, wobei er den Schmerz hinunterschluckte und sie zu einem Witz verdrehte. „Ihr stellt euch wahrscheinlich eine gut geführte Ranch mit gepflegten Pferden vor, die im Sonnenuntergang auf einem Hügel grasen. Nun, so war es nicht.

Doch genau dieser Anblick bot sich ihm jetzt. Drei wunderbar gepflegte Pferde standen auf einem sanft abfallenden Hügel und ergötzten sich zufrieden am frischen Gras, während am Horizont die Sonne unterging. Es wirkte alles wie ein Bild auf einer Postkarte und nicht einmal im Ansatz wie die Ranch auf der er aufgewachsen war. Ein Teil von ihm erwartete immer noch das heruntergekommene Haus seiner Kindheit. Er wusste, dass sich vieles verändert hatte, doch die Erinnerung schien ihn nur langsam einzuholen. Dies war nicht das Zuhause, das er sich vorstellte, wenn er an diesen Ort dachte. Es war so viel besser.

„Wow, sagte er mit gedämpfter Stimme zu sich selbst, als er sich langsam um die eigene Achse drehte. Jedes Mal, wenn er zur Ranch zurückkehrte, hatte er dasselbe verwirrende Gefühl. „Sie hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet.

Er erwartete immer noch, all die Dinge zu sehen, die unter der Nachlässigkeit seines Vaters gelitten hatten. Die alte Scheune mit dem durchhängenden bemoosten Dach. Die trockenen, staubigen Stellen im Weideland, an die das Bewässerungssystem nie heranreichte. Der Autofriedhof, auf dem sich die alten Trucks aneinanderreihten und die abgefahrenen Reifen stapelten, während alles mit Unkraut überwachsen war. All diese Dinge, die sein Vater mit verschlechterndem Gesundheitszustand vernachlässigt hatte, waren verschwunden, als Penelope Martinez die Leitung der Ranch übernommen hatte.

Alles sah wunderschön aus und wirkte sogar noch besser als bei seinem letzten Besuch vor über zwei Jahren, als er zur Beerdigung seines Vaters zurückgekehrt war. In der Einfahrt hatten sich damals die Wagen der Besucher aneinandergereiht, doch jetzt war sie leer und er hatte einen freien Blick auf das Haupthaus.

Sein Herz machte einen Satz, als sein Blick auf die große umlaufende Veranda fiel, auf der er stundenlang mit den Hunden gespielt und seine Hausaufgaben gemacht oder darauf gewartet hatte, dass sein Vater von seinen Besorgungen nach Hause kam. Damals war alles gut gewesen. Ganz offensichtlich war auch heute alles in bester Ordnung und er fragte sich, ob er ebenso gute Arbeit leisten konnte wie seine Ex-Freundin.

Denn es war seine Ex-Freundin, die dafür gesorgt hatte, dass die Ranch wieder in ihrem alten Glanz erstrahlte. Mittlerweile konnte er daran denken, ohne einen Stich im Herzen zu verspüren. Er und Penelope hatten sich vor vierzehn Jahren getrennt. Es war schließlich nicht so, als hätte sie ihm gerade erst letzte Woche das Herz gebrochen, egal wie frisch sich alles anfühlte. Damals waren sie im Grunde noch Kinder gewesen. Heute waren sie erwachsen und Penny hatte die Ranch offensichtlich mit Sorgfalt und Bestimmtheit geleitet.

Er hatte sich bereits gefragt, wie er die Ranch selbst leiten sollte, da seine Rodeo-Karriere nun in der Vergangenheit lag. Doch die Antwort auf diese Frage schien zweifellos zu sein, dass er einfach Penny weiter die Leitung überlassen sollte.

Die Frage, die sich ihm jetzt allerdings stellte, war, ob sie hierbleiben wollte, wenn er ebenfalls hier wohnte. Im Grunde hatte sie während der vergangenen zwei Jahre für ihn gearbeitet, nachdem er die Ranch geerbt hatte. Doch sie hatten immer nur aus der Entfernung miteinander kommuniziert. Es wäre eine völlig andere Sache, wenn sie Seite an Seite mit ihm zusammenarbeiten musste. Er schulterte seine Tasche wieder und ging weiter die Einfahrt hinauf, um es herauszufinden.

Als er sich dem Haupthaus näherte, sah er, dass sich die Veranda ein wenig verändert hatte. Statt der alten Schaukel, die auch bei einer leichten Brise immer geächzt hatte, standen jetzt zwei Schaukelstühle, die einander zugewandt waren. Darin saßen ein Mann und eine Frau. Er konnte das Gesicht des Mannes nicht erkennen.

Aber er erkannte die Frau und sein Herz setzte einen Schlag aus. Schwer atmend duckte sich Derrick hinter den ihm unbekannten Pick-up, der in der Kurve parkte. Er brauchte einen Moment, um sich zu sammeln, denn der Anblick von Penelope Martinez, die erwachsen geworden war, hatte ihn völlig durcheinander gebracht. Derrick kniff die Augen zusammen, um sie besser sehen zu können.

Ihr dunkelblondes Haar schimmerte im Sonnenlicht, wobei die goldenen Strähnen, die ihn damals immer in ihren Bann gezogen hatten, aufblitzten. Sie trug es noch immer zu einem dicken Zopf gebunden, mit dem er stundenlang gespielt hatte, wobei er die Spitzen durch seine Finger hatte gleiten lassen, während er ihr zugehört hatte. Ihre Schultern waren noch ebenso schmal aber stark und sie hielt ihren Kopf noch immer genauso aufrecht wie früher. Ihr schlanker eleganter Hals war entblößt und er konnte sich noch lebhaft daran erinnern, wie er ihn geküsst hatte und mit seinen Lippen von ihrem Kiefer bis hinunter auf ihre Schulter gewandert war. Sie sah im Grunde noch genauso aus wie früher, nur ein wenig besser, als hätten die Jahre ihr genauso geschmeichelt wie einem edlen Wein.

Sie war wunderschön.

Und sie wirkte verärgert. Er konnte es an der Art erkennen, wie sie den Kiefer anspannte. Sie hob eine Hand und Derrick sah etwas aufblitzen. Er kniff wieder die Augen zusammen.

Ein Ring.

Sie trug einen Ring an ihrer linken Hand. An ihrem Ringfinger. Als er die Diamanten sah, stieg ihm die Galle in die Kehle.

Sie war verlobt?

Dann stand der Mann auf und die Galle stieg noch weiter nach oben. Er musste schlucken, als er die Silhouette von Will Reed erkannte. Sie waren schon immer Rivalen gewesen und bei Derrick läuteten alle Alarmglocken.

Als Will aufstand, richtete Derrick sich auf. Was zum Teufel hatte Will hier zu suchen? Und aus welchem Grund wirkte Penelope derart aufgebracht?

Und was noch viel wichtiger war, mit wem war sie verlobt?

„Ich verstehe das nicht, sagte sie. Ihre klare Stimme wurde bis zu der Stelle getragen, an der Derrick in der Hocke saß. „Was ist nur schiefgelaufen?

Will zuckte nur mit den Schultern. „Ich weiß es nicht genau. Du weißt, dass ich ein gutes Wort für dich eingelegt habe."

Will sah sie schmachtend an, doch sie wandte ihr Gesicht ab. Derrick musste feststellen, dass es ihm der Blick nicht gefiel, mit dem Will sie betrachtete.

„Okay, sagte sie gedehnt. „Es ist nicht das Ende der Welt. Es gibt noch andere Wege, wie ich das Geld beschaffen kann. Sie stand auf. „Danke, dass du vorbeigekommen bist, um mir Bescheid zu geben."

„Vielleicht kann dein Verlobter dir helfen. Wo ist Derrick überhaupt? Ich hatte gehofft, dass ich ihm über den Weg laufe."

Derricks Herz setzte einen Schlag aus. Er vergaß völlig, dass er sich eigentlich nicht zeigen wollte und machte einen Schritt nach vorn.

Sie blickten ihn beide ruckartig an.

Wo war ihr Verlobter? Ihr Verlobter … Derrick?

Penelope riss die Augen auf. Sie blickte zwischen Will und Derrick hin und her und sah dabei aus, wie ein verängstigtes Kaninchen, das sich einer Schlange gegenübersah.

Derrick warf wieder einen Blick auf ihre Hand. Er war nah genug, um den Ring deutlich sehen zu können und er wusste, dass er ihn überall wiedererkennen würde. Es war der Verlobungsring seiner Mutter. Und er steckte an Penelopes Finger.

Ein vertrautes Gefühl lag zwischen ihnen in der Luft, als sie die Augen aufriss. Kaum merklich legte sie den Kopf schief und Derrick wusste, worum sie ihn bat. Bitte, drückte ihre Miene aus. Bitte spiel einfach mit.

Er wurde von einem Gefühl der Begierde übermannt, während sein Instinkt sich einschaltete. Er trat einen Schritt auf sie zu. „Hallo, Schatz", sagte er und erwiderte ihren Blick, als er seine Arme um ihre Taille schlang. Es fühlte sich gut an. Es schien viel zu selbstverständlich und er konnte nicht mehr aufhören. Er zog sie dicht an sich und strich ohne zu zögern mit den Lippen über die ihren.

Er konnte fühlen, wie sie sich verkrampfte. Er gab ihr einen flüchtigen Kuss, der so unschuldig war, dass er ihn seiner Großmutter hätte geben können, dennoch wurde er von einem Hochgefühl ergriffen, das nicht von der Hand zu weisen war. Penelope schnappte kaum hörbar nach Luft, doch er konnte nicht sagen, ob sie einfach nur überrascht oder freudig erregt war. Dann zog sie den Kopf zurück und starrte ihn noch einmal mit großen, flehenden Augen an, bevor sie eine Hand auf seine Brust legte. „Ich habe dich auch vermisst, sagte sie ein wenig zu laut. „Aber wir wollen doch nicht so eine Art Paar sein, nicht wahr?

Derrick schluckte seine Widerworte hinunter und nickte nur. Am liebsten hätte er ihr gesagt, dass er nicht gewusst hatte, dass sie überhaupt ein Paar waren, doch er ließ sie zumindest für den Moment gewähren. Nichtsdestotrotz würde er dafür sorgen, dass er schon sehr bald eine Erklärung für diese ganze Scharade von ihr bekommen würde.

Penelope wandte sich Will zu, der regungslos auf der Terrasse stand. Er hatte die Hände zu Fäusten geballt und sein Gesicht, das für gewöhnlich leicht gerötete war, war mittlerweile dunkellila angelaufen. „Es tut mir leid", sagte Penny geziert, doch Derrick konnte den erleichterten Unterton in ihrer Stimme hören.

„Kein Problem, brachte Will zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Es freut mich, dich wiederzusehen, Derrick.

„Hey, danke Will. Es ist schon eine Weile her, nicht wahr?" Da er höflich sein wollte, streckte er dem Mann seine Hand entgegen.

Will starrte sie an, als hätte Derrick ihm gerade einen toten Fisch vor die Nase gehalten. Er ergriff sie jedoch und schüttelte sie einmal kurz, bevor er sie wieder fallen ließ, als hätte er sich daran verbrüht. Dann wandte er sich wieder Penelope zu. „Dann mache ich mich wieder auf den Weg. Ich wollte dir die Neuigkeiten nur persönlich überbringen."

„Das weiß ich zu schätzen", erwiderte Penelope steif. Sie machte jedoch nicht den Eindruck, als würde sie es zu schätzen wissen.

Will wartete noch einen Moment, dann ging er mit einem Seufzen die Verandatreppe hinunter. Penelope schlang ihren Arm um Derricks Taille. „Bleib so stehen, sagte sie mit gedämpfter Stimme. „Nur, bis er weg ist.

Er hatte nichts dagegen, dass sie ihren Körper an den seinen presste. Und als sie ihre Hand hob, um Will zum Abschied zuzuwinken, ging Derrick noch einen Schritt weiter und legte einen Arm um ihre Schultern, bevor auch er dem davonfahrenden Truck hinter herwinkte.

Sobald Will um die Kurve gebogen und außer Sichtweite war, ließ Penelope ihren Arm sinken. „Es tut mir so leid, sagte sie mit zitternder Stimme. Sie kniff sich mit Daumen und Zeigefinger in den Nasentücken und stieß ein Seufzen aus. „Danke, dass du mitgespielt hast. Ich weiß, dass du es nicht hättest tun müssen.

„Ich hatte keine Ahnung, was ich tat", gestand Derrick.

Sie nickte. „Ich weiß. Es tut mir leid."

„Du entschuldigst dich immerzu, sagte er argwöhnisch. „Warum? Er warf einen Blick auf den Ring an ihrem Finger. „Hat es irgendetwas damit zu tun?"

Ihre Augen glänzten und Derrick befürchtete einen Augenblick lang, dass sie in Tränen ausbrechen würde. Doch Penny war viel zu stark. Sie atmete einmal tief durch, um ihre Fassung wiederzugewinnen und legte eine Hand auf seinen Arm. „Lass uns ins Haus gehen, sagte sie leise. „Ich bin dir eine Erklärung schuldig, doch ich fühle mich viel zu schlecht, um es hier draußen zu tun.

„Penny? Ich muss gestehen, dass du mich beunruhigst. Was ist denn los? Und warum trägst du den Verlobungsring meiner Mutter?"

Sie atmete noch einmal tief durch. „Weil deine Mutter ihn mir gegeben hat, Derrick. Denn soweit es die Stadt von Half-Mile Creek betrifft, sind wir beide miteinander verlobt."

KAPITEL ZWEI

„K önnen wir drinnen darüber reden?" Penelope bemühte sich um eine feste Stimme, während sie Derricks stürmischen Ausdruck im Gesicht beobachtete. Sie wusste nicht, ob er schockiert, wütend oder sogar beides war. Wie dem auch sei, die Tatsache, dass er sie auf diese Weise ansah, versetzte ihr einen Stich im Herzen. Auch wenn seit ihrer Trennung vierzehn Jahre vergangen waren – denn Penelope wusste auf den Tag genau, wann er die Stadt verlassen hatte – war ihr unbehaglich zumute, als er sie mit solch einem … Blick bedachte.

„Wir sind verlobt?", fragte Derrick schließlich.

„Natürlich, äh, nicht. Und ich habe dir gesagt, wie leid es mir tut, dass ich gelogen habe." Sie legte die Finger an ihren Mund. Auch wenn sein Kuss nur flüchtig gewesen war, sie konnte noch immer ein Brennen auf ihren Lippen spüren, als hätte er sie gebrandmarkt. Er hatte die Scharade so gut mitgespielt, dass sie fast geglaubt hatte, es könnte nichts schieflaufen.

Sie hatte seine Nachsicht jedoch nicht verdient, obwohl sie wahrscheinlich ein wenig Hoffnung gehegt hatte, dass er nicht zu verärgert sein würde.

„Lass uns hineingehen", blaffte Derrick.

Penelope schloss den Mund. Es würde nichts bringen, wenn sie ihn daran erinnerte, dass sie das bereits vorgeschlagen hatte. Sie neigte den Kopf und folgte ihm widerspruchslos in die Küche.

Es fühlte sich seltsam an, dass er hier war und scheinbar den ganzen Sauerstoff im Raum für sich beanspruchte. Sie wusste, dass es rechtmäßig sein Haus war, doch sie hatte seit ihrem achtzehnten Lebensjahr auf der Ranch der Samsons gearbeitet. Derricks Vater hatte sie damals eingestellt und sie vor fünf Jahren zur Vorarbeiterin ernannt. Seit dem Tod von Mr. Samson vor zwei Jahren, hatte sie hier das Sagen und hatte mittlerweile das Gefühl, als würde die Ranch ihr gehören.

Sie musste diese Gefühle jedoch beiseiteschieben. Derrick war zurück und er würde nun die Leitung übernehmen.

Sie atmete einmal tief durch. „Es tut mir leid, dass du es auf diese Weise herausfinden musstest", begann sie und bereute augenblicklich, ihrer Erklärung diese Worte vorausgeschickt zu haben. Dadurch klang sie viel zu unterkühlt und das wollte sie nicht. Sie wollte, dass alles gut wurde und diese merkwürdige Situation endlich ein Ende hatte.

„Was genau meinst du damit?" Derricks Blick wanderte auf den Ring an ihrem Finger und sie drehte ihn nervös mit der anderen Hand hin und her.

Sie atmete zitternd ein und aus. Was sie ihm jetzt zu sagen hatte, würde ihm sicher nicht gefallen. „Will und ich, wir waren vorübergehend ein Paar, Derrick."

Derrick durchbohrte sie mit einem feurigen Blick, während seine Stimme jedoch eiskalt klang. „Und?"

„Wir waren eine Weile zusammen und haben uns zwischendurch immer mal wieder getrennt. Für mich war es eher eine lockere Beziehung, doch Will hat sich mehr davon versprochen. Als mir bewusst wurde, dass die Sache für ihn ernster war, habe ich mich von ihm getrennt. Sie rieb sich die Schläfe. „Zumindest dachte ich das. Ich habe ihm deutlich zu verstehen gegeben, dass die Beziehung beendet ist, doch Will wollte es nicht wahrhaben. Je mehr sie darüber sprach, desto wütender wurde sie. Wenn Will ein Nein akzeptiert hätte, dann würde sie jetzt nicht in dieser Klemme stecken. „Wie dem auch sei, er hat mir nicht zugehört oder vielleicht geglaubt, dass er mich umstimmen könnte. Er hat mit Blumen geschickt und Geschenke gemacht und mich ständig angerufen. Je mehr ich ihm sagte, dass es vorbei war und ich nur mit ihm befreundet sein wollte, desto entschlossener wurde er, mich ‚zurückzugewinnen‘."

Ehe sie es sich versah, war sein Verhalten nicht mehr nur lästig, sondern auch beunruhigend. Er schrieb ihr den ganzen Tag über eine SMS nach der anderen und wurde wütend und sogar aggressiv, wenn sie nicht darauf antwortete. Offenbar hatte er sich berechtigt gefühlt, sie ständig im Auge zu behalten. Dann war er eines Nachts um drei Uhr völlig betrunken vor ihrer Wohnung erschienen und hatte sie angebettelt, ihn hereinzulassen. Sie hatte nicht die Polizei rufen wollen, schließlich waren sie jahrelang Freunde gewesen, doch sie hatte in dem Moment gewusst, dass sie irgendetwas tun musste, um ihn sich endlich vom Hals zu schaffen.

Das alles konnte sie Derrick jedoch nicht erzählen, denn er war ein Hitzkopf und sie hatte keine Ahnung, wie er darauf reagieren würde. Es wäre besser, wenn sie sich aufs Wesentliche beschränkte. „Es fing an, wirklich unbehaglich zu werden und eines Tages habe ich einfach … die Nerven verloren."

Sie zuckte hilflos mit den Schultern, während sie ihn anstarrte und in seinem Gesicht nach einem Anzeichen von Verständnis suchte. Stattdessen schien er entschlossen, die ohnehin unangenehme Situation noch schlimmer zu machen. „Wie denn?"

Sie ließ sich auf den Küchenstuhl sinken, der ein ächzendes Geräusch von sich gab. „Wir waren im Diner in der Stadt. Deine Mutter hat an jenem Abend dort gearbeitet. Mit einem Lächeln warf sie einen Blick auf den Ring an ihrem Finger. Sie war Mrs. Samson dankbar, dass sie so schnell reagiert hatte. „Will kam ins Restaurant, als ich gerade zu Mittag aß und er hat einfach nicht aufgehört mich zu bedrängen. Er hat mich gefragt, warum ich nicht mit ihm zusammen sein wollte und warum zum Teufel ich vorgab, mit ihm fertig zu sein, wenn ich doch wüsste, dass er der einzig Richtige für mich ist, und so weiter. Deshalb habe ich ihm gesagt, dass ich einen neuen Freund habe. Sie schüttelte den Kopf, als sie im Geiste Wills gerötetes Gesicht vor sich sah. Sein ‚verspieltes‘ Lächeln wurde immer angespannter, bis es so aussah, als würde er die Zähne fletschen. „Er hat nur gelacht und gesagt, dass wir trotzdem unseren Spaß haben könnten. Derrick riss die Augen auf und stieß ein Schnauben aus, was in Penelope ein Gefühl der Dankbarkeit hervorrief. „Es ist verrückt, nicht wahr? Deshalb habe ich ihm gesagt, dass es ernst ist. Er wollte wissen, wie ernst und ich habe ihm gesagt, dass ich verlobt bin. Das ließ ihn innehalten. Sie schlang die Arme um ihren Körper. „Doch dann wollte er

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