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Das Zwölf-Propheten-Buch 10-11a: am Ende der Sonnenzeiten

Das Zwölf-Propheten-Buch 10-11a: am Ende der Sonnenzeiten

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Das Zwölf-Propheten-Buch 10-11a: am Ende der Sonnenzeiten

Länge:
109 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
2. Mai 2022
ISBN:
9783756261765
Format:
Buch

Beschreibung

Das Zwölf-Propheten-Buch, auch als die kleinen Propheten bekannt, hat einen großen Einfluss auf andere Propheten im Alten Testament und auf das Neue Testament ausgeübt, wo es insgesamt 33 Mal zitiert wird.

Das Zwölf-Propheten-Buch wird neu übertragen und kommentiert. Es wird als ein apokalyptisches Werk vorgestellt, das erstaunlich klare Informationen zum Ende der Sieben Sonnenzeiten liefert.

Eine intakte Kommunikation zwischen Gott und seine Propheten wird vorausgesetzt, was einer kritischen Hinterfragung standhält.

In 5 Sonderbeiträgen in Haggai (3) - Sacharja 1-8 (2) und mit 17 farbigen Grafiken wird der Ertrag einzelner Passagen herausgestellt.
Herausgeber:
Freigegeben:
2. Mai 2022
ISBN:
9783756261765
Format:
Buch

Über den Autor

Harald Schneider, geb.1963 in Frankfurt am Main, beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Studium der biblischen Chronologie. Seine neue biblischen Chronologie klärt die hohen Lebensalter vor der Flut in allen biblischen Überlieferungen und dem Weld-Blundell auf und stellt die biblische Zeitrechnung der Apokalyptik wieder her, die er als zukunftsorientiertes Offenbarungsgut wahrnimmt.


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Buchvorschau

Das Zwölf-Propheten-Buch 10-11a - Harald Schneider

Inhaltsverzeichnis

Das Buch Haggai

Vorwort

Einleitung

Hag 1,1

[War Haggai Serubbabels Onkel?]

Hag 1,2

Hag 1,3-7

Hag 1,8-11

Hag 1,12-15

Hag 2,1-3

Hag 2,4-5

Hag 2,6-9

[Die Chronologie ab dem Buch Baruch]

Hag 2,10-14

Hag 2,15-16

Hag 2,17-23

[Die Zeitenwende in Hag 2,10.19 und Hag 2,20-23]

Das Buch Sacharja

Vorwort

Sach 1,1-6

Sach 1,7-11

Sach 1,12-17

Sach 2,1-4

Sach 2,5-17

Sach 3,1-10

Sach 4,1-14

Sach 5,1-4

Sach 5,5-11

Die Ordnung der acht Visionen des Sacharjas]

Sach 6,1-8

Die zwei Siebener, Zeitrechnung der Apokalyptik]

Sach 6,9-15

Sach 7,1-7

Sach 7,8-14

Sach 8,1-8

Sach 8,1-15

Sach 8,16-23

Vorwort zu Haggai

Das Buch Haggai gehört zusammen mit Sacharja und Maleachi zu den nachexilischen Büchern im Korpus des Zwölfprophetenbuches. Zusammen mit Sacharja wirkte Haggai nach der Rückkehr aus dem Exil als Prophet (Hag 1,1) und Bote Jehovas (Hag 1,13). Im Zentrum stand der Wiederaufbau des Tempels Jehovas in Jerusalem. Haggai gebraucht vier Zeitangaben:

Diese Zeitangaben beziehen sich auf Darius, den König von Persien (Esr 6,14.15). Zu seiner Zeit wurde der zweite Tempel aufgebaut.

Weitere Personen in Haggai sind der Stadthalter Serubbabel, der als Nachkomme des Schealtiels eingeführt wird, Josua, der Sohn Jozadaks als Hoher Priester sowie das allgemein angesprochene Volk und die Priester.

Dem Volk in Hag 1,2 wird die Aussage zur Last gelegt, die Zeit für den Wiederaufbau sei noch nicht gekommen.

Serubbabel und Josua lassen sich von Haggais Worten motivieren und das Volk fing daraufhin an, Jehova zu fürchten (Hag 1,12).

In Hag 2,3 wird ein Rest vom Volk, der den alten Tempel noch kannte, zum Vergleich mit dem entstehenden neuen Tempel aufgefordert, der um einiges keiner ausfallen wird. Dennoch wird versichert, dass dieser Tempel letztendlich prachtvoller werden wird, als der frühere Tempel (Hag 2,9). Die Priester werden zu Reinheitsvorschriften befragt, womit der Status des Volkes anschaulich gemacht wird (Hag 2,11-14). Ihre Erträge aus der Landwirtschaft waren dürftig (Hag 1,10.11; 2,16.17.19a), weil sie nur ihre eigenen Häuser im Blick hatten (Hag 1,4.7.19b), was sich mit der Bautätigkeit am Tempel dann ändern soll (Hag 1,13; 2,5.19b).

Zweimal gehen Worte für eine fernere Zeit aus (Hag 2,6-8.21-23).

Einleitung zu Haggai

Der masoretische Text (MT) und die griechische Septuaginta (LXX) positionieren Haggai zwischen Zephanja und Sacharja, und weisen beide „eine Gliederung anhand der Datumsangaben (1,1; 2,1.10) auf."¹

Der Schreiber war nicht Haggai selbst, wie das z. B. durch eine Ich-Rede zum Ausdruck gekommen wäre. Der Chronist hält die wuchtige Belebung des Tempelbaus durch Haggai fest, wobei seine Quellen, wahrscheinlich sogar eigene Beobachtungen, nicht in ferner Vergangenheit lagen.

„Nimmt man das an die Person Serubbabels gerichtete Wort in 2,23 für die chronologisch-erzählende Redaktion in Anspruch, dann muss sie wohl, da Serubbabel im Zusammenhang der Vollendung des Tempels nicht mehr aufscheint, zwischen 517 v.Chr. und der Tempelweihe im Frühjahr 515 v.Chr. angesetzt werden."²

Der Kommentarteil fokussiert die chronologischen und personalen Aspekte, und setzt eine intakte Kommunikation zwischen Gott und seinem Propheten, den er als Bote sandte, voraus.

Hervorzuheben ist ein erstmaliger personaler Vergleich zwischen der Person Haggai mit der Bedeutung: ein an einem Festtag Geborener, und Serubbabels Onkel Schealtiel, dessen Wirken und Lebensende bis in diese Zeit hinein nachvollzogen werden kann!

Die prophetischen Abschnitte im Buch Haggai werden in den christlichen Schriften zitiert:


¹ Thomas Pola: Einleitung zu Aggaios/Haggai. Septuaginta Deutsch. Erläuterungen und Kommentare. Deutsche Bibelgesellschaft, 2011, Seite 2440

² NSK-AT 26. Arnold Stiglmair: Die Bücher Haggai, Sacharja und Maleachi. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2020, Seite 15

Haggai 1,1

1 Im 2. Jahr des Königs Darius, im 6. Monat, am 1. Tag des Monats, erging das Wort JHWHs durch den Propheten Haggai an Serubbabel, den Sohn Schealtiels und Statthalter von Juda, und an Josua, den Sohn Jozadaks und Hoher Priester:

1 Sach 1,7; 7,1; Hes 1,1 u.ö.; 4Esr 14,47

Hier begegnet uns eine Einleitung, in der ein Schreiber mit genauer Datierung die Vermittlung einer Botschaft von Jehova durch Haggai fixiert, die dieser an die Adressaten bringt und die ihren Zweck erfüllt, auch wenn in der Überschrift selbst keine Inhalte anklingen.

Die Datierung entspricht den üblichen Standards in Briefen der persischen Epoche, wo der gerade herrschende König in seinem Jahr genannt wird, gefolgt vom Mondmonat und dem genauen Tag dieses Monats. Auf Kyros in Personalunion mit seinem Sohn Kambyses ab 539 v. u. Z., folgte (von den Usurpatoren einmal abgesehen) sein Lanzenknecht Darius auf dem persischen Thron.

Über die Person Haggai wissen wir wenig. Die Bedeutung seines Namens ist ein am Festtag Geborener, der u. a. in Babylon vorkommt und auch ein Beiname sein kann. Er ist nicht in den Listen der Rückkehrer aus dem Exil, was einige zu der Annahme führt, er gehöre den vormals verbliebenen Bewohnern des Landes an. Esra nennt ihn zusammen mit Sacharja (Esr 5,1; 6,14) einen Propheten (Hag 1,3.12; 2,1.10). Er war Überbringer der Worte Jehovas, der bei der Grundsteinlegung des Tempels zweimal Worte empfing und ausrief (Hag 2,10.20).

Der Empfänger Serubbabel (Hag 1,12.14; 2,2.4.20.23) ist der Sohn Schealtiels, Jojakins Enkel. Schealtiel ist der Schreiber der einflussreichen Esra-Apokalypse und eigentlich Serubbabels Onkel (4Esr 3,1; 1Chr 3,17; Esr 3,2).³ Ob er selbst als Haggai (ein am Festtag Geborener) auftrat? Seine Betonung fällt mehr auf Serubbabel.

Der Adressat Josua (Hag 1,12.14; 2,2.4) wird anfangs gleichgestellt angesprochen (außer in Hag 2,20.23), bei Sacharja dann öfter (Sach 3,1.3.6.8.9; 6,11) als Serubbabel (Sach 4,6.7.8.10) genannt.


³ Zur Frühdatierung von 4Esr, siehe meinen Aufsatz „Das Buch 4. Esra, ein unterschätzter Zeuge" (Die biblische Chronologie – Umfeld … Seite

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