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Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt
Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt
Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt
eBook345 Seiten2 Stunden

Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt

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Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt

von Alfred Bekker

 

Über diesen Band:

 

Folge 39/40: Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt

 

Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner.

 

In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps, unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...

 

 

 

Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jack Raymond, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

SpracheDeutsch
HerausgeberAlfred Bekker
Erscheinungsdatum12. Mai 2022
ISBN9798201649081
Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt
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Autor

Alfred Bekker

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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    Buchvorschau

    Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband - Alfred Bekker

    Folge 39/40 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt

    von Alfred Bekker

    Über diesen Band:

    Folge 39/40: Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Die Kolonie der Yroa/ Eine unendlich weite Welt

    Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner.

    In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps, unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...

    ––––––––

    Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jack Raymond, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker (https://www.lovelybooks.de/autor/Alfred-Bekker/)

    © Roman by Author / COVER STEVE MAYER

    © dieser Ausgabe 2022 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

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    Chronik der Sternenkrieger 39 - Die Kolonie der Yroa

    Chronik der Sternenkrieger 39 - Die Kolonie der Yroa

    Alfred Bekker

    Published by Alfred Bekker, 2018.

    Table of Contents

    UPDATE ME

    Chronik der Sternenkrieger 39: Die Kolonie der Yroa

    von Alfred Bekker

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

    Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner.

    In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps, unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2018 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Die Hauptpersonen der Serie:

    Captain Rena Sunfrost - Kommandantin der STERNENKRIEGER.

    Commander Van Doren - Erster Offizier der STERNENKRIEGER

    Lieutenant Commander Robert Ukasi - Taktikoffizier und Zweiter Offizier.

    Lieutenant Wiley Riggs - Ortungsoffizier

    Lieutenant Erixon - Chefingenieur der STERNENKRIEGER

    Corporal Raggie S. Terrifor - der genetisch optimierte Corporal kommandiert die Space Marines Truppe an Bord.

    Lieutenant Susan Jamalkerim - Kommunikationsoffizierin.

    Lieutenant John Taranos - Rudergänger.

    Fähnrich Al-Katibi - Zweiter Rudergänger.

    Bruder Guillermo - eigentlich Guillermo Benford, gehört dem Wissenschaftlerorden der Olvanorer an.

    Dr. Ash Trent - Schiffsarzt.

    Lieutenant Paul Mandagor - ein Geschützoffizier der STERNENKRIEGER und Real Martian, das heißt ein umweltangepasster Nachfahre der ersten irdischen Marssiedler.

    Lieutenant Naderw - Jäger-Pilot.

    Yakuf Bogdan - Shuttle-Pilot

    Bell, Jones und Söderbäck - drei Space Marines an Bord der Sternenkrieger.

    Captain Barus - Kommandant des Schwesterschiffs der STERNENKRIEGER.

    Commander McKee - Erste Offizierin unter Captain Barus.

    Lieutenant Commander Webber J. Davidson - Taktikoffizier.

    Lieutenant James Teluvion - Ortungsoffizier

    Lieutenant Guofeng Smith - Kommunikationsoffizier.

    Die Canyaj - eine anorganische Spezies.

    Die Yyroa - humanoide, PSI-begabte Spezies.

    Fairoglan und Shafor - Die Sucher und Kundschafter der Yyroa-Koalition.

    Admiral Ned Nainovel - Kommandant der LEVIATHAN und derzeit Wächter an der Wurmloch-Porta.

    Raphael Wong - gerade vom Commander zum Captain des Zerstörers ODYSSEUS ernannter Ex-I.O. der STERNENKRIEGER.

    Commander David Kronstein - Erster Offizier der ODYSSEUS.

    Dr. Patricia Mangoli - gehört zum medizinischen Team an Bord des Zerstörers ODYSSEUS.

    Master Sergeant J. L. Gerard - Space Marine an Bord der ODYSSEUS.

    Private T.J. Kells - Space Marine an Bord des Zerstörers ODYSSEUS.

    Private A. Laroche - Space Marine an Bord des Zerstörers ODYSSEUS.

    Lieutenant Messina - Shuttle-Pilotin der ODYSSEUS LANDER 5

    Commander Jorian Kelly - Taktikoffizier des Zerstörers ODYSSEUS, umweltangepasster Supererden-Zwerg von dem irdischen Kolonialplaneten Maldena 22b

    Lieutenant Brett C. Zimmer - genetisch optimierter Rudergänger der ODYSSEUS, ehemals in der Raumflotte der Genetiker-Föderation der Drei Systeme. Das C in seinem Namen steht für Calculator, da sein Hirn im Hinblick auf besondere mathematische Fähigkeiten hin genetisch optimiert wurde.

    Lieutenant Evan Ludvik Danielsson - Ortungsoffizier der ODYSSEUS.

    Fähnrich D. Y. Bayle - zeitweilig Kommunikationsoffizier der ODYSSEUS

    Lieutenant Commander S. D. Carver - Leitender Ingenieur der ODYSSEUS.

    Professor Yasuhiro John Hermann Wolfgang von Schlichten - ein genialer Wissenschaftler.

    Yngvar Mac MacKenzie - Linguist und Kryptologe.

    Das Kind William - umgibt ein Geheimnis.

    Commodore H.I. Nasomo - Befehlshaber der THORS HAMMER, einem Schlachtschiff der Dreadnought-Klasse.

    Admiral Raimondo - die graue Eminenz des Space Army Corps und der Humanen Welten.

    1

    Die Kugelsphäre von Kala-Dar hatte einen Durchmesser von 2 AE, was dem Doppelten der Distanz Erde-Sonne entsprach. Das Licht des Sterns im Zentrum dieser Sphäre brauchte acht Minuten, um sein Licht bis zur Innenfläche der Kugelsphäre zu schicken.

    Es handelte sich um einen gelben Zwergstern der Spektralklasse G. Und die Zivilisation, die das Innere der Kugelsphäre besiedelte, nutzte die Energie dieser Sonne zu einem beneidenswert hohen Prozentsatz aus.

    Genug Energie für Milliarden Jahre und Billionen Individuen.

    Die STERNENKRIEGER war nach den jüngsten Gefechten mit der Canyaj-Flotte nur noch ein manövrierunfähiges Wrack, das von einem Yroa-Raumschiff im Schlepp eines Traktorstrahls geführt wurde.

    Das gewaltige Schott, das sich vor den beiden Raumschiffen auf der Oberfläche der Kugelsphäre geöffnet hatte, war im Verlauf der letzten Stunden immer größer geworden. Es hatte jetzt Ausmaße, die dem Erddurchmesser entsprochen hätten. Das Licht des Zentralgestirns im Inneren drang in einem gleißenden Lichterschein hinaus ins All.

    Ansonsten war die Kugelsphäre der Yroa-Kolonie von Kala-Dar nämlich so gut wie unsichtbar. Nur im Infrarotbereich strahlte sie Energie ab.

    Auf der Brücke der STERNENKRIEGER verfolgte man gespannt die weiteren Geschehnisse.

    Ich frage mich, warum die für uns ein so großes Schott öffnen, sagte Captain Rena Sunfrost. Sie hatte sich in den Sitz des Captains niedergelassen und die Beine übereinandergeschlagen.

    Wer sagt, dass Sie das für uns tun?, meinte Commander Steven Van Doren. Der erste Offizier der STERNENKRIEGER fasste sich mit einer nachdenklich wirkenden Geste kurz an den rötlichen Bart und sah auf die Anzeigen seiner Konsole.

    Haben Sie eine Theorie, I.O.?, fragte Sunfrost.

    Van Doren hob die Schultern.

    Es könnte eine Art kosmisches Leuchtfeuer sein, glaubte er.

    Sie meinen, die Öffnung des Schotts findet gar nicht unseretwegen statt?, fragte Sunfrost.

    Van Doren sagte: Auf jeden Fall bedeutet die Öffnung eines so großen Schotts eine Helligkeitsschwankung dieses Objekts, die man über große Distanzen messen kann.

    Allerdings würde dieses Lichtsignal unter Umständen erst in Jahrtausenden seinen Bestimmungsort erreichen, da es sich ja nur mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt, mischte sich jetzt Bruder Guillermo ein. Der Mönch aus dem Wissenschaftler-Orden der Olvanorer ließ seine Finger durch ein Sensorfeld seiner Konsole gleiten und erschuf damit eine Drei-D-Projektion, die er für verschiedene Berechnungen verwendete. Es wäre ein ... sehr langsames Kommunikationsmittel, setzte er dann noch hinzu. Sein Gesicht wirkte sehr nachdenklich. Auf seiner Stirn hatte sich eine tiefe Furche gebildet.

    Van Doren sagte: Haben wir nicht von Einstein gelernt, dass alles relativ ist.

    Sicher, gab Bruder Guillermo zu, der allerdings im Augenblick deutlich stärker von den Feinheiten seiner Projektion gefesselt war als von Van Dorens Anmerkungen.

    Wir wissen nicht, welches Verhältnis die Yroa zurzeit haben. Vielleicht spielt es für sie keine Rolle, wenn ein Signal so lange unterwegs ist, um sein Ziel zu erreichen.

    In einem Punkt haben Sie Recht, Steven, gab Bruder Guillermo zurück. Für die Einschleusung der STERNENKRIEGER und des Yroa-Schiffs, in dessen Schlepp wir uns befinden, hätte eine kleinere Öffnung der Außenhaut der Kugelsphäre ausgereicht.

    Und was wäre Ihre Theorie dazu, Bruder Guillermo?, wollte Sunfrost wissen.

    Die Augen des Olvanorer-Mönchs wurden schmal. Er hob bedauernd die Schultern.

    Ich fürchte, es ist schlicht und ergreifend noch zu früh, um irgendeine Theorie dazu aufstellen zu können.

    Die Ortung zeigt einige sich schnell bewegende Objekte an, die aus dem Inneren der Kugelsphäre förmlich herausschießen, meldete Riggs. Der Ortungsoffizier der STERNENKRIEGER nahm ein paar modifizierende Schaltungen an seiner Konsole vor. Auf einem der Nebenbildschirme wurde eines der Objekte herangezoomt. >ANALYSE-ALGORITHMUS WIRD ANGEWANDT<, meldete eine Schriftanzeige in der linken Ecke des Schirms.

    Gleichzeitig wurde durch eine Fortschrittsanzeige deutlich gemacht, wie lange der Vorgang wohl noch dauern würde. Es handelt sich um Sonden, stellte Riggs schließlich fest. Sie sind sehr klein - und sie bestehen aus Nano-Partikeln von sehr charakteristischer Struktur.

    Können Sie irgendetwas zur Funktion dieser Sonden sagen, Lieutenant?, fragte Sunfrost.

    Negativ, Captain. Es handelt sich nicht um Mechanismen im herkömmlichen Sinn, darum lassen sich da keine Rückschlüsse ziehen.

    Im Prinzip könnten Sie sogar zum Angriff fähig sein, glaubte Van Doren.

    Um wie viele Objekte handelt es sich?, fragte Sunfrost.

    Es werden immer mehr, meldete Riggs. Im Moment sind es einige zehntausend, aber die Anzahl steigt rapide.

    Auch hier stellt sich die Frage, ob das wirklich etwas mit unserer Ankunft zu tun hat, meinte Bruder Guillermo. So sehr ich mir wünschen würde, dass man uns einen gebührenden Empfang bereitet, aber ich fürchte, so wichtig sind wir für die Bewohner von Kala-Dar nicht.

    Das vermute ich auch, meinte Sunfrost.

    Mehrere der Sonden nähern sich der STERNENKRIEGER, meldete Riggs.

    Wir empfange ihre Kommunikationssignale, sagte Jamalkerim. Leider sind sie für unsere Systeme nicht decodierbar.

    Dann können wir davon ausgehen, dass diese Kommunikation auch nicht an uns gerichtet ist, stellte Van Doren fest. Es wird sich um interne Botschaften handeln.

    Kontakt mit der Außenhülle unseres Schiffs durch etwa ein Dutzend Sonden in wenigen Sekunden!, meldete Riggs.

    Ich fürchte, wir haben keinerlei Handlungsoptionen, sagte Ukasi. Von Abwehrmaßnahmen mal ganz zu schweigen.

    Das Schiff unserer Yroa-Retter wird ebenfalls von den Sonden heimgesucht, stellte Van Doren fest, nachdem er sich die entsprechenden Ortungsanzeigen auf seine Konsole geholt hatte.

    Also können wir davon ausgehen, dass das Ganze Teil einer Sicherheitsüberprüfung vor der Passage des Schotts ist, vermutete Sunfrost.

    Dieser Schluss liegt in der Tat nahe, stimmte Van Doren zu.

    Dann verhalten wir uns wohl am besten vollkommen passiv, I.O., fügte Sunfrost hinzu.

    Sonden haben Kontakt mit unserer Außenhülle, meldete Riggs. Und sie dringen durch!

    In diesem Augenblick erschien eine der Sonden auf der Brücke der STERNENKRIEGER, indem sie einfach durch die Außenwand drang. Die Nano-Teilchen, aus denen sie bestand, setzten sich kurz nach dem Durchgang durch die Schiffswand wieder zusammen. Selbst die dichteste Wand war für Nano-Partikel in erster Linie nichts weiter als freier Raum. Freier Raum, der zwischen Atomen und Molekülen klaffte und den man problemlos durchdringen konnte, wenn man nicht zu groß war oder eine Ladung besaß, die eine solche Passage problematisch werden lassen konnte.

    Die Sonde schwebte durch den Raum. Sie blieb zunächst unmittelbar vor Rudergänger John Taranos in der Luft stehen.

    Etwa auf Augenhöhe.

    Taranos schien sich im Moment nicht besonders wohl in seiner Haut zu fühlen, was man durchaus nachvollziehen konnte.

    Aber es gab ihm Augenblick wohl keinerlei Möglichkeiten für die STERNENKRIEGER-Crew, in das Geschehen auf irgendeine Weise einzugreifen.

    Das Interesse der Sonde an Rudergänger Lieutenant John Taranos dauerte kaum eine Minute, dann wandte sie sich zuerst Robert Ukasi zu.

    Eine weitere Sonde durchdrang jetzt die Außenwand und schwebte eine Weile vor Captain Sunfrost.

    Jamalkerim, murmelte sie.

    Ja, Captain?

    Geben Sie eine Meldung an die Mannschaft, dass gegen die Sonden kein Widerstand geleistet werden soll - gleich welcher Art der auch immer sein mag!

    Aye, aye!

    Die Sonde schwebte jetzt zu Bruder Guillermo. Ich kann nur hoffen, dass seine sprichwörtliche Olvanorer-Empathie auch in Bezug diese Dinger wirkt, ging es Sunfrost durch den Kopf. Was natürlich voraussetzen würde, dass diese Sonden autonom agierende künstliche Intelligenzen sind ...

    Jamalkerim gab ihre Meldung über alle Kom-Kanäle an das gesamte Schiff.

    Diese Dinger emittieren sehr schwache Subraum-Signale, mit denen sie offenbar untereinander in Kontakt stehen und ihr Vorgehen koordinieren, stellte Riggs fest. Und ich gehe des Weiteren davon aus, dass sie uns ortungstechnisch abtasten.

    Ein Sicherheits-Check, meinte Ukasi. Wenn ich es in dieser Kugelsphäre zu sagen hätte, würde ich auch so etwas für alle anordnen, die von außen hereinkommen.

    Und was ist mit dem Rest der Sonden?, hakte Van Doren nach. Nachdem auch er von einem der Objekte mehrfach umkreist worden war, bevor es schließlich nahezu regungslos vor ihm in Augenhöhe schwebte.

    Ukasi aktivierte eine Projektionen. Es handelte sich um ein Analyse-Tool, das eigentlich dazu gedacht war, feindliche Flottenbewegungen auf die zu Grunde liegende Taktik hin zu untersuchen.

    Die Positionen der Sonden waren in dieser Projektion deutlich zu sehen - ebenso wie jene der STERNENKRIEGER und des Yroa-Raumschiffs.

    Sie bilden ein gleichmäßiges Gitternetz, stellte Ukasi fest. Daher steht für mich fest, dass wir nicht die Einzigen sind, denen diese Maßnahme gilt.

    Aber hier ist sonst niemand in der Nähe, widersprach Riggs. Soweit unsere Ortungssysteme dies erfassen können, nähert sich kein weiteres Raumschiff gegenwärtig der Kugelsphäre. Wie ein Zentrum des interstellaren Raumhandels, in dem es rund geht wie in einem Bienenstock, sieht das nicht gerade aus.

    Was auch nicht ins Bild passen würde, erklärte Bruder Guillermo. Die Kolonien der Yroa geben sich normalerweise sehr viel Mühe, verborgen zu bleiben.

    Umso erstaunlicher bleibt die Öffnung eines so großen Schotts, schloss Sunfrost.

    Möglicherweise sind diese Sonden in der Lage, auch Subraum-Signale zu verarbeiten, sagte Bruder Guillermo nun. Sollte das der Fall sein, wären sie vielleicht dazu fähig, auch Schiffe zu orten, die sich noch im Zwischenraum-Kontinuum befinden.

    Wir müssten dazu Sandström-Sonden in den Zwischenraum schießen, meinte Van Doren. Aber dieser fortgeschrittenen Zivilisation kann man in dieser Hinsicht ganz sicher mehr zutrauen.

    Das heißt, die anderen Besucher kommen erst noch, stellte Rena Sunfrost fest.

    Anzunehmen, sagte Van Doren.

    Dann können wir eigentlich nur hoffen, dass das keine Flotte von Canyaj-Schiffen ist, die uns bis hierher verfolgt hat!, warf Robert Ukasi ein.

    2

    Es ist deine Schuld!, dröhnte Shafors Stimme. Der breit gebaute Yroa brüllte seinen vergleichsweise schmächtigen Klonzweitling geradezu an. Das graublaue Gesicht veränderte leicht die Färbung. Es wurde zuerst blasser und bekam dann einen deutlich Stich ins Rötliche. Unterlegt waren Shafors Worte mit intensiven telepathischen Botschaften und Gedanken, die ganz bewusst möglichst bedrängend wirken sollten.

    So war Shafor immer vorgegangen, wenn er seinem Klonzweitling Fairoglan gegenüber seinen Willen durchsetzen wollte.

    Du versuchst mal wieder die Tatsache auszunutzen, dass meine telepathische Begabung schwächer ist als deine, stellte Fairoglan fest. Er ließ einen Schalensitz in der Mitte der Zentrale des Yroa-Schiffs entstehen, um sich zu setzen. Eine Sicherheitsmaßnahme. Schließlich wollte er seinem Klonzweitling nicht den Triumph gönnen, ihn mit einem einzigen Gedanken womöglich so sehr zu bedrängen, dass er im wahrsten Sinn

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