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Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg
Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg
Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg
eBook341 Seiten2 Stunden

Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg

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Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg

von Alfred Bekker

 

Über diesen Band:

 

 

 

Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner.

 

In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps, unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...

 

 

 

Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jack Raymond, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

 

SpracheDeutsch
HerausgeberAlfred Bekker
Erscheinungsdatum12. Mai 2022
ISBN9798201250294
Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg
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Autor

Alfred Bekker

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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    Buchvorschau

    Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband - Alfred Bekker

    Folge 43/44 Chronik der Sternenkrieger Doppelband: Lichtjahreweit entfernt/Mission Brauner Zwerg

    von Alfred Bekker

    Über diesen Band:

    ––––––––

    Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner.

    In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps, unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...

    ––––––––

    Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden, Sidney Gardner, Jack Raymond, Jonas Herlin, Adrian Leschek, John Devlin, Brian Carisi, Robert Gruber und Janet Farell.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker (https://www.lovelybooks.de/autor/Alfred-Bekker/)

    © Roman by Author / COVER STEVE MAYER

    © dieser Ausgabe 2022 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    Chronik der Sternenkrieger 43: Lichtjahreweit entfernt

    Chronik der Sternenkrieger 43: Lichtjahreweit entfernt

    Alfred Bekker

    Published by Alfred Bekker, 2020.

    Table of Contents

    UPDATE ME

    Lichtjahreweit entfernt

    Chronik der Sternenkrieger 43

    von Alfred Bekker

    ––––––––

    EINE HANDVOLL IRDISCHER Raumschiffe hat es durch ein Wurmloch in eine weit entfernte Sternenregion auf der anderen Seite der Galaxis verschlagen. Sie sind auf der Suche nach dem Erbe einer geheimnisvollen Spezies, die man als die Erhabenen Alten Götter kennt und vor langer Zeit verschwand. Die Raumschiffe LEVIATHAN, ODYSSEUS, STERNENKRIEGER und SONNENWIND operieren derzeit an weit entfernten Orten in diesem weitgehend unbekannten Teil der Milchstraße. Während die SONNENWIND unter Captain Barus das geheimnisvolle Black Hole X erreicht hat, befinden sich die LEVIATHAN und die ODYSSEUS auf dem Weg dorthin. Zur gleichen Zeit befindet sich die STERNENKRIEGER noch immer in einer riesigen Dyson-Sphäre des Yroa-Volkes, wo ihre schweren Schäden repariert werden sollen, die sie in einem Gefecht mit einem Canyaj-Schiff davontrug.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker (https://www.lovelybooks.de/autor/Alfred-Bekker/)

    © Roman by Author /COVER STEVE MAYER

    © dieser Ausgabe 2020 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

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    Prolog

    Die Raumschiffe LEVIATHAN und ODYSSEUS auf dem Weg nach Black Hole X...

    Eine Reise im Überlichtflug durch den Zwischenraum.

    Aber der wurde nun unterbrochen...

    Nur so war es für Professor von Schlichten und Yngvar MacKenzie, mit ihrer Raumyacht von einem Schiff zum anderen zu wechseln. Im Zwischenraum (auch Sandströmraum genannt) machte man so etwas nicht, es sei denn, man war lebensmüde. Das Risiko war einfach zu groß, für immer in diesem Zwischenkontinuum verloren zu gehen. Die Raumyacht hatte zwar auch einen überlichtschnellen Sandström-Antrieb, aber der geringste Fehler konnte bei einem Andockmanöver im außerhalb des Normalraums zur Katastrophe führen.

    Also war ein Wechsel zwischen den Schiffen nur möglich, wenn beide auf Unterlichtgeschwindigkeit gingen und in das normale Einsteinuniversum eintraten. 

    Im Verlauf der Reise nach Black Hole X hatten von Schlichten und MacKenzie das mehrfach getan.

    Das alles hatte mit einem Kind namens William zu tun, dass vor kurzem unter mysteriösen Umständen auf dem Planeten Taralon gefunden worden war.

    Kein gewöhnliches Kind.

    Von Schlichten hatte eine Theorie.

    Er glaubte, dass William in Wahrheit ein Vertreter jener Spezies war, die man die Erhabenen Alten Götter nannte.

    Beweise dafür hatte er bislang nicht gefunden.

    Aber er traute William nicht.

    Grund genug für ihn, computerbasierte Forschung im Hinblick auf Williams mögliche Herkunft nur an Bord der LEVIATHAN durchzuführen.

    Das machte die Sache natürlich während so einer Fernreise etwas umständlicher.

    Aber anders ging es nicht.

    Wirklich weitergekommen waren von Schlichten und MacKenzie in der Sache allerdings nicht.

    Das Kind blieb rätselhaft.

    Und jetzt gab es quasi einen Hilferuf von der ODYSSEUS.

    Irgendwas war dort geschehen.

    Irgendwas mit William.

    Das lässt nichts Gutes erwarten, dachte von Schlichten.

    1

    Von Schlichten sah aus dem Sichtfenster der Raumyacht. Er sah den Carrier LEVIATHAN. Kein Raumschiff war wie dieses, unter dem von Admiral Ned Nainovel stehende,Y-förmige Ungetüm. Insofern war der Name LEVIATHAN durchaus passend gewählt worden. Anderthalb Kilometer lang war die Hauptstruktur des Carriers, der über hunderte von Jägern und Beibooten verfügte, mit denen koordinierte militärische Operationen geflogen werden konnten.

    Vor einer halben Stunde hatte Professor von Schlichtens Raumyacht den Hangar der LEVIATHAN verlassen.

    Sie sind froh, sich aus der Nähe des Admirals entfernen zu können, nehme ich an, sagte der zweite Mann, der sich zurzeit an Bord befand: Yngvar Mac MacKenzie. Die beiden Wissenschaftler waren mit ihrer Raumyacht im letzten Moment durch Wurmloch Alpha gelangt, bevor dieses instabil wurde und sich schließlich schloss. Seitdem waren von Schlichten und MacKenzie ein Teil dieser Expedition. Während der Reise in Richtung Black Hole X hatten sie mehrfach die Gelegenheit genutzt, um mit ihrer Raumyacht zwischen der LEVIATHAN und dem Zerstörer ODYSSEUS zu wechseln.

    Und jetzt war wieder eine Gelegenheit dazu.

    Die LEVIATHAN und die ODYSSEUS waren nämlich aus dem Zwischenraum materialisiert. Beide Schiffe bewegten sich immer noch mit annähernd vierzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit vorwärts - aber relativ zueinander schwebten sie fast bewegungslos im All. Ziel der beiden Schiffe war ein wandernder heißer Jupiter. Seine Masse war zu klein, um es im Inneren zu einer Kernfusion kommen zu lassen und aus ihm eine kleine Sonne zu machen. Er war noch nicht einmal ein Brauner Zwerg. Aber seine Schwerkraft reichte aus, um das Gas, aus dem er bestand, so zusammenzupressen, dass durch den enormen Druck Hitze entstand. Der Planet war in seinem Inneren mehrere hundert Grad heiß, obwohl er nicht um irgendeine Sonne kreiste, sondern als Vagabund ohne Umlaufbahn durch das All zog. Vor allem aber enthielt die Atmosphäre dieses heißen Gasriesen Unmengen an Helium-3, das für Betrieb von Fusionsreaktoren unerlässlich war. Deshalb hatte Admiral Ned Nainovel den Befehl gegeben, die Reise Richtung Black Hole X hier zu unterbrechen, um ausreichend von diesem Energielieferanten an Bord zu nehmen.

    Merkt man es so deutlich, dass ich Nainovel nicht leiden kann?, fragte von Schlichten, während sein Blick unverwandt ins All gerichtet war.

    Natürlich, sagte MacKenzie. Und es wundert mich nicht, dass Sie ihm gegenüber so eingestellt sind.

    Versuchen Sie nicht, mich psychologisch zu analysieren, Mac.

    Das tue ich auch gar nicht.

    Ach, nein?

    Die Sache ist vollkommen offensichtlich.

    Da bin ich aber gespannt!

    Nainovel hat es zu sagen. Er hat das Kommando, sowohl über die LEVIATHAN, als auch über den ganzen Flottenverband, der derzeit in diesem abgelegenen Bereich der Galaxis unterwegs ist. Und so eigensinnig, wie ich Sie kenne, von Schlichten, wären Sie gerne selbst in dieser Position, sagte MacKenzie.

    Hören Sie auf, mich zu analysieren, Mac.

    Sie fürchten die Wahrheit?

    Was für eine Wahrheit? Sie mögen ja zugegebenermaßen alle möglichen wissenschaftlichen Begabungen haben, aber Psychologe sind Sie nicht. Und insofern glaube ich auch kaum, dass Sie mich in irgendeiner Weise einzuschätzen vermögen.

    Ihre Seele ist ein offenes Buch, von Schlichten. Da braucht man kein Psychologe zu sein, um das zu erkennen.

    Von Schlichten machte eine wegwerfende Handbewegung. Jetzt sagen Sie mir nur, dass Sie Nainovel autoritäres Gehabe gut ab können?

    Wahrscheinlich gibt es in jeder Raumflotte eine Hierarchie. Also sollen Sie sich damit abfinden. Zudem haben 40.000 Lichtjahre vom Irdischen Sektor entfernt auch kaum Alternativen, wem wir uns anschließen sollten, oder?

    Das ist natürlich wahr.

    Eben.

    Eine Pause entstand.

    Von Schlichten sagte schließlich: Eines Tages werden wir hoffentlich die Geheimnisse der Alten Götter zu entschlüsseln vermögen. Das wird den Lauf der Menschheitsgeschichte verändern. Und nicht nur den Verlauf der Menschheitsgeschichte. Das wird sich auf die Entwicklung in der ganzen Galaxis auswirken...

    Sie sind der Entwicklung wie immer ein ganzes Stück voraus, von Schlichten.

    Muss man das nicht - als Wissenschaftler? Wenn das bei Ihnen anders ist, Mac, dann sollten Sie mal nachdenken, ob mit Ihnen in dieser Hinsicht alles in Ordnung ist.

    Die übliche Herablassung, dachte MacKenzie. Aber daran musste man sich im Umgang mit von Schlichten wohl gewöhnen. Er war ein hochbegabter Wissenschaftler, aber konnte auch kaum einen Moment verstreichen lassen, ohne die Tatsache seiner geistigen Überlegenheit allen Anwesenden überdeutlich zu machen.

    MacKenzie hatte sich entschieden, dies einfach zu ignorieren.

    Das war letztlich die effektivste Methode, um mit von Schlichtens charakterlichen Defiziten umzugehen. Sich darüber aufzuregen lohnte nicht, fand MacKenzie. Und ändern würde von Schlichten niemand mehr.

    2

    Die Raumyacht flog dem Zerstörer ODYSSEUS entgegen. Der Hangar dort öffnete sich bereits. Beide Schiffe, sowohl die LEVIATHAN, als auch die ODYSSEUS nahmen nur kleinere Bremsmanöver vor, um die Geschwindigkeit etwas herunterzudrosseln. Danach würden sie sich von der Gravitation des Braunen Zwerges einfangen lassen und in einen Orbit gehen, während Drohnen ausgeschickt wurden, um Helium-3 aus der Atmosphäre zu holen.

    Anschließend konnte man dann wieder beschleunigen und sehr bald den Überlichtflug im Zwischenraum fortsetzen, der sie letztlich nach Black Hole X bringen sollte.

    Jenen Ort, von dem der sogenannte RUF ausgegangen war, der die Etnord zum Verlassen ihrer Welten veranlasst hatte.

    Blacke Hole X war das Ziel ihres Exodus gewesen.

    Und es war wahrscheinlich der Ursprung jener geheimnisvollen Lichtsonden, die selbst im entfernten Irdischen Sektor der Galaxis aufgetaucht waren und von denen man noch immer nicht wusste, was sie nun eigentlich waren.

    Botschaften der Erhabenen Alten Götter?

    Eine Art informationstechnischer Nachglanz ihrer uralten Zivilisation, die vor so langer Zeit verschwunden war?

    Für von Schlichten und MacKenzie waren sie vor allem Zeichen wissenschaftlicher Verheißung.

    Ein Grund dafür, anzunehmen, dass man bei Black Hole mehr finden würde, als die bisherigen Bruchstücke und kryptischen Hinterlassenschaften der Erhabenen Alten Götter. Mit ihren Artefakten hatte man ja schon Bekanntschaft gemacht, mit ihren Wurmlochverbindungen auch. Aber man war weit davon entfernt, diese Dinge wirklich begriffen zu haben.

    Jetzt waren von Schlichten und MacKenzie allerdings erstmal aus einem viel profaneren Grund unterwegs.

    Es gab an Bord der ODYSSEUS ein Problem.

    Und das hieß William.

    William Child, wie er sich inzwischen selbst nannte.

    William, das Kind.

    3

    Die Raumyacht hatte im Hangar aufgesetzt. Ein Austausch der Atmosphäre fand nicht statt, denn die wurde auch bei geöffnetem Hangar durch die durch die Antigravaggregate erzeugte künstliche Schwerkraft gehalten.

    Von Schlichten und MacKenzie verließen die Raumyacht, während sich das Außenschott der ODYSSEUS noch schloss.

    Dr. Patricia Mangoli vom medizinischen Team der ODYSSEUS erwartete von Schlichten und MacKenzie bereits.

    Und die Tatsache, dass sie in Begleitung von Commander David Kronstein, dem Ersten Offizier der ODYSSEUS auftauchte, konnte nur bedeuten, dass es wirklich dringend war.

    Dringender vielleicht sogar, als aus der Nachricht erkennbar war, die von Schlichten und MacKenzie erhalten hatten.

    Oder die Lage hat sich in der Zwischenzeit noch zugespitzt!, ging es MacKenzie durch den Kopf.

    Willkommen an Bord, sagte Kronstein.

    Ich nehme an, wir begeben uns gleich zu diesem Wunderkind, sagte von Schlichten.

    William hat sich auf beängstigende Weise verändert, sagte Dr. Patricia Mangoli.

    Sie ist wirklich verzweifelt, dachte MacKenzie, nachdem er ihren Gesichtsausdruck gesehen hatte. Ein paar Wochen ist es jetzt her, dass dieser Junge unter sehr eigenartigen Bedingen auf dem Planeten Taralon gefunden wurde. Eigentlich hätte uns klar sein müssen, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Er hätte niemals dort sein dürfen. Das widersprach jeder Wahrscheinlichkeit...

    Wie genau sieht diese Veränderung aus?, fragte MacKenzie. Und die zweite Frage, die er nicht aussprach, aber die trotzdem im Raum stand, schwang darin gleich mit: Wieso ist das jetzt ein Fall für von Schlichten und mich?

    Die Veränderung sieht so aus, dass William in der Lage war, Zugriff auf sämtliche Datenspeicher der ODYSSEUS zu bekommen und die Daten abzuschöpfen, antwortete jetzt Kronstein.

    Das ließ sogar von Schlichten stutzen, den sonst nicht so schnell etwas aus der Fassung bringen konnte.

    Der grauhaarige, hagere Mann zog die Stirn in Falten. Wie bitte?, fragte er.

    Wir haben Grund zu der Annahme, dass er die Daten kopiert und gespeichert hat, fuhr Kronstein fort.

    Ich nehme nicht an, dass Sie ihm dazu einen passenden Datenkristall oder etwas in der Art gegeben haben, sagte MacKenzie.

    Nein, das haben wir natürlich nicht, gab Kronstein zurück. Er wechselte einen Blick mit Patricia Mangoli.

    Da ist irgendetwas, was man uns bisher noch nicht gesagt hat!, ging es MacKenzie durch den Kopf. Und die Tatsache, dass das so gehandhabt worden war, musste einen Grund haben.

    Patricia Mangoli atmete tief durch.

    Dann sagte sie: Wir denken, dass William die Daten in seiner DNA gespeichert hat.

    Wie sollte ihm das gelungen sein?, fragte MacKenzie.

    Fragen Sie mich was Leichteres, sagte Patricia Mangoli. Ich habe keine Ahnung, bin mir aber sicher, dass genau das geschehen ist. Wir haben einen aktuellen DNA-Scan, der die charakteristischen Veränderungen beweist. Mangoli zeigte ihm das Display des Modul, das sie bei sich trug.

    MacKenzie blieb stehen, die anderen ebenfalls.

    Er sah sich das genauer an.

    Mangoli hatte nichts dagegen, ihm das Gerät zunächst zu überlassen.

    Auf MacKenzie Stirn zeigte sich eine tiefe Furche.

    Er reichte das Modul an von Schlichten weiter.

    Es gibt strukturelle Ähnlichkeiten mit den Daten der sogenannten Wurzelbücher von Wyyry. Sie wissen, die Expedition der STERNENKRIEGER...

    Von Schlichten seufzte hörbar.

    Egal, wo wir auftauchen: Die Alten Götter scheinen uns schon zu erwarten, murmelte er vor sich hin. Hatte William irgendwelche technischen Hilfsmittel, mit denen er das angestellt haben könnte?, fragte der Wissenschaftler dann.

    Mangoli schüttelte energisch den Kopf.

    Nein, das dürfte ausgeschlossen sein.

    Unser Ortungsoffizier hat allerdings ein temporal sehr begrenzt auftretendes Feld aus quantenenergetischen Phasenverschiebungen geortet - und zwar hier an Bord, erklärte nun Kronstein."

    Was heißt temporal begrenzt genau?, hakte von Schlichten nach.

    Das Feld hat weniger als eine Nanosekunde existiert.

    Konnte es genauer lokalisiert werden?

    Nein. Die Daten waren widersprüchlich. Es hatte den Eindruck, als ob dieses Feld an mehreren Stellen an Bord gleichzeitig aufgetreten wäre.

    Multilokalität?

    Wie gesagt...

    ...das wäre bei einem Quantenphänomen durchaus denkbar.

    Die temporale Ausdehnung war zu kurz, um genauere Aussagen machen zu können, erklärte Kronstein.

    "Kann ich mit dem Ortungsoffizier sprechen, die in diesem Moment Dienst

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