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Alle meine Hähnchen (eBook): Rezepte für jeden Tag und jeden Anlass
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eBook411 Seiten3 Stunden

Alle meine Hähnchen (eBook): Rezepte für jeden Tag und jeden Anlass

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Über dieses E-Book

Das erfolgreiche Kochbuch mit 122 kreativen Hähnchenrezepten von Diana Henry, der Bestsellerautorin aus England.

Ob gekocht, gebraten, gebacken, gegrillt oder geschmort, ob für ein schnelles Feierabendessen, eine entspannte Grillfeier im Sommer oder ein Festessen für Familie und Freunde, ob Buttermilch-Hähnchen mit Chipotle-Krautsalat, Freekeh mit Chilihähnchen, Wintergemüse und Tahin-Dressing oder Kreuzkümmel-Kurkuma-Hähnchen mit Avocadocreme und Maisküchlein. Das Kochbuch liefert für jeden Geschmack und jeden Anlass das passende Gericht.

Das perfekte Rezept für jede Gelegenheit und jeden Anlass

- Exkurse zu verschiedenen Garmethoden
- Informationen über besondere Kombinationsmöglichkeiten
- Vorschläge zu passenden Beilagen
- Eine Vielzahl an neuen, einfachen und oft eher unbekannteren Gerichten – mit einem Star im Mittelpunkt: Hähnchen.

Diana Henry zählt zu Großbritanniens beliebtesten Kochbuchautorinnen.
Ihre Kochbücher wurden zu Bestsellern, nun gibt es das erste endlich auch auf Deutsch.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum13. Jan. 2016
ISBN9783747203972
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    Buchvorschau

    Alle meine Hähnchen (eBook) - Diana Henry

    AbendessenGerichte für jeden Tag

    Spanisches Hähnchen mit Morcilla und Sherry

    Schlichte Hähnchenschenkel verwandeln sich hier in ein ganz besonderes Gericht. Wenn Sie keine Morcilla (spanische Blutwurst) bekommen, kaufen Sie stattdessen einfach eine deutsche Sorte. Die Sahne ist nicht zwingend notwendig, oft lasse ich sie auch weg. Entscheiden Sie einfach nach Lust und Laune – manchmal möchte man sich einfach etwas Gutes tun und sich ein bisschen verwöhnen. Und wenn Sie die Zutatenmengen erhöhen, erhalten Sie ohne viel Mühe ein wunderbares kleines Abendessen für Freunde.

    FÜR 2 PERSONEN

    1 EL Olivenöl

    4 Hähnchenschenkel mit Haut

    Salz und Pfeffer

    8 Scheiben Morcilla oder andere Blutwurst

    ½ große Zwiebel, halbiert und in Scheiben geschnitten

    200 ml trockener Sherry, plus mehr bei Bedarf

    3 ½ EL Sahne

    1 EL Pinienkerne, geröstet

    1 EL glatte Petersilie, frisch gehackt

    Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Öl in einem Bräter erhitzen, in dem Hähnchenschenkel und Wurst bequem nebeneinander Platz haben. Das Fleisch salzen und pfeffern und von beiden Seiten anbraten, jedoch nicht durchgaren. Herausnehmen und beiseitestellen. Die Morcilla ebenfalls von beiden Seiten leicht anbraten, herausnehmen und zu den Hähnchenschenkeln legen. Das Bratfett bis auf 1 EL abschöpfen, den Bräter aber nicht auswischen und auch am Boden haftende Fleischreste nicht entfernen (sie sind ein wichtiger Geschmacksträger).

    Die Zwiebel in den Bräter geben und anbraten, bis sie leicht bräunen, aber noch bissfest sind. Mit dem Sherry ablöschen und den Bratensatz mit einem Kochlöffel vom Boden lösen. Dann Hähnchenschenkel und Morcilla zurück in den Bräter geben und für etwa 40 Minuten in den Ofen schieben. Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers in die Unterseite eines Schenkels stechen. Ist der austretende Saft hell und klar, sind die Hähnchenschenkel durch. Andernfalls das Fleisch noch einige Minuten im Ofen weiterbraten und die Garprobe wiederholen.

    Nach dem Garen sollte nun noch etwas Sherrysauce im Bräter vorhanden sein. Falls nicht, weitere 3–4 EL Sherry einrühren. Den Bräter auf den Herd stellen (dabei unbedingt ein Geschirrtuch oder einen Topfhandschuh verwenden), die Sahne zugießen und alles bei mittlerer Hitze einmal aufkochen lassen. Das Hähnchen mit Pinienkernen und Petersilie bestreuen und sofort servieren.

    Mexikanisches Hähnchen mit Kürbis und Pepita-Pesto

    Benutzen Sie für dieses Hähnchen eine klassische große Bratreine, darin können Sie das Gericht auch gleich servieren. Bei diesem schlichten Alltagsgericht mache ich mir nämlich nicht die Mühe, das gute Geschirr herauszuholen. Als Beilagen schmecken dazu Quinoa und ein großer Römersalat mit Avocado.

    Pepita-Pesto – Sie können den zerkrümelten Feta auch einfach untermischen, statt ihn vor dem Servieren darüber zu streuen – passt auch hervorragend zu gegrilltem Hähnchenfleisch.

    FÜR 4 PERSONEN

    FÜR HÄHNCHEN UND KÜRBIS

    8 Hähnchenschenkel oder -teile mit Haut

    1 EL brauner Rohrzucker Blättchen von 4 Zweigen Thymian

    3 TL getrockneter Oregano

    2 TL gemahlener Kreuzkümmel

    2 TL gemahlener Piment

    6 EL Olivenöl

    Saft von 1 Limette

    Saft von ½ Orange

    Salz und Pfeffer

    900 g Kürbis (Hokkaido, Moschus oder Butternuss), geschält (bei Hokkaido nicht nötig), entkernt und in dicke Spalten geschnitten

    60 g Feta, zerkrümelt, zum Servieren

    FÜR DAS PESTO

    20 g Kürbiskerne

    60 g Koriandergrün, plus einige Stängel zum Servieren

    20 g Cashewkerne

    2 Knoblauchzehen, fein gehackt

    Saft von 1 ½ Limetten

    125 ml natives Olivenöl extra

    1 rote Chilischote, entkernt und fein gehackt, plus mehr zum Servieren (nach Belieben)

    Die Hähnchenschenkel in eine flache Schüssel legen. Zucker, Thymian, Oregano, Kreuzkümmel, Piment, 4 EL Öl, Limetten- und Orangensaft, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren und über das Fleisch gießen. Das Fleisch darin wenden, bis es gleichmäßig überzogen ist, dann abgedeckt für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor der Weiterverarbeitung Zimmertemperatur annehmen lassen.

    Für das Pesto die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden etwa 2 Minuten rösten, bis sie leicht bräunen und duften (so verfährt man übrigens auch mit anderen Kernen und Nüssen). Die Kürbiskerne aus der Pfanne nehmen und mit Koriander, Cashewkernen, Knoblauch, Limettensaft und Öl im Mixer cremig pürieren. Das Pesto in eine Schüssel füllen, die Chili unterrühren und bis zur Verwendung beiseitestellen.

    Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Hähnchenfleisch mit der Haut nach oben in eine Bratreine oder einen Bräter legen. Die Kürbisspalten rund um das Fleisch verteilen, mit dem restlichen Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles für etwa 40 Minuten in den Ofen schieben, dabei Fleisch und Kürbis mehrmals mit etwas Marinade bestreichen.

    Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers in die Unterseite eines Schenkels stechen. Ist der austretende Saft hell und klar, sind die Hähnchenschenkel durch. Fleisch und Kürbis mit etwas Pesto bestreichen. Den Feta und nach Belieben etwas Chili darüberstreuen und mit Koriander dekorieren. Das restliche Pesto dazu servieren.

    Saltimbocca

    Klassiker sind nicht ohne Grund zu Klassikern geworden: Es sind einfach großartige Gerichte. Saltimbocca wird normalerweise mit Kalbfleisch zubereitet, aber man kann auch Hähnchenbrustfilet dafür verwenden. Dieses wunderbare Essen für zwei ist schnell zubereitet und steht in nur 10 Minuten auf dem Tisch. Auch der Parmaschinken bleibt durch das schonende Garen schön zart. Einfach köstlich!

    FÜR 2 PERSONEN

    2 Hähnchenbrustfilets ohne Haut

    Salz und Pfeffer

    2 Scheiben Parmaschinken

    2 Salbeiblätter

    ½ EL Weizenmehl

    2 TL Olivenöl

    15 g Butter

    200 ml trockener Marsala

    Die Hähnchenbrustfilets zwischen zwei Lagen Backpapier mit dem Nudelholz flach rollen, bis sie etwa 5 mm dick sind. Dabei vorsichtig rollen, damit die Filets nicht zerfallen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen, jeweils mit 1 Scheibe Parmaschinken umwickeln und 1 Salbeiblatt darauflegen. Die Päckchen dann von beiden Seiten leicht mit Mehl bestäuben. (Schinken und Salbei müssen nicht mit einem Zahnstocher festgesteckt werden, durch das Panieren ist der Salbei ausreichend fixiert.)

    Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Schnitzel darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite 3–4 Minuten braten. Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers an der dicksten Stelle ins Fleisch stechen. Ist der austretende Saft hell und klar, sind die Schnitzel durch. Die Schnitzel aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

    Den Marsala in die Pfanne gießen und bei starker Hitze etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Die Sauce abschmecken, über die Hähnchenschnitzel gießen und servieren. Als Beilage schmecken in Olivenöl gebratene Thymian- oder Rosmarinkartoffeln und ein schlichter Salat.

    Gebratenes Hähnchen mit Estragon und Dijonsenf

    Dieses schlichte Hähnchen mit Estragon ist mit wenigen Handgriffen zubereitet. Dann muss es nur noch im Backofen garen. Ein ideales Gericht für Werktage, wenn es schnell gehen muss.

    FÜR 4–6 PERSONEN

    8 EL Dijonsenf

    Blättchen von 6 Zweigen Estragon, frisch gehackt

    50 g weiche Butter

    8 Hähnchenteile ohne Haut

    Salz und Pfeffer

    25 g Semmelbrösel

    Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Senf, Estragon und Butter sorgfältig vermischen. Die Hähnchenteile in einen Bräter oder eine ofenfeste Auflaufform legen und mit der Senfmischung bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Semmelbrösel darüberstreuen und leicht festdrücken.

    Das Fleisch im Ofen etwa 35 Minuten knusprig goldbraun braten. Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers an einer dicken Stelle ins Fleisch stechen. Ist der austretende Saft hell und klar, sind die Hähnchenteile durch. Andernfalls das Fleisch noch einige Minuten im Ofen weiterbraten und die Garprobe wiederholen.

    Das Hähnchen sofort mit der Bratensauce servieren. Dazu passen Salzkartoffeln und ein grüner Salat oder auch grüne Bohnen.

    Kreuzkümmel-Kurkuma-Hähnchen mit Avocadocreme und Maisküchlein

    Ein köstliches und schnelles Abendessen. Wenn Sie es sich noch einfacher machen wollen, lassen Sie die Maisküchlein weg und servieren Sie stattdessen braunen Reis dazu. Gebratene Paprika oder Tomaten sind weitere Alternativen, da ihr süßer Geschmack gut mit den Gewürzen des Hähnchens harmoniert. Seien Sie vorsichtig beim Abschmecken der Avocadocreme mit Sherryessig. Sie dürfen es damit nicht übertreiben, die Creme darf aber auch nicht fade schmecken; sie braucht schon etwas Pep.

    FÜR 4 PERSONEN

    FÜR DIE MAISKÜCHLEIN

    50 g Maisgrieß oder Polenta

    50 g Weizenmehl

    250 g Maiskörner (aus der Dose)

    3 große Eier, verquirlt

    75 ml Milch

    40 g weiche Butter

    je 1 rote und grüne Chilischote, entkernt und fein gehackt

    2 Frühlingszwiebeln, gehackt

    Salz und Pfeffer

    Erdnussöl zum Braten

    FÜR DAS HÄHNCHEN

    3 TL gemahlene Kurkuma

    3 TL scharfes Paprikapulver

    2 TL gemahlener Kreuzkümmel

    1 ½ TL brauner Rohrzucker

    2 EL Olivenöl

    35 g Butter

    3 TL scharfer Senf

    8 Hähnchenteile mit Haut

    Salz und Pfeffer

    FÜR DIE AVOCADOCREME

    2 reife Avocados

    6 TL Sherryessig

    Saft von 1 Limette

    4 EL Sahne

    3 EL Koriandergrün, frisch gehackt

    Für die Küchlein die ersten sechs Zutaten in der Küchenmaschine in Intervallen vermischen (bei der Intervallfunktion werden die Maiskörner nur zerkleinert, nicht püriert). Chilis und Frühlingszwiebeln unterrühren, den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseitestellen. (Der Teig lässt sich gut vorbereiten.)

    Für das Hähnchen den Backofen auf 190 °C vorheizen. Kurkuma, Parikapulver, Kreuzkümmel, Zucker, Olivenöl, Butter und Senf verrühren. Die Hähnchenteile mit Salz und Pfeffer würzen, rundum mit der Würzpaste bestreichen und in einen Bräter oder eine Bratreine legen. Das Fleisch im heißen Ofen 40 Minuten braten, dabei regelmäßig mit dem Bratensaft beträufeln. Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers an der dicksten Stelle ins Fleisch stechen. Ist der austretende Saft hell und klar, sind die Hähnchenteile durch.

    Inzwischen für die Creme die Avocados halbieren, entsteinen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen. In einer Schüssel mit einer Gabel grob zerdrücken, sodass es noch leicht stückig ist. Essig, Limettensaft, Sahne und Koriandergrün vorsichtig unterheben, bis alles gerade vermischt ist (die unterschiedlichen Aromen sollen erst beim Essen aufeinandertreffen).

    Kurz vor dem Servieren etwas Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, den Maisteig portionsweise hineingeben und zu gleichmäßig goldbraunen Küchlein (7–8 cm ø) ausbacken.

    Das Hähnchen mit den frisch gebackenen Maisküchlein und der Avocadocreme servieren.

    Hähnchen mit Backpflaumen in Rotweinsauce

    Dieses Gericht ist von der Küche Südwestfrankreichs inspiriert, wird aber nicht auf die traditionelle Art zubereitet. Ich habe es in eine Mahlzeit verwandelt, die sich fast von alleine kocht. So steht das Hähnchen schon nach 40 Minuten auf dem Tisch. Kaum zu übertreffen bei einem Gericht solchen Kalibers.

    FÜR 4 PERSONEN

    FÜR DAS HÄHNCHEN

    8 Hähnchenschenkel oder -teile mit Haut

    1 EL Olivenöl

    Salz und Pfeffer

    2 große Zwiebeln, halbiert und in Scheiben geschnitten

    300 ml Rotwein

    16 Backpflaumen

    2 Knoblauchzehen, fein gehackt

    ½ EL Crème de Cassis (Johannisbeerlikör, nach Belieben)

    FÜR DIE KRÄUTERKRUSTE

    1 gute Handvoll glatte Petersilie, frisch gehackt

    Meersalz

    2 Knoblauchzehen, fein gehackt

    2 EL grobe Semmelbrösel (am besten aus Vollkornbrot)

    1 ½ EL Olivenöl

    2 EL Weinbrand oder Armagnac

    Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Vom Hähnchen lose Hautteile abschneiden. Das Öl in einer großen Bratreine oder einem Bräter erhitzen. Das Hähnchen mit Salz und Pfeffer würzen und darin bei mittlerer bis starker Hitze rundum anbraten, aber nicht durchgaren. Das Fleisch aus der Bratreine nehmen und das Bratfett bis auf 1 EL abschöpfen. Die Zwiebeln hineingeben und etwa 4 Minuten garen, salzen und pfeffern. Die Hähnchenschenkel mit der Hautseite nach oben nebeneinander auf die Zwiebeln legen und für 20 Minuten in den Ofen schieben.

    Währenddessen den Wein in einem kleinen Topf erhitzen. Die Backpflaumen hineingeben und 2 Minuten köcheln lassen. Dann Knoblauch und nach Belieben den Likör zufügen und beiseitestellen. (Ich liebe die fruchtige Note, die der Likör ins Gericht bringt).

    Für die Kräuterkruste Petersilie, Meersalz und Knoblauch in einem Mörser fein zerstoßen (alternativ Petersilie und Knoblauch sehr fein hacken und mit Meersalz würzen). Die Mischung dann mit Semmelbröseln und Öl zu einer groben Paste vermischen, zuletzt den Weinbrand unterrühren.

    Nach Garzeitende die Zwiebeln wenden, die Pflaumen dazwischensetzen und den Weinsud dazugießen. Alles nochmals 10 Minuten im Ofen garen. Dann die Hähnchenschenkel mit der Kräuterpaste bestreichen und erneut 10 Minuten braten, bis der Weinsud eingekocht und die Pflaumen schön weich sind.

    Thai-Chickenburger mit Asia Slaw

    Diese Chickenburger serviere ich normalerweise sehr schlicht: einfach gebraten und mit Krautsalat als Beilage. Aber sie schmecken auch mit Ingwer-Mayonnaise in einem Sesambrötchen. Dafür verrühre ich eine hochwertige Mayonnaise aus dem Glas mit etwas Frischkäse, gepresstem Knoblauch, Limettensaft und mit etwas frisch geriebenem sowie viel fein gehacktem eingelegten Ingwer (zum Beispiel japanischem Gari).

    FÜR 6 PERSONEN

    FÜR DIE CHICKENBURGER

    500 g Hähnchenbrustfilet ohne Haut, fein gehackt

    100 g frisches Weißbrot, fein zerkleinert

    1 Stängel Zitronengras

    1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

    3 Knoblauchzehen, gepresst

    2 cm frischer Ingwer, gerieben

    abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette

    1 EL Fischsauce

    2 EL Koriandergrün, frisch gehackt

    2 TL Zucker

    Pflanzenöl zum Bestreichen

    FÜR DEN ASIA SLAW

    ¼ Rotkohl

    ¼ Weiß- oder Wirsingkohl

    300 g Karotten, geschält und in Stifte geschnitten

    10 Radieschen, hauchdünn geschnitten

    1 Handvoll Minze

    1 Handvoll Basilikum

    1 Handvoll Koriandergrün

    1 EL Fischsauce

    2 EL Limettensaft

    1 EL Reisessig

    1 EL Zucker

    1 rote Chilischote, entkernt und fein gehackt

    Für die Burger das Hähnchenfleisch mit dem Weißbrot in eine Schüssel geben. Vom Zitronengras die harten äußeren Blätter entfernen und die Enden abschneiden. Den weichen inneren Teil sehr fein hacken. Zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Limettenschale, Fischsauce, Koriandergrün und Zucker zum Hähnchen geben. Alles mit den Händen gut verkneten (die beste Methode, um alles gleichmäßig zu vermischen). Aus der Fleischmasse 6 gleich große Burgerpattys formen und auf ein Backblech legen. Mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 30 Minuten kühl stellen, damit sie etwas fester werden.

    In der Zwischenzeit für den Asia Slaw von beiden Kohlköpfen den Strunk entfernen und die Blätter fein schneiden. Mit Karotten, Radieschen und Kräutern in eine Schüssel geben. Fischsauce, Limettensaft, Reisessig und Zucker in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen zu einem Dressing verquirlen. Chili zufügen und das Dressing über das Gemüse gießen.

    Eine Grillpfanne (alternativ eine normale Pfanne) erhitzen. Die Pattys auf beiden Seiten mit etwas Öl bestreichen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 5 Minuten braten. Sobald die Pattys bräunen, die Hitze reduzieren. Zur Garprobe mit der Spitze eines scharfen Messers in die Mitte einstechen. Wenn das Fleisch nicht mehr rosa ist, sind die Pattys durch.

    Die Burger mit dem Krautsalat servieren – entweder mit braunem Reis als Beilage (die kalorienbewusste Variante) oder in gebutterten Burgerbrötchen. Dazu noch Mayonnaise oder Chilisauce (oder beides) reichen. Ich persönlich esse sie am liebsten im Brötchen mit Mayonnaise, fein gehackten eingelegten Chilis und eingelegtem Ingwer.

    Gebratenes Hähnchen und Kartoffeln mit nussiger Brunnenkresse-Blauschimmelkäse-Butter

    Dies ist eine der einfachsten Mahlzeiten, die ich kenne, und eines meiner Lieblingsgerichte für den Feierabend. Manchmal füge ich noch Pilze, Topinambur (gut geputzt und längs halbiert) oder Zwiebeln hinzu. Das Wichtigste: Verwenden Sie unbedingt eine große Bratreine, in der alles ausreichend Platz hat, denn die Hähnchenteile müssen nebeneinander liegen, um knusprig braun zu werden. Sie dürfen nicht dünsten.

    Als Blauschimmelkäse verwende ich am liebsten irischen Cashel Blue, den ich besonders mag. Aber Sie können auch Gorgonzola oder eine andere Sorte wählen. Und natürlich passen auch andere Gewürzbuttersorten, zum Beispiel mit Thymian und Parmesan, Senf, oder Chili und Koriander ebenfalls gut zum Hähnchen.

    FÜR 4 PERSONEN

    FÜR DAS HÄHNCHEN

    550 g kleine festkochende Kartoffeln mit Schale

    8 Hähnchenschenkel oder -teile mit Haut

    2 Knoblauchknollen, mit Schale in Zehen geteilt

    Salz und Pfeffer

    6 EL natives Olivenöl extra

    1 EL Balsamicoessig

    Meersalz

    FÜR DIE BUTTER

    75 g weiche Butter

    25 g Brunnenkresse, frisch gehackt

    40 g Cashel Blue (oder anderer Blauschimmelkäse), zerkrümelt

    25 g Walnusskerne, grob gehackt

    Für das Hähnchen den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Kartoffeln nach Bedarf halbieren. Von den Hähnchenschenkeln lose Hautteile und eventuell verbliebenes Fett abschneiden. Kartoffeln, Knoblauchzehen und Fleisch in eine große Bratreine legen. Sie muss so groß sein, dass die Hähnchenteile gut nebeneinander Platz haben. Sie dürfen nicht übereinander liegen, sonst werden sie nicht knusprig braun. Das Fleisch salzen, pfeffern und mit Öl und Essig beträufeln. Mit den Händen verreiben, bis alles gut mit Öl überzogen ist. Die Hähnchenschenkel dann mit der Hautseite nach oben in die Reine legen. Das Fleisch mit etwas Meersalz bestreuen, damit die Haut kross wird, und im Backofen 40–45 Minuten braten. Nach der Hälfte der Garzeit die Kartoffeln wenden, damit sie gleichmäßig bräunen.

    Inzwischen für die Butter in einem Mörser oder einer kleinen Schüssel die Butter mit Brunnenkresse, Käse und Nüssen verrühren. Die Butter kühl stellen, damit sie etwas fester wird. Anschließend zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie oder Backpapier wickeln und die Butter bis zum Servieren in den Kühlschrank legen.

    Hähnchen und Kartoffeln in der Reine servieren. Die Butter in Scheiben schneiden, darauflegen und schmelzen lassen. Dazu schmecken ein grüner Salat oder Röstzwiebeln. Auch sehr gut dazu sind eingelegte Birnen oder ein Birnen-Chutney.

    Vietnamesisches Hähnchen mit Zitronengras und Chili

    Manchmal denke ich, ich könnte mich allein von vietnamesischem Essen ernähren. Ich liebe den unverwechselbaren Geschmack und dieses harmonische Verhältnis von scharf, sauer, salzig und süß, das so typisch für dieses Küche ist. Dieses Gericht lässt sich kinderleicht zubereiten. Es liegt irgendwo zwischen Wokgericht und Sauté, mit gerade so viel

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