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Luftfracht: Akteure – Prozesse – Märkte - Entwicklungen
Luftfracht: Akteure – Prozesse – Märkte - Entwicklungen
Luftfracht: Akteure – Prozesse – Märkte - Entwicklungen
eBook935 Seiten8 Stunden

Luftfracht: Akteure – Prozesse – Märkte - Entwicklungen

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Über dieses E-Book

Dieses Buch beschreibt anhand zahlreicher Beispiele die gegenwärtigen Chancen und Risiken der Luftfracht vor dem Hintergrund stagnierender Transportmengen seit der Finanzkrise im Jahr 2008. Es zeigt, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Beteiligten haben, insbesondere auf Versender, Fluggesellschaften, Flughäfen und Spediteure. Die anwendungsorientierte Darstellung ermöglicht zudem einen Einblick in die Gestaltung komplexer Lieferketten und die Spannungsfelder, in denen sich die Akteure der Luftfracht bewegen.

 

SpracheDeutsch
HerausgeberSpringer Gabler
Erscheinungsdatum23. Nov. 2019
ISBN9783658151928
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    Buchvorschau

    Luftfracht - Joachim G. Schäfer

    Joachim G. Schäfer

    Luftfracht

    Akteure – Prozesse – Märkte – Entwicklungen

    ../images/429676_1_De_BookFrontmatter_Figa_HTML.png

    Joachim G. Schäfer

    Duale Hochschule Baden-Württemberg Lörrach, Lörrach, Deutschland

    ISBN 978-3-658-15191-1e-ISBN 978-3-658-15192-8

    https://doi.org/10.1007/978-3-658-15192-8

    © Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

    Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlags. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbeitungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

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    Der Verlag, die Autoren und die Herausgeber gehen davon aus, dass die Angaben und Informationen in diesem Werk zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vollständig und korrekt sind. Weder der Verlag, noch die Autoren oder die Herausgeber übernehmen, ausdrücklich oder implizit, Gewähr für den Inhalt des Werkes, etwaige Fehler oder Äußerungen. Der Verlag bleibt im Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutionsadressen neutral.

    Lektorat: Susanne Kramer

    Springer Gabler ist ein Imprint der eingetragenen Gesellschaft Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH und ist ein Teil von Springer Nature.

    Die Anschrift der Gesellschaft ist: Abraham-Lincoln-Str. 46, 65189 Wiesbaden, Germany

    Vorwort

    Kaum jemand, der ein neues Smartphone in den Händen hält, ein Stück Victoriabarsch in die Bratpfanne legt oder den Ersatz für eine verlorengegangene Kreditkarte zugestellt bekommt, ahnt, welche komplexe Lieferkette Flugzeuge erst möglich gemacht haben. Auch wenn die Luftfracht lediglich einen verschwindend geringen Anteil an der weltweit bewegten Tonnage repräsentiert, so ist doch der heutige Lebensstandard ohne das Transportmittel Flugzeug kaum denkbar. Eine breitere Öffentlichkeit nimmt von der Bedeutung der Luftfracht vor allem dann Notiz, wenn Unterbrechungen in den Supply Chains zu Lieferverzögerungen oder gar Produktionsausfällen führen. Als z. B. der europäische Luftraum nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull für mehrere Tage gesperrt war, waren die Auswirkungen weltweit zu spüren. Mehr als 100.000 Flüge wurden storniert, 10,5 Mio. Passagiere mussten ihre Reisepläne ändern. Die Auswirkungen auf die Luftfracht waren ähnlich dramatisch: Kenianische Blumenzüchter verloren an jedem Tag des Stillstands 3 Mio. US$ Umsatz, über eine Millionen Rosen mussten kompostiert werden, 5000 Angestellte in der kenianischen Landwirtschaft hatten vorübergehend keine Arbeit. Eine Reihe europäischer Autowerke standen still, weil wichtige Produktionsteile nicht verbaut werden konnten. Indische Diamantschleifer waren nicht mehr in der Lage, ihre Ware an Händler in Antwerpen zu schicken. Knochenmarkspenden, die innerhalb von 72 Stunden verabreicht werden müssen, erreichten die Patienten zu spät.

    Doch wie hat sich das Produkt Luftfracht im letzten Jahrhundert entwickelt, wer ist an seiner Erstellung beteiligt, wie sehen die Prozesse im Detail aus und was sind die Herausforderungen in der Zukunft? Als Dozent für internationales Transportmanagement teile ich die Beobachtung vieler Studierender und Praktiker, dass die Quellenlage zum Phänomen Luftfracht insgesamt unbefriedigend ist. Praktiker und Akademiker, die sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen wollen, sind bislang auf wenige, meist englischsprachige Publikationen angewiesen. In der deutschsprachigen Literatur findet sich eine Reihe von Publikationen zur Ausbildung von Speditionskaufleuten, die aber stärker auf die Beschreibung als auf die Analyse von Hintergründen Wert legen. Ich hoffe, diese Lücke mit diesem Buch etwas zu schließen.

    Inhalte und Schwerpunkte haben sich aus der eigenen beruflichen Praxis und aus Gesprächen mit Fachleuten ergeben. Besonderem Dank bin ich Ewald Heim und Gottfried von Goßler verpflichtet, die das Manuskript gewissenhaft gelesen und durch ihre Anmerkungen verbessert haben. Ohne sie wäre dieses Buch so nicht vorstellbar gewesen. Bei der Beschaffung der Literatur war Monika Schweiger in der Bibliothek der DHBW Lörrach eine unermüdliche Hilfe. Meiner Lektorin Susanne Kramer vom Verlag Springer Gabler danke ich schließlich für die geduldige, gewissenhafte Betreuung des Vorhabens und ihre wertvollen inhaltlichen Gestaltungshinweise.

    Joachim G. Schäfer

    Basel und Lörrach

    Abkürzungsverzeichnis

    A&A

    Armstrong & Associates

    ACARS

    Aircraft communication addressing and reporting system

    ACC

    available capacity for contracts ,

    ACC3

    Air Cargo or Mail Carrier operating into the Union from a Third Country Airport

    ACC3

    Air Cargo or Mail Carrier operating into the Union from a Third Country Airport

    ACI

    Airport Council International

    ACID

    Air Cargo Incident Database

    ACN

    Air Cargo News

    AFTK

    Available Freight Tonne Kilometers

    AoG

    Aircraft on Ground

    APAC

    Asien-Pazifik-Raum

    ASN

    Aviation Safety Network

    ATAG

    Air Transport Action Group

    BDL

    Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft

    CAGR

    Compound annual growth rate (durchschnittliches jährliches Wachstum)

    CASS

    Cargo Accounts Settlement System

    CBP

    US-Bureau of Customs and Border Control

    CC

    Charges Collect (Nachnahme)

    CCS

    Cargo Community Systems provider

    CEIV

    IATA Center of Excellence for Independent Validators

    CenStatD

    Census and Statistics Department Hong Kong SAR

    CPA

    Capacity Purchasing Agreements

    CRAF

    Civil Reserve Air Fleet

    DARC

    Dense Automatic Reject Capability (bei Luftfracht, die nicht hinreichend durchleuchtet werden kann)

    DGD

    Dangerous Good Regulations

    djW

    durchschnittliches jährliches Wachstum

    DoD

    US Department of Defense (Verteidigungsministerium)

    DOM

    Dry Operating Mass

    eDGD

    electronic Dangerous Goods Declaration

    EMEA

    Europa, Mittlerer Osten, Afrika (Europe, Middle East, Africa)

    EU

    Europa (Europe)

    FAK

    freight all kinds

    FAZ

    Frankfurter Allgemeine Zeitung

    FIATA

    International Federation of Freight Forwarders Associations

    GCA

    Guaranteed Capacity Agreement

    GDP

    Good Distribution Practices

    GSA

    General Sales Agents

    GSSA

    General Sales and Service Agent

    ICAO

    International Civil Aviation Organization

    i.d.R.

    in der Regel

    Kg

    Kilogramm

    LMC

    last minute Changes

    Luftag

    Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf

    nm

    Nautische Meilen

    MÜ99

    Monteraler Übereinkommen von 1999

    NA

    Nordamerika (North America)

    O&D

    Origin and Destination

    P&D

    Pick-Up and Delivery (Abholung und Zustellung)

    PLTTF

    die ‚Piece Level Tracking Task Force‘ der IATA

    PP

    Prepaid (Vorkasse)

    PP&E

    Property, Plant and Equipment (Sachanlagen)

    RFS

    Road Feed Service (Luftfracht-Ersatzverkehr)

    SA

    Südamerika (South America)

    SaaS

    Software as a Service

    SAR

    Special Administrative Region

    SCO

    Specific Commodity Rates (Spezialraten)

    SDR

    Special Drawing Rights (SZR)

    SHR

    Secured High Risk Cargo

    SPX

    Cargo Secure for Passenger and All-Cargo Aircraft

    SZR

    Sonderziehungsrechte

    UBA

    Umweltbundesamt

    ULDB

    ULD Board

    ULDR

    Unit Load Device Regulations der IATA

    USAP

    Universal Security Audit Program

    USAP-CMA

    Continuous Monitoring Approach des Universal Security Audit Programme

    t

    Tonne

    WA

    Warschauer Abkommen von 1929

    WBF

    wide-body freighter (Großraum-Frachtflugzeug)

    Inhaltsverzeichnis

    Teil I Einführung

    1 Eine kurze Geschichte der Luftfracht 3

    1.​1 Das Zeitalter der Pioniere bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 4

    1.​1.​1 Fliegen – Der ewige Traum des Menschen 5

    1.​1.​2 Vorkriegsjahre 6

    1.​1.​3 Jahre des Ersten Weltkriegs 6

    1.​1.​4 Luftpost als Motor der Luftfahrt in den 1920er-Jahren 7

    1.​1.​4.​1 Technische Innovationen 7

    1.​1.​4.​2 Entwicklung in Nordamerika 8

    1.​1.​4.​3 Entwicklung in Europa 9

    1.​1.​4.​4 Das goldene Zeitalter der Luftschiffe 10

    1.​1.​5 Fortschritte in den 1930er-Jahren 12

    1.​1.​5.​1 Evolution moderner Verkehrsflugzeug​e 12

    1.​1.​5.​2 Der Zweite Weltkrieg als erneute Zäsur 14

    1.​2 Die Boomjahre vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Mitte der 1970er-Jahre 15

    1.​2.​1 Die Konvention von Chicago und die Gründung der ICAO 16

    1.​2.​1.​1 Organisation der ICAO 16

    1.​2.​1.​2 Standards and Recommended Practices der ICAO 18

    1.​2.​2 Freiheiten der Luft 18

    1.​2.​2.​1 Erste und zweite Freiheit (technische Freiheiten) 19

    1.​2.​2.​2 Dritte bis fünfte Freiheit (gewerbliche Freiheiten) 20

    1.​2.​2.​3 Sechste bis neunte Freiheit 21

    1.​2.​2.​4 Entwicklungsfähi​gkeit der ICAO 21

    1.​2.​3 International Air Transport Association (IATA) 22

    1.​2.​4 Entwicklungen in den USA 23

    1.​2.​5 Entwicklung in Europa 23

    1.​2.​6 Technische Innovationen 25

    1.​2.​7 Beginn der Großraumflugzeug​e und die Folgen der Ölkrise 26

    1.​2.​8 Exogene Krisen als Motor des Wachstums 26

    1.​2.​9 Phase der Deregulierung 27

    1.​2.​9.​1 Auf dem mühsamen Weg zu offenen Lufträumen 28

    1.​2.​9.​2 Die neue Rolle der IATA in deregulierten Märkten 29

    1.​3 Reifephase bis zur globalen Finanzkrise 29

    1.​4 Entwicklung seit der Finanzkrise – eine Phase der Konsolidierung?​ 31

    1.​4.​1 Stillstand in der Liberalisierung der Luftfahrt – und ein Rückgang?​ 31

    1.​4.​2 Entwicklung der Verkehrsmengen 33

    1.​4.​2.​1 Langfristiger Zusammenhang zwischen den Verkehrsmengen mit dem Bruttosozialprod​ukt und dem Welthandel 34

    1.​4.​2.​2 Volatilität der Mengen aufgrund externer Schocks 35

    1.​4.​2.​3 Unterjährige Volatilität 36

    1.​4.​3 Beschäftigungswi​rkung 36

    2 Merkmale der Luftfracht 39

    2.​1 Übersicht der Luftfrachtgüter 39

    2.​1.​1 Luftpost 40

    2.​1.​2 Express- und Kurier-Sendungen 41

    2.​1.​2.​1 Express 41

    2.​1.​2.​2 Kuriersendungen 42

    2.​1.​3 Klassische Luftfracht 43

    2.​1.​3.​1 Verderbliche Güter 43

    2.​1.​3.​2 Werthaltige Waren 43

    2.​1.​3.​3 Notfallhilfe und dringende Ersatzprodukte:​ 44

    2.​2 Vorteile 44

    2.​2.​1 Geringere Kapitalkosten während des Transports 44

    2.​2.​2 Niedrigere Inventarkosten aufgrund von Schnelligkeit und hoher Zuverlässigkeit 45

    2.​2.​3 Niedrigere Versicherungskos​ten aufgrund hoher Sicherheit 46

    2.​2.​4 Geringer Verpackungsaufwa​nd 46

    2.​2.​5 Niedrigere Vor- und Nachlaufkosten aufgrund engmaschiger Infrastruktur 47

    2.​3 Nachteile 47

    2.​3.​1 Hohe Kosten der Luftfracht 47

    2.​3.​2 Größen- und Gewichtsbeschrän​kungen 48

    2.​3.​3 Hohe Belastungen für die Umwelt 49

    2.​3.​3.​1 Fluglärm 50

    2.​3.​3.​2 Schadstoffemissi​onen in Flughafennähe 51

    2.​3.​3.​3 Treibhausgase 51

    3 Beteiligte Parteien 53

    3.​1 Versender und Empfänger 55

    3.​1.​1 Rechte und Pflichten des Versenders und Empfängers 55

    3.​1.​2 Aufteilung der Kosten für Frachten und Gebühren (Incoterms) 56

    3.​1.​2.​1 Ab Werk (EXW) 57

    3.​1.​2.​2 Frei Frachtführer (FCA) 58

    3.​1.​2.​3 Frachtfrei bis (CPT) 58

    3.​1.​2.​4 Frachtfrei versichert bis Bestimmungsort (CIP) 59

    3.​1.​2.​5 Geliefert bis benannter Bestimmungsort (DAP) 59

    3.​1.​2.​6 Geliefert bis Terminal benannter Bestimmungsort (DAT) 59

    3.​1.​2.​7 Geliefert und verzollt (DDP) 59

    3.​1.​2.​8 Würdigung 60

    3.​2 Fluggesellschaft​en 60

    3.​2.​1 Geschäftsmodelle​ 61

    3.​2.​1.​1 Full Service Network Carrier (FSNC) 62

    3.​2.​1.​2 Integratoren 65

    3.​2.​1.​3 Reine Frachtfluglinien​ 65

    3.​2.​1.​4 Low Cost Carrier (LCC) 66

    3.​2.​2 Kennzeichnung der IATA 67

    3.​2.​3 Erfolgsfaktoren 68

    3.​2.​4 Möglichkeiten zur Optimierung der Umsätze 69

    3.​2.​4.​1 Auslastung 69

    3.​2.​4.​2 Steigerung des Durchschnittserl​öses durch Qualitätsführers​chaft 70

    3.​2.​4.​3 Produkt- und Preisdifferenzie​rung 73

    3.​2.​4.​4 Zielkonflikte in der Ertragsmaximieru​ng 74

    3.​2.​5 Revenue Management als integrierter Ansatz zur Ertragssteigerun​g 75

    3.​2.​5.​1 Langfristige Netzwerk- und Kapazitätsplanun​g 76

    3.​2.​5.​2 Mittelfristige Kapazitätsplanun​g 77

    3.​2.​5.​3 Kurzfristige Kapazitätsplanun​g 78

    3.​2.​6 Kosten einer Fluglinie 80

    3.​2.​6.​1 Leasingkosten 81

    3.​2.​6.​2 Abschreibungen 84

    3.​2.​6.​3 Sonstige Kosten für Flugzeuge (other aircraft expenses) 85

    3.​2.​6.​4 Kerosin 85

    3.​2.​6.​5 Personalkosten 87

    3.​2.​6.​6 Handling-Aufwand, Landegebühren und Überfluggebühren​ 88

    3.​2.​6.​7 Transporte mit anderen Frachtführern 90

    3.​2.​7 Marktübersicht 90

    3.​2.​7.​1 US-amerikanische Integratoren 91

    3.​2.​7.​2 Die neuen Akteure aus dem Nahen Osten und der Türkei 92

    3.​2.​7.​3 Etablierte Fluglinien aus Asien und Europa 96

    3.​2.​7.​4 Die reinen Frachtfluggesell​schaften 101

    3.​3 Flughäfen 103

    3.​3.​1 Kennzeichnung 104

    3.​3.​1.​1 Kennzeichnung der IATA 104

    3.​3.​1.​2 Kennzeichnung der ICAO 105

    3.​3.​2 Geschäftsmodelle​ 105

    3.​3.​2.​1 Internationale Drehkreuze mit Frachtaktivitäte​n 106

    3.​3.​2.​2 LCC-Flughäfen mit Frachtaktivitäte​n 109

    3.​3.​2.​3 Echte Frachtflughäfen 110

    3.​3.​3 Erfolgsfaktoren 111

    3.​3.​3.​1 Kompetenzen 112

    3.​3.​3.​2 Kooperation der Anspruchsgruppen​ 112

    3.​3.​3.​3 Konnektivität 114

    3.3.3.4 Kritisches Einzugsgebiet (Catchment Area ) 114

    3.​3.​3.​5 Kosten 116

    3.​3.​3.​6 Günstiges Klima 117

    3.​3.​4 Übersicht der weltweit führendenden Frachtflughäfen 117

    3.​3.​4.​1 Hong Kong (HKG) 118

    3.​3.​4.​2 Shanghai (PVG) 120

    3.​3.​4.​3 Inch’ŏn (ICN) 121

    3.​3.​4.​4 Dubai (DXB, DWC) 122

    3.​3.​4.​5 Tokyo, JP (NRT) 123

    3.​3.​4.​6 Taipei, TW (TPE) 124

    3.​3.​4.​7 Singapur (SIN) 125

    3.​3.​4.​8 Frankfurt am Main (FRA) 126

    3.​3.​4.​9 Anchorage, Alaska 126

    3.​3.​4.​10 Hamad International Airport, Doha (DOH) 127

    3.​3.​4.​11 Paris, FR (CDG) 128

    3.​3.​4.​12 Miami, Florida (MIA) 128

    3.​4 Bodenabfertigung​sagenten (GHA) 129

    3.​4.​1 Dienstleistungen​ im Zusammenhang mit Luftfracht 131

    3.​4.​2 Erfolgsfaktoren 131

    3.​5 Speditionsuntern​ehmen 132

    3.​5.​1 Aktivitäten 132

    3.​5.​1.​1 Organisation der Vor- und Nachläufe 132

    3.​5.​1.​2 Organisation der Hauptläufe als IATA-Agenten 133

    3.​5.​2 Markstruktur 136

    3.​5.​2.​1 DHL Supply Chain und DHL Global Forwarding, Freight 137

    3.​5.​2.​2 Kühne + Nagel 138

    3.​5.​2.​3 DB Schenker 138

    3.​5.​2.​4 Panalpina 139

    3.​5.​2.​5 Nippon Express 139

    3.​5.​2.​6 Zusammenschlüsse​ von internationalen Seefrachtspediti​onen 140

    3.​5.​3 Erfolgsfaktoren 140

    3.​5.​3.​1 Kundenmix und Branchenspeziali​sierung 141

    3.​5.​3.​2 Unternehmensgröß​e 144

    3.​5.​3.​3 IT-Kompetenzen 145

    3.​5.​4 Erweiterung der Leistungspalette​ durch Zusatzleistungen​ (Value Added Services) 146

    3.​5.​4.​1 Verzollung 146

    3.​5.​4.​2 Versicherung 146

    3.​5.​4.​3 Organisation des Vor- und Nachlaufs 147

    3.​5.​4.​4 Mulitmodale Angebote 148

    3.​5.​4.​5 Angebot laufzeitdefinier​ter Luftfrachtproduk​te 148

    3.​5.​4.​6 Sichermachung 149

    3.​5.​4.​7 Verpackung 149

    3.​5.​4.​8 Ergebung von Nachnahme 149

    3.​5.​4.​9 Unterstützung bei der Exportfinanzieru​ng 149

    4 Institutionen und Verbände 151

    4.​1 Internationale Institutionen 151

    4.​1.​1 Internationale Zivilluftfahrtor​ganisation (ICAO) 151

    4.​1.​2 Europäische Zivilluftfahrt-Konferenz (ECAC) 152

    4.​1.​3 Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) 153

    4.​1.​4 Eurocontrol 153

    4.​2 Ausgewählte staatliche Organe in Deutschland 154

    4.​2.​1 Das Bundesministeriu​m für Verkehr 154

    4.​2.​2 Luftfahrt-Bundesamt (LBA) 155

    4.​2.​3 Bundesaufsichtsa​mt für Flugsicherung (BAF) 155

    4.​2.​4 Bundesstelle für Flugunfallunters​uchung (BFU) 156

    4.​2.​5 Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) 156

    4.​2.​6 Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle​ 157

    4.​3 Interessengruppe​n und Verbände 157

    4.​3.​1 Internationale Verbände 157

    4.​3.​1.​1 International Air Cargo Association (TIACA) 158

    4.​3.​1.​2 Global Air Cargo Advisory Group (GACAG) 158

    4.​3.​1.​3 Global Shippers’ Forum (GSF) 158

    4.​3.​1.​4 Airports Council International (ACI) 159

    4.​3.​1.​5 International Federation of Freight Forwarders Associations (FIATA) 159

    4.​3.​2 Verbände in Deutschland und der Schweiz 159

    4.​3.​2.​1 Interessenverbän​de 159

    4.​3.​2.​2 Weitere Interessenverbän​de 160

    Teil II Prozesse

    5 Transportmittel in der Luftfracht 163

    5.​1 Frachtflugzeuge 163

    5.​1.​1 Konstruktionsart​en 164

    5.​1.​1.​1 Antriebsart 164

    5.​1.​1.​2 Unterscheidungen​ nach Form des Flugzeugrumpfs 165

    5.​1.​1.​3 Passagier-, Fracht- und Kombi-Flugzeuge 166

    5.​1.​1.​4 Unterscheidungen​ der Kapazität 167

    5.​1.​1.​5 Anzahl der Triebwerke 169

    5.​1.​1.​6 Unterscheidungen​ nach Reichweite 170

    5.​1.​1.​7 Neu- und Umbauten 173

    5.​1.​2 Boeing 175

    5.​1.​2.​1 DC-10 176

    5.​1.​2.​2 MD-11 177

    5.​1.​2.​3 B727 178

    5.​1.​2.​4 B737 178

    5.​1.​2.​5 B747 180

    5.​1.​2.​6 B757 182

    5.​1.​2.​7 B767 182

    5.​1.​2.​8 B777 183

    5.​1.​3 Airbus 184

    5.​1.​3.​1 A300 und A310 184

    5.​1.​3.​2 A320-Familie 185

    5.​1.​3.​3 A330 186

    5.​1.​3.​4 A340 187

    5.​1.​3.​5 A380 187

    5.​1.​4 Antonow-Familie 188

    5.​1.​4.​1 Antonow AN124 (Ruslan) 189

    5.​1.​4.​2 Antonow AN225 (Mrija) 190

    5.​1.​4.​3 AN132 191

    5.​1.​5 Iljuschin 191

    5.​1.​5.​1 IL114 192

    5.​1.​5.​2 IL76 192

    5.​1.​5.​3 IL96 192

    5.​1.​6 Weitere Flugzeugtypen 192

    5.​1.​6.​1 ATR 193

    5.​1.​6.​2 Bombardier CRJ100/​200 194

    5.​1.​6.​3 British Aerospace 194

    5.​1.​6.​4 Cessna/​Textron Aviation 194

    5.​1.​6.​5 Fokker F50 und F60 195

    5.​1.​6.​6 Saab 340 195

    5.​1.​6.​7 Geschäftsflugzeu​ge 195

    5.​2 Luftfracht-Behälter (ULD) 195

    5.​2.​1 Vorteile der Nutzung von ULD 196

    5.​2.​2 Geschichte des Luftfracht-Containers 197

    5.​2.​3 Kategorisierung von Standard-ULD 197

    5.​2.​3.​1 Luftfracht-Container 197

    5.​2.​3.​2 Luftfracht-Paletten 198

    5.​2.​4 Spezielle Luftfracht-Container und Ladeinrichtungen​ 198

    5.​2.​4.​1 Temperatur-geführter Container 199

    5.​2.​4.​2 Container für den Transport lebender Tiere 201

    5.​2.​4.​3 Car-Racks 201

    5.​2.​5 Vermeidung von Schäden 202

    5.​3 Road-Feeder 202

    5.​3.​1 Rechtliche Voraussetzung 203

    5.​3.​2 Durchführende Frachtführer 204

    5.​3.​3 Bedeutung der Road Feeder für regionale Flughäfen 204

    5.​3.​4 Bedeutung der Road Feeder für die Hubs 205

    5.​3.​5 Kein Ersatz durch „Rail Feeder" 206

    6 Abwicklung einer Luftfrachtsendun​g 207

    6.​1 Organisation der physischen Abläufe 207

    6.​1.​1 Kapazitätssicher​ung und Flugplanung 208

    6.​1.​2 Erteilung des Speditionsauftra​gs 209

    6.​1.​3 Zuordnung und Bestätigung der Kapazität 210

    6.​1.​4 Abholung der Sendung 210

    6.​1.​5 Erstellung der Ausfuhr-Papiere 211

    6.​1.​6 Transport der Sendung zum Gateway 211

    6.​1.​7 Beladung der ULD und Erstellung des Master-AWB 212

    6.​1.​8 Übergabe der Sendung an die Fluglinie 213

    6.​1.​9 Beladung der Sendung in das Flugzeug und Flugtransport 214

    6.​1.​10 Entladung des ULD bis zur Zustellung der Ware (Importprozess) 216

    6.​2 Wesentliche Dokumente 216

    6.​2.​1 Luftfrachtbrief (AWB) 216

    6.​2.​1.​1 Beförderungsvert​rag 218

    6.​2.​1.​2 Dispositionsrech​t des Versenders 218

    6.​2.​2 Master- und Hausfrachtbriefe​ 218

    6.​2.​2.​1 Normale Konsolidierungen​ 219

    6.​2.​2.​2 Back-to-Back-Sendungen 219

    6.​2.​2.​3 Direct-AWB 219

    6.​2.​3 Weitere Dokumente 219

    6.​2.​3.​1 Ladeliste (Cargo Manifest) 219

    6.​2.​3.​2 Automated Manifest System (AMS) 220

    6.​2.​3.​3 Beladeplan (Load Instruction Report, LIR) 220

    6.​2.​3.​4 Load and Trim Sheet 221

    6.​2.​3.​5 Gefahrguterkläru​ng (DGD) 221

    6.​3 Berechnung der Luftfrachtkosten​ 221

    6.​3.​1 TACT (The Air Cargo Tariff) 222

    6.​3.​2 Tarifklassen 223

    6.​3.​2.​1 Warenklassenrate​n (Class Rate) 224

    6.​3.​2.​2 Spezialraten (SCO, Specific Commodity Rates) 224

    6.​3.​2.​3 Bulk- bzw.​ ULD-Raten 225

    6.​3.​2.​4 Vertragsraten (Kontraktraten) 226

    6.​3.​2.​5 Spezialraten 226

    6.​3.​3 Abrechnung 226

    6.​3.​4 Zuschläge 227

    6.​3.​5 Begleichung der Frachtkosten 229

    7 Sicherheit im Luftverkehr 231

    7.​1 Die sichere Lieferkette als Schutz vor Terrorismus 232

    7.​1.​1 Anhang 17 zum Chicagoer Abkommen 233

    7.​1.​2 Eckpfeiler sicherer Lieferketten 234

    7.​1.​3 Bekannte Versender (Known Consignor, KC) 236

    7.​1.​3.​1 Zertifizierungsv​erfahren 236

    7.​1.​3.​2 Hoher Aufwand 237

    7.​1.​4 Überkommenes Konstrukt des geschäftlichen Versenders 237

    7.​1.​5 Reglementierter Beauftragter (Regulated Agent) 238

    7.​1.​5.​1 Übernahme sicherer Luftfracht von bekannten Versendern 238

    7.​1.​5.​2 Übernahme nicht als sicher eingestufter Luftfracht 238

    7.​1.​5.​3 Zertifizierungsv​erfahren 239

    7.​1.​6 Unions-Datenbank 239

    7.​1.​7 Technische Möglichkeiten der Überprüfung 240

    7.​1.​7.​1 Röntgengeräte (XRY) 240

    7.​1.​7.​2 Sprengstoff-Detektoren (EDS) und Sprengstoffspure​n-Detektoren (ETD) 241

    7.​1.​7.​3 Sprengstoffspürh​unde (EDD) 242

    7.​1.​7.​4 In Deutschland nicht zugelassene Alternativen 242

    7.​1.​8 Sicherheitsanfor​derungen an die Fluggesellschaft​en (ACC3) und Flughäfen 243

    7.​1.​9 Mögliche Innovationen und Grenzen der Aufspürbarkeit von Sprengstoffen 243

    7.​2 Der besondere Umgang mit Gefahrgütern 245

    7.​2.​1 Gefahrgutklassen​ 245

    7.​2.​1.​1 Klasse 1:​ Explosive Stoffe 246

    7.​2.​1.​2 Klasse 2:​ Gase 247

    7.​2.​1.​3 Klasse 3:​ Entzündbare flüssige Stoffe 247

    7.​2.​1.​4 Klasse 4:​ Entzündbare feste Stoffe 247

    7.​2.​1.​5 Klasse 5:​ Entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe 247

    7.​2.​1.​6 Klasse 6:​ Giftige Stoffe 247

    7.​2.​1.​7 Klasse 7:​ Radioaktive Stoffe 247

    7.​2.​1.​8 Klasse 8:​ Ätzende Stoffe 247

    7.​2.​1.​9 Klasse 9:​ Verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände 248

    7.​2.​2 Verpackungen und Verpackungsgrupp​en 248

    7.​3 Vermeidung von Beschädigungen und Verlust 248

    7.​3.​1 Beschädigungen von Sendungen 248

    7.​3.​2 Diebstahl von Luftfrachtgütern​ 249

    7.​4 Haftung 251

    7.​4.​1 Warschauer Abkommen von 1929 (WA) und Folgeabkommen 251

    7.​4.​1.​1 Haager Protokoll von 1955 (HP) 252

    7.​4.​1.​2 Zusatzabkommen von Guadalajara von 1961 252

    7.​4.​1.​3 Montrealer Zusatzprotokolle​ Nr.​ 4 von 1975 252

    7.​4.​2 Montrealer Übereinkunft von 1999 254

    7.​4.​2.​1 Stand der Harmonierung der Haftungsregelung​en 255

    7.​5 Besonderheiten bei Akkreditivgeschä​ften 257

    7.​6 Ethische Risikofelder in der Luftfracht 258

    7.​6.​1 Kartellabsprache​n 259

    7.​6.​1.​1 Absprachen von Luftfracht-Carriern über Zuschläge 260

    7.​6.​1.​2 Absprachen der führenden Luftfrachtspedit​ionen 260

    7.​6.​2 Bestechung von Amtsträgern 261

    7.​6.​3 Belästigungen am Arbeitsplatz 263

    7.​6.​4 Vorsorge durch Compliance 264

    Teil III Märkte

    8 Kundenansprache 269

    8.​1 Segmentierungsan​sätze im Luftfrachtmarkt 269

    8.​1.​1 Segmentierungskr​iterien 270

    8.​1.​2 Segmentierung aufgrund der Unternehmensgröß​e 270

    8.​1.​2.​1 Frachtfluggesell​schaften 270

    8.​1.​2.​2 Speditionsuntern​ehmen 271

    8.​1.​3 Übersicht wichtiger Branchenlösungen​ 272

    8.​2 Werthaltige Güter 272

    8.​2.​1 High-Tech und Unterhaltungsele​ktronik 273

    8.​2.​2 Maschinenbau 274

    8.​2.​3 Telekommunikatio​n 274

    8.​2.​4 Automobilindustr​ie 275

    8.​2.​5 Verbraucher und Einzelhandel (Consumer &​ Retail) 275

    8.​2.​6 Modeartikel (Fashion) 276

    8.​2.​7 Luftfahrtbranche​ 277

    8.​2.​8 Wertfracht (valuable cargo) 277

    8.​3 Verderbliche Ware 278

    8.​3.​1 Lebensmittel und Blumen (Perishables) 278

    8.​3.​2 Lebende Tiere 279

    8.​3.​3 Medizin und Gesundheitswesen​ (Pharma and Healthcare) 280

    8.​4 Transporte in Notfällen 282

    8.​4.​1 Öl, Gas und Bergbau 282

    8.​4.​2 Schifffahrt (Marine Solutions) 283

    8.​4.​3 Humanitäre Logistik (Emergency &​ Relief) 283

    9 Regionale Märkte und Handelsrouten 287

    9.​1 Regionale Märkte 287

    9.​1.​1 Wichtige Binnenmärkte 288

    9.​1.​2 Länder mit bedeutenden Luftfrachtmengen​ 288

    9.​2 Wesentliche Handelsrouten 289

    9.​2.​1 Ostasien – Nordamerika 289

    9.​2.​2 Europa – Ostasien 290

    9.​2.​3 Intra Nordamerika 290

    9.​2.​4 Europa – Nordamerika 291

    9.​2.​5 Intra Asien-Pazifik 291

    9.​2.​6 Südasien 292

    9.​2.​7 Intra-China 292

    9.​2.​8 Lateinamerika – Europa und Nordamerika 293

    9.​2.​9 Afrika – Weltweit 293

    9.​3 Segmentierung nach Laufzeiten 294

    10 Kurier-, Express- und Paketsendungen 295

    10.​1 Erfolgsfaktoren 296

    10.​1.​1 Preisgestaltung und Revenue Management 296

    10.​1.​2 Maximierung der Produktivität bei hoher Qualität 297

    10.​1.​3 Marke 299

    10.​2 Akteure im Markt für Express-Sendungen 300

    10.​2.​1 DHL 300

    10.​2.​2 Fedex 302

    10.​2.​2.​1 Vorbereitungen 302

    10.​2.​2.​2 Das erste Jahrzehnt 303

    10.​2.​2.​3 Gescheiterte Expansion nach Europa in den 1980er-Jahren 304

    10.​2.​2.​4 Übernahme von TNT 304

    10.​2.​3 UPS 305